Mit ‘ITF’ getaggte Artikel

Kopfbahnhof 21 schlägt S 21 bei Reisezeiten

Dienstag, 27. September 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 28/2011, Stuttgart, 27. September 2011
VCD: Modernisierter Kopfbahnhof bringt Fahrgästen mehr Nutzen/SMA-Studie belegt: Kopfbahnhof 21 schlägt Stuttgart 21 bei Reisezeiten

Angesichts der Sitzung des Verkehrsausschusses des Verband Region Stuttgart (VRS) am morgigen Mittwoch fordert der ökologische Ver­kehrsclub VCD den VRS dazu auf, klar vorhersehbare Ver­schlechterungen für die überwiegende Mehrzahl der S-Bahn-Fahrgäste durch Stuttgart 21 zu verhindern.

Wie erst jetzt bekannt wurde, hatten im Rahmen der Schlichtungsverhandlungen zu Stuttgart 21 die Bahnexperten des Schweizer Büros SMA im Auftrag des Landes vor einem Jahr sowohl die Reisezeiten für Stuttgart 21 als auch für den modernisierten Kopfbahnhof genauer unter die Lupe genommen. Fazit: Das Konzept Kopfbahnhof 21 liegt beim Nutzen für die Fahrgäste eindeutig vorne. Stuttgart 21 bringt dagegen für viele Fahrgäste sogar Fahr­zeit­verlängerungen, besonders für die S-Bahn-Nutzer.

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Unabhängiges Gutachten bestätigt VCD-Kritik: Stuttgart 21 ist nicht zukunftsfähig

Dienstag, 27. Juli 2010

Ein von der Landesregierung Baden-Württemberg beim renommierten Züricher Büro sma + Partner in Auftrag gegebenes Gutachten zu Stuttgart 21 wurde “aufgrund der Brisanz der vorliegenden Resultate” seit 2008 geheim gehalten. Das erste unabhängige Gutachten stellt den Planungen für den Tunnelbahnhof ein katastrophales Zeugnis aus.

Nach dem der Stern über das Gutachten berichtet hat, wurden die Ergebnisse vom Aktionsbündnis Kopfbahnhof 21 ausgewertet und können auf der Website kopfbahnhof-21.de nachgelesen werden. Die Stuttgart 21-Kritiker sind in allen Punkten bestätigt. Das Fazit für Stuttgart 21 fällt vernichtend aus:

  1. sma+ Partner bestätigen gravierende Mängel bei der Fahrbarkeit von S21.
  2. Ursache für die aufgezeigten Engpässe ist die zu knapp ausgelegte Infrastruktur.
  3. Die Leistungsfähigkeit des Durchgangsbahnhofs ist deutlich geringer als versprochen. Der Bahnhof wird zum Nadelöhr.
  4. Die vorhandene Infrastruktur im Wirtschaftsraum Mittlerer Neckar wird reduziert.
  5. Es gibt gravierende Nachteile für die S-Bahn, die Gäubahn und die Verknüpfung von Verkehrslinien.
  6. Ein Integraler Taktfahrplan ITF ist mit Stuttgart 21 nicht machbar.
  7. Die These, dass Stuttgart 21 die doppelte Leistungsfähigkeit wie der Kopfbahnhof besitzt, ist widerlegt.
  8. Aufgrund der Engpässe besteht die Gefahr, dass in Zukunft Züge um Stuttgart herum geführt werden müssen.

20 Jahre VCD in Hessen

Mittwoch, 26. November 2008

Pressemitteilung 44/2008, Landesverband Hessen, Kassel/Frankfurt, 26. November 2008
Fahrgäste fordern mehr Mitspracherechte – Finanzkrise als Chance für Klimaschutz

Im öffentlichen Nahverkehr müssen die Interessen der Fahrgäste künftig stärker berücksichtigt werden. Das hat der Landesverband Hessen des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) anlässlich der Feier sei­nes 20-jährigen Bestehens in Frankfurt gefordert. „Bei der Aus­schreibung von Bus- und Bahnverkehr darf es nicht nur um den Preis gehen, sondern es muss die Qualität im Vordergrund stehen“, sagte Udo Messer, Vorstandsmitglied des Umwelt- und Ver­brau­cher­verbandes. Einsparungen, die durch verstärkten Wett­be­werb der Anbieter erzielt werden, dürften nicht zur Sanierung der öffentlichen Haushalte verwendet werden, sondern müssten in die Verbesserung des Angebots fließen. Die Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs müssten mehr Mitspracherechte erhalten, zum Beispiel über Fahrgastbeiräte oder Fahrplankonferenzen.
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Initiative Deutschland-Takt

Donnerstag, 10. April 2008

Die Initiative Deutschland-Takt ist mit einem eigenen Internetauftritt www.deutschland-takt.de gestartet.

Die Initiative Deutschland-Takt fordert einen deutschlandweiten Takt­fahrplan, der Nahverkehr der Länder und der Fernverkehr sollen besser abgestimmt werden. Ziel ist eine Fahrgaststeigerung wie in der Schweiz.

Vorbild ist die Schweiz, wo vor über 20 Jahren ein Fahrplankonzept „Bahn 2000″ als Grundlage für ein Ausbauprogramm festgelegt wurde. Seit dem Jahr 2005 ist der Integrale Taktfahrplan nach diesem Konzept komplett umgesetzt, mit weiteren sensationellen Fahr­gast­steigerungen von bereits hohem Niveau aus.

Auf der Internetseite werden die Ziele und der Nutzen eines Deutschland-Taktes vorgestellt. In einem Forum kann man zum Thema diskutieren und gute und schlechte Beispiele vorstellen. Noch ist das Forum ziemlich leer, aber die Internetseite ist ja auch erst seit wenigen Tagen verfügbar.

Kopfbahnhof 21 bietet überlegene Einbindung in das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz

Donnerstag, 29. November 2007

Presseinformation Nr. 39/2007 des VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 29. November 2007
Stellungnahme zum Antrag 794/2007 von Prof. Dr. Rainer Kußmaul an die Stadtverwaltung
Verkehrsclub erwartet EU-Zuschüsse auch für Alternativkonzept

Ein modernisierter Kopfbahnhof ist nach einer Stellungnahme des Umwelt- und Verbraucherverbandes Verkehrsclub Deutschland (VCD) besser geeignet, den Bahnknoten Stuttgart in das europäische Hochgeschwindigkeits­schienennetz einzubinden. Der nur achtgleisige Tunnel­bahnhof nach dem Konzept Stuttgart 21 böte hierfür nicht die notwendigen Kapazitäten. Die VCD-Stellungnahme erfolgte in Reaktion auf einen Antrag des Vorsitzenden der SPD-Gemeinderatsfraktion, Prof. Dr. Rainer Kußmaul, an die Stadtverwaltung, deren Stellungnahme noch aussteht.
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