Mit ‘IAA’ getaggte Artikel

CO2-Grenzwerte für Lkw dürfen nicht weiter außen vor bleiben – Schwere Nutzfahrzeuge müssen sparsamer werden

Dienstag, 20. September 2016

Pressemitteilung, Berlin/Hannover, 20. 09 2016

Bei der morgen startenden IAA Nutzfahrzeuge 2016,  handelt es sich laut Veranstalter VDA, um die weltweit wichtigste Leitmesse rund um Lkw, Busse und Lieferwagen. Unter dem Motto „Ideen sind unser Antrieb“ wird wieder eine schöne neue Welt präsentiert, die Realitäten ausklammert und Zukunftsvisionen im Bereich des vernetzten und autonomen Fahrens in den Vordergrund stellt. Aus Sicht des ökologischen Verkehrsclubs VCD und des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) lenken die hier präsentierten Technikspielereien, wie beispielsweise der „Vision Van“ von Daimler, der als Showcar mit Landeplätzen für Drohnen ausgestattet ist, oder das „Platooning“, bei dem mehrere Lkw vernetzt hintereinanderfahren, von dringend notwendigen Neuerungen bei den Antrieben in punkto Effizienz und Verminderung des Treibhausgasausstoßes ab.  (weiterlesen…)

VCD zum heutigen IAA-Besuch von Wirtschafts­minister Gabriel

Mittwoch, 23. September 2015

Pressemitteilung, Berlin, 23. 09 2015
Schluss mit dem Kuschelkurs gegenüber der deutschen Autoindustrie!

Wenn heute Nachmittag Wirtschaftsminister und Vize-Kanzler Sigmar Gabriel die deutschen Autohersteller auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) besucht, fordert der ökologische Verkehrsclub VCD klare Worte zu den Manipulationen bei Abgas­tests.

Michael Müller-Görnert, Referent für Verkehrspolitik beim VCD: „Lange Jahre hat das Wirtschaftsministerium schärfere Umwelt-Vorgaben für die Autoindustrie abgeschwächt oder verzögert, damit muss Schluss sein. Umwelt- und Verbraucherschutz erfordert neben ambitionierten Gesetzesvorgaben, deren Einhaltung und Kontrolle. Manipulationen dürfen nicht verschwiegen werden. Verdachtsfälle müssen umgehend nachverfolgt werden und dürfen nicht erst hektisches Handeln auslösen, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Der Wirtschaftszweig Automobilindustrie hat eine große Bedeutung. Seinen Beitrag für den Klima- und Gesundheitsschutz muss er ehrlich sowie mit Engagement leisten."
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Dobrindt träumt mit Autoherstellern um die Wette

Donnerstag, 17. September 2015

Pressemitteilung, Berlin, 17. 09 2015

Digitalisierung ist das neue goldene Wort von Autoindustrie und Bundesverkehrsminister Dobrindt. Doch während schönste Zukunftsformulierungen durch die Medienkanäle stürmen, stehen aktuelle Ziele vor einem desaströsen Misserfolg, kritisiert der ökologische Verkehrsclub VCD.

Deutschland ist weit davon entfernt eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen, den CO2-Ausstoß im Verkehr zu verringern, geschweige denn eine erfolgreichen Strategie einer gerechten und zukunftsfähigen Infrastrukturfinanzierung auf die Beine zu stellen. Und was bietet die IAA? Noch mehr unreale PS-Träume und Computertechnik, die weit über das hinaus geht, was Autofahrer und Autofahrerinnen brauchen.
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IAA 2015: Autonomes Fahren und neue SUV-Modelle

Montag, 14. September 2015

Pressemitteilung, Berlin, 14. 09 2015

»Mobilität verbindet« so das Motto der diesjährigen Internationale Automobil-Ausstellung (IAA), mit dem klaren Fokus auf neueste Technologien und Lösungen rund um das vernetzte Auto, das autonome Fahren sowie ein wenig mehr Raum für Konzepte, die neuen Mobilitätsbedürfnissen Rechnung tragen. Mit ersterem scheinen die deutschen Autohersteller ein neues Innovationsfeld besetzen zu können, um Autos wertiger und moderner darzustellen. Doch was bringt die Digitalisierung für das eigentliche Autofahren?

„Wenn es mehr ist als Infotainment und darüber ein entscheidender Beitrag für mehr Sicherheit geleistet werden kann, dann sehen wir eine positive Entwicklung“, so Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des ökologischen Verkehrsclub VCD. „Doch gleichzeitig steht der SUV-Boom im Widerspruch zum Leitbild Sicherheit. Es besteht die Gefahr, dass die Digitalisierung mehr dazu genutzt wird, lediglich den Komfort zu erhöhen, statt konsequent auf mehr Sicherheit zu setzen. Wir werden genau hinschauen müssen, ob die Hersteller den Spagat zwischen Sicherheit und der Lust am Rasen meistern.“
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IAA-Fachforum des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik und des ökologischen Verkehrs­clubs VCD: Effizient und emissionsfrei – moderne Lastenfahrräder halten Einzug in Citylogistik

Dienstag, 30. September 2014

Pressemitteilung, Berlin, 30. 09 2014

Der Markt für Lastenräder entwickelt sich derzeit rasant, einher­gehend damit die Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen. Ein Moment, in dem der Austausch über Kosten, Nutzen und die Frage der passenden Modelle an Interesse gewinnt. Diskutiert wurde dazu rege auf dem gestrigen IAA Fachforum „Letzte Meile effizient und emissions­frei – Lastenräder in die Citylogistik”. Eingeladen hatte der Bundesverband Paket & Expresslogistik (BIEK) gemeinsam mit dem ökologischen Verkehrsclub VCD.

E-Antrieb und attraktive neue Modelle mit Zuladung von über 200 Kilogramm machen Lastenräder zu effektiven Fahrzeugen für die Innenstadtlogistik der Zukunft. Sie sind oft schneller am Ziel als herkömmliche Zustellfahrzeuge, günstiger im Betrieb und auf jeden Fall umweltfreundlicher ”, fasste Moderator Johannes Reichel, Mitarbeiter der VerkehrsRundschau und Jurymitglied des „International Van of the Year Award”, die Diskussion im Con­vention Center zusammen. (weiterlesen…)

IAA Premiere: E-Lastenfahrräder als Nutz­fahr­zeuge

Mittwoch, 24. September 2014

Pressemitteilung, Berlin, 24. 09 2014

Der ökologische Verkehrsclub VCD stellt auf der internationalen Leit­messe für Nutzfahrzeuge erstmals E-Lastenräder für den Wirt­schafts­verkehr vor. Der Produktmarkt für den professionellen Einsatz von Lastenrädern entwickelt sich derzeit rasant. Ob Global Player oder Pizzalieferdienst, immer mehr Unternehmen erkennen und nutzen die erheblichen Kosten- und Zeitvorteile, die sich beim Transport auf Rädern insbesondere in der Innenstadtlogistik und dem Werksverkehr ergeben.

Gertrud Sahler, Abteilungsleiterin für Verkehr im Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), auf dem heutigen Pressegespräch am Stand des VCD: „Elektrisch unterstützte Lastenfahrräder eröffnen im städtischen Wirtschaftsverkehr neue Möglichkeiten für besonders umwelt­freundlichen Liefer-, Service- und Dienstleistungsverkehr. Deshalb unter­stützt das Bundesumweltministerium den VCD gerne beim Projekt »Lasten auf die Räder«.(weiterlesen…)

E-Lastenräder halten Einzug als Nutzfahrzeuge der Zukunft

Dienstag, 02. September 2014

Pressemitteilung, Berlin, 02. 09 2014

»Zukunft bewegen«  lautet der Titel der Messe IAA Nutzfahrzeuge, dessen Programm der VDA heute in Berlin vorstellte. Der öko­logische Verkehrsclub setzt dieses in die Realität um und prä­sentiert vom 25. September bis 2.Oktober 2014 erstmals E-Lasten­räder auf der IAA in Hannover. Ziel ist es, über die Potentiale der Elektro-Lastenräder im Wirtschaftsverkehr zu informieren und praktisch aufzuzeigen, was heute bereits mit effizienten Rädern transportiert werden kann.

Arne Behrensen, VCD-Projektmanager „Lasten auf die Räder!” unterstreicht:Lastenräder können definitiv nicht alles. Aber sie können deutlich mehr als oft vermutet. Schon heute transportieren Kurierunternehmen innerhalb Berlins und Münchens bis zu 200 kg auf der Europalette auf modernen E-Lastenrädern. Wir wollen auf der IAA zeigen, dass E-Lastenräder schon heute eine effiziente und ökologische Lösung für die Citylogistik sind. Und sie gehören mit dazu, wenn es um Förderungsmöglichkeiten der E-Mobilität geht.(weiterlesen…)

Motto der IAA ohne Zukunftsbezug

Mittwoch, 11. September 2013

Pressemitteilung, Berlin/Frankfurt, 11. September 2013.

Unter dem Motto »Die automobilste Show der Welt« startet die Internationale Automobil-Ausstellung 2013 und zeigt deutlich, dass ihr jeglicher Zukunftsbezug fehlt. Die Autobauer feiern sich selbst und ihren finanziellen Erfolg auf den fernen Märkten in China und Russland. Hier lassen sich noch Luxuslimousinen mit hohem Verbrauch und CO2-Ausstoß verkaufen. Für die Politik und die umwelt­bewussten Verbraucher werden einzelne, grün an­gestrichene Modelle mit viel Spektakel vorgeführt, während das Verkaufsziel ein ganz anderes ist.

Das Geschäft mit den Luxusautos ist fragil und blendet den Blick in die Zukunft aus, kritisierte der ökologische Verkehrsclub VCD. Nehmen Wetterextreme durch den ungebremsten CO2-Ausstoß zu, sind radikale politische Maßnahmen weltweit vorprogrammiert.
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Internationaler autofreier Tag: Die Alternative Fahrrad boomt

Donnerstag, 22. September 2011

Pressemitteilung, Berlin, 22. September 2011.
VCD begrüßt Präsentation von Elektrofahrrädern auf der Inter­nationalen Automobil-Ausstellung (IAA)

Das Auto als Nummer 1 in der Personenbeförderung verliert zu­nehmend an Bedeutung und das nicht nur am heutigen inter­nationalen autofreien Tag. Steigende Radverkehrsanteile in Städten wie München (2002: 10%, 2008: 14%), Göttingen (2005: 24%, 2008: 27%) oder Dresden (2003: 12%, 2008: 16%) und das Bestreben seitens vieler Kommunen Radinfrastrukturen auszubauen, zeigen: Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad als Haupt­verkehrs­mittel.

Der Trend hin zum Fahrrad ist längst keine Eintagsfliege mehr und wird seit einiger Zeit durch das rasante Aufkommen von Elektrofahrrädern ergänzt. Selbst vor der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) macht diese Entwicklung keinen Halt: Zum ersten Mal werden Elektrofahrräder ausgestellt. Neben etablierten Elektro­fahrrad­herstellern, präsentieren Automobilhersteller wie Ford und Smart eigenkreierte Modelle.
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Erneuter Rechtsbruch beim Klimaschutz: Krimi beim Autokältemittel geht weiter

Donnerstag, 15. September 2011

Pressemitteilung des VCD und der DUH, Frankfurt am Main, 14. September 2011.

Autohersteller umgehen gezielt EU-Richtlinie zur Abschaffung extrem klimaschädlicher Kältemittel in Autoklimaanlagen – Trickserei bei An­trägen auf Typgenehmigung: 2011 nur zwei Genehmigungen für neue Fahrzeugtypen in ganz Europa – DUH und VCD nennen Ver­zögerungstaktik zu Lasten der Umwelt skandalös – Zukünftig geplanter Chemiecocktail 1234yf von DuPont und Honeywell gefährdet Autofahrer bei Fahrzeugbränden durch lebensgefährliche Flusssäure – Neun von zehn Autokäufern fordern verlässliche Angaben über Sprit­mehrverbrauch durch Autoklimaanlagen

Die Automobilindustrie hebelt gezielt eine seit Jahresbeginn geltende Richtlinie aus, mit der die EU die Klimaschädlichkeit von Auto­klima­anlagen eindämmen will. Dabei geht es vor allem um Zeitgewinn. Obwohl sie nach EU-Recht verpflichtet sind, alle neuen Modelle seit 2011 mit einem klimafreundlicheren Kältemittel zu befüllen, beantragten die Autohersteller bis heute europaweit ganze zwei Typzulassungen für neue Fahrzeugtypen mit 1234yf. Unter Missachtung der eindeutigen Rechtsvorschrift berufen sich die Autobauer auf angeblich in Vorjahren auf Vorrat genehmigte Typzulassungen. Mit diesem Trick sollen neue Fahrzeugtypen bis ins Jahr 2017 weiter mit dem bisherigen Klimakiller-Kältemittel R134a ausgeliefert werden. Dies geht aus Antworten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) auf entsprechende DUH-Anfragen in den letzten Wochen und Monaten hervor, über die die Umwelt- und Verbraucherschutz-organisation heute im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) bei der IAA in Frankfurt berichtete.
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