Mit ‘Hochgeschwindigkeitszüge’ getaggte Artikel

Mehr Hochgeschwindigkeits-Zugverkehr für Europa

Freitag, 27. November 2009

VCD-Pressemitteilung 91/09 – Berlin, 27.11.09
VCD: Das eine tun, aber das andere nicht lassen!

Das »Railteam«, ein Zusammenschluss europäischer Bahn­unter­nehmen, der sich explizit als Konkurrenz zu inner­europäischen Fluglinien sieht, präsentierte gestern in Brüssel eine erste Bilanz seiner Arbeit sowie Forderungen nach Steuer­erleich­terungen für die umweltfreundliche Bahn. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt den Ausbau der Zusammenarbeit, um das Angebot für Fahrgäste in Europa attraktiver zu gestalten, warnt jedoch zugleich vor Einschränkungen im regulären Bahnverkehr.

Je attraktiver das Bahnangebot ist, desto eher sind die Menschen bereit, in den Zug statt in den Flieger zu steigen“, ist sich der VCD-Bundesvorsitzende Michael Gehrmann sicher. “Der Flugverkehr ist die klimaschädlichste Art der Fortbewegung. Fluglärm gefährdet zudem die Gesundheit; mehr als ein Drittel aller Menschen in Deutschland fühlt sich dadurch belästigt. Trotzdem ist der Flugverkehr von der Öko- und Kerosinsteuer befreit, während etwa der Eisenbahnverkehr mineral- und ökosteuerpflichtig ist. Zudem wird auf alle Fahrkarten im Fernverkehr der volle Mehr­wert­steuersatz erhoben, während Flugtickets ins Ausland davon befreit sind. Hier ist die Politik gefordert, Kosten­gerechtig­keit zwischen diesen beiden Verkehrsträgern herzustellen. Von der Bundes­regierung fordern wir, den Bahnen im bundesweiten Fern­ver­kehr den reduzierten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent zu gewähren.
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Radmitnahme im Schienenfernverkehr

Donnerstag, 11. September 2008

Pressemitteilung Nr. 18/08, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 11. September 2008
Für Fahrradtourismus interessante Regionen werden sukzessive vom Schienenfernverkehr abgehängt/VCD kritisiert Testlauf der Bahn zur Rad-Mitnahme im Intercity als unzureichend

Ab kommenden Montag können Bahnreisende auf der Strecke Nürn­berg-Karlsruhe über Stuttgart für drei Monate kostenlos ihre Fahr­räder im IC mitnehmen. Ein Angebot der Deutschen Bahn (DB), das der Verbraucher- und Umweltverband Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) e.V. als ungenügend kritisiert. Denn die seit Jahren schlei­chen­de Ausdünnung des IC-Netzes und das Rad­mit­nahme­verbot in den ICE-Zügen würden dazu führen, dass immer mehr Regionen und Städte gar nicht oder nur noch umständlich mit Bahn und Rad erreichbar seien.
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VCD hoch erfreut über Aus für Transrapid

Donnerstag, 27. März 2008

VCD-Pressemitteilung 18/08 – Berlin, 27.03.08
Kostenexplosion stoppt Magnetschwebebahn

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt das endgültige Aus für den Transrapid in Deutschland. Mit der jetzt an die Öffentlichkeit gelangten Kostenkalkulation für die knapp vierzig Kilometer lange Strecke zwischen der Stadt und dem Flughafen München von über drei Milliarden Euro bestätige sich der langjährige Vorbehalt des VCD gegen die viel zu teure Magnetschwebebahntechnik. Ähnliche Bedenken hatte auch der Bundesrechnungshof bereits 2002, als er die Münchner Transrapidstrecke wegen erheblicher Kostenrisiken aus volks­wirt­schaftlicher Sicht als deutliches Zuschussgeschäft einstufte.

Nun haben endlich auch die Unternehmen, die den Transrapid um jeden Preis bauen wollten, eingestanden, dass die Kosten für diese Technik immens sind und eine rentable Verwirklichung des Transrapid in Deutsch­land illusorisch ist. Über diese späte Einsicht freuen wir uns sehr“, kommentiert der VCD-Bundesvorsitzende Michael Gehrmann die aktuelle Entwicklung. Damit sei der Weg endlich frei für preiswertere und sinnvollere Lösungen auf Basis der bewährten Rad-Schiene-Technik.
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VCD: Lufthansa zeigt, dass Kurzstreckenflüge überflüssig sind

Freitag, 05. Oktober 2007

Pressemitteilung 23/2007, VCD Hessen, 4. Oktober 2007

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die Ankündigung der Lufthansa, die Flüge zwischen Frankfurt und Köln einzustellen. Mit dem Beginn des Winterfahrplans Ende Oktober werden Fluggäste auf den ICE verwiesen. „Damit zeigt sich, dass mit dem Ausbau des Netzes von Hochgeschwindigkeitszügen Inlandsflüge zunehmend überflüssig werden“, erklärte Werner Geiß, Vorsitzender des VCD-Landesverbandes Hessen. Auch Flüge von Frankfurt nach Stuttgart, Düsseldorf oder München seien wegen der attraktiven Eisenbahnverbindungen nicht mehr nötig. Seit dem vergangenen Dezember zum Beispiel brauche der ICE von Frankfurt nach München nur noch gut drei Stunden. „Damit sind alle deutschen Wirtschaftszentren von Frankfurt aus in weniger als vier Stunden zu erreichen“, so Geiß. Selbst die Fahrzeit nach Paris werde vom Fahrplanwechsel im Dezember an unter vier Stunden liegen. „Das ist mit keinem Flug zu schaffen.

Geiß wertet den Ausbau des europäischen Schnellstreckennetzes als eine klare politische Entscheidung für die Schiene und gegen Kurzstreckenflüge. Dadurch werde der ökonomische und verkehrspolitische Sinn des geplanten Flughafenausbaus immer mehr in Frage gestellt. „Gut ein Viertel aller Flugbewegungen am Frankfurter Flughafen wären überflüssig, wenn das Schnellstreckennetz so genutzt wird wie längst schon in Frankreich.” Dort seien Kurzstreckenflüge gänzlich ohne Bedeutung.

Aus den gleichen Gründen lehnt der VCD auch den Ausbau des Regionalflughafens Kassel-Calden ab.