Mit ‘Klimaschutz’ getaggte Artikel

VCD Auto-Umweltliste 2010/2011

Mittwoch, 18. August 2010

VCD-Pressemitteilung 67/10 – Berlin, 18.08.10
Doppelsieg für Toyota / Hybride auf dem Vor­marsch / Zwei deutsche Autos Klimabeste

Der ökologische Verkehrsclub VCD hat heute in Berlin die Ergebnisse der VCD Auto-Umweltliste 2010/2011 vorgestellt. Gleich mit zwei Test­siegern im umfassendsten Öko-Ranking für Pkw wartet Toyota auf: Gold teilen sich punktgleich der Auris Hybrid und der Prius Hybrid. Auch den dritten Platz der Top-Ten sichert sich mit dem iQ 1.0 VVT-i ein Toyota. Klimabester ist der smart fortwo coupé cdi, der 86 Gramm CO2 pro Kilometer ausstößt, dicht gefolgt vom VW Polo 1.2 TDI BlueMotion mit 87 Gramm.

Siegerautos der VCD Auto-Umweltliste 2010/2011

Siegerautos der VCD Auto-Umweltliste 2010/2011

Gerd Lottsiepen, ver­kehrs­politischer Sprecher des VCD: “Der dies­jähri­ge Sommer mit seinen Wetter­extremen führt uns die Aus­wirkungen des Klima­wan­dels vor Augen. Der Treib­haus­effekt ist das größte Um­welt­problem, das heute vom Auto­verkehr ausgeht. Während bei den Schad­stoffen – bei Stick­oxiden und Rußpartikeln – durch ambitionierte Grenzwerte die Emissionen deutlich reduziert werden konnten, sank der CO2-Aus­stoß im Straßen­verkehr seit 1990 lediglich um vier Prozent. Die Auto­industrie muss ihre Anstrengungen in Sachen Klima­schutz ernsthaft forcieren und den Durch­schnitts­verbrauch aller Pkw massiv senken.“ Die VCD Auto-Umweltliste zeige, dass es schon heute Pkw gibt, die wenig ver­brauchen und damit Umwelt und Porte­monnaie wenig belasten. Aber davon gebe es immer noch viel zu wenige. Moderne Umwelt­technik müsse Standard in allen Modellen werden. Die Auto­industrie habe die Finanz- und Wirt­schafts­krise nicht zuletzt dank massiver Subventionen überwunden. Nun gebe es keine Ausrede mehr, den Klima­schutz zu vernachlässigen.
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VCD: Elektroautos leisten auf absehbare Zeit keinen Beitrag zum Klimaschutz

Dienstag, 11. Mai 2010

VCD Baden-Württemberg e.V. – Pressemitteilung Nr. 17/10 – Stuttgart, 11. Mai 2010
Elektromobilität – Öffentliche Anhörung des Wirtschaftsausschusses im Landtag
Verkehrsclub fordert zukunftsfähiges Gesamt­mobilitäts­konzept

Anlässlich der heute stattfindenden öffentlichen Landtagsanhörung zum Thema Elektromobilität fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. ein grundsätzlich neues, zukunftsfähiges Mobilitäts­konzept. Weder löse das Elektroauto die grundsätzlichen Probleme des Straßenverkehrs, noch leiste es in absehbarer Zeit einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz. Vielmehr müsse die Landes­regierung die Weichen für eine klimafreundliche Mobilitäts­kultur stellen.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Elektromobilität darf sich nicht auf den Austausch von Verbrennungsmotoren durch Elektroantriebe in herkömmlichen Autos beschränken. Die aktuelle Diskussion muss dazu genutzt werden eine grundsätzlich neue, zukunftsfähige Mobilitätskultur zu etablieren. Immerhin stehen mit elektrisch angetriebenen Zügen und Straßenbahnen sowie elek­trisch unterstützen Fahrrädern hervorragende Verkehrsmittel zur Verfügung, die einen großen Teil des Autoverkehrs ersetzen können.“
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Verbrauchslabel für Pkw

Montag, 10. Mai 2010

VCD-Pressemitteilung 40/10 – Berlin, 10.05.10
Geplante Kennzeichnung nicht im Sinne des Klimaschutzes

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert den Vorschlag der Bundesregierung zum CO2-Label für Pkw scharf. Zwar sei eine anschauliche Verbrauchskennzeichnung für Pkw, die sich wie etwa bei Kühlschränken an einer Farbskala orientiert und wie sie der VCD seit 2003 fordert, zu begrüßen. Das geplante Label sei in der aus­gehandelten Form jedoch ökologisch nicht zielführend.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Die Kennzeichnung, so wie sie jetzt geplant ist, ist ökologisch kontraproduktiv, denn sie be­vorzugt Fahrzeuge mit einem hohen Gewicht. Zwar ist es durchaus möglich, die Größe und die Nutzungsmöglichkeiten eines Pkw zu berücksichtigen, aber hier werden schwere Fahrzeuge extrem gepusht. In Geheimverhandlungen zwischen Bundes­wirtschafts­ministerium und den deutschen Autoherstellern wurde so ein Kompromiss erzielt, der vor allem darauf abzielt, neuen schweren Nobelkarossen ein grünes Mäntelchen um­zu­hängen.
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Radverkehr kommt unter die Räder

Donnerstag, 06. Mai 2010

VCD-Pressemitteilung 37/10 – Berlin, 06.05.10
Rechtsunklarheiten, Bürokratismus und Personalabbau unter Ramsauer

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert Bundes­ver­kehrs­minister Peter Ramsauer für die augenfällige Vernach­lässigung des Fahrradverkehrs. Nach gut sechs Monaten im Amt werde immer deutlicher, dass das umweltfreundlichste Verkehrs­mittel unter seiner Amtsleitung immens an Bedeutung verloren hat.

Wir befürchten, dass der Radverkehr im Bundes­verkehrs­ministerium unter die Räder kommt“, kommentiert Doris Neu­schäfer vom VCD-Bundesvorstand die Entwicklungen der vergangenen Monate. “Wenn die Bundesregierung ihre ehrgeizigen Klima­schutz­ziele erreichen will, dürfen nicht Rechtsunsicherheit, Büro­kratis­mus und Personalabbau den klimafreundlichen Rad­verkehr behindern.“ Während sich vor der Umorganisation im Verkehrs­ministerium sieben Personen um die Förderung des Radverkehrs kümmerten, seien es jetzt nur noch drei. “Mit weniger als der Hälfte der bisherigen Manpower sollen nun die gleichen Aufgaben bewältigt werden. Eine solche Personalpolitik versetzt der Rad­verkehrs­förderung einen schweren Schlag“, so Neuschäfer.
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Elektromobilitätsgipfel

Montag, 03. Mai 2010

VCD-Pressemitteilung 36/10 – Berlin, 03.05.10
VCD fordert zukunftsfähiges Mobilitätsgesamtkonzept

Anlässlich des Elektromobilitätsgipfels der Bundesregierung fordert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) ein neues nachhaltiges Mobilitätskonzept. Die wesentlichen Probleme des Straßenverkehrs löse auch das Elektroauto nicht, der Pkw-Verkehr bleibe klima­schädlich. Nach Plänen der Bundesregierung sollen im Jahr 2020 lediglich eine Millionen Elektrofahrzeuge auf der Straße sein – bei einem Gesamtbestand von über 45 Millionen. Daher müssten nun vielmehr die Weichen für eine klimafreundliche Mobilitätskultur in Deutsch­land gestellt werden.

Michael Gehrmann, VCD-Bundes­vorsitzender: “Wenn die Bundes­regierung ihre selbstgesteckten Klimaziele auch im Verkehr erreichen will, lässt sich das nur mit einem Zukunftskonzept für die Mobilität umsetzen, das die Bedürfnisse der Menschen, den Umwelt- und Klimaschutz, den demografischen Wandel und die Kosten des Verkehrs integriert und die notwendigen Maßnahmen auflistet. Langfristig wird die Elektromobilität ein Baustein eines CO2-armen Straßenverkehrs sein, daher ist es richtig, dass die Bundes­regierung die Grundlagenforschung fördert. Kurz- und mittelfristig spielen Elektroautos jedoch keine nennenswerte Rolle. Es kommt darauf an, unnötige Verkehre zu vermeiden, Verkehr auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel zu verlagern und die Energie­effizienz aller Fahrzeuge – unabhängig von ihrer Antriebsart – zu verbessern, um so den klimaschädlichen CO2-Ausstoß zu senken.
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Verbraucherzentralen und VCD starten bundes­weite Radshow

Freitag, 23. April 2010

Gemeinsame Pressemitteilung VCD und vzbv, Erfurt, 23.04.2010
Klingelkonzert zum Auftakt am Sonntag in Erfurt

Mit einem Klingelkonzert vor dem Erfurter Dom startet am Sonntag die bundesweite Radshow der Verbraucherzentralen und des Ver­kehrs­club Deutschlands (VCD). Unter dem Motto “Dein Rad zählt! – für mich. für dich. fürs klima.” wollen die Verbände mehr Ver­brau­cher fürs Radfahren und für Klimaschutz im Straßenverkehr ge­win­nen. Bis September gastiert die Show in über 20 Städten.

Mit der Show laden die Verbraucherzentralen und der VCD Besucher zu Testfahrten mit Elektro- und Tourenräder ein, geben Tipps für den Fahrradkauf und informieren, was ein Fahrrad im täglichen Ein­satz leisten kann. Zudem zeigen Attraktionen wie Radtaschen-Wett­packen oder Zeitduschen mit regenfester Rad-Kleidung, dass Klima­schutz per Velo viel Spaß macht.
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VCD-Leitfaden »Effizienter Fuhrpark« erschienen

Donnerstag, 08. April 2010

VCD-Pressemitteilung 22/10 – Berlin, 08.04.2010
VCD hilft Unternehmen, Kraftstoffverbrauch zu senken, Kosten zu sparen und Umwelt zu entlasten

Steigende Kraftstoffkosten und Fahrverbote in Umweltzonen für ältere Diesel stellen Unternehmen mit Fuhrpark zunehmend vor große Herausforderungen. Darauf weist der Verkehrsclub Deutsch­land e.V. (VCD) heute anlässlich der Präsentation seiner neuen Publikation »Effizienter Fuhrpark – kostengünstig, um­weltschonend, zukunftssicher« hin. Der Leitfaden stellt konkrete Maßnahmen vor, mit denen Unternehmen die Effizienz des Firmen­fuhr­parks steigern und die betrieblichen Mobilitätskosten verringern können.

Unternehmen sind mehr denn je darauf angewiesen, kosten­günstig mobil zu sein. Der VCD möchte ihnen aber nicht nur dabei helfen, die Kosten im Fuhrpark zu senken, sondern auch den Verbrauch und Schadstoffausstoß zu minimieren. Wer sparsame und schadstoffarme Fahrzeuge einsetzt, ist auch künftig gut aufgestellt und muss sich keine Gedanken um Fahrverbote in Umweltzonen machen“, erläutert Werner Korn vom VCD-Bundes­vorstand die Ziele des Leitfadens. “Umwelt­schutz­maßnahmen kommen zudem bei Kunden und Auftraggebern gut an und können zum klaren Wettbewerbs­vorteil werden.“ Die vorgestellten Maßnahmen zeigten, dass Ökonomie und Ökologie Hand in Hand gingen.
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Verkehrsclub begrüßt Kabinettsreform

Dienstag, 23. Februar 2010

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 8/10, Stuttgart, 23. Februar 2010
VCD hofft auf Neuanfang in der Verkehrspolitik

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die Wiedereingliederung des Verkehrsbereiches ins Um­welt­ministerium. Verkehrspolitik sei mehr denn je Klimapolitik. Die bis­herige Zuordnung zum Innenministerium habe sich als Fehl­entscheidung erwiesen und zu einem jahrelangen Stillstand beim Ausbau des öffentlichen Verkehrs geführt. Der VCD hofft mit Ministerin Tanja Gönner auf einen Neuanfang hin zu einer modernen, umwelt- und klimaverträglichen Verkehrspolitik.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Während unter Stefan Mappus, dem damaligen Staatssekretär und späteren Minister für Umwelt und Verkehr, der Grundstein für einen integralen Taktfahrplan im Land gelegt wurde, der zu Zuwächsen bis zu 40 Prozent bei Bus und Bahn geführt hat, wurde der Verkehrsbereich im Innenministerium nur aus der Windschutzscheibenperspektive der Autofahrer im ländlichen Raum verwaltet. Ministerin Tanja Gönner hat mit dem Wärmegesetz positive Impulse für mehr Klimaschutz gesetzt. Die erwartet der VCD nun auch für die Verkehrspolitik der neuen Landesregierung.

Klimaschutz im Verkehr dringender denn je

Dienstag, 22. Dezember 2009

Pressemitteilung Nr. 40/09 – Stuttgart, 22. Dezember 2009
Land und Kommunen müssen aktiv werden – Nah­ver­kehrs­abgabe könnte helfen

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. fordert vor dem Hinter­grund der gescheiterten Verhandlungen beim Weltklimagipfel in Kopen­hagen das Land, Kommunen und Landkreise auf, beim Klima­schutz aktiv voran zu gehen und endlich etwas gegen den aus­ufernden Verkehr in Baden-Württemberg zu tun. Eine Nah­verkehrs­abgabe für Unternehmen, die viel Verkehr verursachen, könn­te nach VCD-Meinung dazu beitragen, den öffentlichen Verkehr aus­zu­bauen und Autofahrten überflüssig zu machen.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: “Man muss beim Klima­schutz nicht darauf warten, bis Barack Obama oder Angela Merkel die Welt retten. 70 Prozent der klimarelevanten Emissionen ent­stehen in den Kommunen. Diese haben es in der Hand, mit vielen kleinen Maßnahmen etwas für die Umwelt und ein besseres Klima zu tun.
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Klimaschutzprogramme Niedersachsen und Bremen im Vergleich

Freitag, 18. Dezember 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 41/2009, 17.12.09. Hannover.
VCD: „Größer können Unterschiede in klimafreundlicher Ver­kehrspolitik nicht sein!“/Niedersachsen setzt auf Straßen­bau, Bremen auf Umweltverbund

Größer können die Unterschiede in der Klima- und Verkehrspolitik kaum sein“, urteilt Harald Walsberg, niedersächsischer stell­ver­tretender Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD). Nachdem das Umweltministerium in Hannover im Februar 2009 ein „Positionspapier zum Klimaschutz“ veröffentlichte, folgte vor wenigen Tagen das Bundesland Bremen mit einem „Klimaschutz- und Energieprogramm 2020“. Der VCD hat beide Papiere hin­sicht­lich der verkehrspolitischen Ziele verglichen.

Auch wenn Hannover und Bremen gerade einmal etwas mehr als einhundert Kilometer auseinander liegen: Im Bereich Klimaschutz und Mobilität trennen beide Landesregierungen offensichtlich Wel­ten“, so Walsberg. „Zusammengefasst handelt es sich bei dem Papier der CDU/FDP-Regierung um inhaltsarme Allgemeinplätze, teilweise mit kontraproduktiven Thesen wie weiteren Straßenbau zum Zwecke des Klimaschutzes. Bremen hingegen trifft in seinem Programm klare Aussagen, wie etwa die konkrete Zahl von an­zu­strebenden 20.000 Car-Sharing-Nutzern in der Hansestadt bis zum Jahr 2020.
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