Mit ‘Karlsruhe’ getaggte Artikel

Fundierte Argumente gegen 2. Straßen­rhein­brücke völlig ignoriert

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Pressemitteilung VCD Rheinland-Pfalz, 22.12.2011
Der VCD Rheinland-Pfalz (Verkehrsclub Deutschland) lehnt die wiederholten Forderungen für eine weitere Rheinbrücke bei Karlsruhe entschieden ab.
Letztes Wochenende (17. und 18.12.2011) erschienen auf den Titelseiten der Amtsblätter des Landkreises Germersheim Landräte und IHK-Vertreter vehement mit großen Demoplakaten für eine solche neue 107-Millionen-Euro-Brücke.

Dazu Klaus Buggisch vom VCD: “Mit diesen gebetsmühlenartigen Forderungen werden sämtliche fundierte Argumente gegen den Bau, die im Faktencheck zu Tage traten, ignoriert“.

Insbesondere ergab der Faktencheck den Konsens, dass die Ursache morgiger Staus auf der Rheinbrücke nach Karlsruhe nichts mit der Brücke selbst zu tun hat, sondern am weiter östlich liegenden “Knielinger Pförtner” liegt.
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Karlsruhe und Bruchsal Verlierer beim Stuttgart 21-Stresstest

Dienstag, 19. Juli 2011

Pendlerzüge nicht berücksichtigt

Seine Befürchtungen hinsichtlich der zukünftigen schnellen Anbindung der Region Karlsruhe – Bruchsal an die Landeshauptstadt Stuttgart sieht der ökologische Verkehrsclub VCD mit der Vorstellung der Stuttgart21-Stresstest-Ergebnisse bestätigt: „Anstatt das heutige An­gebot von drei Intercity-Zügen im morgendlichen Berufsverkehr von Karls­ruhe über Bruchsal nach Stuttgart beizubehalten, streicht die DB beim Stuttgart21-Stresstest diese Verbindungen während der Haupt­ver­kehrs­zeit auf nur noch eine Verbindung zusammen“, kritisiert VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb den von der DB vorgelegten Fahrplan zum Stresstest für Stuttgart 21. Karlsruhe und Bruchsal seien die Verlierer des Stresstestes, beklagt der VCD. Die „Magistrale für Europa“ komme beim DB-Stresstest überhaupt nicht vor, vielmehr sei sogar die TGV-Verbindung während der Spitzenstunde dem Stresstest zum Opfer gefallen und nicht berücksichtigt worden, so der VCD.

Obwohl der Stresstest 30% mehr Züge als heute berücksichtigen solle, seien beim Stresstest-Fahrplan von Karlsruhe nach Stuttgart weniger Züge als heute vorgesehen, kritisiert Matthias Lieb das DB-Konzept.
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Studie: Verkehrsbranche sieht keinen Bedarf für Stuttgart 21

Montag, 06. Juni 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 12/2011, Stuttgart, 06. Juni 2011
VCD fordert bei der Schiene Orientierung an tatsächlichem Bedarf und die Beseiti­gung von wirklichen Engpässen – Vergabestopp bei S 21 un­ab­dingbar

Angesichts der Debatte um einen Bau- und Vergabestopp für das Prestigeprojekt Stuttgart 21 verweist der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. auf eine aktuelle Untersuchung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Die Studie über den ‚In­vesti­tions­bedarf im Bundesschienenwegenetz aus Sicht der Nutzer’ bringt eindeutige Ergebnisse.

Die befragten Eisenbahnunternehmen, aber auch Verkehrsverbünde und Aufgaben­träger in Deutschland sehen weder einen Bedarf für Stuttgart 21 noch für die Neubau­strecke (NBS) nach Ulm“, fasst VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb die Ergebnisse der Studie zu­sam­men. „Sie alle sehen vielmehr den Ausbaubedarf eindeutig auf der Rhein­tal­strecke nach Basel sowie bei der Süd- und Gäubahn.

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Bahn-Chaos offenbart Versagen des DB-Managements?

Mittwoch, 22. Dezember 2010

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 46/2010, Stuttgart, 22. Dezember 2010
Ersatzkonzept für Fahrgäste unzumutbar/VCD befürchtet dauerhafte Einstellung der IC-Linie Karlsruhe –Stuttgart –Nürnberg

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert scharf das jetzt vor­ge­stell­te Ersatzkonzept der Deutschen Bahn (DB) für den Fernverkehr, das die Kon­zen­tra­tion der Fahrzeuge auf wenige Hauptstrecken vorsieht und eine Aus­dünnung in den Regionen zur Folge hat. Statt funktionierende Konzepte zu entwickeln, pro­du­ziere das DB-Management ständig neues Chaos.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Die DB hätte sich schon frühzeitig auf den Winter vorbereiten und etwa abgestellte Wagen reaktivieren können, schließlich gibt es Schneefall und Weih­nachts­reiseverkehr nicht erst seit diesem Jahr.” Die Fahrzeug­eng­pässe im Fernverkehr seien ebenfalls seit Monaten bekannt.
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Wegfall IC-Linie Karlsruhe – Nürnberg dauerhaft?

Mittwoch, 22. Dezember 2010

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 17/2010, Mühlacker, 22. Dezember 2010
VCD: DB-Fernverkehr gescheitert

Bis zum Jahresende sollen die Intercity-Züge zwischen Karlsruhe und Nürnberg über Pforzheim, Mühlacker und Vaihingen/Enz fast voll­ständig und ersatzlos entfallen – dies ist Teil der „Lösung“ für die DB, um Zusatzzüge auf überlasteten Hauptstrecken fahren zu können. Die Entscheidung wird vom ökologischen Verkehrsclub VCD scharf kritisiert: „Winter und Weihnachtsreiseverkehr gibt es nicht erst in diesem Jahr, die Fahr­zeug­engpässe bei DB Fernverkehr sind auch schon seit Monaten bekannt – die DB hätte sich also schon früh­zeitig auf den Winter vorbereiten und z.B. abgestellte Wagen reaktivieren können“, beklagt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb das derzeitige DB-Chaos. Schon seit Monaten sei die Wagen­zahl bei den IC-Zügen zwischen Karlsruhe und Nürnberg immer weiter reduziert worden – nun erfolge also eine Woche nach dem Fahrplanwechsel die Bekanntgabe, dass der Zugverkehr ganz eingestellt werde, kritisiert Lieb: „Kurz nach dem Rauswurf des DB-Fern­verkehrs­vorstandes herrscht das totale Durcheinander – Kon­zepte sind nicht erkennbar, es regiert das Fahrplanchaos.“ Wenn schon die Ankündigungen der DB, auf den Winter vorbereitet zu sein, sich als völlig falsch erweisen, wie wolle dann dieses Unter­nehmen einen Stresstest für einen neuen Bahnhof durchführen und dabei glaub­würdig darlegen, dass dieser die geforderte Leistungs­fähigkeit habe, fragt der VCD-Vor­sitzende angesichts des massiven Glaub­würdigkeitsverlustes insbesondere des DB-Vorstands­vor­sitzen­den Dr. Rüdiger Grube.
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Metroexpress auch ohne Stuttgart 21 möglich

Mittwoch, 22. Dezember 2010

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 16/2010, Mühlacker, 22. Dezember 2010
Metropol-Tageskarte gefordert

Bessere Zugverbindungen durch MetroExpress-Züge in der Metro­pol­region Stutt­gart, wie vom Geschäftsführers Horst Stammler des Stuttgarter Verkehrs­verbund vorgeschlagen, werden vom öko­lo­gischen Verkehrsclub VCD begrüßt. „Angesichts voller Züge sind weitere Verbesserungen, wie mit dem MetroExpress vor­ge­se­hen, drin­gend notwendig“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Die Realisierung der MetroExpress-Züge ist von Stuttgart 21 völlig unabhängig und hängt nur davon ab, dass die Landes­regierung die ent­sprechenden Strecken und Fahrplan­konzepte aus­schreibt“. Schon 1993/94 hatte der VCD mit dem VCD-Citybahn-Konzept für den Großraum Stutt­gart die Grund­konzeption für die heute MetroExpress genannten Züge entworfen – noch vor der Debatte um Stuttgart 21. „Schon heute könnten die Metro­express-Züge zwischen Karlsruhe und Ulm sowie zwischen Heilbronn und Tübingen fahren – doch mit durchfahrenden Zügen im Kopfbahnhof wäre das Haupt­argument für den Tiefbahnhof Stuttgart 21 entfallen –und so wurde das Konzept leider von Bahn und Politik bislang nicht umgesetzt“.
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DB-Fernverkehr wird immer schlechter

Dienstag, 14. Dezember 2010

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 15/2010, Mühlacker, 12. Dezember 2010

Der Fahrplanwechsel bei Bus und Bahn bringt für Fahrgäste im Enz­kreis und Pforz­heim auf den ersten Blick nur wenige Änderungen, zeigt eine Analyse des öko­logi­schen Verkehrsclubs VCD. „Mit dem fünften Wagen an den IRE-Zügen zwischen Karls­ruhe, Pforzheim, Mühlacker, Vaihingen und Stuttgart wird eine langjährige VCD-Forderung endlich umgesetzt“, begrüßt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb aus Mühlacker die längeren Züge im Nahverkehr. „Doch gleichzeitig kürzt die DB bei den IC-Zügen auf der Strecke die Sitzplatzzahl und streicht auch gleich das Bistro –dabei sind gerade die IC-Züge um 16 und 18 Uhr ab Stuttgart jetzt schon völlig überfüllt“, beklagt Lieb. Der Wegfall der Sitzplätze und des Bistros sei nicht mangelnder Nachfrage geschuldet, erklärt der VCD, sondern sei Ergebnis der Probleme der DB mit den ICE-Zügen: „Die im IC zwischen Karlsruhe und Stuttgart fehlenden Wagen sind jetzt als ICE-Ersatz zwischen Frankfurt und Dresden im Einsatz“, beklagt Lieb das Krisen­manage­ment der DB, die seit Jahren die Reserven reduziert habe und nunmehr bei Störungen massiv in bestehende Verbindungen eingreifen müsse.
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VCD zieht Zwischenbilanz zu den Stuttgart 21-Schlichtungsgesprächen

Freitag, 05. November 2010

VCD-Pressemitteilung 99/10 – Berlin 5.11.2010
Kritik hat sich bestätigt / Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 nach wie vor fraglich

Nach den ersten drei Schlichtungsgesprächen zum Projekt Stutt­gart 21 sieht sich der ökologische Verkehrsclub Deutschland in seiner Kritik bestätigt. Die Befürworter hätten weder die Leistungs­fähigkeit des unterirdischen Bahnhofs noch die Wirt­schaft­lichkeit der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm belegen können.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Schlichtungs­ge­sprä­che zeigen in aller Deutlichkeit, dass der acht­gleisige Bahn­hof in seiner Leistungsfähigkeit nicht an den bestehenden heran­kommt. Das entsprechende Gutachten der Befürworter hat sich für die Bewertung des geplanten Bahnknotens als wertlos erwiesen. Es nimmt zu kurze Haltezeiten an und wurde unter unrealistischen Laborbedingungen errechnet: Engpässe im Zulauf und die bestimmenden übergeordneten Fahrpläne wurden dabei völlig außer Acht gelassen.“ Es sei schlichtweg falsch und irreführend, mit der maximal möglichen Zugzahl im Tunnelbahnhof zu kalkulieren, wenn diese überhaupt nicht zum Bahnhof geführt werden könnten. “Auch die Deutsche Bahn AG ist den Nachweis der Leistungs­fähigkeit von Stuttgart 21 bisher schuldig geblieben“, so Ziesak weiter. “Das vorgelegte Betriebskonzept lässt nicht erkennen, dass zukünftig mehr Züge fahren können als heute. Eine belastbare Fahrplansimulation zur Spitzen­belastung im Berufs­verkehr liegt nach 16 Jahren Planung nicht vor und soll erst jetzt zusammen­gestrickt und im Rahmen der Schlichtung nachgereicht werden.
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Aus für RegionalStadtBahn und Kürzungen im Nahverkehr in der Region Braunschweig?

Mittwoch, 06. Oktober 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 20/2010, Braunschweig 06.10.10
VCD: „Innovationsblockade konterkariert den Traum von der Verkehrskompetenzregion Braunschweig!“/Millionen-Ausgaben für Autobahnen und Flughafen nicht zukunftsfähig

Braunschweig nennt sich selbst gern Verkehrskompetenzregion, ist aber paradoxerweise unfähig, zukunftsweisende Ver­kehrs­pro­jek­te zu realisieren. Denn der Spatenstich für das Leucht­turm­projekt RegioStadtBahn Braunschweig lässt seit 12 Jahren auf sich warten und steht derzeit sogar vor dem Aus. Und schlimm auch: Angebote im Öffentlichen Personennahverkehr werden derweil zusätzlich weggebrochen“, moniert der stellvertretende Landes­vorsitzende des Verkehrsclub Deutschland (VCD), Harald Walsberg.

So werde der Regionalzugverkehr Braunschweig – Hildesheim ab Dezember halbiert. Direktzüge Goslar-Braunschweig sollen von 58 pro Woche auf nur noch 13 zusammengestrichen werden, also ganze zwei pro Tag! Zur Strecke Goslar – Seesen – Kreiensen werde über die Reduktion vom Einstunden- auf einen Zweistunden-Takt nachgedacht. „Mindestens ein Einstundentakt ist Voraus­setzung für eine gute Akzeptanz und attraktive Nutzbarkeit einer Verbindung. Braunschweig hat im Vergleich mit anderen Regionen­zentren in Niedersachsen einen nur halb so hohen Personen­verkehr auf der Schiene. Dagegen liegt der Kfz-Bestand in Braunschweig 15 % höher als im Vergleichsdurchschnitt. Die Streichungspläne sind ein erschreckendes Gruselkabinett. Hier zeigt sich die fehlende Zukunftsfähigkeit der Region Braunschweig im Verkehr und die aberwitzige Legende von der Verkehrskompetenz überdeutlich“, erläutert Walsberg.
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Stuttgart 21 – Bahnhofsabriss ohne Legitimation

Donnerstag, 26. August 2010

VCD Baden-Württemberg e.V., Pressemitteilung Nr. 33/10, Stuttgart, 26. August 2010
Stuttgart 21 – VCD kritisiert fehlenden Nutzen

Während die Bagger den Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs einreißen, bescheinigt der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. dem Projekt Stuttgart 21 fehlenden Sinn und Nutzen. Nachdem schon Gutachter im Auftrag des Landes den verkehrlichen Nutzen in Frage gestellt haben, stehe auch die von der Landes­regierung im Jahr 2009 in Auftrag gegebene volks­wirt­schaftliche Nutzenbetrachtung auf tönernen Füßen. Durch die sprunghaft gestiegenen Baukosten und fehlende Einbeziehung der Transportkosten seien die Ergebnisse des Gutachtens nicht mehr aussagekräftig.

VCD-Berechnungen zeigen, dass auf Basis der aktuellen Baukosten bei reduziertem Nutzen ein volkswirtschaftlicher Gewinn überhaupt nicht mehr nachgewiesen werden kann. VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Die Entscheidung für Stuttgart 21 ist gefallen, weil die politischen Entscheidungsträger davon ausgingen, das Projekt sei bahnbetrieblich sinnvoll und volkswirtschaftlich von Nutzen. Beides ist nicht der Fall. Bei fehlendem Nutzen fallen deutlich höhere Kosten an als ursprünglich angenommen – damit fehlt auch die Legitimation für den Abriss der Bahnanlagen.“
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