Mit ‘GSV’ getaggte Artikel

Erzgebirger Bürgerinitiative und der Beton­lobby­verband GSV

Dienstag, 21. April 2015

Pressemitteilung VCD-Landesverband Elbe-Saale

Mehr Straßen bauen = weniger Verkehr?

Wieder eine Einwohnerversammlung, die zum Ergebnis kommt, dass der Verkehr im Ort nicht mehr erträglich ist, dass eine Orts­umgehung her muss und dass jetzt eine Bürgerinitiative gegründet werden muss. Und wieder saß die Straßenbaulobby mit am Tisch“, so Lutz Dressler, stellvertretender Vorsitzender des öko­logischen VCD Landesverband Elbe-Saale.

Grund für den Lobbyvorwurf: Die neue Bürgerinitiative in Schönfeld erhält Unterstützung von einem Verein namens „Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Straßen- und Verkehrsplanung“ (GSV). Über diese berichteten bereits das ARD-Magazin „Panorama“ und das Magazin „Der Spiegel“: Die GSV sei der verlängerte Arm der Asphaltindustrie. Nach den Berichten wird die GSV von einem Förder­verein finanziert, in welchem unter anderem der Deutsche Asphaltverband e.V., die HeidelbergCement AG und die Strabag AG sitzen. Demnach sorge die GSV selbst für die Einberufung von Einwohnerversammlungen auf denen die Bürgerinitiativen „Pro Straße“ gegründet werden und unterstützt dann diese Bewegungen finanziell und mit den notwendigen politischen Kontakten. (weiterlesen…)

Bürgerinitiative „pro B 172 Südumfahrung“CDU lenkt mit unberechtigten Gegenangriffen von der Kritik des VCD ab

Donnerstag, 24. November 2011

Pressemitteilung VCD, Landesverband Elbe-Saale, 25.11.2011

Der VCD wehrt sich gegen eine falsche Darstellung seiner Lobby-Kritik durch die Bürgerinitiative (BI) B172. Nach Aussagen des BI-Sprechers Peter Liebers (gleichzeitig CDU-Kreisgeschäftsführer) habe der VCD die gesamte BI als eine reine CDU-Veranstaltung bezeichnet. Dies weist Lutz Dressler vom VCD Landesverband Elbe-Saale energisch zurück: „Das haben wir nie getan, im Gegenteil: Die Kritik richtet sich allein an die CDU, die die BI zusammen mit den Asphaltlobbyisten von der GSV ins Leben gerufen hat. Alle anderen Unterstützer der Bürgerinitiative haben dies sicherlich nicht gewusst. Sie sollten deswegen jedoch ihr Engagement in der Bürgerinitiative überdenken.

Um zu erkennen, dass die GSV (Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Straßen- und Verkehrsplanung) eben kein Umwelt-Lobbyverein ist, wie es der Name vermuten lassen könnte, genüge eine kleine Internetrecherche: Panorama, Spiegel, die taz und weitere Medien haben bereits entsprechend kritisch berichtet. „Hier geht es um gezielte Meinungsmanipulation. Die Straßenbaufirmen versuchen durch Bürgerinitiativen pro Ortsumgehungen, an deren Gründung sie beteiligt sind, sich den Rückhalt in der Bevölkerung zu erkaufen“, so Dressler. „Ich frage mich ob sich eine Bürgerinitiative auch ohne Beteiligung der GSV gebildet hätte.

Versteckspiel der Asphaltlobby muss beendet werden

Dienstag, 28. April 2009

Gemeinsame Pressemitteilung von LobbyControl, dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale und der Aktions­gemeinschaft Verkehr Nordhessen (AVN)
28.04.2009

Die Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Straßen- und Ver­kehrsplanung soll Finanzierung und Vorstandsstrukturen offen legen Still und unauffällig trifft sich einer der wichtigsten Asphalt­lobbyvereine am Mittwoch im niedersächsischen Duderstadt: die Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Straßen- und Verkehrsplanung (GSV). Aus diesem Anlass fordern die Aktionsgemeinschaft Verkehr Nordhessen (AVN), LobbyControl und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale die GSV auf, ihr Versteckspiel zu beenden und ihre Finanzierung und Vorstandsstrukturen offen zu legen.
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Thüringen: Straßenbauwirtschaft unterstützt Bürgerinitiativen für neue Straßen

Donnerstag, 04. Dezember 2008

Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale e.V., Leipzig, 4. Dezember 2008

Der ökologisch orientierte Verkehrsclub Deutschland (VCD) LV Elbe-Saale macht darauf aufmerksam, dass in Thüringen mehrere Bür­ger­initiativen Schützenhilfe von einer “Gesell­schaft zur Förderung um­welt­gerechter Straßen- und Verkehrsplanung” (GSV) erhalten. VCD-Sprecher Lutz Dressler: “Dieser von der Asphalt­wirtschaft finanzierte Lobbyverband sagt den Initiativen, wie sie den größt­möglichen Druck für den Straßenbau erzeugen, und berät sie, an welche Türen sie zu klopfen haben. Verfügt sie doch selbst über beste Kontakte zu Politik und Straßen­bau­behörden. Hinzu kommen kleine Geldspritzen zum Drucken von Plakaten oder zur Gestaltung einer Website, die die Arbeit erleichtern.

Nach Recherchen des VCD unterstützt die GSV in Thüringen (weiterlesen…)

Bürgerinitiative lässt sich von der Asphaltwirtschaft unterstützen

Montag, 24. November 2008

Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale, Leipzig, 22. November 2008

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Elbe-Saale, macht anlässlich eine aktuellen Falls darauf aufmerksam, dass bür­ger­schaftliches Engagement von cleveren Industrie­unter­neh­mun­gen für die eigenen, finanziellen Interessen ausgenutzt wird.

So lässt sich die Bürgerinitiative “Pro Ortsumgehung B93 Gößnitz” nach Recherchen des VCD von der „Gesellschaft zur Förderung um­welt­gerechter Straßen- und Verkehrsplanung“ (GSV) beraten. Bei der GSV handelt es sich nach Aussage von VCD-Sprecher Lutz Dressler „um eine von der Straßenbau- und Automobilindustrie finanzierte Lobbygruppierung, die sich für ihr einziges Ziel, nämlich den Bau möglichst vieler Straßen, gern schon einmal unter dem Deck­mantel „Umweltschutz“ versteckt.“ Die GSV könne eine Initiative in Sachen des größtmöglichen Protests gut beraten, habe sie doch aus der Lobbyarbeit bei Politikern auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene und in die Straßenbauämter genug Kenntnisse, an welche Türen die ehrenamtlich Aktiven zu klopfen haben.
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