Mit ‘Kinder im Verkehr’ getaggte Artikel

»Elterntaxi« muss nicht sein.

Freitag, 28. August 2015

Pressemitteilung, Berlin, 28. 08 2015

Das Deutsche Kinderhilfswerk und der ökologische Verkehrsclub VCD appellieren zum Schulbeginn an alle Eltern und Kinder, den Schuln­weg möglichst zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad zurückn­zulegen. Um die Gefahren auf dem Schulweg zu vermeiden, raten die Verbände, gerade mit jüngeren Kindern gemeinsam einen sicheren Weg festzulegen. Dieser muss nicht der Kürzeste sein, sondern sollte schwierige Straßen und Kreuzungen möglichst umgehen.

Um ein souveränes Verhalten in möglichen Gefahren­situationen zu trainieren, empfiehlt es sich auch, den ausgewählten Schulweg mehrn­mals gemeinsam abzulaufen. Und dort, wo das »Elterntaxi« durch lange Schulwege und fehlende Schulbusse nicht gänzlich zu vermeiden ist, sollten Fahrgemeinschaften gegründet werden. Sie können das Verkehrsn­aufkommen vor den Schulen erheblich minimieren und so zu mehr Sicherheit beitragen. Empfehlenswert ist, einen gemeinsamen Treffpunkt zum Aussteigen festzulegen, von dem aus die Kinder das letzte Stück gut zu Fuß bewältigen können.
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Die Straße gehört dem Auto!?

Mittwoch, 19. August 2015

Doch wohin mit unseren Kindern? Ernst nehmen und Platz schaffen – so das Plädoyer des VCD.
Pressemitteilung, Berlin, 19. 08 2015

Auf 1.000 Einwohner kommen in Deutsch­land fast 550 Autos, aber nur 8,2 Kinder. Das bedeutet gleichzeitig einen Spitzen­platz beim Autobesitz und letzten Platz bei der Geburten­rate – weltweit. Allzu oft zeigt sich diese Diskrepanz auch im Straßen­bild deutscher Städte und Ge­mein­den. Von Kindern wird verlangt, sich ver­kehrs­ordnungs­konform zu ver­halten, statt unbeschwert und rebellisch, während Erwachsene freie Fahrt und im besten Falle ein Park­platz vor der eigenen Haus­türe genießen.

Wenn Deutschland wieder kinder­freundlich werden will, darf der öffentliche Raum nicht für Autos reserviert bleiben. Kinder müssen die Straße erobern dürfen. Hier treffen sie Freunde, entwickeln soziale und motorische Fähigkeiten und können sich austoben. Heute finden Abenteuer und Action viel zu oft online im Kinder­zimmer statt, da es die Orte zum draußen spielen einfach nicht mehr gibt. Es fehlt schlichtweg der Raum oder das Verständnis der Nachbarn. Die einzige Lösung: Kinder, Eltern und Nachbarn müssen gemeinsam im Interesse aller die Straßen vom Auto zurückerobern.
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Kinder müssen im Straßenverkehr besser ge­schützt werden

Mittwoch, 10. Juni 2015

Pressemitteilung, Berlin, 10. 06 2015

Wenn Kinder zu Schaden kommen, dann meistens im Straßen­verkehr und das vor allem, wenn sie im Auto mitfahren. Allein 2013 verunglückten 28.143 Kinder bei Verkehrsunfällen, 58 davon sogar tödlich. Doch anstatt die Ursachen der Unfälle zu bekämpfen, verharrt die Politik in Appellen zur Rücksichtnahme und Eltern verstauen ihre Kinder sicherheits­halber in Autos. Zum heutigen Kinder­sicherheits­tag fordert der ökologische Verkehrsclub VCD von der Politik eine Umkehr der Denkweise und ein aktives Handeln, bei dem die Ursachenbekämpfung von Straßen­verkehrsunfällen im Mittel­punkt steht.

Es sollte für die Politik nicht als mutig, sondern vielmehr als Selbst­verständlichkeit gelten, Geschwindigkeiten abzusenken und Straßen­räume zu schaffen, die die Sicherheit aller Verkehrs­teilnehmer in den Mittelpunkt rücken. Für Kinder heißt das insbesondere mehr Übersicht durch weniger parkende Autos sowie Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts – und dies nicht nur vor Schulen und Kitas, wie es die Bundesregierung anstrebt. Denn Kinder sind überall in der Stadt.

Eltern wiederum sollten erkennen, dass die Mitnahme der Kinder im Auto deren Sicherheit nicht erhöht. Im Gegenteil: Den Kindern wird die Möglichkeit genommen, das selbstständige und sichere Bewegen im Straßenraum zu erlernen und Elterntaxis vor Schulen und Kitas erhöhen die Unfallgefahr für Kinder.

Statt Kinder aus Angst vor Unfällen mit dem Auto zu fahren, macht es Sinn, sich gemeinsam mit der Schulverwaltung für mehr Verkehrssicherheit in der Kommune zu engagieren. Kinder müssen als Verkehrsteilnehmer ernst genommen werden. Sie brauchen niedrige Geschwindigkeiten, eine übersichtlichere Gestaltung von Kreuzungen sowie eine konsequente Überwachung von Unfall­schwerpunkten”, so Wolfgang Aichinger, Referent für Ver­kehrs­politik beim VCD.

Dass Kinder sicheres Verhalten im Straßenverkehr erlernen und Eltern ohne Angst ihr Auto zuhause stehen lassen können, zeigt zudem die VCD-Aktion »Zu Fuß zur Schule und in den Kinder­garten«. Während der Aktionswochen vom 21. September bis 2. Oktober 2015 können Schulen und Kitas eigene Projektideen umsetzen, um auf spielerische Art und Weise die Vorteile des Zufuß­gehens an Eltern und Kinder zu vermitteln. Die Mobilitätsfibel des VCD bietet zusätzlich Information für Eltern, wie ihre Kinder selbstständig und sicher mobil sein können.

Wolfgang Aichinger:Die Gesundheit und Sicherheit von Kindern muss im Vordergrund stehen. Politik und Eltern sollten daher für eine Infrastruktur eintreten, die sich an den Bedürfnissen der Kleinsten orientiert und Lust auf aktive Mobilität macht”.

Informationen zur Aktion »Zu Fuß zur Schule und in den Kindergarten«: www.zu-fuss-zur-schule.de

Die Mobilitätsfibel kann für 3,00€ Bearbeitungs- und Versand­kostenpauschale erworben werden, unter: www.vcd.org/shop


Zur Originalmeldung

Fortbildung Mobilitätserziehung: Kinder sicher mobil machen

Montag, 09. Februar 2015

Pressemitteilung VCD Nordost, Berlin, 09.02.2015.
VCD Nordost bietet Fortbildung für Erzieher/innen an
Anmeldefrist läuft bis zum 20. Februar 2015

Am 6. März 2015 führt der VCD Nordost in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) eine Fortbildung zur Mobilitätserziehung für Kindergärtner/innen und Hortmitarbeiter/innen durch.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung werden während des Seminars umfassende Hintergrundinformationen zur Bildung zur nachhaltigen Mobilität erhalten und Spiele und Übungen kennenlernen, die für Kinder im Kindergarten- sowie im Hortalter geeignet sind. Neben Fachvorträgen werden interaktives Lernen und aktuelle Erfahrungen Bestandteil der gemeinsamen Arbeit sein. Ergänzend werden zahlreiche Unterstützungsangebote des VCD Nordost vorgestellt.
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Deutsches Kinderhilfswerk und VCD: Jetzt an­melden für die Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und in den Kindergarten”

Dienstag, 29. April 2014

Pressemitteilung, Berlin, 29. 04 2014

Es geht wieder los: Das Deutsche Kinderhilfswerk und der öko­lo­gi­sche Verkehrsclub VCD rufen Kinder und ihre Eltern aus ganz Deutsch­land zur Teilnahme an den Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule und in den Kindergarten” auf.

Ab sofort können sich Schulklassen und Kindertageseinrichtungen auf der Webseite www.zu-fuss-zur-schule.de anmelden, eine erste Projektidee skizzieren und somit direkt in die Vor­bereitungsphase einsteigen. Wer sich jetzt registriert, hat genug Zeit, um seine Ideen für konkrete Laufprojekte mit möglichst vielen Kindern sorgfältig zu erarbeiten.
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Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und in den Kinder­garten“

Donnerstag, 25. April 2013

Pressemitteilung, Berlin, 25. April 2013.
Deutsches Kinderhilfswerk und VCD rufen auf: Jetzt anmelden für die Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und in den Kinder­garten“

Das Deutsche Kinderhilfswerk und der ökologische Verkehrsclub VCD rufen Kinder und ihre Eltern aus ganz Deutschland, zur Teilnahme an den Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule und in den Kinder­garten“ auf.

Ab sofort können sich Schulklassen und Kindertageseinrichtungen auf der Webseite www.zu-fuss-zur-schule.de anmelden und direkt die Projektphase starten. Die Umsetzung der Aktionen, die in den Laufprojekten erarbeitet werden, erfolgt im Zeitraum zwischen dem 16. und 29. September 2013. Ein bewusst gewähltes Datum, denn am 22. September ist der internationale „Zu Fuß zur Schule-Tag“. Kinder weltweit sind aufgerufen, zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Auch Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sollen mitmachen und zumindest an diesem Tag das Auto stehen lassen.
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Schulanfänger aufgepasst: Der Schulweg als Erlebnis­raum

Freitag, 31. August 2012

VCD Nordrhein-Westfalen, Pressemitteilung, Düsseldorf, 17. August 2012.
VCD gibt Tipps für einen sicheren Schulweg und rät zu Fuß zu gehen

In der kommenden Woche beginnt für viele Kinder in Nordrhein-West­falen das neue Schuljahr – neben der Zuckertüte sollte der Schul­weg unbedingt mit bedacht werden, denn der ist der erste Schritt hin zur selbstständigen Mobilität. Viele Eltern haben den­noch Angst vor Unfällen und bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule. Was sie nicht wissen, den Kindern gehen wichtige Erfahrungen verloren. Mobilität als Chance, nicht als Gefahr, und der Schulweg als wichtiger Erlebnis- und Erfahrungsraum, gerade auch für die künftigen Schulneulinge – dieses sind zentrale Botschaften des VCD. Der ökologische Verkehrsclub VCD ermutigt daher alle Eltern und Kinder zu Fuß zur Schule zu gehen – zunächst gemeinsam und dann selbstständig.
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Fairkehr-Titelthema: »Kinder mobil machen«

Montag, 27. August 2012

Pressemitteilung, Berlin, 27. August 2012.
Eltern und Kommunen sind gefragt, mit gutem Beispiel voran­zugehen

Ob unterwegs zur Schule, zu Freunden oder zum Spielen – immer weniger Kinder legen ihre Wege alleine zurück. Während 1970 noch 91 Prozent der Erstklässler selbstständig zur Schule gingen, sind es heute nur noch 17 Prozent. Grund: Die Angst der Eltern vor Un­fällen, ausgelöst durch das steigende Verkehrsaufkommen. Dabei verbessert sich die Verkehrssicherheit in vielen Städten. In der aktuellen Ausgabe des VCD-Mitgliedermagazins fairkehr werden Eltern ermutigt, mit gutem Beispiel voranzugehen und die Mobilität ihrer Kinder zu Fuß, mit dem Rad oder auch Roller zu fördern.

Vorteile gibt es genügend: Gesundheit, Fitness und Konzentration werden verbessert. Lernen Kinder ihre Wege selbständig zurück­zulegen, bekommen sie außerdem ein Gefühl für Entfernungen und Geschwindigkeiten, werden sicherer im Straßenverkehr. Diese Erfahrungen müssen gesammelt werden – zunächst gemeinsam mit den Eltern, später eigenständig. Schließlich sind sie wichtig für eine sichere und selbstständige Mobilität und können nicht am Schreib­tisch gewonnen werden.
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VCD-Fahrradjugendkampagne „FahrRad!“ – jetzt mitmachen und tolle Preise gewinnen!

Dienstag, 08. Mai 2012

Pressemitteilung, VCD Landesverband Nordost, Berlin, 8.5.2012

Fahrrad fahren, das Klima schützen und tolle Preise gewinnen – darum geht es bei »FahrRad! Fürs Klima auf Tour«, der bundesweiten Jugend­kampagne des ökologischen Verkehrsclubs VCD, die Anfang März in die sechste Runde gestartet ist. Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren sind aufgerufen in die Pedale zu treten: im echten Leben und zugleich virtuell über das Online-Portal www.klima-tour.de. Bis Ende Juli gilt es, auf Schul- und Freizeitwegen Kilometer zu sammeln, denn das Ziel im sechsten Jahr der Kampagne lautet: Alle zusammen erradeln wir eine Millionen Kilometer!
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Selbstständig und mit Freunden auf dem Weg zur Schule

Mittwoch, 28. März 2012

Gemeinsame Pressemitteilung, Berlin, 28. März 2012.
Jetzt anmelden für die Aktionswoche »Zu Fuß zur Schule«

Das Deutsche Kinderhilfswerk und der ökologische Verkehrsclub VCD rufen auf zur Aktionswoche »Zu Fuß zur Schule«. In dieser Woche sollen Kinder und ihre Eltern spielerisch erfahren, welche positiven Aus­wirkungen das selbstständige Zufußgehen hat. Wer sich beteiligt, hat nicht nur die Chance einen Geldpreis für die Klassenkasse zu gewinnen, sondern auch die Möglichkeit auf dem Fußweg neue Freunde kennen zu lernen.

Ab sofort können sich Schulklassen aus ganz Deutschland für die Aktionswoche vom 17. bis 23. September 2012 anmelden. Damit die Projekte, die während der Aktionswoche von den Kindern und ihren Eltern umgesetzt werden sollen, gut vorbereitet und dazugehörige Aktions-Mappen gefertigt werden können, ist eine frühzeitige Anmeldung wichtig.
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