Mit ‘Klima’ getaggte Artikel

VCD-Jugendkampagne »FahrRad! Fürs Klima auf Tour« feiert fünften Geburtstag

Donnerstag, 10. Februar 2011

VCD-Pressemitteilung 11/11 – Berlin, 10.02.11
Jetzt anmelden zur fünften Runde!

Tage werden länger, Sonnenstunden häufiger und Thermometer messen immer höhere Plusgrade: Der Frühling naht – und damit auch für diejenigen, die nicht zu den Allwetterradlern gehören, die Gelegenheit, um wieder häufiger aufs Rad zu steigen. Das macht klug, hält fit und ist aktiver Klimaschutz. Daher startet der ökologische Verkehrsclub VCD jetzt die fünfte Runde seiner bundes­weiten Jugendkampagne »FahrRad! Fürs Klima auf Tour« und ruft Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren auf, sich zu beteiligen: im echten Leben und zugleich virtuell über das Online-Portal www.klima-tour.de. Ziel des Klimaschutz-Projekts ist es, junge Menschen für das Fahrrad als umweltschonendes Verkehrs­mittel auf Schul- und Freizeitwegen zu begeistern und so etwas gegen den Klimawandel zu tun.

Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: “Die Bilanz der Jugend­kampagne ist schon vor der diesjährigen Jubiläumsausgabe be­ein­druckend: Seit 2006 sparten mehr als 12 800 teilnehmende Jugendliche umgerechnet 285 Tonnen klimaschädliches CO2 ein, die sonst durch Autofahrten auf über zwei Millionen Kilometern entstanden wären. Und die Erfolgsgeschichte von *Fürs Klima auf Tour* geht auch in diesem Jahr weiter: Schon jetzt haben sich für die fünfte Runde mehr als 500 Jugendliche in 24 Gruppen angemeldet. Damit tragen sie aktiv zum Klimaschutz bei. Denn jeder mit dem Fahrrad zurückgelegte Weg spart Treibhausgase ein.“
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Flugticketsteuer in Kraft

Dienstag, 04. Januar 2011

VCD-Pressemitteilung 01/11 – Berlin, 04.01.11
Abgabe bringt mehr Kostengerechtigkeit im Verkehr

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die seit dem 1. Januar 2011 erhobene Steuer auf Flugtickets als einen Schritt in die rich­tige Richtung für mehr Klima- und Kostengerechtigkeit beim Flug­verkehr. Für Flüge bis 2.500 Kilometer beträgt der Aufschlag 8 Euro, bis 6.000 Kilometer 25 Euro und für Langstreckenflüge 45 Euro. Als weiterführende Maßnahmen fordert der VCD jedoch, die Mineral­öl­steuerbefreiung für die gewerbliche Luftfahrt aufzuheben und Kerosin endlich zu besteuern. Bei der anstehenden Novellierung der europäischen Richtlinie zur Energiebesteuerung muss dafür eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden.
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Überprüfung des »Bedarfsplans Straße und Schiene«

Donnerstag, 11. November 2010

VCD-Pressemitteilung 102/10 – Berlin, 11.11.10
VCD: Bundesregierung setzt falsche Prioritäten

Anlässlich der heute von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer vor­gestellten Bedarfsplanüberarbeitung für Straßen- und Schienen­projekte fordert der ökologische Verkehrsclub VCD neue Ansätze in der Infrastrukturplanung.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Der heute von Minister Ramsauer vorgelegte Bericht hat mit der Realität nicht viel zu tun. Zum einen werden Straßen­bauprojekte grundsätzlich besser be­ur­teilt als Schienen­projekte. In den Prognosen wird dabei mit einem Ölpreis für 2025 gerechnet, der fast ein Drittel unter dem heutigen Niveau liegt, obwohl selbst konservative Schätzungen von einem Preis von mehr als 100 Dollar pro Barrel für 2025 ausgehen. Es wird unhinterfragt von einer weiteren Zunahme des motori­sierten Individualverkehrs und einem hohen Anstieg des Güter­verkehrs auf der Straße ausgegangen. Im Gegenzug spielen die negativen Konsequenzen aus dem Klimawandel keine Rolle.“ Auch beim Neu- und Ausbau der Schiene würden falsche Prioritäten gesetzt: Lediglich sechs Milliarden Euro stünden für Schienen­projekte zwischen 2011 und 2015 zur Verfügung. Allein die 29 neu über­prüften Projekte hätten jedoch einen Bedarf von mehr als 25 Milliarden Euro.
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Neue Studie zeigt erhebliche negative Klimaeffekte von Biokraftstoffen

Montag, 08. November 2010

VCD-Pressemitteilung 100/10 – Berlin, 08.11.10
VCD: Einsatz von Agrokraftstoffen kontraproduktiv

Eine Studie im Auftrag eines breiten Bündnisses von europäischen Um­welt- und Entwicklungsorganisationen hat erstmals die voll­ständigen Klimaeffekte durch den Einsatz von Kraftstoffen aus nach­wachsenden Rohstoffen untersucht. Angesichts der dramatischen Ergebnisse fordert der ökologische Verkehrsclub VCD ein sofortiges Umdenken bei der Bewertung von Agrokraftstoffen, die aus Energiepflanzen stammen.

Dem Anbau von Energiepflanzen würden weltweit bis 2020 bis zu 69.000 km² Flächen zum Opfer fallen, die bisher zum Anbau von Futter- und Lebensmitteln genutzt werden. Zur Nahrungs- und Futtermittelproduktion würden dann andere Gebiete in Agrarland umgewandelt – darunter sensible Bereiche wie Wälder und andere natürliche Ökosysteme. Die Vernichtung von Vegetation und die Trockenlegung von Feuchtgebieten im Zusammenhang mit diesen indirekten Landnutzungsänderungen führe laut der Studie dazu, dass jährlich 27 bis 56 Millionen Tonnen Treibhausgase zusätzlich freigesetzt würden – was bis 2020 dem CO2-Ausstoß von 12 bis 26 Millionen Autos gleichkomme.
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Neue Verbändekampagne soll Klimabelastung von Autoklimaanlagen eindämmen

Mittwoch, 03. November 2010

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD und DUH, Berlin, 3.11.2010

Chemische Kältemittel und ineffiziente Technik in Autoklimaanlagen heizen Treibhauseffekt an – Deutsche Umwelthilfe und Ver­kehrs­club Deutschland starten Informationskampagne *PRO KLIMA“ zur Durchsetzung effizienter Fahrzeug-Klimaanlagen mit natürlichen Kältemitteln – Europäische Automobilindustrie unterläuft EU-Klimaschutzrecht und gefährdet Autofahrer mit im Brandfall hochgiftiger neuen Kühlchemikalie – Informations­kampagne wird im Rahmen des Programms Life+ von der EU-Kommission gefördert

Dem wachsenden Bei­trag von Auto­klima­anlagen zu den ver­kehrs­bedingten Kli­ma­belastungen wollen Deutsche Umwelt­hilfe e. V. (DUH) und der ökologische Ver­kehrs­club VCD gegen­steuern. Zum Auftakt einer europaweit angelegten Informations­kampagne PRO KLIMA: Effiziente Autoklimaanlagen mit natürlichen Kältemitteln“ weisen die beiden Organisationen auf die in der Öffentlichkeit bisher zu wenig beachtete Klima­schädlichkeit her­kömmlicher Auto­klima­anlagen hin. Gängiges Kältemittel in Autoklimaanlagen sei heute die Chemikalie R134a (Tetrafluorethan), die die Atmosphäre 1.430mal stärker aufheizt als die gleiche Menge Kohlendioxid (CO2).

Jährlich verflüchtigten sich bis zu 10 Prozent des insgesamt ein­gesetzten und hoch klimawirksamen Kältemittels durch Undichtig­keiten, bei Unfällen oder bei der nicht sachgerechten Verschrottung der Fahrzeuge. Die zusätzliche Klimabelastung dieser diffusen Freisetzungen beträgt nach Berechnungen des Umwelt­bundes­amtes etwa 7 Gramm CO2 pro gefahrenen Kilometer. Im Jahr 2006 sind fast 2.300 Tonnen R 134a so in die Atmosphäre entwichen. Dies entspricht dem Schädigungspotenzial von etwa 3 Millionen Tonnen CO2 oder dem jährlichen Ausstoß von 1,7 Millionen Kleinwagen bei einer durchschnittlichen Kilometerleistung von 15.000 km. Das Problem hat sich in der jüngeren Vergangenheit entscheidend verschärft, weil inzwischen in Europa der überwiegende Teil der Neuwagen nur noch mit Klimaanlage verkauft wird. Allein im Jahr 2008 waren es EU-weit fast 13 Millionen. Im Jahr 2000 waren von 720 Millionen Fahrzeugen auf der Welt rund 400 Millionen mit einer Klimaanlage ausgestattet, in fünf Jahren werden nach einem Bericht des Weltklimarats IPCC fast eine Milliarde mit Klimaanlagen ausgestattete Fahrzeuge auf der Straße sein. Allein im Jahr 2015 werden aus diesen Klimaanlagen Kältemittel entweichen, die den globalen Treibhauseffekt so stark anheizen wie 270 Millionen Tonnen CO2 – das entspricht etwa dem derzeitigen jährlichen Treib­haus­gas­budget von Tschechien und Österreich zusammen.
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Zum Welttourismustag 2010

Freitag, 24. September 2010

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD und vzbv Sachsen – 24.9.2010
VCD und Verbraucherzentrale Sachsen starten Online-Navigator für klimaschonenden Tourismus

Klimaverträglicher Urlaub muss nicht langweilig und kompliziert zu planen sein. Pünktlich zum Welttourismustag am 27. September prä­sentieren der ökologische Verkehrsclub VCD und die Ver­brau­cher­zentrale Sachsen ein neues Internetportal: Unter www.reise-navigator.org finden Reiselustige praktische Tipps für einen er­leb­nis­reichen Urlaub mit geringer CO2-Bilanz. Informationen zu klima­schonenden Anreisemöglichkeiten, Unterkünften und Aktivi­tä­ten werden dabei nach sieben Urlaubstypen gebündelt.

Thomas Sauter-Servaes, VCD-Referent für nachhaltigen Tourismus: “Verbraucher legen auf Nachhaltigkeit in ihrer Urlaubsplanung durch­aus Wert – allerdings darf der Klimaschutz nicht zu starke Ver­haltens­änderungen voraussetzen. Dies betrifft vor allem die Mobilität: Vielen fällt es schwer, auf gewohnte Verkehrsmittel wie das Auto zu verzichten – mit verheerenden Auswirkungen auf die Klima­bilanz der Reise: Drei Viertel der klimaschädlichen Emissionen eines Urlaubs entstehen durch den Kraftstoffverbrauch bei An- und Abreise.“ An diesen alten Gewohnheiten möchte der “Reise-Navigator“ ansetzen. “Ob für Strandurlauber, Städtereisende oder Naturfreunde – das Portal zeigt, dass es für jeden Urlaubstypen klima­schonende Reisemöglichkeiten gibt“, erklärt Julian Fischer, Leiter des Klimaprojekts bei der Verbraucherzentrale Sachsen.
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Luftverkehrsabgabe – VCD begrüßt Schritt für mehr Kostengerechtigkeit im Verkehr

Freitag, 16. Juli 2010

VCD-Pressemitteilung 61/10 – Berlin, 16.07.10

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Einführung einer Luft­verkehrsabgabe auf Flüge, die von einem deutschen Flughafen starten. Dies sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung für mehr Klima- und Kostengerechtigkeit beim Flugverkehr. Als weiter­führende Maßnahmen fordert der VCD jedoch, endlich die Mineral­öl­steuerbefreiung für die gewerbliche Luftfahrt aufzuheben. Die Flug­ticketabgabe soll zum Jahreswechsel eingeführt werden.

Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: “Das Flugzeug ist das klimaschädlichste Verkehrsmittel. Bereits jetzt trägt der Flug­verkehr mit mindestens neun Prozent zum globalen Treib­haus­effekt bei. Maßnahmen, welche die Klimafolgen des Flugverkehrs eindämmen und vor allem seine steuerliche Bevorzugung beenden, sind dringend erforderlich. Insbesondere im Bereich der Billigflieger erwarten wir eine Lenkungswirkung. Über das Wochenende auf einen Espresso nach Mailand oder zum Raven nach Ibiza – damit muss angesichts der verheerenden Klimafolgen Schluss sein.“ Eine nach ökologischen Kriterien gestaffelte Ticket­abgabe könne zudem dazu beitragen, den längst überfälligen Innovations­schub in der Luftverkehrsbranche auszulösen, um das klimaschädliche Fliegen um­welt­verträglicher zu gestalten. Sie führe zudem zu mehr Kosten­gerechtigkeit zwischen den Verkehrsträgern.
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Verbraucherzentralen und VCD starten bundes­weite Radshow

Freitag, 23. April 2010

Gemeinsame Pressemitteilung VCD und vzbv, Erfurt, 23.04.2010
Klingelkonzert zum Auftakt am Sonntag in Erfurt

Mit einem Klingelkonzert vor dem Erfurter Dom startet am Sonntag die bundesweite Radshow der Verbraucherzentralen und des Ver­kehrs­club Deutschlands (VCD). Unter dem Motto “Dein Rad zählt! – für mich. für dich. fürs klima.” wollen die Verbände mehr Ver­brau­cher fürs Radfahren und für Klimaschutz im Straßenverkehr ge­win­nen. Bis September gastiert die Show in über 20 Städten.

Mit der Show laden die Verbraucherzentralen und der VCD Besucher zu Testfahrten mit Elektro- und Tourenräder ein, geben Tipps für den Fahrradkauf und informieren, was ein Fahrrad im täglichen Ein­satz leisten kann. Zudem zeigen Attraktionen wie Radtaschen-Wett­packen oder Zeitduschen mit regenfester Rad-Kleidung, dass Klima­schutz per Velo viel Spaß macht.
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Vulkanasche lähmt Flugverkehr

Freitag, 16. April 2010

VCD-Pressemitteilung 26/10 – Berlin, 16.04.10
VCD: Auch Klimawandel begünstigt Extremereignisse / Flugverkehr muss klimaschonender werden

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weist angesichts der europa­weiten Flugausfälle infolge des Vulkanausbruchs auf Island auf die Empfindlichkeit des Flugverkehrs für extreme Naturereignisse hin. Da auch der Klimawandel Extremereignisse begünstige, fordert der Verband, Kerosin zu besteuern und so den klimaschädlichen Flug­verkehr auf einen klimaschonenderen Kurs zu bringen.

Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: “Die heutigen europa­weiten Ausfälle des Flugverkehrs durch eine Aschewolke zeigen, wie stark der Flugverkehr auf stabile natürliche Bedingungen an­gewiesen ist. Zwar kann der Mensch einen Vulkan­ausbruch nicht beeinflussen. Die durch den Menschen verursachte Klima­erwärmung hingegen ist keine höhere Gewalt und fördert Wetter­extreme wie Stürme, die den Flugverkehr stark beeinträchtigen. Die Fluggesellschaften müssen erkennen, dass sie einen er­heb­lichen Beitrag zum Klimawandel leisten, aber zugleich im Verkehrs­bereich am stärksten von den Folgen betroffen sein werden. Fliegen ist die klimaschädlichste Art der Fortbewegung, und der Flugverkehr ist der Verkehrsbereich, der am stärksten wächst. Daher müssen die Fluggesellschaften eine überzeugende Antwort geben, wie ihr Beitrag zum Klimaschutz aussieht.
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Startschuss für VCD-Fahrrad-Jugendkampagne

Montag, 01. März 2010

VCD-Pressemitteilung 13/10 – Berlin, 01.03.10
Jugendliche sind auch 2010 wieder »Fürs Klima auf Tour«

Radfahren macht klug, fit und Spaß – und ist aktiver Klimaschutz. Der Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD) läutet daher heute die vierte Runde seiner bundesweiten Jugendkampagne »FahrRad! Fürs Klima auf Tour« ein und ruft Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren auf, sich zu beteiligen: im echten Leben und gleichzeitig virtuell über das Online-Portal www.klima-tour.de. Ziel des Klimaschutz-Projektes ist es, junge Menschen für das Fahrrad als klimaschonendes Verkehrsmittel im Alltag zu gewinnen und sie zu motivieren, das Rad für den Schulweg und in der Freizeit zu nutzen.

Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: “Für den vierten Durch­gang haben sich schon jetzt mehr als 1 100 Jugendliche in 50 Gruppen angemeldet. Sie trotzen den noch wenig frühlingshaften Tem­pe­ra­turen und ziehen das eigene Fahrrad dem Elterntaxi vor. Damit tragen sie aktiv zum Klimaschutz bei, denn jeder mit dem Fahrrad zurückgelegte Weg spart Treibhausgase ein.
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