Mit ‘Klimaschutz’ getaggte Artikel

VCD und DUH befragen Verbraucher zur Nutzung und Bedeutung der Autoklimaanlage

Dienstag, 15. Februar 2011

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD und DUH, Berlin, 15.02.11

Autoklimaanlagen zählen heute praktisch zur Grundausstattung neuer Kraftfahrzeuge – über 90 Prozent aller Neuwagen sind bereits damit ausgerüstet. Die meisten Fahrer nutzen sie, ohne weiter darüber nachzudenken. Alles läuft inzwischen automatisch. Was jedoch im Auto vor sich geht, damit man einen kühlen Kopf behält, bleibt dem Fahrzeughalter verborgen. Welchen Stellenwert hat die Auto­klimaanlage, wie häufig wird sie tatsächlich angestellt und was wissen Verbraucher über mögliche Umweltauswirkungen? Um den Kenntnisstand in der Bevölkerung zu erfragen, haben der öko­logische Verkehrsclub VCD und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) eine Online-Umfrage gestartet.

Unter www.umfrage-autoklimaanlage.de sind ab heute Verbraucher auf­gerufen, sich an der Umfrage zu beteiligen und sieben kurze Fragen zu beantworten. Im Gegenzug bieten VCD und DUH Tipps zum effizienten Einsatz von Autoklimaanlagen, erläutern Wissens­wertes rund um das Thema und geben weitergehende Informationen.
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Verkehrspolitik Baden-Württemberg – viele Pläne, aber kein Konzept!

Dienstag, 01. Februar 2011

Presseinformation Nr. 4/2011, Stuttgart, 1. Februar 2011
Verkehrsclub moniert Generalverkehrsplan als eine An­samm­lung von Widersprüchen

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat mit dem Ge­ne­ral­verkehrsplans (GVP) 2010 und dem Entwurf für das Klima­schutzkonzept 2020PLUS zwei wichtige Zukunftskonzepte der Landes­regierung Baden-Württemberg analysiert und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Beide Vorhaben weisen eine Vielzahl an Wider­sprüchen auf . Der Generalverkehrsplan torpediere sogar die europäischen Be­mühun­gen für den Klimaschutz.

Man sollte meinen, die Klimaschutzziele der Europäischen Union würden auch für Baden-Württemberg gelten – doch der General­verkehrsplan des Landes ist ein Kniefall vor der LKW- und Auto­lobby und hat mit Klimaschutz überhaupt nichts zu tun“, kritisiert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Nach dem GVP würden die Kohlendioxid(CO2)-Emissionen bis 2025 nur um fünf Pro­zent sinken. Die EU verlangt dagegen, dass der CO2-Ausstoß bereits bis zum Jahr 2020 sogar um 20 Prozent reduziert werden muss.
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Land vergibt bei Generalverkehrsplan Chance zugunsten Klimaschutz

Dienstag, 14. Dezember 2010

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 45/2010, Stuttgart, 14. Dezember 2010
Gemeinsame Pressemitteilung
Umweltverbände zum neuen Generalverkehrsplan (GVP) des Landes:

Chance vertan: Neuer GVP bietet keine Grundlage für eine nachhaltige und klimafreundliche Verkehrspolitik des Landes

Heute wurde der neue Generalverkehrsplan (GVP) des Landes vom Kabinett ver­ab­schiedet. Die baden-württembergischen Umwelt­verbände Bund für Umwelt und Natur­schutz Deutschland (BUND), Landesnaturschutzverband (LNV) und Ver­kehrs­club Deutschland (VCD) kritisieren den neuen GVP als völlig unzureichend, um dem vom Land selbstgesetzten Anspruch einer nachhaltigen Verkehrs­entwicklung auch tatsächlich gerecht werden zu können. „Das Land hat eine weitere Chance vertan, den Verkehr nachhaltig und zukunftsgerecht zu gestalten“, kritisiert Dr. Brigitte Dahl­bender, Landesvorsitzende des BUND. Der GVP sei völlig ungenügend, um die Verkehrs­probleme des Landes im Kontext von Klimawandel, Energie­ein­sparung, Lärmreduktion, Luftreinhaltung und Schutz der biologischen Vielfalt zu lösen. „In den vier Fach­konzepten Straßen­verkehr, öffentlicher Personen­verkehr, Wirtschafts- und Luft­verkehr dominieren die jeweils sektoralen Wunsch­vor­stellungen, die alle unabhängig voneinander umgesetzt werden sollen. Eine Schwer­punkt­bildung mit der Zielsetzung einer nachhaltigen Mobilität ist nicht zu erkennen“, so Dahlbender. „Wieder einmal wird deutlich, dass das Land bei grundlegenden Fragen nicht nachhaltig handelt.
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Bundesdelegiertenversammlung 2010 des VCD

Montag, 06. Dezember 2010

VCD-Pressemitteilung 110/10, Berlin 6.12.2010
VCD-Vertreter fordern neue Planungskultur für Schienen­wege / Bundesvorsitzender Michael Ziesak im Amt bestätigt

Die Bundesdelegiertenversammlung des ökologischen Verkehrsclubs VCD fordert die Bundesregierung und die Deutsche Bahn AG auf, aus den beim Bahnprojekt »Stuttgart 21« gemachten Fehlern zu lernen und entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Am Wochen­ende tagten in Hofgeismar bei Kassel rund 120 Vertreterinnern und Vertreter des VCD auf ihrer jährlichen Bundes­delegierten­ver­sammlung.
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Neuausrichtung des Masterplans Güterverkehr und Logistik

Montag, 22. November 2010

VCD-Pressemitteilung 106/10 – Berlin, 22.11.10
VCD: Logistikstandort Deutschland stärken – Belastungen für Mensch und Umwelt senken!

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert den heute von Bundes­verkehrsminister Peter Ramsauer vorgestellten Aktionsplan Güter­verkehr und Logistik als inakzeptabel. Mit dem Aktionsplan sollen ausgewählte Maßnahmen des von der Vorgängerregierung im Jahr 2008 verabschiedeten Masterplans Güterverkehr und Logistik konkret umgesetzt werden.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Zukunftsfähigkeit der Bereiche Güterverkehr und Logistik in Deutschland hängen nicht ausschließlich von wirtschaftlichen Faktoren ab, wie das Bun­des­verkehrsministerium glauben machen will, sondern auch davon, dass die bereits bestehenden und weiter wachsenden Belastungen für Mensch und Umwelt gesenkt werden. Bei der jetzigen Neuausrichtung des Masterplans Güterverkehr und Logistik wird dieser Aspekt jedoch völlig vernachlässigt. Stattdessen trägt das Papier eindeutig die Handschrift der Straßengüterlobby. Verkehrs­vermeidung und -verlagerung fehlen völlig. Angesichts von Klima­wandel und verstopften Straßen ist das schlichtweg Harakiri-Politik.
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Aktionstage »Zu Fuß zur Schule« des Deutschen Kinderhilfswerkes und VCD starten

Dienstag, 21. September 2010

Gemeinsame Pressemitteilung VCD und DKHW – Berlin, den 21.09.10
Mehr als 2000 Klassen unterwegs

Morgen starten die bundesweiten Aktionstage »Zu Fuß zur Schule«, eine Gemeinschafts­initiative des ökologischen Verkehrsclubs VCD und des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V. (DKHW). Die beiden Or­ganisationen haben Schulen in ganz Deutschland dazu auf­ge­rufen, ihre Schüler zu motivieren, vom 22. September bis zum 1. Okto­ber zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller in die Schule zu kommen. Eltern sollen das »Privat-Taxi« stehenlassen und statt­dessen ihre Kinder zu eigenständiger Mobilität anspornen. Die beiden Organisationen unter­stützen die Schulen mit vielen Ideen, Tipps und Aktions­materialien. Denn vom Zu-Fuß-Gehen und Rad­fahren profitieren alle: Bewegung beugt Haltungsschäden und Über­gewicht vor, hält fit und führt zu besserer Konzen­trations­fähigkeit im Unterricht. Und durch die CO2-freie Fortbewegung wird zudem das Klima geschont.

In diesem Jahr haben sich über 2000 Schulklassen mit insgesamt rund 50.000 Schülerinnen und Schülern zum Mitmachen an­ge­mel­det. Die Kinder gestalten ihren Schulweg abwechslungs­reich und spannend – beispielsweise mit Quizfragen, einem Schulwegetest oder einem Laufbus. So entdecken sie die Freude an der eigenen Bewegung.
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VCD Auto-Umweltliste 2010/2011

Mittwoch, 18. August 2010

VCD-Pressemitteilung 67/10 – Berlin, 18.08.10
Doppelsieg für Toyota / Hybride auf dem Vor­marsch / Zwei deutsche Autos Klimabeste

Der ökologische Verkehrsclub VCD hat heute in Berlin die Ergebnisse der VCD Auto-Umweltliste 2010/2011 vorgestellt. Gleich mit zwei Test­siegern im umfassendsten Öko-Ranking für Pkw wartet Toyota auf: Gold teilen sich punktgleich der Auris Hybrid und der Prius Hybrid. Auch den dritten Platz der Top-Ten sichert sich mit dem iQ 1.0 VVT-i ein Toyota. Klimabester ist der smart fortwo coupé cdi, der 86 Gramm CO2 pro Kilometer ausstößt, dicht gefolgt vom VW Polo 1.2 TDI BlueMotion mit 87 Gramm.

Siegerautos der VCD Auto-Umweltliste 2010/2011

Siegerautos der VCD Auto-Umweltliste 2010/2011

Gerd Lottsiepen, ver­kehrs­politischer Sprecher des VCD: “Der dies­jähri­ge Sommer mit seinen Wetter­extremen führt uns die Aus­wirkungen des Klima­wan­dels vor Augen. Der Treib­haus­effekt ist das größte Um­welt­problem, das heute vom Auto­verkehr ausgeht. Während bei den Schad­stoffen – bei Stick­oxiden und Rußpartikeln – durch ambitionierte Grenzwerte die Emissionen deutlich reduziert werden konnten, sank der CO2-Aus­stoß im Straßen­verkehr seit 1990 lediglich um vier Prozent. Die Auto­industrie muss ihre Anstrengungen in Sachen Klima­schutz ernsthaft forcieren und den Durch­schnitts­verbrauch aller Pkw massiv senken.“ Die VCD Auto-Umweltliste zeige, dass es schon heute Pkw gibt, die wenig ver­brauchen und damit Umwelt und Porte­monnaie wenig belasten. Aber davon gebe es immer noch viel zu wenige. Moderne Umwelt­technik müsse Standard in allen Modellen werden. Die Auto­industrie habe die Finanz- und Wirt­schafts­krise nicht zuletzt dank massiver Subventionen überwunden. Nun gebe es keine Ausrede mehr, den Klima­schutz zu vernachlässigen.
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VCD: Elektroautos leisten auf absehbare Zeit keinen Beitrag zum Klimaschutz

Dienstag, 11. Mai 2010

VCD Baden-Württemberg e.V. – Pressemitteilung Nr. 17/10 – Stuttgart, 11. Mai 2010
Elektromobilität – Öffentliche Anhörung des Wirtschaftsausschusses im Landtag
Verkehrsclub fordert zukunftsfähiges Gesamt­mobilitäts­konzept

Anlässlich der heute stattfindenden öffentlichen Landtagsanhörung zum Thema Elektromobilität fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. ein grundsätzlich neues, zukunftsfähiges Mobilitäts­konzept. Weder löse das Elektroauto die grundsätzlichen Probleme des Straßenverkehrs, noch leiste es in absehbarer Zeit einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz. Vielmehr müsse die Landes­regierung die Weichen für eine klimafreundliche Mobilitäts­kultur stellen.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Elektromobilität darf sich nicht auf den Austausch von Verbrennungsmotoren durch Elektroantriebe in herkömmlichen Autos beschränken. Die aktuelle Diskussion muss dazu genutzt werden eine grundsätzlich neue, zukunftsfähige Mobilitätskultur zu etablieren. Immerhin stehen mit elektrisch angetriebenen Zügen und Straßenbahnen sowie elek­trisch unterstützen Fahrrädern hervorragende Verkehrsmittel zur Verfügung, die einen großen Teil des Autoverkehrs ersetzen können.“
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Verbrauchslabel für Pkw

Montag, 10. Mai 2010

VCD-Pressemitteilung 40/10 – Berlin, 10.05.10
Geplante Kennzeichnung nicht im Sinne des Klimaschutzes

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert den Vorschlag der Bundesregierung zum CO2-Label für Pkw scharf. Zwar sei eine anschauliche Verbrauchskennzeichnung für Pkw, die sich wie etwa bei Kühlschränken an einer Farbskala orientiert und wie sie der VCD seit 2003 fordert, zu begrüßen. Das geplante Label sei in der aus­gehandelten Form jedoch ökologisch nicht zielführend.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Die Kennzeichnung, so wie sie jetzt geplant ist, ist ökologisch kontraproduktiv, denn sie be­vorzugt Fahrzeuge mit einem hohen Gewicht. Zwar ist es durchaus möglich, die Größe und die Nutzungsmöglichkeiten eines Pkw zu berücksichtigen, aber hier werden schwere Fahrzeuge extrem gepusht. In Geheimverhandlungen zwischen Bundes­wirtschafts­ministerium und den deutschen Autoherstellern wurde so ein Kompromiss erzielt, der vor allem darauf abzielt, neuen schweren Nobelkarossen ein grünes Mäntelchen um­zu­hängen.
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Radverkehr kommt unter die Räder

Donnerstag, 06. Mai 2010

VCD-Pressemitteilung 37/10 – Berlin, 06.05.10
Rechtsunklarheiten, Bürokratismus und Personalabbau unter Ramsauer

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert Bundes­ver­kehrs­minister Peter Ramsauer für die augenfällige Vernach­lässigung des Fahrradverkehrs. Nach gut sechs Monaten im Amt werde immer deutlicher, dass das umweltfreundlichste Verkehrs­mittel unter seiner Amtsleitung immens an Bedeutung verloren hat.

Wir befürchten, dass der Radverkehr im Bundes­verkehrs­ministerium unter die Räder kommt“, kommentiert Doris Neu­schäfer vom VCD-Bundesvorstand die Entwicklungen der vergangenen Monate. “Wenn die Bundesregierung ihre ehrgeizigen Klima­schutz­ziele erreichen will, dürfen nicht Rechtsunsicherheit, Büro­kratis­mus und Personalabbau den klimafreundlichen Rad­verkehr behindern.“ Während sich vor der Umorganisation im Verkehrs­ministerium sieben Personen um die Förderung des Radverkehrs kümmerten, seien es jetzt nur noch drei. “Mit weniger als der Hälfte der bisherigen Manpower sollen nun die gleichen Aufgaben bewältigt werden. Eine solche Personalpolitik versetzt der Rad­verkehrs­förderung einen schweren Schlag“, so Neuschäfer.
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