Mit ‘Klimaschutz’ getaggte Artikel

Einbau von Partikelfiltern wird erneut gefördert

Dienstag, 31. Januar 2012

Pressemitteilung, Berlin, 31. Januar 2012

Pkw und Transporter jetzt nachrüsten – Vorteil für Fahrer, Gesundheit und Klima

Ab Morgen können Autofahrer erneut einen Zuschuss von 330 Euro für die Nachrüstung ihres Dieselfahrzeuges mit einem Partikelfilter er­halten. Entsprechende Anträge können ab dem 1. Februar 2012 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gestellt werden. Die verfügbaren Mittel reichen für rund 90.000 Nachrüstungen im Jahr 2012.

Es empfiehlt sich, eine geplante Nachrüstung möglichst schnell vor­nehmen zu lassen“, so Heiko Balsmeyer Experte für Luftreinhaltung beim ökologischen Verkehrsclub VCD. Das Nachrüsten von Diesel­fahrzeugen mit Partikelfiltern lohnt sich nämlich aus gleich drei Gründen. Balsmeyer: “Neben dem Bonus von 330 Euro, erhalten Autofahrer die Nachrüsten die grüne Plakette, mit der sie dauerhaft in der Umweltzone unterwegs sein können. Zudem leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Gesundheit und des Klimas.” Durch die Verringerung von Dieselruß wird die Luft sauberer, gleichzeitig werden sehr effektiv das Abschmelzen vom Eis der Arktis und die damit einher­gehende Erderwärmung eingedämmt.
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Bahnstrom aus deutschen Wasserkraftwerken

Montag, 25. Juli 2011

Pressemitteilung, Berlin, 25. Juli 2011
VCD: Gemischte Gefühle – denn Ausstieg aus konventionellen Technologien erfolgt damit noch nicht

Mit dem heute unterzeichneten 15-Jahresvertrag über die Lieferung von Strom aus Wasserkraftwerken, geht die Deutsche Bahn einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt, dass die Bahn ihren Energieverbrauch zukünftig (ab 2014) stärker mit Ökostrom abdecken möchte, kritisiert aber dennoch das Festhalten an Kohle- und Atomkraft.

Die zukünftige Nutzung von Wasserkraft und damit vermehrte Nutzung von Ökostrom aus Deutschland ist ein gutes Signal für die Branche. Aber es ist noch kein Meilenstein“, so Michael Ziesak, Bundesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD). Ziesak kritisiert, dass sich die Deutsche Bahn heute für den Klimaschutz feiern lässt und parallel dazu ganz leise aber deutlich am Neubau des klimafeindlichen Steinkohlekraftwerks Datteln 4 festhält.

Ein Meilenstein wäre es gewesen, wenn sich die Deutsche Bahn heute von *Datteln 4“ verabschiedet oder den sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft bekannt gegeben hätte“, betont Ziesak. “So aber empfinde ich gemischte Gefühle.“ Der Anteil an erneuerbaren Energien ist weiter ausbaubar. Der VCD fordert die Bahn auf, den Weg zur 100 prozentigen Nutzung erneuerbarer Energien konsequent fortzuführen.

Urlaubsbericht einsenden – Kurzurlaub gewinnen

Freitag, 24. Juni 2011

Service-Pressemitteilung 9/2011, Berlin, 24. Juni 2011.
VCD sucht Reisetipps von Familien für Familien

Vom auto- und flugzeugfreien Inselhüpfen mit vier Kindern in Kroatien, über eine aufregende Fahrt per Nachtzug nach Süd­frankreich bis hin zur Floßtour mit dem Tee-nager-Nachwuchs: Über 50 Urlaubstipps von klimaschonend reisenden Familien hat der ökologische Verkehrsclub VCD auf seiner Internetseite zusammen­gestellt. Um das Angebot auszuweiten und zu zeigen, dass umweltverträglicher Urlaub auch für Familien funktioniert, geht die Aktion »Urlaubstipps gesucht« des VCD-Projekts »Mit Kindern unterwegs – ökologisch und entspannt« in die zweite Runde.

Familien können über ein Online-Formular auf www.vcd.org/tipps_familienurlaub.html von ihrer Reise ohne Auto und Flugzeug berichten. Ausgewählte Urlaubstipps werden anschließend auf der Projektseite www.vcd.org/urlaubstipps.html veröffentlicht. Das Teilen der Erfahrungen lohnt sich gleich doppelt: Zum einen für viele andere Familien, die die Tipps als Anreiz für den eigenen Urlaub nutzen. Zum anderen für die EinsenderInnen selbst. Denn unter allen Teilnehmenden verlost der VCD ein Familienwochenende für vier Personen von »ReNatour« an der Ostsee, mit zwei Über­nachtungen im Öko-Haus inklusive Bio-Frühstücksbuffet.
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VCD-Vortrag Der Laufbus – die Alternative zum Elterntaxi

Montag, 30. Mai 2011

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 7/2011, Mühlacker, 30. Mai 2011
Termin: Freitag 3. Juni, 19:00 Uhr, Amt für Umweltschutz, Pforzheim

Aktion Laufbus

Aktion Laufbus


Im Rahmen der Pforzheimer Klima­schutzwoche stellt der öko­logi­sche Verkehrsclub VCD die Idee des Lauf­busses vor. Hier geht es da­rum, vielen Kindern zu ermög­lichen, sicher und mit Spaß zu Fuß zur Schule zu kommen und Eltern den täg­lichen Hol- und Bringdienst zu ersparen.

Unser Referent, Herr R. Sebastian Werbke, hat den Laufbus an einer Leonberger Grundschule erfolg­reich „zum Laufen“ gebracht und berichtet aus erster Hand über die Umsetzung und die Schwie­rig­keiten, die auf diesem Weg zu überwinden waren.
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Kartellamtsstudie zur Entwicklung der Benzin­preise

Donnerstag, 26. Mai 2011

VCD-Pressemitteilung 52/11 – Berlin, 26.5.2011
VCD kritisiert Preisgebaren der Ölmultis

Durch die heute vom Bundeskartellamt veröffentlichten Studie zur Ent­wicklung der Benzinpreise ist amtlich, was Analysten und Auto­fahrer schon lange zu wissen glauben: Die fünf großen inter­natio­na­len Ölmultis nutzen ihre marktbeherrschende Stellung, um hohe Preise durchzusetzen und beispielsweise zu Ferienbeginn oder an langen Wochenenden Sonderprofite einzufahren. Der öko­logi­sche Verkehrsclub VCD unterstützt die Versuche, die Konzentrations­prozesse zu stoppen und bezeichnet die Aussagen des Minera­löl­verbands über angeblich geringe Gewinne als völlig absurd.
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Dienstwagenbesteuerung muss sich am Klimaschutz orientieren

Dienstag, 03. Mai 2011

VCD-Pressemitteilung 46/11 – Berlin, 03.05.2011
VCD begrüßt Ergebnisse eines Gutachtens im Auftrag des Bundes­umweltministeriums

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Schlussfolgerungen eines Gutachtens der Universität Köln, die im Auftrag des Bundes­umwelt­ministeriums die derzeitige Regelung zur Besteuerung von Dienstwagen analysiert hatte. Die heute geltenden Regeln seien ökonomisch falsch, führten zu unnötigen Mindereinnahmen für den Staat und gäben Anreize zur Schädigung der Umwelt.

Michael Müller-Görnert, VCD-Verkehrsexperte: ´”Eine Novellierung der bestehenden Dienstwagenregelung ist längst überfällig. Gerade Firmen kaufen überproportional große und verbrauchsstarke Fahrzeuge. So wurden beispielsweise 2010 zwei von drei verkauften Porsche Cayenne gewerblich genutzt. Viele solcher Fahrzeuge werden von Firmen­angehörigen auch privat gefahren. Als Gehaltsbestandteil sind sie sozial­abgaben- und einkommenssteuerfrei. Für die private Nutzung muss lediglich eine monatliche Pauschale von einem Prozent, die sich am Listenpreis des Wagens orientiert, als Ausgleich an den Fiskus geleistet werden. Mit der bisherigen Regelung entfällt jeglicher Anreiz, sparsame Autos auszuwählen. Eine Novellierung muss sich am Klimaschutz orientieren. Wenn weniger der Preis als der CO2-Ausstoß für die monatliche Besteuerung herangezogen wird, setzen auch gewerbliche Halter verstärkt auf effiziente Fahrzeuge.

Pkw-Maut-Diskussion – VCD warnt vor Förderung für Spritschlucker

Montag, 18. April 2011

VCD-Pressemitteilung 40/11 – Berlin, 18.04.11

Angesichts der aktuellen Medienberichte zu Diskussionen über eine mögliche Pkw-Maut warnt der ökologische Verkehrsclub VCD ein­dringlich vor unausgegorenen Schnellschüssen. Insbesondere eine Pkw-Vignette für Autobahnen und Bundesstraßen, wie sie im Gespräch sei, lehnt der VCD aus sozial- und umweltpolitischen Gründen vehe­ment ab.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Eine Vignetten-Lösung, die für einen bestimmten Zeitraum gilt, bevorzugt Vielfahrer und führt dazu, dass viele Autofahrer sich dazu angehalten sehen, die Gebühr möglichst auszureizen, also den Pkw möglichst häufig zu nutzen. Wer hingegen wenig mit dem Auto unterwegs ist und im Jahr nur etwa 1000 Kilometer auf Autobahnen und Bundesstraßen fährt, zahlt pro Kilometer 50-mal so viel wie ein Vielfahrer. Ein solches Konstrukt widerspricht den Klima­schutzzielen der Bundesregierung und ist hochgradig unsozial.

Um die Kosten für den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur zu decken und die Nutzer von Verkehrswegen stärker an den von ihnen verursachten Kosten zu beteiligen, fordert der VCD, die Lkw-Maut auszuweiten und die bereits bestehenden Instrumente der Mineralöl-, Öko- und Kfz-Steuer zu erhalten sowie im Sinne einer nachhaltigen Verkehrspolitik weiter auszubauen. Das seien gerechte und ökologisch wirksame Instrumente: Vielfahrer würden durch sie angemessen belastet, Wenigfahrer weniger stark. Und sie beinhalteten einen ökologischen Lenkungseffekt hin zu umweltfreundlichen Verkehrsmitteln und sprit­sparenden Autos.

Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: “Erst 2009 wurde die Kfz-Steuer so umgestellt, dass sie sich am CO2-Ausstoß und damit am Verbrauch orientiert. Sollte die Kfz-Steuer zugunsten der Pkw-Maut komplett wegfallen, wie es eines der derzeit diskutierten Modelle vorsieht, würden besonders Spritschlucker wie der Audi Q7 3.0 TDI quattro, der BMW M5 oder der Mercedes S 450 CDI davon profitieren, da deren derzeitige Kfz-Steuer weit über dem Niveau der Maut läge. Das wäre eine unzeitgemäße Förderung von Klimakillern und würde alle Klima­schutz­bemühungen im Verkehr ad absurdum führen.“ Wenn eine Pkw-Maut in Betracht gezogen werde, brauche man ein klares, wissen­schaftlich durchdachtes Konzept. Sie müsse zudem fahrstrecken­abhängig und auf allen Straßen erhoben werden. Allerdings seien viele Fragen – etwa zum Datenschutz und zu den Erhebungs­kosten – noch völlig ungeklärt.

Tempolimit-Debatte – VCD plädiert für Klima­schutz und Verkehrssicherheit

Donnerstag, 10. März 2011

VCD-Pressemitteilung 25/11 – Berlin, 10.03.11

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die neu entflammte Diskussion um ein Tempolimit auf Autobahnen. Mehr Klimaschutz, höhere Verkehrssicherheit und ein besserer Verkehrsfluss seien gute Gründe, die für eine Geschwindigkeitsbegrenzung sprächen.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Um den Ausstoß von klima­schädlichem CO2 bundesweit tatsächlich um 40 Prozent bis 2020 zu verringern, wie es die Bundesregierung in ihrem Klima­schutz­programm anstrebt, müssen alle dafür zielführenden Maßnahmen berücksichtigt werden. Da der Spritverbrauch bei Geschwindigkeiten über 100 km/h überproportional ansteigt, führt gerade ein Tempolimit dazu, dass der Spritverbrauch und damit auch der Treibhausgasausstoß in erheblichem Maße sinken. Würde die Höchst­geschwindigkeit auf 120 km/h begrenzt, könnten jährlich mit minimalem Aufwand über drei Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. E10 bringt im Vergleich zum herkömmlichen E5-Sprit weniger als eine Millionen Tonnen CO2-Ersparnis, und das auch nur dann, wenn das Ethanol nachhaltig produziert wird. Mit einem Tempolimit kann man also jetzt schon mehr CO2 einsparen, als mit Hilfe von E10 oder auch durch die Auto-Elektromobilität bis 2020 erreicht werden soll.
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Neue Studie für UNEP stärkt »Rußfrei fürs Klima«-Kampagne

Mittwoch, 02. März 2011

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD, NABU, BUND und DUH – Berlin, 02.03.2011
Dieselmotoren ohne Filter sind Klimakiller und machen Menschen krank

Umwelt- und Verkehrsexperten von BUND, DUH, NABU und VCD sehen sich durch die Ergebnisse der umfangreichen wissen­schaftlichen Studie für das UN-Umweltprogramm (UNEP) und die World Meteorological Organization bestätigt. Demnach sind feinste Rußpartikel aus Dieselmotoren nicht nur für schwere Gesund­heitsschäden der Menschen insbesondere in den Ballungs­zentren verantwortlich, sondern sie verstärken auch deutlich die Klima­erwärmung, belegt die Studie.

Damit wird es umso dringender, das Ziel der Verbände umzusetzen, Rußemissionen aus Dieselmotoren von Lkw, Lokomotiven, Bau­maschinen und der Schifffahrt vollständig zu stoppen. Die viel diskutierten Umweltzonen spielen dabei eine entscheidende Rolle. “Wer den Klimawandel bekämpfen will, darf sich nicht allein auf die Reduzierung von Kohlendioxid beschränken. Auch der Ausstoß von Rußpartikeln muss schnell reduziert werden“, erklärte NABU-Verkehrs­experte Dietmar Oeliger bei einem Pressegespräch am Mittwoch in Berlin.
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Agrosprit: E10 bringt vor allem Sonderprofite für Ölkonzerne

Donnerstag, 24. Februar 2011

VCD-Pressemitteilung 17/11 – Berlin, 24.02.11
VCD: E10 bringt vor allem Sonderprofite für Ölkonzerne

An immer mehr Tankstellen wird derzeit Kraftstoff mit einem Etha­nol­anteil von bis zu zehn Prozent – das sogenannte E10 – ein­geführt. Nach Vorgaben der EU müssen alle Mitgliedsstaaten bis 2020 zehn Prozent des Energiebedarfs im Verkehrsbereich aus erneuer­baren Energien decken und dies in nationalen Aktionsplänen fest­schreiben. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert in diesem Zusammen­hang, dass statt der Umwelt die Ölkonzerne profitieren würden; die Zeche zahlten die Autofahrer.

Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: “Agrokraftstoffe sind nicht per se klimaschonend. Autos stoßen damit zwar nur die Men­ge CO2 aus, die die Pflanzen zuvor gebunden haben, zusätz­liche Emissionen entstehen aber durch den Anbau und insbesondere durch die indirekte Landnutzungsänderung. Dabei werden Ener­gie­pflanzen auf Flächen angebaut, die bisher dem Anbau von Futter- und Lebensmitteln dienen. Zur Nahrungs- und Futter­mittel­produktion werden dann andere Gebiete in Agrarland umgewandelt – darunter sensible Ökosysteme. Eine aktuelle Studie im Auftrag eines breiten Bündnisses von europäischen Umwelt- und Entwicklungs­organisationen, dem mit T&E auch der europäische Dachverband des VCD angehört, belegt ganz klar: Die meisten Agrokraftstoffe haben unter Einbeziehung der indirekten Land­nutzungs­änderungen sogar eine deutlich schlechtere Klimabilanz als der herkömmlichen fossile Sprit, den sie ersetzen sollen.
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