Mit ‘Güterverkehr’ getaggte Artikel

Keine neue Schienen-Umfahrung für Sulingen

Donnerstag, 22. Dezember 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 31/2011, Hannover/Sulingen 22.12.11
VCD: „Die Eisenbahn als Zukunftsverkehrsmittel gehört in die Stadt!“/Mittelfristig wieder Personenzüge nach Bremen und Bielefeld gefordert

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) freut sich über die Aufgabe der Planungen für eine Schienen-Umfahrung der Stadt Sulingen. Nach Informationen der Neuen Westfälischen hat der Verwaltungsausschuss der Stadt Sulingen von dem umstrittenen Projekt Abstand genommen. „Selten freuen wir uns, dass keine Schienen verlegt werden. Im Falle Sulingen hätte dies aber die Bestrebungen für die mittelfristige Reaktivierung der durchgehenden Bahnstrecke (Bremen -) Bassum – Rahden (- Bielefeld) erschwert“, so Michael Frömming, VCD-Landes­vorsitzender in Niedersachsen. „Die Eisenbahn als Zukunfts­ver­kehrs­mittel gehört in die Stadt!
(weiterlesen…)

VCD: Deutschland droht beim internationalen Schienengüterverkehr das Abstellgleis

Dienstag, 20. Dezember 2011

VCD Landesverband Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 38/11, Stuttgart, 20. Dezember 2011
Logistikbranche kritisiert Engpässe in Schienenkorridoren / Finanzierung des Bundes vollkommen unzureichend / Rheintalbahn weiterhin Opfer von Straßenbau und Stuttgart 21

Die Rheintalbahn zwischen Offenburg und Basel ist der schlimmste Engpass für den zentralen Güterverkehrskorridor zwischen Rotterdam und Genua. Zu dieser Einschätzung kommen die vier international tätigen Logistikunternehmen DB Schenker Rail, TX Logistik, SBB Cargo und BLS Cargo bei der Präsentation ihrer Anforderungen an europäische Schienenkorridore am Montag in Berlin. Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) sieht sich durch deren Einschätzung erneut in seiner Kritik an der falschen Investitionspolitik des Bundes bestätigt.

Die im jetzt vorgestellten Investitionsrahmenplan des Bundesverkehrs­ministeriums bis 2015 für den Ausbau der Rheintalbahn zur Verfügung stehenden Mittel reichen nach Einschätzung des VCD nicht aus, um den europäischen Anforderungen an einen effizienten und modernen Güterverkehr auf der Schiene gerecht zu werden.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Der europäische Schienen­güter­verkehr ist ein enormer Wachstumsmarkt. Deutschland droht hier lang­fristig das Abstellgleis, weil sich der Bundes­verkehrs­minister weigert, für den dringend notwendigen Ausbau der Rheintalbahn die nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen.” (weiterlesen…)

Keine Castor-Transport auf unsicheren Strecken!

Freitag, 23. September 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 21/2011 Hannover/Lüneburg, 23.09.2011
Nach schwerem Unglück mit Gefahrgutzügen/Risiken durch menschliches Versagen sind unkalkulierbar

Nach dem jüngsten schweren Zugunglück mit Gefahrgutzügen am Mitt­wochabend bei Bleicherode in Thüringen bekräftigt der VCD seine Forderung nach Optimierung der Sicherheitstechnik auf allen Bahn­strecken. „Die Risiken für Mensch und Umwelt müssen auch auf der Castor-Strecke durch die bestmögliche technische Sicherung auf ein Minimum reduziert werden. Da gerade die Wendlandbahn in Niedersachsen zwischen Lüneburg und Dannenberg nicht über die vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA) vorgeschriebene Sicherheitstechnik verfügt, darf auch der Castor-Zug nicht rollen“, fordert Hans-Christian Friedrichs, stell­vertretender Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD).
(weiterlesen…)

Neue Gleisanschlüsse für Gütertransporte schwer umsetzbar

Mittwoch, 21. September 2011

Pressemitteilung 20/2011 VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover/Lüneburg, den 21. September 2011
VCD: „Land und Bund müssen eingleisige Bahnstrecken sicherer machen!“/Im Landkreis Lüneburg droht ein sinnvolles Verkehrsprojekt zu scheitern

Nach dem schweren Zugunglück bei Hordorf am 29. Januar 2011 verschärfte das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) die Regeln für eingleisige Bahnstrecken mit weitreichenden Folgen für den Bahnverkehr. „Mehr Sicherheit ist dringend geboten, Land und Bund sind hier in der Pflicht, umgehend die Auflagen des EBA zu erfüllen. Weitere Wettbewerbs­nachteile der Schiene sind nicht hinnehmbar“, erklärt Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD).
(weiterlesen…)

VCD begrüßt Überprüfung nichtfinanzierter Verkehrsprojekte aus dem Fünfjahresplan

Donnerstag, 15. September 2011

Presseinformation, Berlin, 9. September 2011
Erhalt und Ausbau der Infrastruktur muss vor Neubau stehen

Zu den Plänen des Bundesverkehrsministeriums, Investitionsprojekte aus dem aktuellen Fünfjahresplan zu streichen, erklärt Michael Ziesak, Bundesvorsitzender des ökologische Verkehrsclub VCD: “Endlich merkt die Bundesregierung, dass eine Bundesverkehrs­wegeplanung ohne seriöse Finanzierung keinen Sinn macht. Viele Verkehrsprojekte stehen nur auf dem Papier. So ist es nur konsequent, alle Projekte erneut auf den Prüf­stand zu stellen.

Ziesak sieht in der Streichung von nichtfinanzierten Bauvorhaben aus dem Fünfjahresplan die große Chance für einen Neuanfang in der Bundes­verkehrswegeplanung. Er betont aber: “Grundsätzlich muss es um den Erhalt und den Ausbau gehen, bevor an einen Neubau gedacht wird“.
(weiterlesen…)

Landwirtschaftliche Produkte stärker per Bahn transportieren

Donnerstag, 15. September 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 18/2011, Hannover, 08.09.11
Zur einsetzenden Zuckerrüben-Saison

Die jetzt einsetzende Ernte von Zuckerrüben nimmt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) zum Anlass, den Transport von landwirtschaftlichen Produkten wieder stärker mit der umweltfreundlichen Bahn zu fordern. Alleine zur Zuckerfabrik in Uelzen rollen in den nächsten 134 Tagen ca. 2,45 Mio. Tonnen Zuckerrüben verteilt auf knapp 95.000 Lkw-Fuhren, ein Großteil davon über die B 4 aus Schleswig-Holstein. Das sind 880 Vierzigtonner am Tag und somit 36 pro Stunde. Zum Zuckerwerk Schladen südlich von Braunschweig sind täglich bis zu 600 Lkw unterwegs, ein Transport per Schiene findet seit Jahren nicht mehr statt.
(weiterlesen…)

Freie Fahrt für Monstertrucks = Mehr Stau für alle

Mittwoch, 24. August 2011

VCD Landesverband Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 22/2011, Stuttgart, 24. August 2011
“Monstertrucks haben auf deutschen Straßen nichts zu suchen“

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) unterstützt die Landesregierung in Baden-Württemberg in ihrem Bemühen, zusammen mit anderen Bundesländern den geplanten Feldversuch mit überlangen LKWs noch zu stoppen. VCD-Landes­vor­sitzender Matthias Lieb: “Monster­trucks haben auf deutschen Straßen nichts zu suchen.“ Die so genannten Gigaliner stellten nicht nur ein Sicherheitsrisiko für alle anderen Verkehrsteilnehmer dar. Sie belasteten die Straßen­infra­struktur über­durchschnittlich, so dass auf den Steuer­zahler teure Folgekosten durch Straßen­schäden und zwingende Umbau­maßnahmen zukämen. Zudem verschärften sie aufgrund des höheren Lade­volumens den Konkurrenzdruck auf die umwelt­freundliche Eisen­bahn, befürchtet Lieb.

Der VCD weist darauf hin, dass für die längeren Laster auch die Lichtsignalanlagen (Ampeln) umgerüstet werden müssten: (weiterlesen…)

Wieder schwere Lkw-Unfälle in Niedersachsen

Mittwoch, 20. Juli 2011

Pressemitteilung 15/2011, VCD-Landesverband Niedersachsen, 20.07.2011 Hannover
VCD: „Gefährliche Routine einer falschen Verkehrspolitik!“/Höhere Lkw-Maut auf allen Straßen gefordert

Vollsperrung auf der A 7 zwischen Göttingen und Kassel nach Unfall mit vier Lkw, nichts geht mehr“, so die aktuellen Meldungen der Ver­kehrs­nachrichten. Wieder einmal verursacht der steigende Schwer­last­verkehr ein Verkehrchaos auf Niedersachsens Straßen. Angesichts der täglichen Nachrichtenlage über Beeinträchtigungen des Straßen­verkehrs durch zu viele Lkw fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) wiederholt die Politik zum Einlenken auf.

Wir sehen eine gefährliche Routine in der aktuell falschen Verkehrspolitik, die zunehmend schwere Unfälle auf den Straßen zur Folge hat“, so Michael Frömming, VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen. „Dass die Lage auf den Straßen angesichts immer mehr Lkw unerträglich geworden ist, sieht doch ein Blinder mit dem Krückstock!

An die Landesregierung in Hannover richtet der VCD die Forderung, sich für eine deutliche Reduzierung des Schwerlastverkehrs ein­zu­setzen. Eine der erforderlichen Maßnahmen hierzu sollte die Anhebung der Lkw-Maut auf 45 Cent pro gefahrenen Kilometer auf allen Straßen sein. „Niemand muss verhungern, wenn weniger Lkw auf den Straßen unterwegs sind. Aber die meisten Lkw-Transporte sind angesichts der Dumpingpreise im Lkw-Gewerbe schlicht überflüssig und belasten Mensch und Klima.

VCD begrüßt prominenten Gast auf Delegiertenversammlung

Montag, 11. Juli 2011

VCD Landesverband Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 17/2011, Stuttgart, 11. Juli 2011
Landesvertreterversammlung tagt in Stuttgart

­Verkehrsminister Hermann dankt VCD-Mitgliedern für geleistete Arbeit

Mit Verkehrsminister Winfried Hermann konnte der Landesverband des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland (VCD) e.V. vergangenen Samstag einen prominenten Redner auf seiner alljährlichen De­le­gier­tenkonferenz begrüßen.

Verkehrminister Hermann dankte dem VCD und seinen Mitgliedern für deren kom­petentes und konstruktives Engagement für eine nachhaltigere Verkehrspolitik in Baden-Württemberg. „Der VCD kann für sich in Anspruch nehmen, außerordentlich erfolgreiche Arbeit seit seiner Gründung im Jahr 1986 bis heute geleistet zu haben“, anerkennt Minister Hermann den langjährigen Einsatz der VCD-Aktiven. „Die inno­va­tiven Konzepte und Ideen des Verkehrsclubs sind für die jetzige Regierung ein wert­voller Input, um die im Koalitionsvertrag genannten ver­kehrs­politischen Ziele zu erreichen.
(weiterlesen…)

VCD begrüßt Einführung eines lärmabhängigen Trassenpreissystems

Donnerstag, 07. Juli 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 16/2011, Stuttgart, 06. Juli 2011
Regelung von Bund und Bahn begünstigt Ausbau des bundesweiten Schienennetzes

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. begrüßt die Ankündigung von Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadt­entwicklung und Deutscher Bahn (DB) AG, mit dem Fahrplan 2012/13 lärmabhängige Trassenpreise sowie einen Bonus für lärmarme Güterwagen einführen zu wollen. Dies sei ein richtiger und wichtiger Schritt, um bei den Bürgern in vom Schienenlärm besonders betroffenen Regionen mehr Akzeptanz zu erreichen, freut sich der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb.

Diese schon seit langem vom VCD geforderte Regelung des Ver­ursacherprinzips bietet gerade für den Ausbau der Rheintalbahn die Chance, die berechtigten Lärmschutz­interessen der dortigen Anwohner sowie den dringend notwendigen Ausbau unter einen Hut zu bekommen“, erklärt Matthias Lieb.

(weiterlesen…)