Mit ‘Hessen’ getaggte Artikel

Verkehr zum Hessentag

Montag, 20. Juni 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 19/2011, 20. Juni 2011
VCD: Erfahrungen nutzen, Angebote verbessern!

Trotz des unerwartet starken Besucherandrangs lief der Bahnverkehr zum Hessentag vorbildlich. Dies lobt der VCD Hessen. Eine solche Veranstaltung wäre ohne guten Öffentlichen Verkehr nicht möglich. Die sehr gut angenommenen Angebote in den Abend- und Nachtstunden sollten nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclub zumindest am Wochenende fortgesetzt werden. Probleme gab es bei den Angeboten für Geh- und Sehbehinderte Kunden von Bus und Bahn.

So ist es Rollstuhlfahrern nicht möglich, den Regionalbahnsteig der Deutschen Bahn ohne fremde Hilfe zu benutzen; die Rampenanlagen machen unnötige Umwege und sind schlecht ausgeschildert. Die U 3 ist gut zu erreichen, dort fuhren jedoch auch Züge mit Treppen im Eingang. Sowohl die Bahn als auch die Verkehrsgesellschaft Frankfurt haben zwar Blindenleitsysteme installiert, verwenden dabei aber unter­schiedliche Markierungen. „Dies kann zu unnötigen Verwirrungen führen“ so Gisela Becker, Vorstandsmitglied im VCD Hessen.
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VCD-Mitgliederversammlung für schnelleren Bahnausbau

Montag, 04. April 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 7/2011, Kassel/Darmstadt, 4. April 2011
Sabine Schneider (Wehrheim) neu im Vorstand

Die Mitglieder des ökologischen Verkehrsclubs VCD sprechen sich für einen schnelleren Ausbau des Bahnnetzes in Hessen aus. Bahn und Bund müssen mehr auf eine gute Vernetzung der Angebote im Rahmen eines „Deutschland-Taktes“ und auf ausreichende Ka­pa­zi­täten im Güterverkehr achten. Dies wird in einer Resolution fest­gehalten, die die Mitgliederversammlung am Wochenende in Darm­stadt beschlossen hat. Kurzfristig ist eine Erweiterung des Bahnknotens Frankfurt notwendig. Schrittweise müssen zudem der Aus­bau der Kinzigtalbahn Frankfurt–Fulda und die Errichtung der Neu­bau­strecke Frankfurt–Mannheim erfolgen.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender, wies in seinem Vortrag auf die Unterfinanzierung der Schiene hin: „Man muss sich von Pre­stige­projekten wie Stuttgart 21 oder Y-Trasse verabschieden und auf Effizienz achten“. In der Vergangenheit wurde zu sehr auf Höchst­geschwindigkeiten und regionale Befindlichkeiten geachtet, während zu wenig Wert auf die Leistungsfähigkeit des Netzes und flächen­deckende Anschlüsse gelegt wurde.
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VCD Rhein-Main: Fragen zur Verkehrspolitik

Donnerstag, 17. März 2011

Pressemittteilung VCD Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 17. März 2011
Ökologischer Verkehrsclub befragt Parteien und Listen vor der Kommunalwahl

Um den Wählerinnen und Wählern bei der bevorstehenden Hes­si­schen Kommunalwahl Anhaltspunkte für ihre Entscheidung zu geben, hat die Regionalgruppe Rhein-Main des ökologisch orien­tierten Verkehrsclub Deutschland (VCD), in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kreisverbänden, den Parteien und Listen in Kommunen und Landkreisen Fragen zur Verkehrspolitik und –entwicklung gestellt und die erhaltenen Antworten im Internet veröffentlicht. In einem umfangreichen Fragenkatalog wurden die Positionen beispielsweise zum öffentlichen Nahverkehr, zum Zustand von Bahnhöfen und Haltestellen, zum Fuß- und Radverkehr oder zum Flugverkehr abgefragt. Einbezogen in diese Erhebung, waren die kreisfreien Städte Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt und Offenbach, die Landkreise Hochtaunus, Wetterau, Main-Taunus, Offenbach, Main-Kinzig und Darmstadt-Dieburg sowie die Städte und Sonder­statusstädte über 30.000 Einwohner.
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Mitgliederversammlung: VCD Hessen fordert neue Prioritäten bei Verkehrsinvestitionen

Montag, 14. Juni 2010

VCD-Hessen Pressemitteilung 16/2010, Frankfurt, 14.06.2010

Für einen effizienteren Einsatz öffentlicher Gelder bei Ver­kehrs­investitionen in Hessen hat sich der Verkehrsclub Deutschland (VCD) ausgesprochen. Angesichts knapper Mittel müsse die Landes­regierung die Prioritäten beim Ausbau umwelt­verträglicher Verkehrsmittel setzen, forderte der VCD Hessen bei der Landes­mitglieder­versammlung am Wochenende in Frankfurt.

Dringend nötig sind nach Ansicht des Umwelt- und Ver­brau­cher­verbandes zum Beispiel die Regionaltangente West zur Erweiterung des Schienennetzes im Rhein-Main-Gebiet und die Erweiterung der Regiotram im Raum Kassel nach Lohfelden und Ihringshausen. Auch die vorhandene Bahnstrecke Frankenberg–Korbach müsse renoviert und wieder in Betrieb genommen werden. Auf den mehr als 200 Millionen Euro teuren Ausbau des Flugplatzes Kassel-Calden, für den es keinen Bedarf gebe, könne dagegen verzichtet werden. Auch müsse der auf 200 Millionen Euro pro Jahr verdoppelte Straßen­bauetat des Landes auf ein vernünftiges Maß zurück­gefahren werden. Es sei Geldverschwendung, parallel zu Bahn­trassen das Angebot für Autofahrer weiter zu verbessern.
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Verkehrspolitische Bilanz von Roland Koch

Mittwoch, 26. Mai 2010

VCD Hessen, Pressemitteilung 14/2010, Wiesbaden, 26.5.2010
Viel gebaut, nichts erreicht – Bringt Bouffier Bewegung in die Verkehrspolitik?

Als „rasenden Stillstand“ kennzeichnet Werner Geiß, Vor­stands­mitglied des ökologisch orientierten Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Hessen, die Situation hessischer Mobilität am Ende der Regierungszeit von Roland Koch: „Mit fortschreitender As­phaltierung des Landes in Gestalt von Auto- und Landebahnen bleibt der Wohlstand auf der Strecke.“ Von der Landesregierung ignoriert, schwächen die einstigen „Standortfaktoren“ Verkehr und Logistik den Standort, der doch nur durch die eher lärm- und abgas­em­pfindliche Wissensgesellschaft gewinnen könne. Werner Geiß: „Mit dem Ausbau der motorisierten Mobilität hat Koch die geistige Mobilität behindert.“ Das gelte wörtlich für den Ausbau der Flug­häfen zu Lasten der Bildung. Der Verkehr dürfe nicht länger Selbstzweck sein, sondern müsse sich auch in Hessen an künftigen volks­wirtschaftlichen Strukturen orientieren. „Nicht mehr am Fließ­band, sondern in kreativen Branchen werden wir unser Brot verdienen.“, prophezeit Werner Geiß, „dafür braucht es keine neuen Autobahnen.
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Konjunkturpaket des Bundes: Hessens Schienen kommen zu kurz

Donnerstag, 30. Juli 2009

Pressemitteilung 21/2009, VCD Hessen, Kassel, 30. Juli 2009
Nur 5 von 517 Million für Hessen/Hessens Schienen kommen zu kurz

Der VCD Hessen kritisiert , dass aus dem Konjunkturpaket des Bun­des nur fünf Millionen Euro für Schienenprojekte in Hessen ver­wen­det werden. „Wenn der Bund nach fünf Milliarden allein für die Ab­wrack­prämie nur 517 Millionen für den Schienenverkehr ausgibt, ist das bereits ein Ungleichgewicht. Das Hessen davon nur ein Pro­zent erhält, ist für Bund und Land beschämend“, so VCD-Geschäfts­führer Martin Mützel.

Der Umwelt- und Verbraucherverband vermutet, dass die hessische Landesregierung hier die Interessen des Landes nicht ausreichend in Berlin vertreten hat. Bereits in seinem eigenem Kon­junk­tur­pro­gramm hatte das Land die Schiene nicht bedacht.

Nach Ansicht des VCD könnte zum Beispiel die Bahnstrecke Hanau–Gelnhausen–Fulda ausgebaut werden. „Bei Gelnhausen droht das be­stehende Baurecht zu verfallen“, so Mützel.
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Mit Bus und Bahn in die Natur – VCD-Tagung im Vogelsberg

Donnerstag, 23. April 2009

Pressemitteilung 11/2009, VCD-Hessen, Kassel/Schotten, 23. April 2009
VCD-Tagung im Vogelsberg über Perspektiven für einen sanften Tourismus in Hessen

Hessen bietet mit seinen zahlreichen Naturparks beste Vor­aus­setzungen für einen umweltverträglichen Tourismus ohne Auto. Doch die Möglichkeiten, mit Bus und Bahn anzureisen, sind von sehr unter­schiedlicher Qualität. Das hat eine Untersuchung des Verkehrs­club Deutschland (VCD) ergeben. Die Ergebnisse werden auf einer Tagung des VCD-Landesverbands Hessen am 9. Mai im Vogelsberg vor­gestellt. Dabei geht es auch um Perspektiven für einen sanften Tourismus in Hessen. Das Potenzial der wachsenden Gruppe von Gästen, die ohne Auto anreisen, wird nach Ansicht des VCD bisher zu wenig genutzt.
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Krise – Chance für nachhaltige Mo­bilitäts­ent­wicklung

Sonntag, 08. März 2009

Pressemitteilung VCD Landesverband Hessen 9/2009, Kassel, 8. März 2009

Am 7. März 2009 hat in Friedberg die diesjährige Mit­glieder­ver­samm­lung des Hessischen Landesverbandes des Verkehrs­club Deutsch­land (VCD) stattgefunden. Zahlreiche Mitglieder waren er­schienen, um aktuelle Fragen zur Verkehrsentwicklung und die an­stehenden Verbandsformalien zu diskutieren. Auch die verkehrs­politischen Sprecher der Landtagsfraktionen von SPD, FDP und Bünd­nis 90/Die Grünen haben die Gelegenheit genutzt, um dem öko­lo­gisch orientierten Verband ihre Grußworte zu übermitteln und ihre unterschiedlichen landespolitischen Positionen im Verkehrs­bereich darzulegen. Zudem wurde während der Sitzung das aktuelle VCD-Projekt „Natürlich unterwegs!“ für einen sanften Tourismus in Hes­sen mit dem öffentlichen Nahverkehr präsentiert.
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Hessen: Koalitionsvereinbarungen zum öffentlichen Verkehr

Donnerstag, 05. Februar 2009

Pressemitteilung 07/2009, VCD-Hessen Kassel/Wiesbaden, 5.02.2009
Neue Regierung muss mehr für Klimaschutz tun/Sinnvolle Ziele bei Rad, Bus und Bahn müssen auch finanziert werden

Mehr Anstrengungen im Klimaschutz hat der Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) von der neuen hessischen Landesregierung gefor­dert. Klima­freundliche Verkehrsmittel wie Busse und Bahnen und das Fahr­rad müssten eine wesentlich größere Rolle spielen als bisher. „Wer einseitig auf den Straßenbau setzt, wird es nicht schaffen, die Klima­ziele im Verkehr zu erreichen“, sagte Werner Geiß, Vor­sitzender des VCD-Landes­verbandes Hessen. Schon heute sei Hessen bundesweit Spitzenreiter bei den verkehrsbedingten Kohlen­dioxid-Emissionen. „Die Ver­kehrs­politik muss grundsätzlich um­steuern“, forderte Geiß.
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VCD kritisiert „Straßenbauwahn“ bei CDU und FDP

Donnerstag, 29. Januar 2009

Pressemitteilung 6/09, VCD-Hessen, 29.01.2009

Als „Rückfall in längst vergangene Zeiten“ bezeichnete der Ver­kehrs­club Deutschland (VCD) die von CDU und FDP an­gekündigte Ver­dop­pe­lung des hessischen Straßenbau-Etats. „Die künftigen Regierungs­fraktionen sind wohl vom Straßenbauwahn befallen“, vermutet Udo Messer, Vorstandsmitglied des VCD-Landes­verbandes Hessen. „Der öffentliche Nahverkehr ist den beiden Parteien dagegen nicht einmal eine Erwähnung wert.“ Diese Politik sei nicht zukunfts­orientiert. Es gebe keinen Bedarf, das gut ausgebaute hessische Straßen­netz in diesem gewaltigen Umfang zu erweitern. Ganz im Gegen­teil sei ein weitere Asphaltierung der Landschaft kontra­produktiv für die Bestrebungen, die Klimaschutzziele auch im Ver­kehr zu erreichen.
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