Mit ‘Infrastruktur’ getaggte Artikel

Rheintalbahn – Bundesministerium informiert fehlerhaft

Mittwoch, 16. November 2011

Presseinformation Nr. 34/2011, Stuttgart, 15. November 2011
VCD wirft Bundesverkehrsministerium Falschinformation vor
BMVBS-Angaben zur Rheintalbahn voller Fehler

Der ökologische Verkehrsclub (VCD) e.V. kritisiert, dass das Bundes­ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) Bundes­tags­abgeordnete entlang der Rheintalbahn scheinbar falsch informiere. So würde das BMVBS den schleppenden Ausbau der Rheintalbahn mit fehlendem Baurecht begründen, so die Aussagen der Abgeordneten auf das Schreiben des VCD zur Erhöhung der Finanzmittel für den Aus­bau der Rheintalbahn, erklärt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender. Aus Sicht des VCD ganz klar eine Falschinformation, die eine gewisse Absicht vermuten lasse.
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VCD fordert raschen Ausbau der Bahnlinie Löhne – Hameln

Freitag, 11. November 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 25/2011, 11.11.11 Hannover.
Güterverkehr von Straße auf Schiene verlagern/Wichtiger Beitrag zur Entlastung der Umwelt

In die aktuelle Debatte um die Wiederherstellung der wichtigen Schienen­verkehrsachse von Löhne nach Hameln durch das Weser­berg­land meldet sich nun auch der Verkehrsclub Deutschland (VCD) zu Wort. In den vergangenen Tagen hatte es von Anwohner wiederholt Kritik an den Ausbauplänen des Bundes für die einst wichtige Bahnlinie von Ostwestfalen nach Berlin gegeben.

Wir begrüßen ausdrücklich den Ausbau dieser Bahnstrecke, denn sie verteilt die Passagier- und Tramsportströme auf viele Schultern. Alle Parteien und viele Bürgerinitiativen plädieren für eine Verlagerung von der Straße auf die Schiene. Die Strecke Löhne – Hameln hatte diese Aufgabe über Jahrzehnte wahrgenommen und wird heute als Entlastung zur stark genutzten Bahn-Hauptachse von Bielefeld/Löhne nach Hannover mehr denn je benötigt!“, so Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen.

Der VCD kritisiert in diesem Zusammenhang den „Raubbau an Bahn-Infrastruktur“ in den vergangenen Jahrzehnten. So habe die frühere Deutsche Bundesbahn das zweite Streckengleis entfernt, die Bahnhöfe seien heute teilweise in einem erbärmlichen Zustand. „Statt weiter den Straßenbau zu subventionieren sei es an der Zeit, die Mittel für Ver­kehrs­investitionen endlich stärker in den Ausbau des bestehenden Schienen­netzes umzulenken“, so Friedrichs. „Wo es erforderlich ist, sollte bei einem Ausbau der Schiene selbstverständlich Lärmschutzmaßnahmen ergriffen werden.

Eine Milliarde mehr für die Verkehrsinfrastruktur ab 2012

Montag, 07. November 2011

Presseinformation, Berlin, 7. November 2011
VCD fordert: Erhalt muss vor Neubau stehen

Die auf dem gestrigen Koalitionsgipfel beschlossenen Mehr­investitionen von einer Milliarde Euro in die Verkehrsinfrastruktur, begrüßt der ökologische Verkehrsclub VCD, sofern diese Gelder nicht über­wiegend in den Straßenbau fließen.

Michael Ziesak, Bundesvorsitzender des VCD: “Die zusätzlichen finanziellen Mittel müssen jetzt erst einmal in den Erhalt der Infrastruktur fließen, anstatt in große, prestigeträchtige Neubauprojekte. Dies gilt für die Schiene sowie für die Straße.

Der VCD fordert das Bundesverkehrsministerium auf, genau zu prüfen in welchen Bereichen Neuinvestitionen überhaupt sinnvoll sind. Bei der Schieneninfrastruktur beispielsweise muss der Fokus auf dem Ausbau wichtiger Knotenpunkte liegen, die zur kurzfristigen Ka­pa­zi­täts­erweiterung führen.
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Zwei Jahre schwarz-gelbe Verkehrspolitik: Altes Denken – statt kluge Konzepte für Umwelt und Menschen

Freitag, 28. Oktober 2011

Presseinformation, Berlin, 28. Oktober 2011

Während die Bundesregierung mit dem Atomausstieg die notwendige Abkehr von der Kernenergie – zwar langsam aber unumkehrbar – vor­genommen und damit Handlungsfähigkeit gezeigt hat, brachte sie in den vergangenen zwei Jahren in der Verkehrspolitik nur unsorgfältig bearbeitete Entwürfe zustande. Zur Halbzeit der Legislaturperiode wurden noch nicht einmal die im Koalitionsvertrag vereinbarten Auf­gaben angegangen, wie zum Beispiel die nachhaltige Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehr.

Bei der Infrastrukturfinanzierung fiel Verkehrsminister Ramsauer nichts Besseres ein, als immer wieder die Pkw-Autobahnmaut in Form einer allgemeinen Gebühr (Vignette) aus der Mottenkiste zu holen. Eine solche Maut wäre jedoch extrem unsozial und ohne positive Umwelt­wirkung, denn alle Autofahrer würden mit einer Gebühr – gleichgültig wie viel sie fahren – belasten.
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Hessische Schieneninfrastruktur-Konferenz

Mittwoch, 26. Oktober 2011

VCD-Hessen, Pressemitteilung 23/2011, Kassel, 26. Oktober 2011
Pragmatische Schritte statt großer Worte

Angesichts der heutigen „Hessischen Schieneninfrastruktur-Konferenz“ fordert der VCD Hessen, pragmatische Schritte zum Ausbau der Eisen­bahn insbesondere im Rhein-Main-Gebiet zu unternehmen.

Alle paar Monate wird den Fahrgästen erzählt, wie wichtig doch die ganz großen Ausbauten sind. Danach spielen Land, Bund und Bahn wieder schwarzer Peter und nicht einmal die Kleinigkeiten kommen voran“ be­klagt sich Udo Messer, Landesvorsitzender des VCD. Ein Negativ­beispiel ist für den ökologischen Verkehrsclub die überlastete Bahn­strecke Hanau–Fulda. Messer: „Dort hat man den dreigleisigen Ausbau trotz Baurechtes kurz vor Gelnhausen abgebrochen und wartet jetzt auf eine sogenannte Mottgers-Spange, die im nächsten Viertel­jahr­hundert garantiert nicht zur Verfügung stehen wird. Man gab einen Spatz aus der Hand, weil es irgendwo und irgendwann Tauben geben soll.“ Der VCD empfiehlt, das dritte Gleis über Gelnhausen bis Wächters­bach zu verlängern.
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VCD kritisiert einseitige und kurzsichtige Unter­stützung der Luftfahrtindustrie

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Presseinformation, Berlin, 20. Oktober 2011
So kann die Bundeskanzlerin wirklich nicht landen

Am morgigen Freitag, den 21. Oktober wird Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der Landung ihrer Regierungsmaschine auf der Nordwest-Bahn des Flughafens in Frankfurt/Main die neue und vierte Bahn des Rhein-Main-Flughafens eröffnen.

Für den ökologischen Verkehrsclub VCD ist dieser Tag kein Tag zum Feiern. Die Eröffnung in Gegenwart der Bundeskanzlerin ist vielmehr ein Showakt der Industrie, die versucht, alle Umweltfolgen des Flugverkehrs zu ignorieren, insbesondere die extreme Zunahme von Lärm im Alltag von Hundertausenden. Die Schmerzgrenze ist erreicht, das bringen die Proteste an verschiedenen Flughäfen in Deutschland zum Ausdruck.

Auch die Auswirkungen des Klimawandels werden den Flugverkehr nicht unberührt lassen. Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes ist die Klimawirksamkeit des Flugverkehrs mit 356 g CO2 pro Per­sonen­kilometer fast achtmal höher als bei der Bahn, wo nur 46 g CO2 freigesetzt werden.
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Zur aktuellen Pkw-Maut-Debatte

Mittwoch, 05. Oktober 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 22/2011, Hannover, 5.10.2011
VCD: „Niedersachsen soll sich besser für Investitionen in zukunftsfähige Verkehrsprojekte einsetzen!“/Wenigfahrer be­nachteiligt – Ablehnung einer Zweckbindung für Straßenbau

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert den niedersächsischen Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) auf, sich gegen die Pläne von Bundes­verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) zur Einführung einer Pkw-Maut einzusetzen. „Wer viel Auto fährt, wird mit der einheitlich hohen Maut gegenüber Wenigfahrern bevorzugt; das ist ökologisch Unfug und zudem unsozial. Außerdem sehen wir in Niedersachsen keinen Bedarf für zusätzliche Straßen, finanziert durch eine Vignette“, so Michael Frömming, VCD-Landesvorsitzender.

Nach den erheblichen Subventionen in unnötige Straßenprojekte in Niedersachsen in den vergangenen Jahren besteht nach Auffassung des VCD ein erheblicher Nachholbedarf für Investitionen in die Schiene. Vor allem für den Ausbau bestehender Bahnstrecken für die Seehafen-Hinterlandverkehre sowie für die Reaktivierung wichtiger Bahnstrecken für Personen- und Güterverkehr fehlen im Verkehrsetat die finanziellen Mittel. „Niedersachsen hat hinsichtlich einer zukunftsfähigen Verkehrs­politik noch deutlich Nachholbedarf. Bund und Land sollten über andere Instrumente, etwa in der Erhöhung der Lkw-Maut auf 45 Cent pro Kilometer auf allen Straßen wirksamere Instrumente als die Pkw-Vignette forcieren“, so Frömming.
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Ausbau Gäubahn bleibt Wunschdenken

Donnerstag, 22. September 2011

Presseinformation Nr. 27/2011, Stuttgart, 22. September 2011
VCD: Zweites Gleis für Gäubahn bleibt Wunschdenken
Schienennetz in Landesträgerschaft überführen/Land könnte Ausbau endlich selbst in die Hand nehmen

Anlässlich des heutigen SPD-Gespräches über die Zukunft der Gäubahn in Tuttlingen fordert der ökologische Verkehrsclub (VCD) e.V. mehr Ehrlichkeit von der Politik ein: „Für den Ausbau von Bahnstrecken ist grundsätzlich der Bund zuständig, nicht die Bahn. Die Bundespolitik legt fest, welche Strecke ausgebaut wird und nicht die Bahn“, er­läu­tert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb die Regelungen zum Ausbau der Bundes­schienenwege.

Wie bei der Rheintalbahn ist die Bundesregierung auch für die Gäubahn vertragliche Verpflichtungen mit der Schweiz eingegangen, und habe damit verbindlich festgelegt, dass diese Strecke um ein zweites Gleis erweitert werden müsse. Seit dem gemein­samen Vertragsabschluss im Jahr 1996 ist aber nichts passiert“, kritisiert Lieb die Tatenlosigkeit der Verantwortlichen. So hätten seither weder die Verkehrs­minister aus den Reihen der CDU noch der SPD die Erweiterung der Gäubahn vorangebracht.
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Internationaler autofreier Tag: Die Alternative Fahrrad boomt

Donnerstag, 22. September 2011

Pressemitteilung, Berlin, 22. September 2011.
VCD begrüßt Präsentation von Elektrofahrrädern auf der Inter­nationalen Automobil-Ausstellung (IAA)

Das Auto als Nummer 1 in der Personenbeförderung verliert zu­nehmend an Bedeutung und das nicht nur am heutigen inter­nationalen autofreien Tag. Steigende Radverkehrsanteile in Städten wie München (2002: 10%, 2008: 14%), Göttingen (2005: 24%, 2008: 27%) oder Dresden (2003: 12%, 2008: 16%) und das Bestreben seitens vieler Kommunen Radinfrastrukturen auszubauen, zeigen: Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad als Haupt­verkehrs­mittel.

Der Trend hin zum Fahrrad ist längst keine Eintagsfliege mehr und wird seit einiger Zeit durch das rasante Aufkommen von Elektrofahrrädern ergänzt. Selbst vor der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) macht diese Entwicklung keinen Halt: Zum ersten Mal werden Elektrofahrräder ausgestellt. Neben etablierten Elektro­fahrrad­herstellern, präsentieren Automobilhersteller wie Ford und Smart eigenkreierte Modelle.
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Neue Gleisanschlüsse für Gütertransporte schwer umsetzbar

Mittwoch, 21. September 2011

Pressemitteilung 20/2011 VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover/Lüneburg, den 21. September 2011
VCD: „Land und Bund müssen eingleisige Bahnstrecken sicherer machen!“/Im Landkreis Lüneburg droht ein sinnvolles Verkehrsprojekt zu scheitern

Nach dem schweren Zugunglück bei Hordorf am 29. Januar 2011 verschärfte das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) die Regeln für eingleisige Bahnstrecken mit weitreichenden Folgen für den Bahnverkehr. „Mehr Sicherheit ist dringend geboten, Land und Bund sind hier in der Pflicht, umgehend die Auflagen des EBA zu erfüllen. Weitere Wettbewerbs­nachteile der Schiene sind nicht hinnehmbar“, erklärt Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD).
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