Mit ‘Kassel’ getaggte Artikel

Bahnreaktivierung Frankenberg–Korbach

Mittwoch, 09. April 2014

VCD-Hessen, Pressemitteilung 6/2014, Kassel, 9. April 2014.
VCD: Angst vor Güterverkehr unbegründet

Der ökologische Verkehrsclub VCD in Hessen weist erneut darauf hin, dass die Wiederinbetrienahme der Bahnstrecke Frankenberg–Kor­bach erhebliche Vorteile für die Region bringt. Die neu entflammte Diskussion um angebliche Belastungen durch möglichen Güter­verkehr auf dieser Bahn bezeichnet er als „unbegründete Angst.

Für den überregionalen Güterverkehr ist die Strecke unattraktiv. Gegen­über der Dillstrecke über Siegen und der Main-Weser-Bahn über Treysa sind alle Wege über Korbach länger und steigungs­reicher. Zudem sind die alternativen Strecken elektrifiziert. Zwischen Korbach und Kassel lässt der dichte Personen­verkehr tagsüber gar keine weiteren Züge zu, die von oder nach Marburg durchfahren könnten.
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Bahnausbau Frankfurt–Fulda–Erfurt dringend nötig

Donnerstag, 27. März 2014

Pressemitteilung VCD Hessen, Kassel, 27. März 2014
Mittelfristig auch Ausbau in Bad Hersfeld sinnvoll

Der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen setzt sich weiterhin dafür ein, dass die gesamte Bahnstrecke von Frankfurt über Fulda sowie von Bad Hersfeld nach Erfurt ausgebaut wird. Dabei hat der Ab­schnitt Frankfurt–Fulda Priorität. Mittelfristig muss aber auch nörd­lich von Fulda Fahrzeit eingespart und Kapazität geschaffen werden.

Der VCD Hessen reagiert damit auf einen Beschluss der Bad Her­sfelder Stadt­verordneten­versammlung, die die geplante Verbindung zwischen der Schnellfahrstrecke Fulda–Kassel und der alten Nord-Süd-Strecke in Bad Hersfeld ablehnt. Aus Sicht des VCD riskiert die Kurstadt damit ihren Anschluss an den Bahnfernverkehr. VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel: „Es wird langfristig irgend­einen Ausbau geben. Wenn dieser nicht über Bad Hersfeld führt, werden dort keine ICE mehr halten.
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VCD zu Koalitionsverhandlungen in Hessen

Donnerstag, 05. Dezember 2013

VCD-Hessen, Pressemitteilung 15/2013, Kassel, 5. Dezember 2013.
Intelligente Mobilität statt immer mehr Verkehr

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) appelliert an die Teil­nehmer der hessischen Koalitionsverhandlungen, auch im Ver­kehrs­bereich Abschied von einer reinen Wachstumsorientierung zu nehmen. Vorrangig ist nach VCD-Ansicht der Erhalt der vor­handenen Infrastruktur sowie Erhalt und qualitative Ver­besserung des Angebotes bei Bus und Bahn.

Auch wenn Neu- und Ausbauten prestigeträchtiger sind, muss zu­erst der Verfall bei Schiene und Straße aufgehalten werden“, so VCD-Landesvorsitzender Udo Messer. „Reiner Luxus“ seien die Auto­bahnen A 44 und A 49. „Zwischen Kassel und Eisenach baut man eine Autobahn für 30 Millionen € pro Kilometer, obwohl eine zwei­spurige Bundesstraße für das zu erwartende Verkehrs­aufkommen ausreichend wäre. Gleichzeitig wissen die Bürgermeister in Hessen nicht mehr, wie sie die Schlaglöcher auf ganz normalen Hauptstraßen in den Griff bekommen sollen.
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Bahnen über Bebra und Bad Hersfeld

Donnerstag, 15. August 2013

VCD Hessen, Pressemiteilung 12/2013, Kassel, 15. August 2013.
Leistungsfähigere Schienen notwendig

Heute Nachmittag besucht Landes-Verkehrsminister Florian Rentsch Bad Hersfeld, um sich über Straßenverkehrsprojekte und -probleme zu informieren. Dies nimmt der ökologische Verkehrsclub VCD Hes­sen zum Anlass, auf ausstehende Bahnausbauten in dem Bereich hin zu weisen. Der VCD fordert, Osthessen nicht von Fulda und Kassel „abzuhängen“. Verkehrsminister Rentsch solle sich inten­siv zum Erhalt des IC-Standorts Bebra und ICE-Standorts Bad Hers­feld einsetzen.

Zunehmende Belastungen durch den Lkw-Verkehr bekämpft man nicht erfolgreich mit immer noch mehr Straßenbau, sondern durch Vermeidung und Verlagerung von Verkehr,“ so VCD-Landes­ge­schäftsführer Martin Mützel. Dazu gehört auch ein Ausbau des überregionalen Schienennetzes.
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Hessentag in Kassel – Bitte ohne Auto zum Volks­fest!

Donnerstag, 13. Juni 2013

VCD-Hessen, Pressemitteilung 07/2013, Kassel, 13. Juni 2013

Angesichts des bevorstehenden Hessentages in Kassel appelliert der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen an die Besucher, ohne Auto in die nordhessische Großstadt zu fahren.

Bereits an normalen Tagen ist Kassel gut gefüllt. Wer jetzt mit dem Kraftfahrzeug kommt, muss sehr viel Geduld haben“, so VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel. Rund um die Innenstadt wird es nur wenige Parkplätze geben. Für Gäste aus Kassel und den Vororten empfiehlt er die Anreise aus eigener Kraft: „Am schnell­sten wird man voraussichtlich mit dem Fahrrad durch­kommen.
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Bahnstrecke Korbach–Frankenberg wird wieder eröffnet

Dienstag, 18. September 2012

Pressemitteilung 16/2012, VCD Hessen, Kassel, 18. September 2012
Großer Fortschritt wichtig über die Region hinaus

Auch der Landkreis Waldeck-Frankenberg hat gestern Abend der Wieder­eröffnung der Bahnstrecke Korbach–Frankenberg zu­ge­stimmt. Damit sind die politischen Beschlüsse zugunsten der Bahn gefallen.

Es freut uns außerordentlich, dass es jetzt an die Umsetzung geht. Der Lückenschluss zwischen Sauerland und Rhein-Main-Gebiet ist wichtig über die Region hinaus,“ so VCD-Landesvorsitzender Udo Messer. Auch die Anschlussstrecken Frankenberg–Marburg, Kor­bach–Kassel und Korbach–Brilon bekommen damit zusätzliche Fahr­gäste. Nicht nur der Edersee, auch das Hochsauerland, Willingen oder Bad Arolsen sind zukünftig besser aus dem Süden zu er­reichen. Die Strecke kann auch für regionalen Güterverkehr genutzt werden.
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Pfungstadtbahn, Fahrplanwechsel und Preis­erhöhungen

Mittwoch, 07. Dezember 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 30/2011, Kassel, 7. Dezember 2011.
Fahrplanwechsel: Mit der Bahn nach Pfungstadt und dreiste Preiserhöhungen

Ab Sonntag (11. Dezember) kann man wieder mit dem Zug nach Pfungstadt fahren. Die Wiederanbindung der südhessischen 26000-Einwohner-Stadt an das Bahnnetz ist nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclubs VCD Hessen die wichtigste Verbesserung im neuen Fahrplan, der ab dem Dritten Advent gilt. Gleichzeitig erhöhen Bahn und Verkehrsverbünde die Preise.

Insbesondere die Preiserhöhung im DB-Fernverkehr von 3,9 % ist aus Sicht des Verbandes „schmerzhaft bis dreist“. Sie liegt deutlich über der Inflationsrate (2,4 %). „Zugleich ist die Qualität nach wie vor mangel­haft“ kritisiertVCD-Landesvorsitzender Udo Messer. „Ins­beson­dere die alternden Intercity, die unter anderem auf der Strecke Kassel–Marburg–Frankfurt eingesetzt werden, wirken zunehmend ungepflegt.“ Diese Sorge kennt man auf der Verbindung Siegen–Gießen–Frankfurt zukünftig nicht mehr, der Intercity dort wird eingestellt. Ansonsten bleibt der Fahrplan annähernd unverändert.
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Straßenbahn jetzt auch nach Vellmar

Freitag, 21. Oktober 2011

VCD-Hessen, Pressemitteilung 22/2011, Kassel, 21. Oktober 2011.
Die Richtung stimmt

Der VCD Hessen begrüßt die Eröffnung der neuen Straßenbahnstrecke von Kassel nach Vellmar. Nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclubs ist der Ausbau des Nahverkehrs rund um Kassel über die Grenzen Hessens hinaus vorbildlich. Straßenbahn und Regiotram werden in der Fachwelt hoch anerkannt. Er wünscht sich vergleichbare Projekte für Wiesbaden oder Darmstadt.
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VCD gratuliert Regiotram zum 10-millionsten Fahrgast

Donnerstag, 22. Juli 2010

VCD Hessen, Pressemitteilung 20/2010, Kassel, 22. Juli 2010
Viel erreicht, weitere Chancen nutzen!

Der VCD Hessen gratuliert der Regiotram Kassel zum 10-millionsten Fahr­gast. Der Umwelt- und Verbraucherverband ermuntert Politik und Verkehrsunternehmen, jetzt weitere Chancen zu nutzen.„Gute Angebote werden auch gut genutzt. Der Erfolg der Regiotram ist ein Ansporn, dem Schienenverkehr auch andernorts mehr zu­zu­trauen.“ so VCD Landesgeschäftsführer Martin Mützel.

Die erfolgreiche Praxis in Kassel, die Straßenbahn mit elektrifizierten und dieselbetriebenen Eisenbahnen zu kombinieren, ist nach VCD-Ansicht vorbildlich. Solche Möglichkeiten könnten in Hessen unter anderem auch bei einer Wiederbelebung der Bahnstrecke Wies­baden–Bad Schwalbach–Limburg genutzt werden.
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20 Jahre Grenzöffnung der Bahnstrecke Eichenberg–Arenshausen

Freitag, 21. Mai 2010

VCD Hessen, Pressemitteilung12/2010, Kassel, 21. Mai 2010
VCD: Symbol halbherziger Bahnpolitik

Am 26. Mai 1990 wurde die „Halle-Kasseler Eisenbahn“ zwischen Eichen­berg (Hessen) und Arenshausen (Thüringen) wieder in Be­trieb genommen. Neben der renovierten ehemaligen DDR-Transit­strecke Bebra–Eisenach ist dies bis heute die einzige Bahn­ver­bindung, die von Hessen aus über die ehemalige inner­deutsche Grenze führt. Wiederaufbau und Ist-Zustand dieser Bahn­strecke sind nach Ansicht des VCD Hessen „ein Symbol für zwei Jahr­zehnte halbherzige Bahnpolitik“.

War im Taumel der Wiedervereinigung noch von einer schnellen Fern­verkehrsstrecke die Rede, so wurde der Ausbau in den Folge­jahren immer weiter reduziert. Bis heute wird die ansonsten durchgehend zweigleisige Strecke nur mit einem Gleis in den hessischen Bahnhof Eichenberg geführt. Auf längeren Abschnitten in Thüringen beschränkt DDR-Signaltechnik die Geschwindigkeit weiter­hin auf 100 km/h. „Das mag für die meisten Güterzüge gerade reichen, schon ein aktueller Nahverkehrstriebwagen wird damit unnötig ausgebremst“, so VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel. Der durch Niedersachsen und Hessen führende Abschnitt Eichen­berg–Kassel wurde nicht ausgebaut, die Gleisanlagen in Witzen­hausen, Hann. Münden und Speele wurden weiter reduziert. Dort ist keine Güterverladung mehr möglich. Wurde in den 1990er Jahren noch darum gestritten, ob man Kassel über eine neue Ver­bindungs­kurve bei Mönchehof oder den Ausbau der vorhandenen Strecke über Bad Karlshafen umfahren solle, so sind beide Varianten derzeit chancenlos. Züge von Halle in Richtung Ruhrgebiet müssen in Kassel die Fahrtrichtung wechseln, was im Güterverkehr zu Mehrkosten und Zeitverlusten führt.
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