Mit ‘Hessen’ getaggte Artikel

Koalitionsverhandlungen Hessen

Mittwoch, 21. Januar 2009

Pressemitteilung 5/2009, VCD Hessen, 21.1.2009
VCD verlangt Klimaschutzplatz, Bahnhofssanierung und Tempolimits/Verkehrspoltische Forderungen zu den Koalitionsverhandlungen vorgelegt

Neue Impulse in der Verkehrspolitik hat der Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) von der künftigen Landesregierung gefordert. „Bei den Ko­alitions­verhandlungen zwischen CDU und FDP müssen die Wei­chen gestellt werden für mehr Klimaschutz, weniger Lärm und Ab­gase sowie eine umwelt- und menschengerechte Planung“, sagte Werner Geiß, Landesvorsitzender des VCD Hessen. Der öffent­liche Nahverkehr, Fußgänger und Radfahrer müssten Vorrang erhalten. „Ein weiter so mit immensen Ausgaben für Straßenbau und Flughäfen darf es nicht geben“, sagte Geiß. „Das ist nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch widersinnig.

Der Umwelt- und Verbraucherverband hat anlässlich der am Mitt­woch beginnenden Koalitionsgespräche einen Katalog mit den zehn wichtigsten Forderungen zur hessischen Verkehrspolitik vor­gelegt:
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Planfeststellungsbeschluss für A 44 ist „Aktionis­mus im Wahlkampf“

Donnerstag, 15. Januar 2009

Pressemitteilung 3/2009, VCD Hessen, Kassel / Frankfurt, 14. Januar 2009
VCD: „Neue Transitautobahnen sind altes Denken“

Als „Aktionismus im Wahlkampf“ bezeichnet der Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) die Unterzeichnung des Plan­fest­stellungs­beschlusses für einen Abschnitt der A 44 (Kassel–Eisenach) bei Waldkappel (Werra-Meißner-Kreis). „Da will sich Verkehrsminister Alois Rhiel mit Beton profilieren, den der Bund bezahlen soll“, so Martin Mützel, Sprecher des VCD-Landesverbandes Hessen. Die Autobahn ist nach Ansicht des Umwelt- und Verbraucherverbandes vorrangig eine Transitachse, die der Region keine Vorteile bringt. Ähnlich bewertet der VCD die umstrittene A 4 Hattenbach–Olpe, für die sich Rhiel ebenfalls einsetzt.
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20 Jahre VCD in Hessen

Mittwoch, 26. November 2008

Pressemitteilung 44/2008, Landesverband Hessen, Kassel/Frankfurt, 26. November 2008
Fahrgäste fordern mehr Mitspracherechte – Finanzkrise als Chance für Klimaschutz

Im öffentlichen Nahverkehr müssen die Interessen der Fahrgäste künftig stärker berücksichtigt werden. Das hat der Landesverband Hessen des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) anlässlich der Feier sei­nes 20-jährigen Bestehens in Frankfurt gefordert. „Bei der Aus­schreibung von Bus- und Bahnverkehr darf es nicht nur um den Preis gehen, sondern es muss die Qualität im Vordergrund stehen“, sagte Udo Messer, Vorstandsmitglied des Umwelt- und Ver­brau­cher­verbandes. Einsparungen, die durch verstärkten Wett­be­werb der Anbieter erzielt werden, dürften nicht zur Sanierung der öffentlichen Haushalte verwendet werden, sondern müssten in die Verbesserung des Angebots fließen. Die Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs müssten mehr Mitspracherechte erhalten, zum Beispiel über Fahrgastbeiräte oder Fahrplankonferenzen.
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Bahnstrecke Korbach – Frankenberg

Mittwoch, 01. Oktober 2008

Pressemitteilung 36/2008 VCD-Hessen, 1. Oktober 2008

Als großen Erfolg wertet der Verkehrsclub Deutschland (VCD) den Be­schluss des Landtags, die Bahnstrecke von Korbach nach Fran­ken­berg zu reaktivieren. „Das ist ein wichtiges Signal für die Tou­ris­mus­region Kellerwald-Edersee, die künftig besser und um­welt­freundlich erreichbar sein wird“, sagte der hessische VCD-Landes­vorsitzende Udo Messer. Die Wiedereröffnung der seit 20 Jahren stillgelegten Strecke ermögliche unter anderem deutlich attraktivere Verbindungen aus den dicht besiedelten Regionen Rhein-Main und Rhein-Ruhr ins Waldecker Land. Der VCD-Landes­verband Hessen hatte sich deshalb für die Reaktivierung und Modernisierung der Strecke eingesetzt. Korbach würde dann in etwa einer Stunde Fahrzeit von Marburg aus erreicht. „Jetzt ist auch der Landkreis Waldeck-Frankenberg aufgerufen, seine ab­leh­nende Haltung aufzugeben“, meint Messer.
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Preiserhöhungen sind Folge falscher Verkehrspolitik

Dienstag, 19. August 2008

Pressemitteilung 34/2008, VCD Hessen

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert die angekündigten Fahr­preis­erhöhungen des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) und des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV). „Bus und Bahn müs­sen eine bezahlbare Alternative zum Auto bleiben. Der geringere Energieverbrauch sollte sich auch in den Preisen wider­spiegeln“, fordert Werner Geiß, Vorsitzender des VCD Hessen. Noch immer würden außerhalb der Ballungsräume viele ungenutzte Sitze über die Schienen gerollt, während parallel verlaufende Straßen ver­stopft seien. Fahrpreiserhöhungen seien vor diesem Hintergrund kontra­produktiv. Der VCD reagiert damit auf die Ankündigungen von RMV und NVV, die Fahrpreise ab Dezember 2008 um 2,9 beziehungs­weise 4,5 Prozent anzuheben.
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20 Jahre für umweltverträglichen Verkehr: VCD Hessen feiert Geburtstag

Freitag, 25. Juli 2008

Pressemitteilung 31/2008, VCD Hessen, 25. Juli 2008

Vor 20 Jahren sprach kaum jemand vom Klimawandel. Anders der Verkehrs­club Deutschland (VCD): Im Juli 1988, vor genau 20 Jahren, wurde der VCD-Landesverband Hessen als ökologische Alternative zu den etablierten Automobilclubs gegründet. Es entstand eine Interessenvertretung für Fußgänger, Radfahrer, Fahr­gäste von Bussen und Bahnen und umweltbewusste Auto­fahrer. Seitdem setzt sich der VCD Hessen für eine Verkehrspolitik ein, die nicht Auto und Flugzeug, sondern Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt stellt.

In der Zwischenzeit hat der VCD viel erreicht: (weiterlesen…)

VCD fordert Single-Hessenticket

Freitag, 18. Juli 2008

Pressemitteilung 30/2008, VCD Landesverband Hessen, Kassel, 18. Juli 2008

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert die Einführung eines Hessen­tickets für Einzelpersonen. “Auf diese Weise können neue Kunden­potentiale für Bus und Bahn erschlossen werden“, erklärt Werner Geiß, Landesvorsitzender des VCD Hessen. Vor dem Hinter­grund der hohen Benzinpreise werde ein Umstieg auf öffentliche Ver­kehrs­mittel für viele Autofahrer zunehmend interessant. Um die Kunden zu binden, sei aber auch ein attraktives Preisangebot nötig. “Nur wenn Landes- und Kommunalpolitik gemeinsam mit den Verbünden ein Konzept für die gebotene Verkehrswende ent­wickeln, bekommen die Bürger eine Alternative zur teuren Auto­fahrt.

Das Hessenticket gilt einen Tag lang in allen Nahverkehrszügen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen im Rhein-Main-Verkehrs­verbund, im Nordhessischem Verkehrsverbund und im hessischen Teil des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar. Während alle Bundes­länder rund um Hessen auch Tickets für Einzelreisende anbieten, gibt es in Hessen momentan nur Fahrkarten für fünf Personen, die 30,- Euro kosten. “Zu teuer für viele Reisende“, meint Geiß. Der VCD reagiert damit auf eine Stellungnahme des Rhein-Main-Ver­kehrs­verbundes, der die Einführung eines Single-Hessentickets mit dem Hinweis auf mögliche Einnahmeverluste abgelehnt hatte.

Die teuerste Autobahn der Welt

Donnerstag, 10. April 2008

Pressemitteilung 17/2008, VCD-Landesverband Hessen, 10. April 2008
Heute tätigt der Bundesverkehrsminister den ersten Spatenstich für einen neuen Abschnitt der Autobahn 44. Für den Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) ist das kein Grund zum Feiern.

Dieser sorglose Umgang mit Steuergeldern ist erschreckend“, erklärt Werner Geiß vom Landesvorstand des VCD Hessen. Er macht darauf auf­merk­sam, dass die nur 64 Kilometer lange Strecke etwa 1,4 Milliarden Euro kosten soll. „Damit ist die A 44 die wohl teuerste Auto­bahn der Welt.
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Fahrplanvorschau Vorbild für RMV

Donnerstag, 27. März 2008

Pressemitteilung 16/2008, VCD Hessen

Als vorbildlich bezeichnet der Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Initiative von Nordhessischem Verkehrsverbund (NVV) und Hessischer / Niedersächsischer Allgemeinen, Fahrplanentwürfe von Bussen und Bahnen vorab zu veröffentlichen. „Fahrgäste haben auf diese Weise die Möglichkeit, frühzeitig Verbesserungsvorschläge einzubringen. Das vermeidet Probleme im späteren Betriebsalltag, denn kein Verkehrsplaner kennt die Verhältnisse vor Ort so genau wie die Kunden“, erklärt Andreas Henning vom Landesvorstand des VCD. Der NVV beweise mit diesem Schritt zum wiederholten Male große Kundennähe.

Diese ist nach Einschätzung des VCD ein wesentlicher Erfolgsfaktor in der Konkurrenz zum Auto. „Busse und Bahnen können nur dann gewinnen, wenn sie sich an den Bedürfnissen der Fahrgäste orientieren“, meint Henning. Der VCD fordert daher auch den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) auf, diesem Beispiel zu folgen.

In der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen und auf der Website des NVV werden die Entwürfe der ab Dezember gültigen Fahrpläne für Busse und Bahnen veröffentlicht. Kunden haben die Möglichkeit, online oder in Filialen der Zeitung Änderungsvorschläge abzugeben.

Link: www.nvv.de/fahrplanvorschau.html

Kein gutes Signal für Korbach – Frankenberg

Donnerstag, 13. März 2008

Pressemitteilung 14/2008, VCD Hessen, 13.3.2008

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat davor gewarnt, die Eder­bergland­bahn herunterkommen zu lassen und damit die Um­setzung eines umweltverträglichen Verkehrskonzeptes in der Region zu er­schweren. Durch die Ankündigung der Kurhessenbahn, den Aus­flugs­verkehr zwischen Frankenberg und Herzhausen ein­zu­stellen, ver­schlechtern sich nach Einschätzung des VCD die Chancen für eine Reaktivierung der Gesamtstrecke von Frankenberg nach Korbach. „Das ist kein gutes Signal“, meint Werner Geiß, Vorsitzender des VCD Hessen. Er forderte das Land Hessen und die Kommunen in der Region auf, die nötigen Investitionen in die Strecke gemeinsam zu finanzieren.

Wenn die Strecke künftig nicht mehr betriebsbereit gehalten werde, führe dies zu höheren Kosten für eine spätere Wiederaufnahme des regulären Betriebs. Die Reaktivierung der Strecke rücke damit in noch weitere Ferne. „Durch den Lückenschluss von Korbach nach Frankenberg entstünde wieder ein zusammenhängendes Netz, das einen Teil des Verkehrs der Bundesstraße 252 übernehmen könnte“, erklärte Geiß die Notwendigkeit der Reaktivierung.
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