Mit ‘Kerosinsteuer’ getaggte Artikel

fairkehr-Titelthema »Busse, Bahnen, Billigflieger«

Montag, 19. April 2010

VCD-Pressemitteilung 27/10 – Berlin, 19.04.10
In den Urlaub reisen – nur wie?

Die Billigflieger haben das Reiseverhalten vieler Bundesbürger verändert. Selbst auf kurzen Strecken steigen immer mehr Men­schen ins Flugzeug statt in die Bahn. Die Ursachen dafür liegen zum einen in einer verfehlten Verkehrspolitik. Zum anderen sind die Probleme der Bahn zu einem gewissen Teil auch hausgemacht.

Fairkehr 2/2010

Fairkehr 2/2010

In der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr zeigt der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD) die Zusammenhänge auf und sucht nach Alternativen.

Mehr als 45 Prozent der Deutschen nutzen inzwischen für die Aus­lands­reise den Flieger, 35 Prozent fahren mit dem Auto oder Wohnmobil, acht Prozent mit dem Bus. Gerade einmal zwei Prozent steigen in die Bahn. Touristisch eher abgelegene Re­gio­nen Europas wie Korsika pro­fi­tie­ren vom Billigflugverkehr und unter­stützen den Boom beispiels­weise mit ermäßigten Lande­gebühren. Da­bei fürchtet gerade die Touris­mus­industrie den Klimawandel, zu dem der Flugverkehr schon heute mehr als acht Prozent beisteuert. Und je mehr sich Tourismus­regionen von ihren fliegenden Gästen abhängig machen, desto schwerer wird es für sie, in Richtung Nachhaltigkeit umzusteuern.
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Vulkanasche lähmt Flugverkehr

Freitag, 16. April 2010

VCD-Pressemitteilung 26/10 – Berlin, 16.04.10
VCD: Auch Klimawandel begünstigt Extremereignisse / Flugverkehr muss klimaschonender werden

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weist angesichts der europa­weiten Flugausfälle infolge des Vulkanausbruchs auf Island auf die Empfindlichkeit des Flugverkehrs für extreme Naturereignisse hin. Da auch der Klimawandel Extremereignisse begünstige, fordert der Verband, Kerosin zu besteuern und so den klimaschädlichen Flug­verkehr auf einen klimaschonenderen Kurs zu bringen.

Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: “Die heutigen europa­weiten Ausfälle des Flugverkehrs durch eine Aschewolke zeigen, wie stark der Flugverkehr auf stabile natürliche Bedingungen an­gewiesen ist. Zwar kann der Mensch einen Vulkan­ausbruch nicht beeinflussen. Die durch den Menschen verursachte Klima­erwärmung hingegen ist keine höhere Gewalt und fördert Wetter­extreme wie Stürme, die den Flugverkehr stark beeinträchtigen. Die Fluggesellschaften müssen erkennen, dass sie einen er­heb­lichen Beitrag zum Klimawandel leisten, aber zugleich im Verkehrs­bereich am stärksten von den Folgen betroffen sein werden. Fliegen ist die klimaschädlichste Art der Fortbewegung, und der Flugverkehr ist der Verkehrsbereich, der am stärksten wächst. Daher müssen die Fluggesellschaften eine überzeugende Antwort geben, wie ihr Beitrag zum Klimaschutz aussieht.
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Mehrwertsteuersenkung für Bahntickets – VCD fordert Kostengerechtigkeit im Verkehr

Montag, 18. Januar 2010

VCD-Pressemitteilung 02/10 – Berlin, 18.01.10

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) unterstützt die Forderung des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Rüdiger Grube, nach einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Bahntickets und fordert, weitere Benachteiligungen der umweltfreundlichen Bahn ab­zubauen.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag den Schutz des Klimas zum Ziel ge­setzt: Der CO2-Ausstoß soll bis 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 gesenkt werden. Dafür braucht es eine nachhaltige und klimaorientierte Verkehrspolitik. Bahnfahren schont das Klima und die Umwelt. Trotzdem sind Bahnunternehmen im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern wie der Luftfahrt noch immer steuerlich schlechter gestellt: Die Bahnen in Deutschland zahlen Mineralöl- und Ökosteuer, die Fluglinien nicht. Auf Flugverkehrstickets ins Ausland wird keine Mehrwertsteuer fällig, auf Bahntickets wird der volle Mehrwertsteuersatz aufgeschlagen.
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Nachhaltige Verkehrspolitik blinder Fleck im Wahlkampf

Mittwoch, 23. September 2009

VCD-Pressemitteilung 73/09 – Berlin, 23.09.2009
VCD zur Bundestagswahl

Kurz vor der Bundestagswahl kritisiert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), dass keine Partei die nachhaltige Mobilität im Wahl­kampf ernsthaft angegangen sei. Die große Koalition sei mit der Ab­wrack­prämie und der Förderung von Elektroautos auf Stimmen­fang gegangen. Konkrete Klimaschutzpolitik habe es in den letzten Wochen und Monaten aber nicht gegeben. Dabei gebe es hier dringenden Handlungsbedarf. Der CO2-Ausstoß aus dem Verkehr trage mit einem Anteil von 20 Prozent an den Gesamt­emissionen Deutsch­lands wesentlich zum Klimawandel bei.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Wirtschaftskrise hat zu einer fatalen Pause im Klimaschutz geführt. Ob der massive Aus- und Neubau von Straßen, die Kfz-Steuerbefreiung oder die an keinerlei Umweltkriterien geknüpfte Abwrackprämie – im Rahmen der Konjunkturpakete hat die Bundesregierung im Verkehrsbereich viel Geld in veraltete Strukturen gesteckt. Im Wahlkampf ver­suchte sich dann Schwarz-Rot mit der Diskussion um die Elek­tro­mobilität ein grünes Mäntelchen zu verpassen. Das hat alles nichts mit einem Wandel in der Verkehrspolitik zu tun. Die kom­men­de Bundesregierung muss das Lenkrad dringend herum­reißen und endlich die Weichen für eine zukunftsfähige Mobilität stellen.
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EU-Kompromiss zur Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel

Freitag, 27. Juni 2008

VCD-Pressemitteilung 44/08 – Berlin, 27. Juni 2008
VCD begrüßt Entscheidung / weitere Maßnahmen gegen steigende Klimabelastung durchs Fliegen unabdingbar

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt ausdrücklich, dass nun endlich auch der Flugverkehr in den europäischen Emissions­handel einbezogen werden soll. Gleichzeitig fordert der ökologisch orientierte Verband eine deutliche Verschärfung des heute von Europarat, EU-Parlament und Europäischer Kommission aus­gehandelten Kompromisses und mahnt weitere Maßnahmen zum Klimaschutz an.
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Tiefensees Flughafenkonzept

Montag, 23. Juni 2008

VCD-Pressemitteilung 43/08 – Berlin, 23. Juni 2008
VCD: Umweltbelastung durchs Fliegen senken statt Flughäfen ausbauen

Angesichts neuerlicher Äußerungen von Bundesverkehrsminister Wolf­gang Tiefensee zum Ausbau der Großflughäfen München und Frankfurt am Main kritisiert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) den Entwurf des Ministers für ein neues Flughafenkonzept. An­statt die steigenden Umweltbelastungen durch den Flugverkehr ernstzunehmen und ihnen effektiv entgegenzuwirken, setzt er vor­rangig auf weiteres ungebremstes Wachstum der Branche.
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Klimakanzlerin eröffnet Klimakiller-Show

Dienstag, 27. Mai 2008

VCD-Pressemitteilung 33/08 – Berlin, 27.05.08
Zur Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin
VCD: Steuerbefreiungen im Flugverkehr beenden

Heute eröffnet Bundeskanzlerin Angela Merkel die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin mit einem Messerundgang. Der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD) fordert die selbsternannte Klima­kanzlerin aus diesem Anlass auf, die Steuerbefreiungen im Flug­verkehr zu beenden und so für mehr Klimaschutz zu sorgen. “Bei der Eröffnung der Flugmesse in Berlin wird wieder das Hohelied auf die Wachs­tums­potenziale des Flugverkehrs gesungen. Dabei wird bewusst ver­schwie­gen, welche Belastungen dieses Wachstum für das Weltklima mit sich bringt“, kommentiert Michael Gehrmann, VCD-Bundes­vorsitzender, den Start der ILA. Gerade heute habe das Statistische Bundes­amt Zahlen für das erste Quartal 2008 ver­öffentlicht, die den fortlaufenden Zuwachs im Luftverkehr mit fünf Prozent beziffern. Damit sei der Luftverkehr weiter auf dem Weg zum Klima­killer Nummer eins im Verkehrs­bereich.
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Flugverkehr in Deutschland 2007 erneut gewachsen

Montag, 18. Februar 2008

VCD-Pressemitteilung 08/08 – Berlin, 18.02.08
VCD fordert nationale Maßnahmen gegen steigende Klimabelastung durchs Fliegen

Nach den heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen hat der Flugverkehr im vergangenen Jahr wieder erheblich zugenommen. Die Zahl der Passagiere auf deutschen Flughäfen stieg 2007 gegenüber 2006 um mehr als sechs Prozent auf 163,5 Millionen. Der inner­deutsche Luftverkehr erreichte mit 24,1 Millionen Fluggästen ein Wachstum von 6,3 Prozent und damit einen neuen Höchst­stand seit 1996. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) warnt angesichts dieser Entwicklung vor den Folgen des Flugverkehrs für Weltklima und Gesundheit und fordert Sofort­maßnahmen von der Bundesregierung. Um mehr Kosten­gerechtigkeit im Verkehr zu erreichen und so die Umwelt­belastungen zu senken, müssten Steuer­privilegien und Subventionen des Flugverkehrs abgebaut werden. Deshalb solle die Regierung jetzt eine nationale Kerosin­steuer und eine Ticketabgabe einführen.
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VCD warnt vor Zunahme bei Geschäftsflügen

Mittwoch, 13. Februar 2008

VCD Hessen, Pressemitteilung 5/2008, 13. Februar 2008

Eine Zunahme umweltschädlichen Flugverkehrs auf Hessens regionalen Flugplätzen befürchtet der Verkehrsclub Deutsch­land (VCD). Hintergrund ist eine Ausweitung der Steuer­befreiung für Flugbenzin auf Geschäftsreisen mit eigenen oder gecharterten Maschinen. Flugzeugeigner haben gerichtlich durchgesetzt, dass die für den so genannten Werk­verkehr verwendeten Treibstoffe (Kerosin, Avgas oder Mogas) nicht mehr versteuert werden müssen. Bisher galt dieses Privileg nur für die gewerbliche Luftfahrt in engeren Sinn, also die großen Fluggesellschaften. Der Werkverkehr wurde wie privater Luftverkehr behandelt und mit Mineralölsteuer belegt. Durch die Änderung entgehen der öffentlichen Hand insgesamt rund 25 Millionen Euro im Jahr.
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Bundesregierung stellt Klimaschutzprogramm vor

Mittwoch, 05. Dezember 2007

VCD-Pressemitteilung 74/07 – Berlin, 5.12.2007
VCD kritisiert unzureichende Maßnahmen im Verkehrsbereich: Effizienzrevolution
bleibt aus

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Maßnahmen für mehr Klimaschutz im Verkehrsbereich, die die Bundesregierung in ihrem Klima- und Energieprogramm vorsieht, als völlig unzureichend. “Der Verkehr hat gegenüber 1990 an Treibhausgasemissionen zugelegt. Ambitionierte Maßnahmen für den Klimaschutz sind deshalb längst überfällig – von der Verkehrsvermeidung über Verlagerung bis hin zu mehr Energieeffizienz. Doch anstatt endlich eine Effizienzrevolution im Verkehr in Gang zu setzen, begnügt sich die Bundesregierung mit Scheinmaßnahmen“, erklärt VCD-Bundesvorsitzender Michael Gehrmann.
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