Mit ‘Kindergarten’ getaggte Artikel

Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und in den Kindergarten“

Dienstag, 15. März 2016

Pressemitteilung, Berlin, 15. 03 2016

Das Deutsche Kinderhilfswerk und der ökologische Verkehrsclub VCD rufen Kinder und ihre Eltern aus ganz Deutschland zur Teilnahme an den 10. Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule und in den Kindergarten“ auf. Zu Beginn des nächsten Schuljahres, zwischen dem 19. und 30. September 2016, sollen konkrete Laufaktionen umgesetzt werden. Anmelden können und sollten sich Schulklassen sowie Kindertageseinrichtungen bereits jetzt, auf der Webseite www.zu-fuss-zur-schule.de.

„Der Trend zum Elterntaxi ist ungebremst. Deshalb möchten wir mit den Aktionstagen Kindern und Eltern spielerisch die positiven Auswirkungen des Laufens aufzeigen und sie motivieren, langfristig zu Fuß zur Schule oder in die Kita zu gehen. So lernen Kinder das eigenständige Erkunden ihrer Wohnumgebung, entdecken neue Spielmöglichkeiten im Umfeld ihrer Schule oder Kita und gewinnen Sicherheit im Straßenverkehr. Da in diesem Zusammenhang eine kinderfreundliche Stadtgestaltung eine wichtige Rolle spielt, ist es in diesem Jahr auch unser Ziel, auf den bestehenden Handlungsbedarf in diesem Bereich hinzuweisen“, so Claudia Neumann, Spielraumexpertin des Deutschen Kinderhilfswerkes.
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Kinder müssen im Straßenverkehr besser ge­schützt werden

Mittwoch, 10. Juni 2015

Pressemitteilung, Berlin, 10. 06 2015

Wenn Kinder zu Schaden kommen, dann meistens im Straßen­verkehr und das vor allem, wenn sie im Auto mitfahren. Allein 2013 verunglückten 28.143 Kinder bei Verkehrsunfällen, 58 davon sogar tödlich. Doch anstatt die Ursachen der Unfälle zu bekämpfen, verharrt die Politik in Appellen zur Rücksichtnahme und Eltern verstauen ihre Kinder sicherheits­halber in Autos. Zum heutigen Kinder­sicherheits­tag fordert der ökologische Verkehrsclub VCD von der Politik eine Umkehr der Denkweise und ein aktives Handeln, bei dem die Ursachenbekämpfung von Straßen­verkehrsunfällen im Mittel­punkt steht.

Es sollte für die Politik nicht als mutig, sondern vielmehr als Selbst­verständlichkeit gelten, Geschwindigkeiten abzusenken und Straßen­räume zu schaffen, die die Sicherheit aller Verkehrs­teilnehmer in den Mittelpunkt rücken. Für Kinder heißt das insbesondere mehr Übersicht durch weniger parkende Autos sowie Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts – und dies nicht nur vor Schulen und Kitas, wie es die Bundesregierung anstrebt. Denn Kinder sind überall in der Stadt.

Eltern wiederum sollten erkennen, dass die Mitnahme der Kinder im Auto deren Sicherheit nicht erhöht. Im Gegenteil: Den Kindern wird die Möglichkeit genommen, das selbstständige und sichere Bewegen im Straßenraum zu erlernen und Elterntaxis vor Schulen und Kitas erhöhen die Unfallgefahr für Kinder.

Statt Kinder aus Angst vor Unfällen mit dem Auto zu fahren, macht es Sinn, sich gemeinsam mit der Schulverwaltung für mehr Verkehrssicherheit in der Kommune zu engagieren. Kinder müssen als Verkehrsteilnehmer ernst genommen werden. Sie brauchen niedrige Geschwindigkeiten, eine übersichtlichere Gestaltung von Kreuzungen sowie eine konsequente Überwachung von Unfall­schwerpunkten”, so Wolfgang Aichinger, Referent für Ver­kehrs­politik beim VCD.

Dass Kinder sicheres Verhalten im Straßenverkehr erlernen und Eltern ohne Angst ihr Auto zuhause stehen lassen können, zeigt zudem die VCD-Aktion »Zu Fuß zur Schule und in den Kinder­garten«. Während der Aktionswochen vom 21. September bis 2. Oktober 2015 können Schulen und Kitas eigene Projektideen umsetzen, um auf spielerische Art und Weise die Vorteile des Zufuß­gehens an Eltern und Kinder zu vermitteln. Die Mobilitätsfibel des VCD bietet zusätzlich Information für Eltern, wie ihre Kinder selbstständig und sicher mobil sein können.

Wolfgang Aichinger:Die Gesundheit und Sicherheit von Kindern muss im Vordergrund stehen. Politik und Eltern sollten daher für eine Infrastruktur eintreten, die sich an den Bedürfnissen der Kleinsten orientiert und Lust auf aktive Mobilität macht”.

Informationen zur Aktion »Zu Fuß zur Schule und in den Kindergarten«: www.zu-fuss-zur-schule.de

Die Mobilitätsfibel kann für 3,00€ Bearbeitungs- und Versand­kostenpauschale erworben werden, unter: www.vcd.org/shop


Zur Originalmeldung

Deutsches Kinderhilfswerk und VCD: Jetzt an­melden für die Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und in den Kindergarten”

Dienstag, 29. April 2014

Pressemitteilung, Berlin, 29. 04 2014

Es geht wieder los: Das Deutsche Kinderhilfswerk und der öko­lo­gi­sche Verkehrsclub VCD rufen Kinder und ihre Eltern aus ganz Deutsch­land zur Teilnahme an den Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule und in den Kindergarten” auf.

Ab sofort können sich Schulklassen und Kindertageseinrichtungen auf der Webseite www.zu-fuss-zur-schule.de anmelden, eine erste Projektidee skizzieren und somit direkt in die Vor­bereitungsphase einsteigen. Wer sich jetzt registriert, hat genug Zeit, um seine Ideen für konkrete Laufprojekte mit möglichst vielen Kindern sorgfältig zu erarbeiten.
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Tempo 30 – Sicherheitsplus für Kinder

Dienstag, 05. November 2013

VCD Landesverband Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 24/2013, Stuttgart, 5. November 2013
ADAC-Studie zu Elterntaxis

­VCD: Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit –Sicherheitsplus für Kinder!

Verkehrsclub sieht sich in langjähriger Arbeit bestätigt/ Eltern sind in der Pflicht

Die aktuelle Studie der Bergischen Universität Wuppertal im Auftrag des ADAC be­stätigt, wofür der ökologische Verkehrsclub VCD sich seit vielen Jahren einsetzt: Kindern und Eltern Anleitung zu geben, wie Kinder selbständig und sicher ihre Wege in Kindergarten oder Schule zurücklegen können.

Denn der Schulweg oder der Weg in den Kindergarten ist der erste Schritt in die selbst­ständige Mobilität. Daher ist es wichtig, dass auch Eltern ihren Teil zu einem sicheren Schulweg beitragen, indem sie sich an die Regeln halten“, erklärt der VCD-Landes­vor­sitzen­de Matthias Lieb. „Schließlich ist das vielerorts vor Schulen und Kinder­gärten geltende Tempolimit nicht als Schikane gedacht, sondern dient nachweislich der Sicher­heit aller Verkehrsteilnehmer. Überall wo Kinder und Jugendliche unterwegs sind, ist es wichtig, die Geschwindigkeit zu drosseln.

Kinder sollten möglichst frühzeitig auf ihren Alltagswegen lernen, Entfernungen bes­ser einzuschätzen sowie Gefahren im Verkehr schneller zu erkennen und zu ver­meiden, erklärt Matthias Lieb. In der Regel sind sie ab dem zehnten Lebensjahr eigen­ständig unter­wegs und spätestens dann müssen Kinder souverän agieren können.

Matthias Lieb: Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts bietet Kindern und Jugend­lichen hierfür den geeigneten Rahmen, damit sie auf ihren Schul- und All­tags­wegen sicher selbständig mobil sein können. Denn bei Tempo 30 sinkt das Unfall­risiko aufgrund des verkürzten Anhalteweges deutlich.

Der VCD fordert daher als wichtiges Plus für mehr Sicherheit im Straßenverkehr Tempo 30 als Basisgeschwindigkeit innerorts ein­zuführen. Dies führt zu mehr Klar­heit und Übersichtlichkeit im Straßen­verkehr und erhöht die Sicherheit sowie die Akzep­tanz bei den Verkehrsteilnehmern.

Ferner ermöglicht eine geringere Regelgeschwindigkeit, Kindern und Jugendlichen ein sicheres Wegenetz auch außerhalb des Wohn­viertels zu schaffen, denn sie sind nicht nur vor der Schule oder dem Kindergarten unterwegs, erklärt der VCD-Landes­vor­sitzende. Wer 100 Meter vor und nach dem Schultor Tempo 30 ausweist oder ein Wohngebiet als 30er-Zone definiert, aber die querende Haupt­verkehrsstraße aus­nehmen muss, setzt falsche Signale für die Verkehrssicherheit.

Informationen und Angebote zum Engagement des VCD, wie die Zu Fuss zur Schule-Aktion, unter:

Informationen mit Unterschriftenliste zur EU-Bürgerinitiative ‚30km/h – Tempo 30 macht die Straßen lebenswert!’ unter:

Sicher in die Schule und in die Kindertagesstätte

Samstag, 17. August 2013

Pressemitteilung VCD Nordost, Berlin, 14. August 2012.

Der ökologische Verkehrsclub VCD empfiehlt Eltern, den Weg zur Schule und in die Kita ohne Auto zurückzulegen und fordert erhöhte Aufmerksamkeit Rücksichtnahme von Autofahrern.

Zu Beginn des neuen Schuljahres empfiehlt der Verkehrsclub Deutschland (VCD), dass Eltern ihre Kinder möglichst oft zu Fuß zur Schule bringen. Dadurch lernen sie Geschwindigkeiten und Entfernungen besser einzuschätzen, sie lernen sich zu orientieren und sammeln so wichtige Erfahrungen, um sich sicher im Verkehr zu bewegen. Eltern könnten zudem mit ihren Kindern mögliche gefährliche Stellen thematisieren. Das diene auch der Entwicklung der Kinder. Marion Laube, Vorstandsvorsitzende des VCD Landesverbandes Nordost dazu: „Wenn sie sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortbewegen, nehmen sie ihre Umwelt bewusst wahr. Werden sie dagegen im Auto gefahren, reduziert sich ihr Lebensumfeld auf einzelne Inseln, die nur durch das Elterntaxi miteinander verbunden sind.
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Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und in den Kinder­garten“

Donnerstag, 25. April 2013

Pressemitteilung, Berlin, 25. April 2013.
Deutsches Kinderhilfswerk und VCD rufen auf: Jetzt anmelden für die Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und in den Kinder­garten“

Das Deutsche Kinderhilfswerk und der ökologische Verkehrsclub VCD rufen Kinder und ihre Eltern aus ganz Deutschland, zur Teilnahme an den Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule und in den Kinder­garten“ auf.

Ab sofort können sich Schulklassen und Kindertageseinrichtungen auf der Webseite www.zu-fuss-zur-schule.de anmelden und direkt die Projektphase starten. Die Umsetzung der Aktionen, die in den Laufprojekten erarbeitet werden, erfolgt im Zeitraum zwischen dem 16. und 29. September 2013. Ein bewusst gewähltes Datum, denn am 22. September ist der internationale „Zu Fuß zur Schule-Tag“. Kinder weltweit sind aufgerufen, zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Auch Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sollen mitmachen und zumindest an diesem Tag das Auto stehen lassen.
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Deutsches Kinderhilfswerk und VCD machen Kinder fit für den Schulweg

Freitag, 21. September 2012

Pressemitteilung, Berlin, 21. September 2012.
Großer Erfolg: Mehr als 55.000 Kinder beteiligen sich an Aktions­tagen “Zu Fuß zur Schule”

Großer Erfolg bei den Aktionstagen “Zu Fuß zur Schule”. Mehr als 55.000 Kinder in ganz Deutschland, entdecken seit Beginn dieser Woche wie viel Spaß Zufußgehen machen kann,. Dabei stellen 4-12 jährige Kinder unter Beweis, dass sie ohne Auto, sicher und vor allem selbstständig zur Schule und in den Kindergarten kommen. Noch bis zum bis 23. September gehen die Aktionstage, organisiert vom ökologischen Verkehrsclub VCD und dem Deutschen Kinder­hilfswerk. Anlass ist die “Europäischen Woche der Mobilität“.

Die Aktionstage richten sich gezielt an Grundschulen und Kinder­gärten. Ihnen werden Aktionstipps und dazugehörigen Spiel­materialien zur Verfügung gestellt, die wiederum den Kindern einen Anreiz gegeben, alltägliche Wege zu Fuß zurückzulegen. So können sich Schulen und Kindergärten aktiv für die Verkehrs­sicherheit und den Klimaschutz engagieren, nebenbei fördern sie die Gesundheit der Kinder.
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VCD Nordost unterstützt Mobilitätserziehung für Kita-Kinder

Donnerstag, 07. Juni 2012

Pressemitteilung VCD Nordost, Berlin, 06.06.2012.
Projekt „Selbst sicher mobil“ 2012 gestartet

Auch dieses Jahr unterstützt der VCD Nordost die vorschulische Verkehrserziehung in Berliner Kindergärten durch das Projekt „Selbst sicher mobil“. Neben der Neuauflage der Mobilitätsfibel bietet der VCD Nordost in diesem Herbst eine Fortbildung für Erzieher sowie einen betreuten Rollerparcours an. Um Eltern davon zu überzeugen, öfter mal das Auto stehen zu lassen und das Kind mit dem Laufrad oder zu Fuß zum Kindergarten zu bringen, werden zudem Vorträge für Kita-Elternabende angeboten.
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VCD Nordost verteilt Mobilitätsfibel an Berliner Kindergärten und Grundschulen

Freitag, 16. September 2011

Pressemitteilungen VCD-Nordost, Berlin, 16. September 2011.

Der Verkehrsclub Deutschland gibt eine Mobilitätsfibel heraus, welche an Schulen und Kindergärten verteilt wird.

Die Mobilitätsfibel des ökologischen Verkehrsclub Deutschland regt Eltern an, das Auto öfter stehen zu lassen und gemeinsam mit ihren Kindern das Wohnumfeld und das alltägliche Verkehrsgeschehen zu entdecken. Das unterstützt frühzeitig die Entwicklung einer selbst­ständigen Mobilität. Der Ratgeber wurde eigens zur kostenlosen Verteilung an Eltern von Schulanfängern entwickelt.
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VCD unterstützt Mobiltätserziehung in der Kita

Sonntag, 31. Juli 2011

Pressemitteilung VCD-Nordost, 31.7.2011
Der ökologische Verkehrsclub VCD organisiert Fortbildung für Erzieher am 9.9. und 16.11.2011

Kinder, die voller Tatendrang die Welt entdecken – die laufend, hüpfend, springend und hellwach Wohnung, Haus und Stadtteil erkunden. Wer wünscht sich das nicht? Doch allgegenwärtige Gefahren, Platz- und Zeitmangel scheinen vor allem in einer Stadt wie Berlin dagegen zu sprechen, dass Kinder sich allein auf den Weg machen und auf eigenen Beinen ihr Umfeld erkunden.

Der VCD Nordost möchte Erzieherinnen, Erzieher und Multiplikatoren in Berlin darin unterstützen, Kinder auf die sichere Fortbewegung in der Stadt vorzubereiten und dabei dennoch den Spaß an der Bewegung und die Neugier beim Entdecken zu behalten.
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