Mit ‘Hamburg’ getaggte Artikel

Planungen für Y-Trasse laut Bahnchef Grube ausgesetzt

Dienstag, 31. Januar 2012

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 2/2012, Hannover 31.01.12
VCD: „Das wars dann wohl endgültig!“/Alternativen jetzt voran­treiben

Die Y-Trasse der Deutschen Bahn zwischen Hannover, Bremen und Ham­burg ist offenbar vom Tisch. „Sollte das stimmen, ist das ein guter Tag für Norddeutschland! Wir gewinnen endlich Zeit für sinnvolle Alter­nativen zum Ausbau des Bahnverkehrs zu den Seehäfen!“, freut sich Michael Frömming, Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD). „Die CDU/FDP-Landesregierung sollte nun auch endlich Abstand nehmen von dem überholten Y-Konzept!

Bahnchef Grube hatte gestern in Walsrode nach übereinstimmenden Medienberichten erklärt, dass die rund vier Milliarden teure Bahn-Hoch­geschwindigeits­trasse in der ursprünglichen Version zunächst auf Eis gelegt werde. Der Bund habe demnach die Deutsche Bahn auf­gefordert, Alternativen anzuschauen. Grube erklärte demnach, bis Ende 2012 alternative und effiziente Lösungen anzuschauen. Nach VCD-Auffassung müssen nun vor allem der zweigleisige Ausbau von Roten­burg (Wümme) nach Verden (Aller) sowie die „Amerikalinie“ Bremen –Uelzen stärker in den Fokus treten.
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Südwest-Wahlen: „Verkehrspolitische Aus­wirkungen hoffentlich auch auf Nieder­sachsen!“

Montag, 28. März 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 7/2011, 28.03.11, Hannover.
Y-Trasse und Monstertrucks noch umsetzbar?

An den Wahlergebnissen im Südwesten kann auch die schwarz-gelbe Landesregierung in Niedersachsen nicht vorbei. Heftig umstrittene und von vielen Menschen kritisierte Vorhaben wie Y-Trasse und Monstertrucks stehen nun hoffentlich vor dem end­gültigen Aus!“, so Michael Frömming, Landesvorsitzender des Ver­kehrs­club Deutschland (VCD).

Die Milliarden-Subventionen in Prestigeprojekte, wie die Bahn-Hoch­geschwindigkeits­trasse von Hamburg und Bremen nach Hannover, aber auch in die umstrittenen neuen Autobahnen A 20 „Küsten­autobahn“ und A 39 Lüneburg – Wolfsburg, können nach Auf­fassung des VCD gerade nach der Baden-Württemberg-Wahl nicht mit in einer „Weiter-So“-Politik vorangetrieben werden. „Be­merkens­wert ist doch, dass mit Stuttgart21 ein Verkehrs­projekt einen wesentlichen Beitrag zum Verlust der CDU/FDP-Landes­mehrheit in Stuttgart geführt hat. Stuttgart21 und die Y-Trasse verbinden Milliarden-Subventionen mit spärlichen verkehrlichen Effekten. Die Menschen wollen, dass ihre Steuer­gelder in sinnvollere, glaub­würdige Projekte, etwa in den Ausbau des Schienen­nah­verkehrs, investiert werden!“, so Fröm­ming.

Insbesondere bei der Förderung des Schwerlastverkehrs auf der Straße steht Niedersachsen nun fast alleine da“, so Frömming. Mit Baden-Württemberg sei dem niedersächsischen Wirtschafts­ministerium ein treuer Bündnispartner verloren gegangen. Bislang versuchten vor allem die Landesregierungen in Hannover und Stuttgart gegen die Mehrheit der Bundesländer, überlange Lkw auf deutschen Straßen zu etablieren und somit die Konkurrenz zulasten der umweltfreundlichen Schiene zu verschärfen.

McAllister fordert Autobahngürtel für Hamburg

Freitag, 11. Februar 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 4/2011, Hannover 11.02.11
VCD: „Besser in zukunftsfähige Infrastruktur als in Autobahnen investieren“/Neben Küstenautobahn auch Ostumfahrung Hamburgs auf Wunschliste der Landesregierung

Im heutigen Weser Kurier hat Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) die Bundesregierung aufgefordert, bis Ende des Jahres einen Finanzierungsplan für den Küstenautobahn-Elbtunnel bei Drochtersen westlich von Hamburg vorzulegen. Gleichzeitig brachte McAllister eine Ostumfahrung Hamburgs mit Anschluss an die A 39 (bisher A 250) bei Lüneburg und die A 7 in der Lüneburger Heide ins Spiel. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) lehnt diese Pläne entschieden ab.

Wer um alles in der Welt soll das bezahlen? Wozu sollen diese Milliarden-Subventionen in immer mehr Fernstraßen gut sein?“, fragt Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender aus Lüneburg. „Angesichts steigender Ölpreise und hohem Umweltbewusstsein, sollten die Forderungen der Auto-Lobby nach noch mehr Straßen nicht länger 1:1 übernommen werden und endgültig der Vergangenheit angehören.“ Der VCD fordert die Länder-Regierungschefs von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg auf, sich Gedanken um eine zukunftsfähige Verkehrspolitik zu machen, anstatt auf alte Konzepte zu setzen.
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Diskussion um Schienenwegefinanzierung

Samstag, 21. August 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 15/2010, 21.10.10 Hannover/Lüneburg.
„Jetzt endlich die Y-Trasse zu Grabe tragen und bestehende Strecken ausbauen!“
Niedersachsen klammert sich weiter an alten Konzepten fest

Die Zeit für die in Norddeutschland heftig umstrittene Y-Trasse läuft ab! Es wird höchste Eisenbahn, sich rechtzeitig stattdessen für einen Ausbau des bestehenden Schienennetzes zu den nord­deutschen Seehäfen einzusetzen“, fordert Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Landesvorsitzende des Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) in Niedersachsen.

Mit der neuen, vor wenigen Tagen veröffentlichten Studie des Um­welt­bundesamtes, wurden zum wiederholten Male die zahlreichen Argumente genannt, warum die Y-Trasse keinen nennens­werten Nutzen für die Verkehrsprobleme im Norden bringt. „Niedersachsens Landes­regegierung klebt aber weiter an den Planungen für die rund vier Milliarden Euro teure Bahntrasse von Hamburg und Bremen nach Hannover. Besonders die FDP mit ihrem Verkehrsminister Jörg Bode zeigt sich beratungsresistent“, bedauert Friedrichs.
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Jetzt doch 20 Mio. Euro Planungsmittel des Bundes für die Y-Trasse?

Freitag, 04. Dezember 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 37/2009, Hannover, 4.12.2009
VCD: „Rational nicht mehr begreifbar!“ / Inzwischen 17 Jahre Diskussionen um Hochgeschwindigkeitsverkehr im Norden

Rational ist die erneute Diskussion um die Y-Trasse längst nicht mehr begreifbar!“, so Michael Frömming, niedersächsischer Landes­vorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD). Erst vor zwei Wochen hatte das Bundesfinanzministerium 20 Millionen Euro Planungs­kosten für das heftig umstrittene Hochgeschwindigkeits-Projekt zwischen Hamburg, Bremen und Hannover zurückgezogen. Nun stehen die Mittel offenbar doch wieder bereit.

Wenn es bei dem eigentlichen Projekt nicht um mindestens zwei Milliarden Steuergelder ginge, wäre das wiederholte Hickhack ein­fach nur peinlich für die politischen Akteure in Hannover und Berlin. So aber müssen wir befürchten, dass der Diskussion um die Y-Trasse doch noch einmal Leben eingehaucht wird“, so Frömming. Dabei gibt es für das Projekt fachlich keine hinreichende Be­grün­dung, da fast alle vorliegenden Gutachten den alternativen Aus­bau­maßnahmen eine höhere Effektivität und eine schnellere Umsetzung bescheinigen.
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Y-Trasse vor dem endgültigen Aus?

Dienstag, 17. November 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 34/2009, 18.11.09, Lüneburg/Hannover.

Planungskosten ohne Beteiligung der Bundesregierung/VCD: „Hoffentlich das endgültige Aus der Y-Trasse!“/Jetzt See­häfen-Anbindung mit Alternativkonzepten verbessern

Das ist eine sehr positive Nachricht für den norddeutschen Wirt­schaftsstandort: die Bundesregierung will sich nach Infor­ma­tionen der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung offen­sichtlich nicht an den 55 Millionen Euro Planungskosten für die seit 1992 geplante neue Schnellbahntrasse von Hamburg und Bremen nach Hannover beteiligen! Das müsste jetzt hoffentlich das endgültige Aus der sogenannten Y-Trasse sein!“, so Michael Frömming, Landes­vor­sitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD). Nun könn­ten kurzfristige und effektivere Maßnahmen greifen, um die An­bin­dung der Häfen zu verbessern.

Der VCD setzt sich seit Beginn der Y-Planungen für einen Ausbau der bestehenden Bahnlinien ein und erhielt dazu fachliche Un­ter­stützung durch eigene und externe Studien, die der rund 2 Milliarden Euro teuren Y-Trasse keine nennenswerten Vorteile für die norddeutschen Seehäfen bescheinigen. „Selbst das nieder­sächsische Wirtschaftsministerium hat in einer Expertise kurz­fristige Maßnahmen zur Entlastung der wichtigen Bahn­korridore vorgeschlagen, von denen einige sogar schon um­gesetzt werden“, so Frömming. „Die Y-Trasse braucht kein Mensch, ist zu teuer, zerstört eine intakte Naturlandschaft und käme eh viel zu spät!
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Entlastung der Straßen durch effizientes Schienennetz

Dienstag, 22. September 2009

Pressemitteilung 25/09, VCD-Landesverband Niedersachsen, 22.09.09, Hannover.
„Niedersachsen braucht mehr Bahn-Infrastruktur“ – End­gültige Abkehr von Y-Trasse gefordert

Angesichts überfüllter Straßen und der einhergehenden Belastungen für Mensch und Umwelt fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) den raschen Ausbau des bestehenden Schienennetzes. „Es liegen gerade in Niedersachsen viel zu viele Bahnstrecken brach“, moniert VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming.

Um die Straßen vor allem von Lkw zu entlasten sei es nach Auf­fassung des VCD erforderlich, die Investitionen der kommenden Jahre von der Straße auf die Schiene zu verlagern. „Mit den jetzt von Bundesverkehrsminister Tiefensee angekündigten 200 Millionen Euro für zusätzliche Lkw-Parkplätze an Autobahnen hätte man in Niedersachsen das ein oder andere wichtige Projekt im Schie­nen­verkehr anschieben können“, so Frömming.

Als ein Beispiel für aktuelle Probleme im Bahnverkehr nennt der VCD die eingleisige Hauptbahn von Rotenburg (Wümme) nach Verden (Al­ler). Diese rund 25 Kilometer lange eingleisige Strecke stellt ein Nadel­öhr für die Hafenhinterlandverkehre dar. Obwohl diese Ver­bin­dung seit fast 25 Jahren im sogenannten vordringlichen Bedarf des Bun­des­verkehrswegeplans für den zweigleisigen Ausbau genannt ist, hat keine Bautätigkeit stattgefunden. „In den nächsten zwei Jahren soll sogar für mehrere Monate der Personen­verkehr eingestellt werden, weil die Kapazitäten für die Güter­verkehre wegen Instandsetzungsmaßnahmen in anderen Bereichen er­schöpft ist. Da sieht man doch, wie wichtig kurz­fristige Maß­nahmen sind!“, so Frömming.

Der VCD bedauert, dass sowohl die Bundes- als auch die Lan­des­regierung weiterhin an der rund vier Milliarden Euro teuren Hoch­ge­schwin­dig­keitstrasse von Hamburg und Bremen nach Hannover, der Y-Trasse, festhalten. „Die Strecke ist viel zu teuer, zerstört eine intakte Naturlandschaft, bringt kaum Entlastungseffekte und kommt eh viel zu spät – wenn überhaupt“, so Frömming. „Statt dauerhaft an der Y-Trasse zu planen sollte jetzt mit konkreten kleinteiligen und sofort wirksamen Maßnahmen begonnen werden.

Dazu zählen neben Rotenburg – Verden und dem Ausbau des so­genannten Heidekreuzes Bremen – Soltau – Uelzen sowie Ham­burg – Soltau – Hannover die Zulaufstrecken auf die Hamburger und Bremer Häfen. Für die Anbindung von Cuxhaven ist unter anderem die Wiedereinrichtung von einer Kreuzungsmöglichkeit in Nordholz erforderlich, damit von Cuxhaven überhaupt wieder Güterzüge in Richtung Bremen verkehren können. Als Option für künftige zusätzliche Verkehre sollten weitere Bahnstrecken gesichert und ausgebaut werden, darunter Bassum – Rahden sowie Lüneburg – Dannenberg –Salzwedel.

DB AG sperrt ICE-Strecke Berlin – Hamburg wegen Sanierung

Donnerstag, 19. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 17/09 – Berlin, 19.02.09
VCD: Fahrpreise während der Bauphase reduzieren

Zwischen dem 1. März und dem 13. Juni 2009 saniert die Deutsche Bahn AG die Eisenbahnstrecke Berlin – Hamburg. Bahnreisende müs­sen daher Umwege und Fahrzeitverlängerungen in Kauf nehmen. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert die DB AG auf, die Fahr­preise während der Bauzeit zu reduzieren. Da bereits beim Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke versäumt wurde, Überholgleise ein­zu­bauen, seien die Nachteile für die Bahnkunden hausgemacht.
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Deutsche Bahn AG streicht Nachtzug Hamburg – Paris

Dienstag, 28. Oktober 2008

Pressemitteilung 30/2008 (VCD-Nds) VCD-Landesverbände Niedersachsen und Nord, Hamburg/Hannover, 29. Oktober 2008
VCD: „Umweltfreundliche Bahn forciert weiteren Flug­verkehr!“/Politik und Bahn zum Einlenken aufgefordert

Mit großem Unverständnis reagiert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf die Einstellung der direkten Nachtzugverbindung von Hamburg über Bremen nach Brüssel und Paris. Zum Fahrplanwechsel im Dezember müssen Fahrgäste nach Paris einen weiten Umweg nehmen; die Nachtanbindung nach Brüssel geht verloren. Es han­delt sich hierbei um die einzige noch verbliebene umsteigefreie Ver­bindung zwischen der Hansestadt und Brüssel sowie Paris.
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Bahnstrecke Zeven – Tostedt bleibt erhalten

Montag, 29. September 2008

Pressemitteilung 25/2008, VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover/Landkreis Rotenburg, 29.09.2008
VCD: Positives Signal für niedersächsische Schienen-Infra­struktur/Weitere Verbindungen vor Abbau bewahren

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt ausdrücklich den Be­schluss zum Erhalt der Bahnstrecke Zeven – Tostedt. Der Auf­sichts­rat der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe/Weser GmbH (EVB) hat somit ein positives Signal für die Zukunft des Schienen­verkehrs im ländlichen Raum gestellt. „Das ist ein richtungsweisender Schritt für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik mit Vorbildcharakter für an­de­re Landesteile“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Michael Fröm­ming.
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