Mit ‘Klimawandel’ getaggte Artikel

Neue Kfz-Steuer ab 1. Juli

Mittwoch, 24. Juni 2009

VCD-Pressemitteilung 46/09 – Berlin, 24.06.09
VCD-Steuerrechner online
VCD kritisiert Bundesregierung und informiert Autofahrer

Zum 1. Juli tritt die Neuregelung der Kfz-Steuer in Kraft. Die im Rah­men des zweiten Konjunkturprogramms ausgehandelte Reform sieht vor, die Steuer für alle neu zugelassenen Pkw nach CO2-Aus­stoß und Hubraum zu erheben. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die fehlende ökologische Lenkungswirkung der Neuerung zu­gunsten sparsamer Autos. Die neue Kfz-Steuer berechnet sich nach Hubraumgröße und CO2-Ausstoß. Dabei wird für Diesel­fahr­zeuge ein Sockelbetrag von 9,50 Euro je 100 Kubik­zenti­meter Hubraum, für Benziner von 2 Euro je 100 Kubik­zenti­meter Hubraum fällig. Jedes Gramm CO2 oberhalb der Grenze von 120 Gramm je Kilometer wird generell gleich hoch besteuert. Diese Regelungen greifen nach Einschätzung des VCD zu kurz.
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VCD zur Flughafenverhandlung am VGH: Wirtschaftliche Folgen neu bewerten

Mittwoch, 03. Juni 2009

Pressemitteilung VCD-Hessen 16/2009, Frankfurt/Kassel 3. Juni 2009

In der laufenden Verhandlung am Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kas­sel zum Ausbau des Frankfurter Flughafens müssen nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) die geänderten Rahmen­bedingungen berücksichtigt werden. „Aufgrund der ak­tuellen Marktentwicklung und der Erkenntnisse über den Klimawandel ist der Planfeststellungsbeschluss nur noch Ma­ku­la­tur“, sagte Werner Geiß, Vorsitzender des VCD-Landes­ver­bandes Hessen. „Die wirtschaftlichen Folgen des Flughafen­ausbaus müssen völlig neu bewertet werden.

Wesentliche Bedenken der Einwender und Kläger gegen die Gut­achten des Flughafenbetreibers Fraport seien inzwischen von der Realität bestätigt worden, so der Umwelt- und Ver­brau­cher­verband. Gerade in der Wirtschaftkrise werde der Beweis erbracht, dass der Luftverkehr nicht ständig weiter wachse. „Pauschal­flug­reisen und eingeflogene Konsumgüter dürfen keinen Vorrang haben vor anderen öffentlichen Interessen wie Lärmschutz und Lebens­qualität“, sagte Geiß. „Außerdem reift angesichts der Krise bei einigen Politikern doch die Einsicht, dass man die Umsätze des Flug­tourismus, der Kaufkraft aus unserem Land abzieht, nicht un­be­dingt fördern muss.
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Zum Start der ITB: Wirtschaftskrise als Chance für nachhaltigen Tourismus nutzen

Dienstag, 10. März 2009

Gemeinsame Pressemitteilung VCD/Verträglich Reisen 21/09 – Berlin, 10.03.2009
Zeitschrift Verträglich Reisen
Die deutsche Reisebranche ist angesichts des Klima­wandels und der Wirtschaftskrise schlecht gerüstet. Dies kritisieren der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) und die Zeitschrift “Verträglich Reisen zum Auftakt der dies­jährigen Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin. Statt neue Konzepte für den klimaschonenden Tourismus in Zeiten knapper Kassen zu entwickeln, setze die Branche weiter auf nicht zeitgemäße Angebote wie All-inclusive-Fernreisen nach In­dien. Dabei biete die Wirtschaftskrise eine große Chance für den nach­haltigen, regionalen Tourismus und damit für den hiesigen Ar­beits­markt. Denn die Nachfrage nach teuren und klimaschädlichen Fern­reisen werde zurückgehen und Nahziele eine größere Be­deutung bekommen, so der VCD.
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Falsche Akzente im hessischen Konjunkturpaket

Dienstag, 17. Februar 2009

Pressemitteilung 08/2009, VCD-Hessen

Das hessische Konjunkturpaket geht nach Ansicht des Ver­kehrs­clubs Deutschland in die völlig falsche Richtung. „Es ist nicht nach­voll­ziehbar, dass die Landesregierung in Zeiten des Klima­wandels einseitig auf Straßenbau setzt und den öffentlichen Nah­verkehr von den Investitionen explizit ausnimmt“, kritisierte Martin Mützel, Sprecher des VCD-Landesverbands Hessen. „Die Konjunktur­programme von Bund und Land führen in eine wirtschafts- und klimapolitische Sackgasse.“ Die Förderung von Bus und Bahn schaffe wesentlich mehr Arbeitsplätze als der Straßenbau und trage dazu bei, die Klimaziele der Landesregierung zu erreichen. „Man kann nicht immer nur vom Klimaschutz reden, in der konkreten Politik aber völlig konträr handeln“, sagte Mützel.

Die Landesregierung will aus dem milliardenschweren Konjunktur­paket rund 200 Millionen Euro in den Bau von Straßen stecken, aber keinen einzigen Cent in den öffentlichen Nahverkehr. Dabei gibt es nach Ansicht des VCD gerade hier erheblichen Investitionsbedarf. Bahnhöfe, Gleisanlagen und Fahrzeuge müssten dringend erneuert werden, meint der Umwelt- und Verbraucherverband. So seien zum Beispiel in Frankfurt viele U- und S-Bahn-Stationen immer noch nicht barrierefrei zugänglich. Sinnvoll seien auch Investitionen in neue Ampelschaltungen, um Busse und Bahnen zu beschleunigen. „Hier wäre das Geld gut angelegt“, sagte Mützel. Darüber hinaus müsse der Ausbau der Streckennetze mit Nachdruck in Angriff ge­nom­men werden.

Weitere Informationen zu den Konjunkturpaketen und den Positionen des VCD im Internet unter http://www.vcd.org/konjunkturpolitik.html

VCD startet Fahrrad-Jugendkampagne “Fürs Klima auf Tour”

Dienstag, 03. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 11/09 – Berlin, 3. Februar 2009
Jugendliche sind wieder »Fürs Klima auf Tour«/Startschuss für VCD-Fahrrad-Jugendkampagne

Der Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD) startet heute die dritte Run­de seiner bundesweiten Jugendkampagne »FahrRad! Fürs Klima auf Tour 2009« und ruft Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren dazu auf, sich an dem Klimaschutz-Projekt zu beteiligen. Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Jugendliche zu motivieren, das Fahrrad für den Schulweg und in der Freizeit zu nutzen.

Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: “Angemeldet für den drit­ten Durchgang haben sich bereits 936 Jugendliche in 40 Gruppen. Sie werden den winterlichen Temperaturen trotzen und dem Elterntaxi das eigene Fahrrad vorziehen. Damit tragen sie aktiv zum Klimaschutz bei, denn jeder mit dem Fahrrad zurück­gelegte Kilometer spart Treibhausgase ein.
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Zum zweiten Konjunkturpaket: Neubau von Straßen zementiert klimafeindliche Verkehrs­politik

Donnerstag, 18. Dezember 2008

VCD-Pressemitteilung 91/08 – Berlin, 18.12.2008

Mit dem Bau neuer Straßen lenkt Angela Merkel Deutschland in eine wirt­schafts- und klimapolitische Sackgasse. Dies kritisiert der Ver­kehrs­club Deutschland e.V. (VCD) anlässlich des heutigen Tref­fens der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten zum zweiten Kon­junk­tur­paket. Statt mit Milliarden an Steuergeldern die Land­schaft weiter zuzubetonieren, müssten die Mittel in die Sa­nie­rung des bestehenden Straßen- und Schienennetzes sowie in den maß­vollen Ausbau der Bahninfrastruktur eingesetzt werden. Mit einem der dichtesten Straßennetze der Welt sei der Bedarf an Straßen in Deutschland längst gesättigt und die Umweltschäden dadurch schon heute unverantwortlich hoch, so der VCD.
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Gekürzte Pendlerpauschale verfassungswidrig

Dienstag, 09. Dezember 2008

VCD-Pressemitteilung 87/08 – Karlsruhe/Berlin, 09.12.08
Bundesverfassungsgericht: Gekürzte Pendlerpauschale ver­fassungs­widrig/VCD: Entfernungspauschale ganz abschaffen

Anlässlich des heutigen Urteils des Bundesverfassungsgerichts hat der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) gefordert, die Ent­fer­nungs­pauschale mittelfristig komplett abzuschaffen. Die Pendler­pauschale stelle grundsätzlich eine ökologisch fatale und höchst unsoziale Steuersubvention dar, so der VCD. Seit Anfang 2007 sind die ersten 20 Fahrtkilometer zum Arbeitsplatz nicht mehr steuerlich absetzbar, ab dem 21. Kilometer gibt es 30 Cent. Nach Ansicht der Karlsruher Richter verstößt die von der schwarz-roten Bun­des­regierung beschlossene Kürzung der Entfernungspauschale gegen den Gleichheitsgrundsatz. Mit dem heutigen Urteil droht nun die Pend­ler­pauschale wieder ab dem ersten Kilometer eingeführt zu werden.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Bundesregierung darf die alte Pendlerpauschale auf gar keinen Fall wieder einführen. Die Entfernungspauschale führt zu mehr Autoverkehr, erhöhtem Flä­chen­verbrauch und zunehmender Zersiedelung. Und sie ist höchst ungerecht, da sie vor allem Besserverdienende begünstigt. Diese profitieren wegen ihres höheren Einkommenssteuersatzes überproportional von den Abzugsmöglichkeiten. Menschen mit ge­rin­gem Einkommen oder kurzen Arbeitswegen hilft die Pend­ler­pauschale kein Stück weiter.
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EU beschließt abgeschwächten CO2-Grenzwert

Dienstag, 02. Dezember 2008

VCD-Pressemitteilung 84/08 – Berlin, 02.12.08
Schwarzer Tag für Klimaschutz im Verkehr

Als Armutszeugnis für die europäische Klima-und Verkehrspolitik be­zeichnet der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) die gestern von den EU-Regierungen und dem europäischen Parlament ge­trof­fene Ent­scheidung zum CO2-Grenzwert für Pkw. Danach soll ein Grenz­wert von 130 Gramm CO2 pro Kilometer stufenweise bis 2015 für alle Neuwagen eingeführt werden. Von der EU-Kommission war ursprünglich ein Grenzwert von 130 Gramm ab 2012 vor­gesehen. Mit dem nun getroffenen Kompromiss werde die jahre­lange klima­schädliche Modellpolitik der europäischen Auto­industrie belohnt.
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CSU entlässt Autobauer aus der Pficht

Montag, 24. November 2008

VCD-Pressemitteilung 82/08 – Berlin, 24.11.08
Aufgeweichter Klimaschutz hilft Standort Deutschland nicht

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) warnt vor einer Rolle rück­wärts in der Klimapolitik. Die Finanzkrise dürfe von deutschen Po­li­ti­kern nicht dazu benutzt werden, wichtige umweltpolitische Maß­nahmen wie den CO2-Grenzwert für Pkw weiter zu verwässern. Die Forderung von Wirtschaftsminister Michael Glos und Bayerns Minister­präsident Horst Seehofer, Autohersteller aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage nicht zusätzlich mit Klima­schutz­auf­lagen zu belasten, entblöße nicht nur die klima- sondern auch die arbeitsmarktpolitische Kurzsichtigkeit der CSU-Politiker.
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CO2-Grenzwert droht endgültig zu verwässern

Freitag, 21. November 2008

VCD-Pressemitteilung 81/08 – Berlin, 21.11.08
VCD setzt beim Klimaschutz im Verkehr auf das Europäische Parlament und zukunftsorientierte EU-Länder

Nach letzten Meldungen aus Brüssel haben sich wichtige EU-Staaten in einem informellen Treffen darauf geeinigt, einen durch­schnitt­lichen CO2-Grenzwert von 130 Gramm pro Kilometer für Neuwagen auf 2015 zu verschieben. Damit wollen Deutschland, Frank­reich, Italien und Großbritannien dem Drängen der Auto­industrie nachkommen und Anstrengungen für mehr Klima­schutz im Verkehr weiter auf die lange Bank schieben.
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