Mit ‘Kassel’ getaggte Artikel

Bahnstrecke Korbach–Frankenberg wird wieder eröffnet

Dienstag, 18. September 2012

Pressemitteilung 16/2012, VCD Hessen, Kassel, 18. September 2012
Großer Fortschritt wichtig über die Region hinaus

Auch der Landkreis Waldeck-Frankenberg hat gestern Abend der Wieder­eröffnung der Bahnstrecke Korbach–Frankenberg zu­ge­stimmt. Damit sind die politischen Beschlüsse zugunsten der Bahn gefallen.

Es freut uns außerordentlich, dass es jetzt an die Umsetzung geht. Der Lückenschluss zwischen Sauerland und Rhein-Main-Gebiet ist wichtig über die Region hinaus,“ so VCD-Landesvorsitzender Udo Messer. Auch die Anschlussstrecken Frankenberg–Marburg, Kor­bach–Kassel und Korbach–Brilon bekommen damit zusätzliche Fahr­gäste. Nicht nur der Edersee, auch das Hochsauerland, Willingen oder Bad Arolsen sind zukünftig besser aus dem Süden zu er­reichen. Die Strecke kann auch für regionalen Güterverkehr genutzt werden.
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Pfungstadtbahn, Fahrplanwechsel und Preis­erhöhungen

Mittwoch, 07. Dezember 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 30/2011, Kassel, 7. Dezember 2011.
Fahrplanwechsel: Mit der Bahn nach Pfungstadt und dreiste Preiserhöhungen

Ab Sonntag (11. Dezember) kann man wieder mit dem Zug nach Pfungstadt fahren. Die Wiederanbindung der südhessischen 26000-Einwohner-Stadt an das Bahnnetz ist nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclubs VCD Hessen die wichtigste Verbesserung im neuen Fahrplan, der ab dem Dritten Advent gilt. Gleichzeitig erhöhen Bahn und Verkehrsverbünde die Preise.

Insbesondere die Preiserhöhung im DB-Fernverkehr von 3,9 % ist aus Sicht des Verbandes „schmerzhaft bis dreist“. Sie liegt deutlich über der Inflationsrate (2,4 %). „Zugleich ist die Qualität nach wie vor mangel­haft“ kritisiertVCD-Landesvorsitzender Udo Messer. „Ins­beson­dere die alternden Intercity, die unter anderem auf der Strecke Kassel–Marburg–Frankfurt eingesetzt werden, wirken zunehmend ungepflegt.“ Diese Sorge kennt man auf der Verbindung Siegen–Gießen–Frankfurt zukünftig nicht mehr, der Intercity dort wird eingestellt. Ansonsten bleibt der Fahrplan annähernd unverändert.
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Straßenbahn jetzt auch nach Vellmar

Freitag, 21. Oktober 2011

VCD-Hessen, Pressemitteilung 22/2011, Kassel, 21. Oktober 2011.
Die Richtung stimmt

Der VCD Hessen begrüßt die Eröffnung der neuen Straßenbahnstrecke von Kassel nach Vellmar. Nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclubs ist der Ausbau des Nahverkehrs rund um Kassel über die Grenzen Hessens hinaus vorbildlich. Straßenbahn und Regiotram werden in der Fachwelt hoch anerkannt. Er wünscht sich vergleichbare Projekte für Wiesbaden oder Darmstadt.
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VCD gratuliert Regiotram zum 10-millionsten Fahrgast

Donnerstag, 22. Juli 2010

VCD Hessen, Pressemitteilung 20/2010, Kassel, 22. Juli 2010
Viel erreicht, weitere Chancen nutzen!

Der VCD Hessen gratuliert der Regiotram Kassel zum 10-millionsten Fahr­gast. Der Umwelt- und Verbraucherverband ermuntert Politik und Verkehrsunternehmen, jetzt weitere Chancen zu nutzen.„Gute Angebote werden auch gut genutzt. Der Erfolg der Regiotram ist ein Ansporn, dem Schienenverkehr auch andernorts mehr zu­zu­trauen.“ so VCD Landesgeschäftsführer Martin Mützel.

Die erfolgreiche Praxis in Kassel, die Straßenbahn mit elektrifizierten und dieselbetriebenen Eisenbahnen zu kombinieren, ist nach VCD-Ansicht vorbildlich. Solche Möglichkeiten könnten in Hessen unter anderem auch bei einer Wiederbelebung der Bahnstrecke Wies­baden–Bad Schwalbach–Limburg genutzt werden.
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20 Jahre Grenzöffnung der Bahnstrecke Eichenberg–Arenshausen

Freitag, 21. Mai 2010

VCD Hessen, Pressemitteilung12/2010, Kassel, 21. Mai 2010
VCD: Symbol halbherziger Bahnpolitik

Am 26. Mai 1990 wurde die „Halle-Kasseler Eisenbahn“ zwischen Eichen­berg (Hessen) und Arenshausen (Thüringen) wieder in Be­trieb genommen. Neben der renovierten ehemaligen DDR-Transit­strecke Bebra–Eisenach ist dies bis heute die einzige Bahn­ver­bindung, die von Hessen aus über die ehemalige inner­deutsche Grenze führt. Wiederaufbau und Ist-Zustand dieser Bahn­strecke sind nach Ansicht des VCD Hessen „ein Symbol für zwei Jahr­zehnte halbherzige Bahnpolitik“.

War im Taumel der Wiedervereinigung noch von einer schnellen Fern­verkehrsstrecke die Rede, so wurde der Ausbau in den Folge­jahren immer weiter reduziert. Bis heute wird die ansonsten durchgehend zweigleisige Strecke nur mit einem Gleis in den hessischen Bahnhof Eichenberg geführt. Auf längeren Abschnitten in Thüringen beschränkt DDR-Signaltechnik die Geschwindigkeit weiter­hin auf 100 km/h. „Das mag für die meisten Güterzüge gerade reichen, schon ein aktueller Nahverkehrstriebwagen wird damit unnötig ausgebremst“, so VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel. Der durch Niedersachsen und Hessen führende Abschnitt Eichen­berg–Kassel wurde nicht ausgebaut, die Gleisanlagen in Witzen­hausen, Hann. Münden und Speele wurden weiter reduziert. Dort ist keine Güterverladung mehr möglich. Wurde in den 1990er Jahren noch darum gestritten, ob man Kassel über eine neue Ver­bindungs­kurve bei Mönchehof oder den Ausbau der vorhandenen Strecke über Bad Karlshafen umfahren solle, so sind beide Varianten derzeit chancenlos. Züge von Halle in Richtung Ruhrgebiet müssen in Kassel die Fahrtrichtung wechseln, was im Güterverkehr zu Mehrkosten und Zeitverlusten führt.
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Inbetriebnahme Elektronisches Stellwerk Harz-Weser

Mittwoch, 01. Oktober 2008

Pressemitteilung 26/2008, VCD-Landesverband Niedersachsen, 1. Oktober 2008 Hannover/Göttingen
Fortschritt mit Schönheitsfehlern/Tempo 60 nicht mehr zeitgemäß

Der Umwelt- und Verbraucherverband VCD Niedersachsen begrüßt das neue elektronische Stellwerk zur Steuerung der Bahnlinien im Weser­bergland, das ab dem 10. Oktober die veraltete Signaltechnik mit Seilzügen ablöst. Martin Mützel, stellvertretender Landes­vor­sitzender: „Das ist ein richtiger, überfälliger Schritt.“ Enttäuscht ist der VCD jedoch darüber, dass weder der ursprünglich an­ge­kün­dig­te Streckenausbau noch die Sicherung der Bahn­übergänge erfolgten. Mützel: „Tempo 60 ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Hier haben Bahn, Land und Bund Schwarzer Peter auf dem Rücken der Fahrgäste gespielt!

Der VCD weist darauf hin, dass die Verbindung Göttingen–Boden­felde die kürzeste Strecke zwischen der Universitätsstadt und dem Ruhrgebiet ist, die Bahn Northeim–Bodenfelde–Paderborn ist Teil der kürzesten Verbindung zwischen Köln und Leipzig. Derzeit brauchen die Züge jedoch 44 Minuten für die 37 Kilometer von Göttingen an die Weser. (weiterlesen…)

Flächenverbrauch im Blickpunkt

Montag, 03. Dezember 2007

Pressemitteilung VCD Hessen, 3. Dezember 2007

Zu der Veranstaltung „Mittendrin statt außen vor – Strategien gegen Flächenverbrauch“ lädt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) für Donnerstag, 19:00 Uhr, in das Kasseler Umwelthaus in der Wilhelmsstraße 2 ein.
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