Mit ‘IAA’ getaggte Artikel

Internationaler autofreier Tag: Die Alternative Fahrrad boomt

Donnerstag, 22. September 2011

Pressemitteilung, Berlin, 22. September 2011.
VCD begrüßt Präsentation von Elektrofahrrädern auf der Inter­nationalen Automobil-Ausstellung (IAA)

Das Auto als Nummer 1 in der Personenbeförderung verliert zu­nehmend an Bedeutung und das nicht nur am heutigen inter­nationalen autofreien Tag. Steigende Radverkehrsanteile in Städten wie München (2002: 10%, 2008: 14%), Göttingen (2005: 24%, 2008: 27%) oder Dresden (2003: 12%, 2008: 16%) und das Bestreben seitens vieler Kommunen Radinfrastrukturen auszubauen, zeigen: Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad als Haupt­verkehrs­mittel.

Der Trend hin zum Fahrrad ist längst keine Eintagsfliege mehr und wird seit einiger Zeit durch das rasante Aufkommen von Elektrofahrrädern ergänzt. Selbst vor der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) macht diese Entwicklung keinen Halt: Zum ersten Mal werden Elektrofahrräder ausgestellt. Neben etablierten Elektro­fahrrad­herstellern, präsentieren Automobilhersteller wie Ford und Smart eigenkreierte Modelle.
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Erneuter Rechtsbruch beim Klimaschutz: Krimi beim Autokältemittel geht weiter

Donnerstag, 15. September 2011

Pressemitteilung des VCD und der DUH, Frankfurt am Main, 14. September 2011.

Autohersteller umgehen gezielt EU-Richtlinie zur Abschaffung extrem klimaschädlicher Kältemittel in Autoklimaanlagen – Trickserei bei An­trägen auf Typgenehmigung: 2011 nur zwei Genehmigungen für neue Fahrzeugtypen in ganz Europa – DUH und VCD nennen Ver­zögerungstaktik zu Lasten der Umwelt skandalös – Zukünftig geplanter Chemiecocktail 1234yf von DuPont und Honeywell gefährdet Autofahrer bei Fahrzeugbränden durch lebensgefährliche Flusssäure – Neun von zehn Autokäufern fordern verlässliche Angaben über Sprit­mehrverbrauch durch Autoklimaanlagen

Die Automobilindustrie hebelt gezielt eine seit Jahresbeginn geltende Richtlinie aus, mit der die EU die Klimaschädlichkeit von Auto­klima­anlagen eindämmen will. Dabei geht es vor allem um Zeitgewinn. Obwohl sie nach EU-Recht verpflichtet sind, alle neuen Modelle seit 2011 mit einem klimafreundlicheren Kältemittel zu befüllen, beantragten die Autohersteller bis heute europaweit ganze zwei Typzulassungen für neue Fahrzeugtypen mit 1234yf. Unter Missachtung der eindeutigen Rechtsvorschrift berufen sich die Autobauer auf angeblich in Vorjahren auf Vorrat genehmigte Typzulassungen. Mit diesem Trick sollen neue Fahrzeugtypen bis ins Jahr 2017 weiter mit dem bisherigen Klimakiller-Kältemittel R134a ausgeliefert werden. Dies geht aus Antworten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) auf entsprechende DUH-Anfragen in den letzten Wochen und Monaten hervor, über die die Umwelt- und Verbraucherschutz-organisation heute im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) bei der IAA in Frankfurt berichtete.
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VCD kritisiert: Motto der IAA entspricht nicht der Realität

Donnerstag, 15. September 2011

Pressemitteilung, Berlin, 13. September 2011
Zukunft serienmäßig? Nur mit Spritspartechnik in Serie

Das Motto der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) lautet “Zukunft serienmäßig“, doch was zu sehen ist, entspricht nur stückweise dem wohl klingenden Leitspruch. Die Autohersteller setzen weiterhin auf Autokonzepte von vorgestern und verdienen ins­besondere mit den gängigen Luxuslimousinen, die einen enormen Sprit­verbrauch aufweisen Rekordsummen. Das entspricht dem Gegenteil von zukunftsfähig kritisiert der ökologische Verkehrsclub VCD.

Gerd Lottsiepen, Verkehrspolitischer Sprecher des Verkehrsclub Deutschland (VCD): “Die Einführung von Zukunftstechnologien wurde in Deutschland völlig verschlafen. Während Toyota und Honda die Hybridisierung bereits bei Kleinwagen einführen, finden wir den Hybrid­antrieb bei deutschen Herstellern ausschließlich unter den Luxus­limousinen.“ Damit werden laut Lottsiepen lediglich die Sprit­schlucker im Normtest unter zehn Liter Verbrauch gebracht. “Allein der Bau der effizientesten und schnellsten Pkw im sogenannten Premium­segment reicht aber nicht aus, um gegenüber der Konkurrenz aus Asien zu bestehen.
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Neue Transportermodelle widerlegen Argumente der Hersteller

Dienstag, 28. September 2010

VCD-Pressemitteilung 78/10 – Berlin, 27.9.2010
VCD: Ambitionierte CO2-Standards für Transporter ab 2012

Morgen stimmt der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments über den Vorschlag der EU-Kommission zur Verringerung der CO2-Emissionen von leichten Nutzfahrzeugen ab. Der ökologische Verkehrsclub VCD fordert, die Vorgaben nicht aufzuweichen, sondern vielmehr ambitionierter zu gestalten. Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, den durchschnittlichen CO2-Ausstoß neuer Transporter bis 2016 schrittweise auf 175 Gramm pro Kilometer zu begrenzen und diesen Wert bis 2020 auf 135 Gramm zu senken. Für die Hersteller bedeuten die Vorgaben für 2016, dass sie den CO2-Ausstoß ihrer Kleinlaster im Vergleich zu 2007 um durchschnittlich 14 Prozent reduzieren müssen.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Die Automobilhersteller erheben dasselbe Wehgeschrei gegen Verbrauchsstandards bei Transportern wie schon vor der Einführung von CO2-Grenzwerten bei Pkw: die Vorgaben seien in dieser Form nicht erreichbar, der Zeithorizont zu eng gesteckt und die Umsetzung mit erheblichen Kosten verbunden. Doch mit ihren zur IAA Nutzfahrzeuge präsentierten neuen Transportermodellen zeigen sie genau das Gegenteil. Mit relativ einfachen und preiswerten Maßnahmen konnten innerhalb kürzester Zeit enorme Kraftstoffeinsparungen realisiert werden, die teilweise sogar unter den Vorgaben für 2016 liegen.

So erreiche eine überarbeitete Version des VW Caddy mittels Downsizing einen Verbrauchsvorteil von 21 Prozent gegenüber dem Vorgänger. In gleicher Höhe habe auch Mercedes Verbrauch und CO2-Austoß des Sprinters durch Modifikationen am bestehenden Modell verringert.
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Start der IAA Nutzfahrzeuge

Dienstag, 21. September 2010

VCD-Pressemitteilung 75/10 – Berlin, 21.09.10
VCD: Nutzfahrzeuge nur mit moderner Abgastechnik zukunftssicher

Zum Start der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover, auf der die Lkw- und Busher-steller unter dem Messe-Motto “effizient, flexibel, zu­kunfts­sicher“ ihre neuen Modelle präsentieren, bemängelt der öko­logische Verkehrsclub VCD, dass ein effektiver Partikelfilter bei neuen Nutzfahrzeugen nach wie vor die große Ausnahme sei. Dabei sei die Technik, durch die Mensch und Umwelt beim Lkw-Betrieb weniger belastet werden, bereits lange verfügbar. So könnten ge­schlossene Filtersysteme die gesundheits- und klimaschädlichen Partikel­emissionen nahezu vollständig eliminieren und seien somit längst überfällig.
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Neuer VCD-Ratgeber zur IAA: Tipps zum klima­bewussten Autokauf

Donnerstag, 17. September 2009

Service-Pressemitteilung 16/09 – Berlin/Frankfurt am Main, 17.09.09

Pünktlich zur Internationalen Automobilausstellung (IAA) bringt die Ver­braucher­kampagne “für mich. für dich. fürs klima.” mit dem Ver­kehrsclub Deutschland (VCD) eine kostenlose Broschüre zum kli­ma­bewussten Autokauf heraus. Der gleichnamige Ratgeber im Ta­schen­format informiert unter anderem über die verschiedenen Antriebs­arten, gibt Hilfen für den Kauf von Neu- und Gebraucht­wagen und erläutert, ab wann ein Auto klimaverträglich ist. Die Broschüre ist unter anderem am IAA-Stand der Kampagne in Halle 8.0 (Stand F01) erhältlich.

Auf der IAA stellen die Autobauer viele Neuerungen vor – doch nur wenige der gezeigten Hypride und fast kaum ein Elektromobil sind schon im Handel. Der Ratgeber “Klimabewusster Autokauf” in­for­miert über die Möglichkeiten, sich schon heute für ein klima­verträgliches Pkw-Modell zu entscheiden.
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Neue Studie zu Klimaschutz und Mobilität

Mittwoch, 16. September 2009

Gemeinsame Pressemitteilung 71/09 – Berlin/Frankfurt am Main, 16.09.2009
Verbraucher wollen mehr sparsame, klimaverträgliche Autos und eine klare Verbrauchskennzeichnung

Die Verbraucher wollen mehr günstige und klimaverträgliche Autos sowie eine klare und verständliche Kennzeichnung der Pkw-Verbrauchswerte. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Prognos AG für die Verbraucherkampagne “für mich. für dich. fürs klima.“, die der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Mittwoch mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Ver­braucherzentrale Hessen auf der Internationalen Auto­mobil­ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main vorstellte. “Die Autobauer müssen endlich die Erwartungen der Verbraucher ernst nehmen und bei den Innovationen mehr Tempo machen“, sagte vzbv-Vorstand Gerd Billen.

Der Umfrage zufolge finden 70 Prozent der Befragten, die Auto­mo­bil­industrie biete noch immer zu wenig sparsame und klima­verträgliche Modelle an. Knapp 60 Prozent empfinden die erhältlichen Sparautos als zu teuer. Etwa 28 Prozent fahren bereits ein Auto mit geringem Spritverbrauch, 20 Prozent bewältigen vor allem kurze Strecken mit dem Fahrrad und über zehn Prozent fahren nie oder nur in Ausnahmen mit dem Wagen. 40 Prozent gaben an, sie planten, ein Auto mit geringem Verbrauch zu kaufen, 35 Prozent wollen öfter Radfahren, 30 Prozent das Auto häufiger stehen lassen.
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Aktuelle Ergebnisse zum CO2-Ausstoß von Neu­wagen in Europa

Dienstag, 15. September 2009

Gemeinsame Pressemitteilung 70/09 – Berlin/Brüssel/Frankfurt am Main, 15.09.09
Umweltverbände: Deutsche Hersteller hinken nach wie vor hinter­her

Die deutschen Autohersteller liegen mit dem CO2-Ausstoß ihrer Flot­ten noch immer deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Untersuchung, die der Euro­päische Verband für Verkehr und Umwelt »Transport & Environment« (T&E) heute in Brüssel veröffentlicht hat. Während die im Jahr 2008 EU-weit verkauften Pkw im Schnitt 153 Gramm CO2 pro Kilometer ausstießen, lag dieser Wert bei den Autoflotten deutscher Hersteller um zehn Gramm höher. Daimler schneidet mit 175 Gramm CO2 pro Kilometer als schlechtester von 14 aus­gewerteten Herstellern in Europa ab, Volkswagen liegt mit 159 Gramm auf Platz 12 und BMW mit 154 Gramm auf Platz neun. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der WWF forderten angesichts der Zahlen ihres europäischen Dachverbandes die deutschen Hersteller dazu auf, ihre Anstrengungen für spritsparende Fahrzeuge zu erhöhen.

Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: “Unsere Zahlen widerlegen die Aussagen von VDA-Chef Matthias Wissmann. Im Rahmen der IAA preist er immer wieder die deutsche Auto­industrie als Vorreiter im Klimaschutz an. Im Vergleich zu anderen Herstellern haben die deutschen zwar hohe Effizienz­gewinne zu verzeichnen, allerdings kommen sie von ganz weit hinten und dümpeln nach wie vor am Tabellenende vor sich hin. VDA-Präsident Matthias Wissmann setzt aufs falsche Pferd, wenn er stolz verkündet, dass 80 Prozent aller Premiumautos aus Deutsch­land kommen. Diese Autos sind nicht mehr zeitgemäß und nicht zukunftsfähig.
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