Mit ‘Infrastruktur’ getaggte Artikel

VCD: Stuttgart 21 an Realität anpassen statt schönreden

Freitag, 16. September 2016

Pressemitteilung, Stuttgart, 15. 09 2016

„Stuttgart 21 muss dringend an die Realität angepasst werden“ fordert Matthias Lieb, Landesvorsitzender des ökologischen Verkehrsclubs VCD anlässlich der Grundsteinlegung für den neuen Stuttgarter Hauptbahnhof. Nach über sechseinhalb Jahren Bauzeit mit einer Aneinanderreihung von Pleiten, Pech und Pannen bei der Planung und Baudurchführung sei weder die Finanzierung noch der Zeitpunkt der Inbetriebnahme geklärt, so der VCD.

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Dobrindts Bundesverkehrswegeplan als Beschlussgrundlage für das Parlament ungeeignet

Freitag, 02. September 2016

Pressemitteilung, Berlin, 01. 09 2016

Die Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Germanwatch, Naturschutzbund Deutschland (NABU), der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) haben den von der Bundesregierung in den Bundestag eingebrachten Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP) als katastrophal für Deutschland bezeichnet. Sämtliche Eingaben und Vorschläge der Umweltseite seien ignoriert worden, substanzielle Korrekturen hätten nicht stattgefunden. Da die zwölf im begleitenden Umweltbericht des BVWP aufgeführten Umweltziele verfehlt werden und bei keinem der 1281 geplanten Fernstraßenprojekte Alternativen geprüft wurden, bewerten die Umweltverbände die vorliegende Fassung des BVWP als EU-rechtswidrig und fordern erhebliche Nachbesserungen in Bundestag und Bundesrat. (weiterlesen…)

Stuttgart 21: Sicherheitsfragen und Kosten­explosion – VCD: Nachweis gleicher Sicherheit muss jetzt erbracht werden

Freitag, 08. Juli 2016

Pressemitteilung, Stuttgart, 08. 07 2016

Nicht nur die Kostenexplosion, sondern die nach wie vor ungeklärte Frage der Sicherheit des Eisenbahnbetriebs im schrägen Tiefbahnhof Stuttgart 21 müsse aufgeklärt werden, fordert der Landesverband Baden-Württemberg des ökologischen Verkehrsclubs (VCD) in einem Schreiben an den Aufsichtsrat der DB AG.

„Stuttgart 21 ist inzwischen zu einem massiven Problem angewachsen, das die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens DB AG, aber auch die Fähigkeit Deutschlands, anspruchsvolle Infra­struktur­projekte zu realisieren, stark gefährdet“, stellt der VCD-Landesvorsitzende, Matthias Lieb, verärgert fest: „Denn trotz hoher Kosten sind elementare Fragen zur Sicherheit und Leistungsfähigkeit aufgrund der weit über dem Grenzwert liegenden Schrägneigung nicht wie vorgeschrieben bei der Planfeststellung geklärt worden, sondern sollen erst bei der Inbetriebnahme überprüft werden.“
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Lenkungskreis-Sitzung zu Stuttgart 21 am 30.6: VCD fordert offene Diskussion über die Fort­entwicklung der Eisenbahninfrastruktur rund um Stuttgart

Mittwoch, 29. Juni 2016

Pressemitteilung, Stuttgart, 29. 06 2016
Anlässlich der morgigen Sitzung des Lenkungskreises zu Stuttgart 21 fordert der Landesverband Baden-Württemberg des ökologischen Verkehrsclubs VCD in einem Brief an die S21-Projektpartner eine offene Diskussion über das Bahnprojekt hinaus zu führen. Dazu gehöre, angesichts der Zeit- und Kostenüberschreitungen bei S21, die Kosten und Nutzen der einzelnen Maßnahmen einer kritischen Überprüfung zu unterziehen und als mögliche Konsequenz einen neuen Zeitplan mit Priorisierungen an der einen Stelle und möglicherweise Verzicht oder Aufschub an der anderen Stelle aufzustellen.
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VCD begrüßt Vorschläge zum Ausbau der Stuttgarter Eisenbahninfrastruktur

Samstag, 04. Juni 2016

Pressemitteilung VCD-Baden-Württemberg, Stuttgart, 01. 06 2016

Viele sinnvolle Vorschläge zum Ausbau der Stuttgarter Eisenbahninfrastruktur sieht der Landesverband Baden-Württemberg des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland in der vom Verband Region Stuttgart (VRS) vorgelegten Studie, die heute im Verkehrsausschuss der Region behandelt wird.

„Damit werden mehrere VCD-Vorschläge, wie die Realisierung eines Regionalbahnhaltes in Stuttgart-Feuerbach oder der dreigleisige Ausbau der geplanten S-Bahn-Station Mittnachtstraße aufgegriffen“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Dennoch beklagt der VCD weiterhin bestehende Denkverbote beim Verband, die wichtige Lösungsansätze blockierten: „Das kategorische Ausschließen von weiteren Gleisverbindungen zum Hauptbahnhof führt zu absurden Vorschlägen wie einer Express-S-Bahn Calw – Feuerbach anstelle von Calw – Stuttgart Hbf, wie es die Fahrgastströme erfordern würden“, kritisiert Matthias Lieb. „Solche Linien können nur erfolgreich sein, wenn sie direkt zum Hauptbahnhof geführt werden – und wenn die Infrastruktur dazu derzeit nicht in  der Lage ist, muss man sich Gedanken über den Ausbau machen und darf dieses Denken und Planen nicht verbieten“, so Lieb.
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Bundesverkehrswegeplan 2030 geht keine neuen Wege – Bürger sollten jetzt regionale Projekte unter Lupe nehmen

Montag, 21. März 2016

Pressemitteilung, Berlin, 20. 03 2016

Erhalt vor Neubau? Klingt auf den ersten Blick gut, schafft aber nicht den Realitätscheck! Der ökologische Verkehrsclub VCD hat den Entwurf des Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP) unter die Lupe genommen. Fazit: Dieser Plan verfolgt keinen neuen Ansatz. Statt der Verkehrsvermeidung und -verlagerung im Sinne des Klimaschutzes zumindest ansatzweise Beachtung zu schenken, prognostiziert das Bundesverkehrsministerium mehr Wachstum, mehr Verkehr und somit auch im Plan mehr Infrastruktur  –  vor allem Straßen.

Der VCD kritisiert den weiteren Vorrang von Ausbau statt Erhalt sowie das völlige Fehlen einer Alternativenbetrachtung zum Straßenbau. (weiterlesen…)

VCD-Konzept für Ausbau Stuttgarter Eisen­bahn­netz

Mittwoch, 03. Februar 2016

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 6/2016, Stuttgart, 2. Februar 2016
Sechs Jahre nach Baubeginn von Stuttgart 21 und nach dem Feinstaubalarm
VCD-Konzept für Ausbau des Stuttgarter Eisenbahnnetzes
Nach VCD-Berechnungen bis zu 200.000 zusätzliche Fahrgäste pro Tag möglich

Am 2.2.2010 begannen die Bauarbeiten zum umstrittenen Projekt Stuttgart 21, mit dem der bestehende Kopfbahnhof durch einen unter­irdischen Durchgangsbahnhof ersetzt werden soll. Diesen Jahrestag nimmt der ökologische Verkehrsclub VCD zum Anlass, ein Konzept für den weiteren Eisenbahn-Infrastruktur-Ausbau für Stuttgart vor­zulegen.

Der erste Feinstaubalarm in Stuttgart zeigte, dass eine Kapazitäts­erweiterung des Schienennetzes dringend geboten ist, da es in der Hauptverkehrszeit weder heute noch nach der Realisierung von Stutt­gart 21 mehr Züge aufnehmen kann“, stellt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb fest. Denn durch Stuttgart 21 würden neue Eng­pässe geschaffen, so der VCD.
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VCD-Erwartung an Aufsichtsratssitzung DB AG

Dienstag, 15. Dezember 2015

Pressemitteilung, Berlin, 15. 12 2015
Sinkende Erträge, hohe Schulden – es ist zu erwarten, dass der Aufsichtsrat der DB AG am Mittwoch ein rigoroses Sparprogramm verabschiedet. Doch kann dieses die eigentlichen Probleme der Deutschen Bahn lösen? Wie soll die vielfach angekündigte Kunden­offensive umgesetzt werden?

Der ökologische Verkehrsclub VCD fordert die Bundesregierung auf, endlich die ihr zugeschriebene Verantwortung für den Schienen­verkehr wahrzunehmen. Auf die Dividende sollte der Bund ver­zichten, damit die Kundenoffensive finanzierbar bleibt. Darüber hinaus gilt es, das Dilemma der immer weiter steigenden Trassen- und Stationspreise zu beenden.
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Nach der Klimakonferenz: Energiewende ja, Verkehrs­wende nein? Klimaziel braucht beides!

Montag, 14. Dezember 2015

Pressemitteilung, Berlin, 14. 12 2015

Nach dem Jubel am Wochenende über den erfolgreichen Abschluss der Klimakonferenz darf eines nicht vergessen werden: auch der Verkehr muss endlich liefern. Ohne eine deutliche Reduzierung der Treib­hausgasemissionen im Verkehrssektor sind die Klimaziele nicht erreichbar. Der ökologische Verkehrsclub VCD sieht die Bundes­regierung in der Pflicht, auf nationaler Ebene den Worten aus Paris Taten folgen zu lassen. Mit ihrem halbherzigen Handeln im Verkehr, das weniger das Klima, sondern vielmehr die Interessen der Industrie schützt, muss jetzt Schluss sein.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: „Wir brauchen endlich kurz-, mittel-, wie langfristig verbindliche nationale Minderungsziele für den Verkehr. Diese müssen Maßgabe für das gesamte verkehrspolitische Handeln sein und sind fortlaufend zu kontrollieren, um bei zu erwartenden Zielverfehlungen frühzeitig nachsteuern zu können.“
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2015 erneut mehr Verkehrstote

Freitag, 11. Dezember 2015

Pressemitteilung, Berlin, 11. 12 2015

Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, wird es 2015 im zweiten Jahr in Folge mehr Verkehrstote im Straßenverkehr geben. Die Zahl steigt nochmals um rund zwei Prozent auf etwa 3.450 tödlich verunglückte Verkehrsteilnehmer. Diese Entwicklung muss im Bundesverkehrsministerium Alarm auslösen. Sie zeigt auch, dass Plakatkampagnen für mehr Rücksichtnahme zwar gut sind, aber nicht ausreichen. Ob im Stadtverkehr oder auf den Autobahnen, eine der Hauptunfallursachen ist die nichtangepasste Geschwin­dig­keit. Die Höchstgeschwindigkeiten zu reduzieren, ist daher der bekannte Lösungsansatz und es bedarf endlich des Mutes, diese Maßnahme umzusetzen.

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