Mit ‘Gigaliner’ getaggte Artikel

Güterverkehrslogistik in Niedersachsen

Freitag, 09. Dezember 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 28/2011, Hannover 9.12.11
VCD: „Erschreckend dürftige Konzepte der Landesregierung!“/CDU/FDP konzeptionslos bei zukunftsfähiger Wirtschafts- und Verkehrspolitik

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) wirft der niedersächsischen Landesregierung erschreckend dürftige Konzepte zur Lösung der Ver­kehrsprobleme vor. „Wer wie CDU und FDP in Hannover heute noch auf mehr und größere Lkw setzt, gleichzeitig Milliarden für neue Straßen fordert, hat einen antiquierten Blick für die wichtigen Zukunftsaufgaben in unserem Bundesland!“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming anlässlich der heutigen Landtagssitzung.

Auf eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Dirk Toepffer und Karsten Heineking (CDU) zum Thema Güterlogistik sowie Dr. Silke Lesemann (SPD) zum „Gigaliner“ hatte Verkehrminister Jörg Bode (FDP) unter anderem wiederholt für den Bau der rund drei bis vier Milliarden teuren Autobahnen A 20 („Küstenautobahn“) und A 39 Lüneburg – Wolfsburg plädiert. Zum „Gigaliner“ äußerte der Minister wörtlich, es sei „klug, überzeugenden Transport-Konzepten wie dem Lang-Lkw eine Chance zu geben“.
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Feldversuch Gigaliner

Montag, 07. November 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 24/2011, 07.11.11 Hannover/Bremen.
VCD: „Bremen soll bloß nicht gegenüber der Lkw-Lobby ein­knicken!“/Niedersachsen als schlechtes Beispiel für Logistik­politik kritisiert

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hofft angesichts des erheblichen aktuellen Drucks der Lkw-Lobby auf den Bremer Senat, dass die dortige rot-grüne Landesregierung an der Ablehnung des Gigaliner-Feldversuchs festhält.

Diese Monstertrucks sind für den Straßenverkehr zu gefährlich und verschärfen die Wettbewerbsnachteile gegenüber der umweltfreundlichen Schiene! Wir als Niedersachsen sind sehr dankbar, dass Bremen sich nicht an dem Gigaliner-Unsinn beteiligt, das gibt Raum für eine bessere Verkehrspolitik“, so Michael Frömming, VCD-Landesvorsitzender.

Niedersachsens Landespolitik orientiert sich nach VCD-Auffassung seit Jahren zu einseitig auf die Straße und vernachlässigt die Schiene. In vielen Regionen droht angesichts der falschen Güterverkehrspolitik der Anschluss an die Bahn für immer verloren zu gehen. „Eine zukunfts­orientierte Verkehrspolitik sollte zum Ziel haben, die Lkw-Verkehre durch eine Erhöhung der Lkw-Maut auf 45 Cent auf allen Straßen auf ein Mindestmaß zu reduzieren und die Gefährdung der anderen Verkehrs­teilnehmer zu reduzieren“, so Frömming.

Zwei Jahre schwarz-gelbe Verkehrspolitik: Altes Denken – statt kluge Konzepte für Umwelt und Menschen

Freitag, 28. Oktober 2011

Presseinformation, Berlin, 28. Oktober 2011

Während die Bundesregierung mit dem Atomausstieg die notwendige Abkehr von der Kernenergie – zwar langsam aber unumkehrbar – vor­genommen und damit Handlungsfähigkeit gezeigt hat, brachte sie in den vergangenen zwei Jahren in der Verkehrspolitik nur unsorgfältig bearbeitete Entwürfe zustande. Zur Halbzeit der Legislaturperiode wurden noch nicht einmal die im Koalitionsvertrag vereinbarten Auf­gaben angegangen, wie zum Beispiel die nachhaltige Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehr.

Bei der Infrastrukturfinanzierung fiel Verkehrsminister Ramsauer nichts Besseres ein, als immer wieder die Pkw-Autobahnmaut in Form einer allgemeinen Gebühr (Vignette) aus der Mottenkiste zu holen. Eine solche Maut wäre jedoch extrem unsozial und ohne positive Umwelt­wirkung, denn alle Autofahrer würden mit einer Gebühr – gleichgültig wie viel sie fahren – belasten.
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„Nationale Konferenz Güterverkehr und Logistik“ tagt morgen in Hannover

Mittwoch, 12. Oktober 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 23/2011, Hannover, 12.10.11
VCD erhofft sich klares Bekenntnis zum Ausbau des bestehenden Bahnnetzes zu den Seehäfen/Logistik zu oft mit unnötigen Verkehrsprojekten gleichgesetzt

Anlässlich der „Nationalen Konferenz Güterverkehr und Logistik“ an diesem Donnerstag in Hannover erhofft sich der Verkehrsclub Deutschland (VCD) von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) ein klares Bekenntnis für den Ausbau des bestehenden Bahnnetzes. Gleichzeitig fordert der VCD die Abkehr von unnötigen Großvorhaben wie Y-Trasse, A 20 „Küstenautobahn“ und A 39 Lüneburg – Wolfsburg.

Güterverkehr und Logistik wird leider oft gleichgesetzt mit Milliarden-Subventionen in Prestigeprojekte. Je teurer, desto besser lautet das Credo bisheriger Verkehrspolitik“, bilanziert der niedersächsische VCD-Landes­vorsitzende Michael Frömming. Dabei könnte schon die Ausweitung der Lkw-Maut auf das gesamte Straßennetz und deren angemessene Erhöhung auf 45 Cent pro Kilometer unnötige Subventionen für neue Straßen, schwere Unfälle und Umwelt­belastungen verringern. „Es wäre hilfreich, wenn ein wenig verkehrs- und klimapolitischer Weitblick morgen in Hannover auf der Agenda stünde. Beim Blick auf die Tagesordnung fehlt jedoch der Bereich Umwelt und Klimaschutz vollständig; dafür geben sich bewährte Straßenbau­lobbyisten die Klinke in die Hand“, so Frömming. „Chance verpasst!
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Freie Fahrt für Monstertrucks = Mehr Stau für alle

Mittwoch, 24. August 2011

VCD Landesverband Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 22/2011, Stuttgart, 24. August 2011
“Monstertrucks haben auf deutschen Straßen nichts zu suchen“

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) unterstützt die Landesregierung in Baden-Württemberg in ihrem Bemühen, zusammen mit anderen Bundesländern den geplanten Feldversuch mit überlangen LKWs noch zu stoppen. VCD-Landes­vor­sitzender Matthias Lieb: “Monster­trucks haben auf deutschen Straßen nichts zu suchen.“ Die so genannten Gigaliner stellten nicht nur ein Sicherheitsrisiko für alle anderen Verkehrsteilnehmer dar. Sie belasteten die Straßen­infra­struktur über­durchschnittlich, so dass auf den Steuer­zahler teure Folgekosten durch Straßen­schäden und zwingende Umbau­maßnahmen zukämen. Zudem verschärften sie aufgrund des höheren Lade­volumens den Konkurrenzdruck auf die umwelt­freundliche Eisen­bahn, befürchtet Lieb.

Der VCD weist darauf hin, dass für die längeren Laster auch die Lichtsignalanlagen (Ampeln) umgerüstet werden müssten: (weiterlesen…)

Feldversuch für überlange Lkw

Dienstag, 16. August 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 16/2011, Hannover 16.08.2011
VCD: „Niedersachsen soll sich von Monstertrucks verabschieden!“/Nur sieben von 16 Bundesländern halten an „Gigalinern“ fest

Niedersachsen soll sich nach Auffassung des Verkehrsclub Deutschland (VCD) nicht an dem Feldversuch zur Einführung überlanger Lkw beteiligen. „Diese Monstertrucks stellen nach unserer Auffassung ein Sicherheitsrisiko für die Fernstraßen dar. Außerdem verschärfen sie auf­grund des höheren Ladevolumens den Konkurrenzdruck auf die um­welt­freundliche Eisenbahn“, befürchtet der niedersächsische VCD-Landes­vorsitzende Michael Frömming.
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Monstertrucks auf Niedersachsens Landstraßen?

Freitag, 25. Februar 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 5/2011, Hannover 25.02.11
VCD: „Das kann nur ein Irrtum sein!“/Statt Förderung des Lkw-Verkehrs besser den Schienenverkehr unterstützen

Das kann nur ein Irrtum sein! Die Landesregierung wird das hoffentlich noch heute dementieren“, so Michael Frömming, Landes­vorsitzender des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) in Nieder­sachsen. Hintergrund: Nach Informationen der Nachrichten­agentur dpa und Radio Bremen will die CDU/FDP-Landesregierung die in der Bevölkerung umstrittenen „Monstertrucks“ auch auf Bundes- und Landstraßen in Niedersachsen schicken.
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Verkehrsgerichtstag 2011 in Goslar

Mittwoch, 26. Januar 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 3/2011, Hannover 26.01.11
VCD: „Lkw sind nicht nur ein Verkehrs-Sicherheitsrisiko, sondern auch eine unnötige Umweltbelastung“/Verlagerung von Transporten auf die Schiene muss vorrangiges Ziel sein

Angesichts des heute beginnenden Verkehrsgerichtstages in Goslar fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) von der Politik eine Kehrt­wende in der Logistik-Politik. In einer der Arbeitsgruppen, „Lkw-Verkehr: Motor der Wirtschaft oder ‚rollende Bombe’“, diskutieren Verkehrsexperten über die erheblichen Unfallfolgen des zunehmenden Lkw-Verkehrs.

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Logistikstandort Niedersachsen

Dienstag, 30. November 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 26/2010, Hannover, 30.11.10
VCD fordert Weichenstellung für zukunftsfähiges Transport­gewerbe/Verlagerung von Transporten auf die Schiene muss vorrangiges Ziel sein

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert Politik und Lo­gis­tik­wirtschaft auf, die Weichen für ein zukunftsfähiges Nieder­sachsen zu stellen. „Angesichts der täglichen schweren Verkehrsunfälle, den zunehmenden Umweltbelastungen und absehbar steigenden Kraft­stoff­preise benötigen wir dringend weniger Schwerlastverkehr auf unseren Straßen!“, so Michael Frömming, VCD-Landes­vor­sitzender in Niedersachen.

Kein Mensch versteht, warum Lkw über hunderte von Kilometern un­nütz durchs Land fahren und der Steuerzahler für immer neue Straßen­projekte zur Kasse gebeten werden soll.“ Als Beispiele nennt Frömming Krabben, die per Lkw zum Pulen aus Cuxhaven nach Polen gefahren werden, um wenige Tage später wieder an der deutschen Nordseeküste verkauft zu werden. „Das ist volks­wirt­schaftlicher Schwachsinn!
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Neuausrichtung des Masterplans Güterverkehr und Logistik

Montag, 22. November 2010

VCD-Pressemitteilung 106/10 – Berlin, 22.11.10
VCD: Logistikstandort Deutschland stärken – Belastungen für Mensch und Umwelt senken!

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert den heute von Bundes­verkehrsminister Peter Ramsauer vorgestellten Aktionsplan Güter­verkehr und Logistik als inakzeptabel. Mit dem Aktionsplan sollen ausgewählte Maßnahmen des von der Vorgängerregierung im Jahr 2008 verabschiedeten Masterplans Güterverkehr und Logistik konkret umgesetzt werden.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Zukunftsfähigkeit der Bereiche Güterverkehr und Logistik in Deutschland hängen nicht ausschließlich von wirtschaftlichen Faktoren ab, wie das Bun­des­verkehrsministerium glauben machen will, sondern auch davon, dass die bereits bestehenden und weiter wachsenden Belastungen für Mensch und Umwelt gesenkt werden. Bei der jetzigen Neuausrichtung des Masterplans Güterverkehr und Logistik wird dieser Aspekt jedoch völlig vernachlässigt. Stattdessen trägt das Papier eindeutig die Handschrift der Straßengüterlobby. Verkehrs­vermeidung und -verlagerung fehlen völlig. Angesichts von Klima­wandel und verstopften Straßen ist das schlichtweg Harakiri-Politik.
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