Mit ‘Klimaschutz’ getaggte Artikel

Verkehrsclub begrüßt Kabinettsreform

Dienstag, 23. Februar 2010

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 8/10, Stuttgart, 23. Februar 2010
VCD hofft auf Neuanfang in der Verkehrspolitik

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die Wiedereingliederung des Verkehrsbereiches ins Um­welt­ministerium. Verkehrspolitik sei mehr denn je Klimapolitik. Die bis­herige Zuordnung zum Innenministerium habe sich als Fehl­entscheidung erwiesen und zu einem jahrelangen Stillstand beim Ausbau des öffentlichen Verkehrs geführt. Der VCD hofft mit Ministerin Tanja Gönner auf einen Neuanfang hin zu einer modernen, umwelt- und klimaverträglichen Verkehrspolitik.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Während unter Stefan Mappus, dem damaligen Staatssekretär und späteren Minister für Umwelt und Verkehr, der Grundstein für einen integralen Taktfahrplan im Land gelegt wurde, der zu Zuwächsen bis zu 40 Prozent bei Bus und Bahn geführt hat, wurde der Verkehrsbereich im Innenministerium nur aus der Windschutzscheibenperspektive der Autofahrer im ländlichen Raum verwaltet. Ministerin Tanja Gönner hat mit dem Wärmegesetz positive Impulse für mehr Klimaschutz gesetzt. Die erwartet der VCD nun auch für die Verkehrspolitik der neuen Landesregierung.

Klimaschutz im Verkehr dringender denn je

Dienstag, 22. Dezember 2009

Pressemitteilung Nr. 40/09 – Stuttgart, 22. Dezember 2009
Land und Kommunen müssen aktiv werden – Nah­ver­kehrs­abgabe könnte helfen

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. fordert vor dem Hinter­grund der gescheiterten Verhandlungen beim Weltklimagipfel in Kopen­hagen das Land, Kommunen und Landkreise auf, beim Klima­schutz aktiv voran zu gehen und endlich etwas gegen den aus­ufernden Verkehr in Baden-Württemberg zu tun. Eine Nah­verkehrs­abgabe für Unternehmen, die viel Verkehr verursachen, könn­te nach VCD-Meinung dazu beitragen, den öffentlichen Verkehr aus­zu­bauen und Autofahrten überflüssig zu machen.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: “Man muss beim Klima­schutz nicht darauf warten, bis Barack Obama oder Angela Merkel die Welt retten. 70 Prozent der klimarelevanten Emissionen ent­stehen in den Kommunen. Diese haben es in der Hand, mit vielen kleinen Maßnahmen etwas für die Umwelt und ein besseres Klima zu tun.
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Klimaschutzprogramme Niedersachsen und Bremen im Vergleich

Freitag, 18. Dezember 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 41/2009, 17.12.09. Hannover.
VCD: „Größer können Unterschiede in klimafreundlicher Ver­kehrspolitik nicht sein!“/Niedersachsen setzt auf Straßen­bau, Bremen auf Umweltverbund

Größer können die Unterschiede in der Klima- und Verkehrspolitik kaum sein“, urteilt Harald Walsberg, niedersächsischer stell­ver­tretender Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD). Nachdem das Umweltministerium in Hannover im Februar 2009 ein „Positionspapier zum Klimaschutz“ veröffentlichte, folgte vor wenigen Tagen das Bundesland Bremen mit einem „Klimaschutz- und Energieprogramm 2020“. Der VCD hat beide Papiere hin­sicht­lich der verkehrspolitischen Ziele verglichen.

Auch wenn Hannover und Bremen gerade einmal etwas mehr als einhundert Kilometer auseinander liegen: Im Bereich Klimaschutz und Mobilität trennen beide Landesregierungen offensichtlich Wel­ten“, so Walsberg. „Zusammengefasst handelt es sich bei dem Papier der CDU/FDP-Regierung um inhaltsarme Allgemeinplätze, teilweise mit kontraproduktiven Thesen wie weiteren Straßenbau zum Zwecke des Klimaschutzes. Bremen hingegen trifft in seinem Programm klare Aussagen, wie etwa die konkrete Zahl von an­zu­strebenden 20.000 Car-Sharing-Nutzern in der Hansestadt bis zum Jahr 2020.
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Aktion zum Klimagipfel: Riesen-Nikolaus am Bundes­kanzler­amt mahnt Klimaschutz an

Freitag, 04. Dezember 2009

VCD-Pressemitteilung 92/09 – Berlin, 04.12.09
VCD fordert Post-Kyoto-Abkommen mit verbindlichen Reduktionszielen auch für den Verkehr

Riesen-Nikolaus mahnt Klimaschutz an

Riesen-Nikolaus mahnt Klimaschutz an

Mit einem fünf Meter ho­hen Riesen-Nikolaus hat heute der Ver­kehrs­club Deutschland e.V. (VCD) vor dem Bundes­kanzler­amt für ein Kyoto-Nach­folge­ab­kom­men mit ver­bind­li­chen Reduktions­zielen für klimaschädliche Emissionen auch im Ver­kehr demonstriert. Geführt von fünf kleinen Nikolaus-Helfern mahnte der Nikolaus-Koloss mit einer Rute in der Hand Bundeskanzlerin Angela Merkel und die internationale Staatengemeinschaft zu schnellem und konkretem Handeln beim Klimagipfel in Kopenhagen. Auf Trans­pa­renten war zu lesen: “Kanzlerin Merkel: Klima schützen – jetzt!“ und “Copenhagen 2009: Save our climate!“ Zudem überreichten der Nikolaus und seine Helfer am Bundeskanzleramt einen Wunschzettel für Angela Merkel mit konkreten Forderungen des VCD für Kopenhagen.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Wir können uns beim Klima­schutz keinen weiteren Aufschub mehr leisten. Das sieht auch der Nikolaus so und hat deswegen extra zwei Tage früher als üblich Kanzlerin Merkel einen speziellen Besuch abgestattet. Sie muss ihrem Ruf als Klimakanzlerin gerecht werden und in Kopen­hagen mit einer starken Position in die Verhandlungen gehen. Die internationale Staatengemeinschaft muss ein verbindliches CO2-Reduktionsziel von minus 40 Prozent bis 2020 und minus 80 Prozent bis 2050 im Vergleich zu 1990 beschließen. Wir brauchen dieses Ziel auch sektorspezifisch, das heißt, auch für den Treibhausgas-Ausstoß aus dem Verkehr. Denn hier wächst der CO2-Ausstoß im Vergleich zu allen anderen Bereichen am schnellsten. Wird hier nicht sofort gegengesteuert, drohen die Klimaschutzbemühungen in allen anderen Sektoren aufgefressen zu werden.
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Barförderung von 330 Euro noch bis Ende De­zember – Jetzt Partikelfilter nachrüsten!

Montag, 30. November 2009

Service-Pressemitteilung 19/09 – Berlin, 30.11.09

Immer mehr Städte in Deutschland weisen Umweltzonen aus und ver­schärfen die Zufahrtsbestimmungen für Dieselfahrzeuge. In Han­no­ver und Berlin dürfen bereits ab dem 1. Januar 2010 nur noch Autos mit grüner Plakette die Umweltzonen befahren. Städte wie Bremen, Frankfurt am Main oder Köln sperren zum Anfang des kom­men­den Jahres Dieselstinker mit roter Plakette aus. Verschärfungen werden auch in anderen Städten geplant. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) ruft daher die Verbraucher auf, ihre Diesel-Fahrzeuge jetzt mit Partikelfiltern nachzurüsten. Noch bis Ende des Jahres fördert die Bundesregierung die Nachrüstung von Diesel-Pkw mit 330 Euro in bar. Wer sein Auto bis zum 31. Dezember nachrüste, spare nicht nur Bares, sondern könne in Zukunft in den meisten Fällen auch problemlos in die Umweltzonen fahren. Außerdem erhöhe sich der Wagenwert deutlich.
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Bundesdelegiertenversammlung des VCD

Sonntag, 15. November 2009

VCD-Pressemitteilung 87/09 – Berlin/Köln, 15.11.09
VCD-Vertreter: Verkehr ist blinder Fleck in der Klimaschutzpolitik – Bundesregierung muss verbindliche CO2-Reduktionsziele beschließen

Die Bundesdelegiertenversammlung des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) fordert die Bundesregierung auf, sich in Deutschland, in der EU und international für mehr Klimaschutz im Verkehr ein­zu­setzen. Dafür müsse sie ein verbindliches CO2-Reduktionsziel auch im Verkehr von minus 40 Prozent bis 2020 und minus 80 Prozent bis 2050 im Vergleich zu 1990 beschließen und sich für dieses Ziel so­wohl auf EU-Ebene als auch bei den Klima­verhandlungen in Kopen­hagen einsetzen. Beim Post-Kyoto-Protokoll müssten – anders als in der Vergangenheit – auch alle klima­schädlichen Emissionen aus dem Flug- und Schiffsverkehr berücksichtigt werden. Am Wo­chen­ende tagten in Köln rund 100 Ver­tre­terinnern und Vertreter des VCD auf ihrer jährlichen Bundes­delegierten­versammlung.
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VCD kritisiert Koalitionsvertrag

Dienstag, 27. Oktober 2009

VCD-Pressemitteilung 84/09 – Berlin, 27.10.09
Schwarz-Gelb zementiert umweltschädliche Verkehrspolitik

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert den von der schwarz-gelben Koalition verabschiedeten Koalitionsvertrag als klima- und verkehrspolitisches Trauerspiel. Umwelt- und Klima­schutz im Verkehr seien in dem Papier politisch unterbelichtet. Geplante Maßnahmen wie das Moratorium für die Lkw-Maut, das Auf­weichen von Umweltzonen und Nachtflugverboten sowie fehlende CO2-Reduktionsziele für den Verkehr zeigten die rück­wärts­gewandte Haltung von CDU/CSU und FDP. Die neue Bun­des­regierung missachte die Zeichen der Zeit. Es gäbe jedoch auch kleine Hoffnungsschimmer wie das Bekenntnis zum Öffent­lichen Personennahverkehr als »unverzichtbarer Bestandteil der Daseinsvorsorge« und das Versprechen, keine Gelder in diesem Bereich streichen zu wollen.
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Gemeinschaftsprojekt »RADschlag« von VCD, ACE und der Deutschen Sporthochschule Köln geht an den Start

Montag, 19. Oktober 2009

Gemeinsame Pressemitteilung VCD, ACE und der Deutschen Sporthochschule Köln, Berlin, 19.10.09

Radfahren macht Kinder klug, fit und selbständig und ist aktiver Klimaschutz. Doch leider gehört das Radfahren immer seltener zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Grund genug für den Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), die Deutsche Sport­hochschule Köln und den ACE Auto Club Europa, das gemeinsame Projekt »RADschlag« ins Leben zu rufen, das mit dem Internet-Portal www.radschlag-info.de heute an den Start geht. Es wird vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung aus Mitteln des Nationalen Radverkehrsplans gefördert.

Ziel des Projektes ist es, mehr Kinder und Jugendliche aufs Rad zu bringen, indem es Akteure der Fahrradförderung – Kindergärten, Schulen, Familien und Vereine – in ihrer Arbeit unterstützt. Das Internet-Portal liefert Pädagogen, Eltern und Trainern ohne zeitaufwändige Recherchen Unterrichts-, Projekt- und Spielideen rund um den Drahtesel. Rechtstipps – zum Beispiel zum Thema Klassenausflug mit dem Rad und Haftungsfragen – sollen dazu beitragen, Berührungsängste und Vorbehalte abzubauen.
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VCD-Veranstaltungstipp: Mehr Lebensqualität durch Klimaschutz — am “Tag der Regionen” wird gezeigt, wie’s geht!

Donnerstag, 01. Oktober 2009

Pressemitteilung Service Nr. 11/09, Stuttgart, 1. Oktober 2009
Über 1.000 Aktivitäten bundesweit laden ein, den Mehrwert kurzer Wege zu erleben

Die vielfältigen Aktionen am 4. Oktober, dem bundesweiten Tag der Regionen, versprechen für Groß und Klein auch in Baden-Würt­tem­berg viel Spaß, jede Menge kulinarische Genüsse aus heimi­schen Gefilden sowie spannendes Wissen rund um das diesjährige Motto “Klimaschutz durch kurze Wege“, ist sich der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. sicher.

Für viele ist der Begriff Klimaschutz immer noch gleichbedeutend mit Verzicht und Verlust von Lebensqualität“, erklärt Birgit Maier, Ge­schäftsstellenleiterin des VCD-Landesverbandes. “Dass der As­pekt der Klimaverträglichkeit beispielsweise bei den Themen Frei­zeit­gestaltung und Mobilität oft genau das Gegenteil bewirkt, ist vielen nicht klar.

So könnten Kurzstrecken bis zu drei Kilometern gut zu Fuß zurück­gelegt werden, erklärt Maier, dennoch nutzten nur 30 Prozent auf ihren Wegen innerorts die eigene Muskelkraft. Für jede zwanzigste Strecke unter einem Kilometer griffen Mann und Frau auch im Ländle zum Autoschlüssel; eine Entfernung die sich nach Ansicht des VCD ideal für die klimafreundlichsten Fort­bewegungs­formen, nämlich zu Fuß gehen oder Radfahren, eigne.
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Aktionswoche “Zu Fuß zur Schule“ gestartet

Montag, 21. September 2009

Gemeinsame Pressemitteilung 72/09 – Berlin, 21.09.09
Über 1000 Schulklassen bundesweit unterwegs

Ab heute findet die bundesweite Aktionswoche “Zu Fuß zur Schule“ statt, eine Gemeinschaftsinitiative des Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) und des Deutschen Kinderhilfswerkes (DKHW). Die bei­den Organisationen haben Schulen in allen Bundesländern dazu auf­gerufen, ihre Schüler zu motivieren, in dieser Woche zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller in die Schule zu kommen. Eltern sollen ihr Elterntaxi stehen lassen. Die beiden Organisationen unterstützen die Schulen mit vielen Ideen, Tipps und Aktionsmaterialien. Vom Zu-Fuß-Gehen und Radfahren haben schließlich alle etwas: Bewegung beugt Haltungsschäden und Übergewicht vor, hält fit und führt zu besserer Konzentrationsfähigkeit im Unterricht. Und natürlich wird durch die CO2-freie Fortbewegung das Klima ge­schont.

In diesem Jahr haben sich über 1.000 Schulklassen zum Mitmachen an­gemeldet. Die Schüler gestalten ihren Schulweg ab­wechs­lungs­reich und spannend beispielsweise mit Quizfragen, einem Schul­wege­test oder dem Laufbus. So entdecken sie die Freude an der eigenen Bewegung.
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