Mit ‘Jubiläum’ getaggte Artikel

25 Jahre VCD

Donnerstag, 30. Juni 2011

Pressemitteilung 25/2011, Berlin, 30. Juni 2011
Kongress und politische Debatte zur Zukunft eines um­welt­freundlichen Stadtverkehrs – Verleihung des Innovations­preis »König Kunde« an vier ÖPNV-Projekte

Mit welchen Instrumenten wird der Stadtverkehr bis 2050 um­welt­verträglich? Wie lauten die Trends in punkto Mobilität? Auf dem Jubiläums-Kongress »Zukunft und Visionen des Stadtverkehrs« des ökologischen Verkehrsclubs VCD standen diese Fragen im Mittelpunkt. In Praxis­workshops mit rund 150 Teilnehmern wurden Antworten erarbeitet. Den Höhepunkt bildete schließlich die Podiumsdiskussion »Zukunftsvisionen 2050«. Neben Stephan Kühn von Bündnis 90/Die Grünen, Steffen Bilger (CDU), Florian Pronold (SPD) und Prof. Barbara Lenz, Leiterin des Instituts für Verkehrsforschung, sprach Michael Ziesak, Bundesvorsitzender des VCD über die Herausforderungen der urbanen Mobilität.

Der Modal Split, die Verteilung des Verkehrs auf verschiedene Ver­kehrs­träger, verändert sich in den Städten immer mehr. Was wir vor 25 Jahren gefordert haben, wird jetzt Realität. Bus- und Straßenbahn-, Fuß- und Radverkehr gewinnen immer mehr an Bedeutung. Nachhaltige Mobilität passt eben nicht zusammen mit autozentrierter Politik. Heute erobern die Menschen den öffentlichen Raum zurück, während die Abhängigkeit vom eigenen Auto abnimmt“, so Michael Ziesak, Bundes­vorsitzender des VCD.

Der Verkehrsexperte betont aber, dass die positive Entwicklung, hin zu einem umweltverträglichen Verkehr, erst begonnen hat. Viele Maß­nahmen, wie z.B. die Gleichbehandlung aller Verkehrsträger, müssen jetzt noch in die Realität umgesetzt werden. Ziesak: “Die Bundes­politik tut noch immer zu wenig, da sie allein die Förderung der deutschen Automobilindustrie in den Mittelpunkt ihres Handelns stellt. Die Kommunen müssen zudem zielgerichteter auf die sich verändernden Mobilitäts­bedürfnisse reagieren.
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Zwei Jahre Bahnchef Rüdiger Grube

Freitag, 29. April 2011

VCD-Pressemitteilung 44/11 – Berlin, 29.04.2011
VCD: Es bleibt viel zu tun

Am 1. Mai 2009 übernahm Rüdiger Grube das Amt des Vor­stands­vorsitzenden der Deutschen Bahn AG (DB AG) von seinem Vorgänger Hartmut Mehdorn. Anlässlich seines zweijährigen Dienst­jubiläums weist der ökologische Verkehrsclub VCD auf die ungelösten Probleme der DB AG hin und fordert Grube auf, seine Aktivitäten auf den innerdeutschen Schienenverkehr zu konzentrieren – und nicht auf den Ausbau des Unternehmens zum weltweit agierenden Mobilitäts- und Logistikkonzern.

Heidi Tischmann, VCD-Bahnreferentin: “Fahrgäste in Fern- und Nah­verkehr müssen nach wie vor Einschränkungen im Bahnverkehr hin­nehmen. Vom Wachstumskurs der DB AG profitieren sie bisher nicht. Ob fehlende Züge, mangelhafte Schieneninfrastruktur oder falsche Prioritätensetzung: Noch immer harren viele Probleme der DB AG ihrer Lösung. Eine ausreichende Anzahl an Personenzügen im Fernverkehr wird es frühestens 2013 geben, auf einen regulären Betrieb bei der S-Bahn in Berlin ist noch lange zu warten. Durch die Qualitätsmängel kommt es immer wieder zu erheblichen Störungen im Personenverkehr. Weil Bund und Bahn jahrzehntelang die falschen Prioritäten gesetzt haben, fehlt es zudem an Kapazitäten, den wachsenden Schienengüterverkehr aufzunehmen.
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Wettbewerb »König Kunde« gestartet

Montag, 21. Februar 2011

VCD-Pressemitteilung 14/11, Berlin, 21.02.11
VCD sucht kundenfreundliche ÖPNV-Projekte

Heute startet der ökologische Verkehrsclub VCD seinen Wett­bewerb »Königliche Verhältnisse in Bus und Bahn« – kurz: »König Kunde«. Zum dritten Mal nach 1998 und 2005 sind Verkehrs­unter­nehmen, Verkehrsverbünde und Kommunen aufgerufen, ihre kunden- und serviceorientierten Projekte und Maßnahmen für einen besseren Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einzureichen. Eine hochrangig besetzte Fachjury aus VCD, dem Verband Deut­scher Verkehrsunternehmen (VDV), dem Bundes­verband Deut­scher Omnibusunternehmer (BDO) und der Bundes­vereinigung kommunaler Spitzenverbände wählt die innovativsten, kunden­freundlich­sten Projekte aus, die seit 2005 umgesetzt wurden. Sieger und Nominierte werden im Rahmen des VCD-Kongresses zu Zukunft und Visionen des Stadtverkehrs anlässlich des 25-jährigen VCD-Jubiläums am 30. Juni 2011 in Berlin mit dem ÖPNV-Innovationspreis ausgezeichnet.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Angesichts des demo­grafischen Wandels in unserer Gesellschaft und der gleich­zeitigen Herausforderungen durch den Klimawandel werden Bus und Bahn als zuverlässige, kundenfreundliche Verkehrsmittel in Zukunft immer wichtiger. Gleichzeitig haben sich die Rahmen­bedingungen für eine den Herausforderungen angemessene Ausgestaltung des ÖPNV verschlechtert: Infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise sind staatliche Zuschüsse für Infrastruktur und Betrieb zurück­gegangen. Auch die Kürzung der Regio­nalisierungs­mittel 2006 hat zu einem erheblichen Eingriff in die kommunalen ÖPNV-Haushalte geführt. Trotzdem sind die Verkehrsleistung und die Fahrgast­zahlen in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Welche kundenfreundlichen Ideen und Innovationen daran einen Anteil haben, wollen wir im Rahmen des Wettbewerbs untersuchen und gleichzeitig zur Nachahmung empfehlen.
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125 Jahre Automobil

Freitag, 28. Januar 2011

VCD-Pressemitteilung 06/11 – Berlin, 28.01.11
VCD: Autobesitz verliert an Attraktivität / Pkw müssen effizienter werden

Morgen jährt sich der Tag, an dem Karl Benz seinen Motorwagen zum Patent anmeldete, und der als Geburtsstunde des Automobils gilt, zum 125. Mal. Der ökologische Verkehrsclub VCD verweist aus diesem Anlass darauf, dass Mobilität zurzeit einem Be­deu­tungs­wandel unterliege. Das Auto werde mittelfristig nicht mehr die dominante Rolle spielen.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Jahrzehntelang war das eigene Auto das Zeichen für Freiheit und Wohlstand. Doch gerade bei jungen Menschen setzt zunehmend ein Umdenken ein: Nicht mehr das eigene Automobil, sondern technische Errungenschaften – wie beispielsweise das Smartphone – gelten als imageprägende Status­symbole. Mobilität wird nicht mehr zwangsläufig mit dem Besitz eines eigenen Pkw gleichgesetzt.
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Der ökologische Verkehrsclub gratuliert zu 175 Jahren deutsche Eisenbahn

Dienstag, 07. Dezember 2010

VCD-Pressemitteilung 111/10 – Berlin, 7.12.2010
VCD wünscht: Mehr Verkehr auf die Schiene

Der ökologische Verkehrsclub VCD gratuliert der deutschen Eisen­bahn zu ihrem 175. Geburtstag. So war es der 7. Dezember 1835, als mit dem “Adler“ auf der Strecke zwischen Nürnberg und Fürth erstmals in Deutschland eine Dampflokomotive unterwegs war. Anlässlich dieses Jubiläums macht der VCD zugleich deutlich, wie die umweltschonendere und sichere Alternative zum Straßen­verkehr ihr gewaltiges Potential besser nutzen kann.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Insbesondere angesichts des massiven Klimawandels ist die Eisenbahn auch nach 175 Jahren zukunftsfähiger denn je: Sie macht Millionen von Menschen mobil und ist auch im Güterverkehr das umweltfreundlichste Ver­kehrs­mittel. Zu ihrem Jubiläum wünscht der VCD den deutschen Bahnen noch mehr zufriedene Fahrgäste und Güter­verkehrs­kunden als bisher.“ Um dies zu erreichen, seien stabile Kapazitäten und ein zu allen Jahreszeiten zuverlässig funktionierender Bahnbetrieb un­erlässlich.
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20 Jahre Grenzöffnung der Bahnstrecke Eichenberg–Arenshausen

Freitag, 21. Mai 2010

VCD Hessen, Pressemitteilung12/2010, Kassel, 21. Mai 2010
VCD: Symbol halbherziger Bahnpolitik

Am 26. Mai 1990 wurde die „Halle-Kasseler Eisenbahn“ zwischen Eichen­berg (Hessen) und Arenshausen (Thüringen) wieder in Be­trieb genommen. Neben der renovierten ehemaligen DDR-Transit­strecke Bebra–Eisenach ist dies bis heute die einzige Bahn­ver­bindung, die von Hessen aus über die ehemalige inner­deutsche Grenze führt. Wiederaufbau und Ist-Zustand dieser Bahn­strecke sind nach Ansicht des VCD Hessen „ein Symbol für zwei Jahr­zehnte halbherzige Bahnpolitik“.

War im Taumel der Wiedervereinigung noch von einer schnellen Fern­verkehrsstrecke die Rede, so wurde der Ausbau in den Folge­jahren immer weiter reduziert. Bis heute wird die ansonsten durchgehend zweigleisige Strecke nur mit einem Gleis in den hessischen Bahnhof Eichenberg geführt. Auf längeren Abschnitten in Thüringen beschränkt DDR-Signaltechnik die Geschwindigkeit weiter­hin auf 100 km/h. „Das mag für die meisten Güterzüge gerade reichen, schon ein aktueller Nahverkehrstriebwagen wird damit unnötig ausgebremst“, so VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel. Der durch Niedersachsen und Hessen führende Abschnitt Eichen­berg–Kassel wurde nicht ausgebaut, die Gleisanlagen in Witzen­hausen, Hann. Münden und Speele wurden weiter reduziert. Dort ist keine Güterverladung mehr möglich. Wurde in den 1990er Jahren noch darum gestritten, ob man Kassel über eine neue Ver­bindungs­kurve bei Mönchehof oder den Ausbau der vorhandenen Strecke über Bad Karlshafen umfahren solle, so sind beide Varianten derzeit chancenlos. Züge von Halle in Richtung Ruhrgebiet müssen in Kassel die Fahrtrichtung wechseln, was im Güterverkehr zu Mehrkosten und Zeitverlusten führt.
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Noch vier Tage zum Anfordern der kosten­losen VCD Auto-Umweltliste 2009/2010

Donnerstag, 13. August 2009

VCD Auto-Umweltliste 2009/2010Anlässlich 20 Jahre Auto-Umweltliste bietet der VCD die Möglichkeit sich eine kosten­lose Jubiläums­aus­gabe der VCD Auto-Umwelt­liste zu sichern!

Bis zum kommenden Diens­tag (18. August), be­steht noch die Mög­lich­keit ein ent­spre­chen­des On­line-For­mu­lar aus­zu­füllen. Nach Er­schei­nen der VCD Auto-Umwelt­liste wird dann ein Exemplar vom VCD frei Haus zu­ge­schickt, danach wird dann der Normalpreis von 5,50 Euro fällig. Für VCD-Mitglieder gibt es die Auto-Umweltliste wie jedes Jahr kosten­frei mit der nächsten Fairkehr.

VCD Auto-Umweltliste wird 20 Jahre alt

Donnerstag, 16. Juli 2009

VCD Servicepressemitteilung 12/09 – Berlin, 16.07.09
Sich jetzt kostenlose Jubiläumsausgabe sichern!

VCD Auto-Umweltliste 2009/2010Am 18. August ver­öffent­licht der Verkehrs­club Deutsch­land e.V. (VCD) seine diesjährige VCD Auto-Um­welt­liste. Seit nun zwan­zig Jahren nehmen die Auto­exper­ten des Verkehrs­clubs jedes Jahr über 300 aktuelle Pkw-Modelle unter die Lupe und fragen: Wer baut das umwelt­verträglichste Auto? Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums gibt der VCD nun allen Interessenten die Chance, sich ein kosten­loses Exemplar der VCD Auto-Umweltliste 2009/2010 zu sichern. Wer unter www.vcd.org ab heute bis zum 18. August ein entsprechendes Online-Formular ausfüllt, bekommt nach Erscheinen der VCD Auto-Umweltliste ein Exemplar vom VCD frei Haus zugeschickt. Der Normalpreis der Auto-Umweltliste beträgt 5,50 Euro. Für VCD-Mitglieder gibt es die Auto-Umweltliste jedes Jahr kostenfrei.

Ab 1. Mai wieder Zugverkehr auf Maulbronner Stichbahn

Montag, 27. April 2009

VCD-Pressemitteilung 6/2009, VCD Kreisverband Pforzheim/Enzkreis e.V., 26.4.2009
Saisonstart des Ausflugszuges nach Maulbronn

Der Ausflugszug “Klosterstadt-Express” zum Weltkulturerbe Kloster Maulbronn fährt wieder an allen Sonn- und Feiertagen vom 1. Mai bis 18. Oktober. “Vor 12 Jahren, am 1. Juni 1997, organisierte der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf eigene Kosten anlässlich des Klosterjubiläums diesen Aus­flugs­zug, um die ÖPNV-Anbindung des Klosters zu verbessern, in­zwi­schen ist der Zug in den 3-Löwen-Fahrplantakt des Landes ein­ge­bunden“, erklärt Matthias Lieb, Landesvorsitzender des VCD und Initiator des Klosterstadt-Express.
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Verkehrsclub feiert Jubiläum

Montag, 20. April 2009

Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale e.V., Halle, 20.4.2009
Bundesvorsitzender des VCD fürchtet neue Einschnitte in den Nahverkehr nach der Bundestagswahl

Der Landesverband Elbe-Saale des Verkehrsclub Deutschland (VCD), der die umweltbewussten Verkehrsteilnehmer in den drei mit­tel­deutschen Bundesländern Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sach­sen vertritt, feierte am Sonnabend in Halle sein 10-jähriges Jubiläum. Als Veranstaltungsort dienten die Fürstenräume des Haupt­bahnhofes in Halle, so dass die Umweltfreunde (soweit nicht aus Halle) auch alle per Bahn anreisen konnten.

Der Bundesvorsitzende des VCD, Michael Gehrmann kritisierte scharf die Bundesregierung für die einseitige Förderung des Auto­mobil­ver­kehrs wie beispielsweise die Abwrackprämie oder auch Er­leichterungen bei der Kfz-Steuer. Gleichzeitig wurde es den Kommunen verboten, Mittel aus den Konjunkturprogrammen für den Öffentlichen Nahverkehr zu verwenden. Anstatt Milliarden für nicht nach­haltige Kurzfristprogramme zu verschleudern, müsse die Bundes­regierung endlich anfangen, die Krise als Chance für eine Ver­kehrs­wende zu nutzen, die allen Menschen auch zukünftig eine um­welt­verträgliche Mobilität ermöglicht.
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