Mit ‘Gigaliner’ getaggte Artikel

Niedersachsen muss Gigaliner-Feldversuch auf den Prüfstand stellen

Mittwoch, 20. Februar 2013

Pressemitteilung, Berlin, 20. Februar 2013.
Chance vertan: Statt gefloppten Feldversuch mit Lang-Lkw auf den Prüfstand zu stellen, belässt Niedersachsen alles beim Alten

Die rot-grüne Koalition in Niedersachsen nimmt heute offiziell ihre Arbeit auf. Dabei wird klar, im Bereich Verkehrspolitik haben SPD und Grüne die große Chance vertan, ein Zeichen für mehr Verkehrs­sicherheit und Klimaschutz zu setzen. Obwohl der im Januar 2012 auf Bundesebene gestartete Feldversuch mit Lang-Lkw ein klarer Flop ist, hat es die neue Landesregierung versäumt, ihre Beteiligung am Feldversuch auf den Prüfstand zu stellen. Aus Sicht des ökologischen Verkehrsclubs VCD ist das eine Enttäuschung.

Fakt ist, statt der anvisierten 400 Fahrzeuge sind heute bundes­weit nur 28 Gigaliner unterwegs. Trotz eindringlicher Motivations­versuche durch Verkehrsminister Peter Ramsauer, zeigt das Speditionsgewerbe bisher kein Interesse. Lediglich 20 Speditionen beteiligen sich. Eine Evaluierung zu den Problemen mit Giga­linern im Straßen­verkehr ist somit bis heute nicht machbar. Auf der extrem dünnen Basis der bisher erhobenen Daten, können weder genaue Aussagen zu generellen Problemen im Straßen­verkehr, noch zur Steigerung der Infrastrukturkosten gemacht werden.
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Bilanz 10 Jahre schwarz-gelber Verkehrspolitik in Niedersachsen

Donnerstag, 10. Januar 2013

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 1/2013, Hannover, 10.01.13
VCD: „Vom Aussitzen bis zum Totalausfall!“/Viel Aufholarbeit für künftige Landesregierung

Zehn Tage vor der Landtagswahl in Niedersachsen hat der Verkehrs­club Deutschland (VCD) Bilanz der zehnjährigen Regierungs­arbeit von Schwarz-Gelb gezogen. Die aktuelle Regierungskoalition hinter­lässt aus Sicht des Umwelt- und Verbraucher­verbandes VCD im Bereich Mobilität und Logistik keinen guten Eindruck.

Verkehrspolitik in Niederachsen: Straßenneu-,  Schienenabbau“ (Celle, Januar 2013)

Verkehrspolitik in Niederachsen: Straßenneu-, Schienenabbau“ (Celle, Januar 2013)


Wichtige Projekte, wie etwa die An­bindung der länd­lichen Regionen durch einen bes­se­ren Öffent­li­chen Nah­verkehr, wur­den aus­ge­ses­sen. Im Bereich der Lo­gis­tik muss man an­ge­sichts der Fixierung auf un­bezahl­bare Straßen­projekte, wie A 20 oder A 39, von einem Total­ausfall sprechen“, so VCD-Landes­vorsitzender Michael Frömming. „Mit den zusätzlich 241 von FDP-Verkehrs­minister Jörg Bode geforderten Straßen-Neubauprojekten zeigt sich mit Blick auf knappe öffentliche Kassen ein Realitätsverlust, der nur noch mit den anstehenden Land­tags­wahlen zu erklären ist!
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VCD begrüßt Weiterbau-Stopp der A 20

Donnerstag, 07. Juni 2012

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 12/2012, Hannover. 5.06.2012
Schleswig-Holstein setzt wichtige verkehrspolitische Signale für den ganzen Norden/Schienen-Vorrang, Gigaliner-Aus, Hafenkonzept mit überregionaler Bedeutung

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sieht im Koalitionsvertrag der neuen Schleswig-Holsteinischen Landesregierung wichtige über­regionale Aspekte, die auch für Niedersachsen von Bedeutung sind. „Der Weiterbau-Stopp für die A 20 in Schleswig-Holstein westlich der A 7 muss nun auch in Hannover zu Reaktionen führen“, so Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Vorsitzender des VCD-Landes­verbandes Niedersachsen.
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Gigaliner: Was nicht in Fahrt kommt gehört beendet

Donnerstag, 26. April 2012

Pressemitteilung, Berlin, 26. April 2012.

Feldversuch mit Gigalinern muss gestoppt werden – Schluss mit den Tricks meinen über 1.000 Bürger und senden Protestmail an Bundes­verkehrsminister Ramsauer

Bundesweit und umweltfreundlich, das waren Worte mit denen Bundes­verkehrsminister Ramsauer für den Feldversuch mit Gigalinern warb. Doch gut zwei Monate nach dem offiziellen Startschuss kommen die Riesen-Lkw weiterhin nicht in Fahrt. Noch bevor der Test tatsächlich gestartet ist, scheint er gescheitert.

Die Mehrheit der deutschen Bundesländer erkannte schnell, Gigaliner sind weder umweltfreundlich noch verkehrspolitisch sinnvoll. Heute be­teiligen sich lediglich sieben von 16 Bundesländern am Feldversuch. Und gerade einmal elf Fahrzeuge sind aktuell auf Tour. Am heutigen Donnerstag will das Bundesverkehrsministerium retten was noch zu retten ist. Zur Pressebegegnung sind Speditionen, Ländervertreter und Wirtschaftsverbände eingeladen. Für den ökologischen Ver­kehrs­club VCD ein Termin, auf dem das Ende des Feldversuches besiegelt werden sollte.
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Schluss mit den Tricks: Gigaliner gehören nicht auf unsere Straßen

Montag, 05. März 2012

Pressemitteilung, Berlin, 5. März 2012.
VCD startet Protestkampagne um Stopp des Feldversuchs für Gigaliner zu erwirken

Schluss mit den Tricks, Herr Ramsauer: Keine Gigaliner! Nirgends.

Schluss mit den Tricks, Herr Ramsauer: Keine Gigaliner! Nirgends.

Im Blitz­licht­ge­wit­ter bei MAN, wollte Verkehrs­minister Peter Ramsauer heute den Startschuss für den Feld­versuch mit Giga­linern geben. Doch was hinter ver­schlos­se­nen Türen, ohne Beteiligung von Bundestag und Bundes­rat, verordnet wurde, scheint nun zu floppen – zu Recht meint der ökologische Verkehrs­club VCD.

Die Mehrheit der deutschen Bundesländer hat erkannt, dass die 25,25 Meter langen Gigaliner weder umweltfreundlich noch verkehrspolitisch sinnvoll sind. Sie bedeuten weniger Platz und weniger Verkehrssicherheit auf unseren Straßen. Von »Ökolastern«, die ein Mehr an konventionellen Lastwagen ersetzen, kann nicht die Rede sein. Denn würden Gigalinern erst einmal fahren, käme es zu einer negativen Verlagerung des Verkehrs, weg von der Schiene zurück auf die Straße. Das heißt, nicht weniger sondern mehr Straßenverkehr“, so Michael Ziesak, VCD-Bundes­vorsitzender.
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Gigaliner gehören nicht auf Europas Straßen

Donnerstag, 16. Februar 2012

Presseinformation, Berlin, 16. Februar 2012.
VCD kritisiert Ramsauers Bemühungen auf europäischer Ebene

Erst scheitert Bundesverkehrsminister Ramsauer mit dem Werben für Lang-Lkw in Deutschland − am ursprünglich bundesweiten Feldversuch beteiligen sich nur noch sieben von 16 Bundesländern − und schon versucht er das Thema über die europäische Ebene voranzutreiben. Ein Affront in den Augen des ökologischen Verkehrsclubs VCD.

Die Mehrheit der deutschen Bundesländer hat erkannt, dass Gigaliner weder umweltfreundlich noch verkehrspolitisch sinnvoll sind. Sie bedeuten weniger Platz und weniger Verkehrssicherheit auf deutschen Straßen. Darum auch die breite Ablehnung gegenüber dem Feldversuch, der am 5. März 2012 starten soll.” so Heidi Tischmann, Referentin für Ver­kehrs­politik beim VCD. „Der Widerstand regt sich und nun versucht Minister Ramsauer über den Umweg „Europa” die Fahrerlaubnis für Giga­liner in Deutschland und Europa zu erreichen.
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Güterverkehrslogistik in Niedersachsen

Freitag, 09. Dezember 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 28/2011, Hannover 9.12.11
VCD: „Erschreckend dürftige Konzepte der Landesregierung!“/CDU/FDP konzeptionslos bei zukunftsfähiger Wirtschafts- und Verkehrspolitik

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) wirft der niedersächsischen Landesregierung erschreckend dürftige Konzepte zur Lösung der Ver­kehrsprobleme vor. „Wer wie CDU und FDP in Hannover heute noch auf mehr und größere Lkw setzt, gleichzeitig Milliarden für neue Straßen fordert, hat einen antiquierten Blick für die wichtigen Zukunftsaufgaben in unserem Bundesland!“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming anlässlich der heutigen Landtagssitzung.

Auf eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Dirk Toepffer und Karsten Heineking (CDU) zum Thema Güterlogistik sowie Dr. Silke Lesemann (SPD) zum „Gigaliner“ hatte Verkehrminister Jörg Bode (FDP) unter anderem wiederholt für den Bau der rund drei bis vier Milliarden teuren Autobahnen A 20 („Küstenautobahn“) und A 39 Lüneburg – Wolfsburg plädiert. Zum „Gigaliner“ äußerte der Minister wörtlich, es sei „klug, überzeugenden Transport-Konzepten wie dem Lang-Lkw eine Chance zu geben“.
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Feldversuch Gigaliner

Montag, 07. November 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 24/2011, 07.11.11 Hannover/Bremen.
VCD: „Bremen soll bloß nicht gegenüber der Lkw-Lobby ein­knicken!“/Niedersachsen als schlechtes Beispiel für Logistik­politik kritisiert

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hofft angesichts des erheblichen aktuellen Drucks der Lkw-Lobby auf den Bremer Senat, dass die dortige rot-grüne Landesregierung an der Ablehnung des Gigaliner-Feldversuchs festhält.

Diese Monstertrucks sind für den Straßenverkehr zu gefährlich und verschärfen die Wettbewerbsnachteile gegenüber der umweltfreundlichen Schiene! Wir als Niedersachsen sind sehr dankbar, dass Bremen sich nicht an dem Gigaliner-Unsinn beteiligt, das gibt Raum für eine bessere Verkehrspolitik“, so Michael Frömming, VCD-Landesvorsitzender.

Niedersachsens Landespolitik orientiert sich nach VCD-Auffassung seit Jahren zu einseitig auf die Straße und vernachlässigt die Schiene. In vielen Regionen droht angesichts der falschen Güterverkehrspolitik der Anschluss an die Bahn für immer verloren zu gehen. „Eine zukunfts­orientierte Verkehrspolitik sollte zum Ziel haben, die Lkw-Verkehre durch eine Erhöhung der Lkw-Maut auf 45 Cent auf allen Straßen auf ein Mindestmaß zu reduzieren und die Gefährdung der anderen Verkehrs­teilnehmer zu reduzieren“, so Frömming.

Zwei Jahre schwarz-gelbe Verkehrspolitik: Altes Denken – statt kluge Konzepte für Umwelt und Menschen

Freitag, 28. Oktober 2011

Presseinformation, Berlin, 28. Oktober 2011

Während die Bundesregierung mit dem Atomausstieg die notwendige Abkehr von der Kernenergie – zwar langsam aber unumkehrbar – vor­genommen und damit Handlungsfähigkeit gezeigt hat, brachte sie in den vergangenen zwei Jahren in der Verkehrspolitik nur unsorgfältig bearbeitete Entwürfe zustande. Zur Halbzeit der Legislaturperiode wurden noch nicht einmal die im Koalitionsvertrag vereinbarten Auf­gaben angegangen, wie zum Beispiel die nachhaltige Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehr.

Bei der Infrastrukturfinanzierung fiel Verkehrsminister Ramsauer nichts Besseres ein, als immer wieder die Pkw-Autobahnmaut in Form einer allgemeinen Gebühr (Vignette) aus der Mottenkiste zu holen. Eine solche Maut wäre jedoch extrem unsozial und ohne positive Umwelt­wirkung, denn alle Autofahrer würden mit einer Gebühr – gleichgültig wie viel sie fahren – belasten.
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„Nationale Konferenz Güterverkehr und Logistik“ tagt morgen in Hannover

Mittwoch, 12. Oktober 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 23/2011, Hannover, 12.10.11
VCD erhofft sich klares Bekenntnis zum Ausbau des bestehenden Bahnnetzes zu den Seehäfen/Logistik zu oft mit unnötigen Verkehrsprojekten gleichgesetzt

Anlässlich der „Nationalen Konferenz Güterverkehr und Logistik“ an diesem Donnerstag in Hannover erhofft sich der Verkehrsclub Deutschland (VCD) von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) ein klares Bekenntnis für den Ausbau des bestehenden Bahnnetzes. Gleichzeitig fordert der VCD die Abkehr von unnötigen Großvorhaben wie Y-Trasse, A 20 „Küstenautobahn“ und A 39 Lüneburg – Wolfsburg.

Güterverkehr und Logistik wird leider oft gleichgesetzt mit Milliarden-Subventionen in Prestigeprojekte. Je teurer, desto besser lautet das Credo bisheriger Verkehrspolitik“, bilanziert der niedersächsische VCD-Landes­vorsitzende Michael Frömming. Dabei könnte schon die Ausweitung der Lkw-Maut auf das gesamte Straßennetz und deren angemessene Erhöhung auf 45 Cent pro Kilometer unnötige Subventionen für neue Straßen, schwere Unfälle und Umwelt­belastungen verringern. „Es wäre hilfreich, wenn ein wenig verkehrs- und klimapolitischer Weitblick morgen in Hannover auf der Agenda stünde. Beim Blick auf die Tagesordnung fehlt jedoch der Bereich Umwelt und Klimaschutz vollständig; dafür geben sich bewährte Straßenbau­lobbyisten die Klinke in die Hand“, so Frömming. „Chance verpasst!
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