Mit ‘Gäubahn’ getaggte Artikel

Verkehrsclub unterstützt gemeinsame Forderung, Gäubahn-Ausbau voranzubringen

Dienstag, 28. Juni 2016

Pressemitteilung, Stuttgart, 28. 06 2016

Der ökologische Verkehrsclub VCD unterstützt die Forderung des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg und der Anrainer­kommunen, den Ausbau der internationalen Bahnlinie Stuttgart – Zürich – Mailand (Gäubahn) durch die Aufnahme in den ‚Vordringlichen Bedarf’ des Bundesverkehrs­wegeplans (BVWP) 2030 endlich voranzubringen. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten warten die betroffenen Gemeinden und die Schweiz darauf, dass der Vertrag von Lugano umgesetzt werde, kritisiert Matthias Lieb, VCD-Landes­vorsitzender.

Matthias Lieb: Es sei bezeichnend für die Verkehrspolitik des Bundes, dass 20 Jahre nach dem Vertrag von Lugano, in dem sich die Schweiz und Deutschland zum Ausbau der Zubringerstrecken zum Gotthardtunnel verständigt hätten, in Deutschland noch nicht einmal Klarheit bestünde, wie die damals vereinbarten Fahrzeiten auf der Gäubahn überhaupt erreicht werden könnten.

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VCD fordert Grundsatzdiskussion zu Stuttgart 21

Montag, 06. Juni 2016

Pressemitteilung, Stuttgart, 06. 06 2016

Angesichts der neuerlichen Kostenerhöhungen und Bauzeitverschiebungen bei gleichzeitig immer deutlicher zu Tage tretenden ungelösten Sicherheits- und Leistungsfähigkeitsfragen fordert der Landesverband Baden-Württemberg des ökologischen Verkehrsclubs VCD eine Grundsatzdiskussion zu Stuttgart 21:

„Die neuerlichen Verzögerungen und die Steigerung der Baukosten zeigen, dass die Bahn – allen Versprechungen zum Trotz – das Projekt Stuttgart 21 nicht im Griff hat. Anders als der Bau des Gotthard-Tunnels in der Schweiz läuft Stuttgart 21 sowohl kostenmäßig als auch zeitmäßig aus dem Ruder“, bemängelt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. Die Frage nach der Sicherheit aufgrund der geneigten Gleise und Bahnsteige sei nach wie vor nicht geklärt und werde aus politischen Gründen verschoben – aus VCD-Sicht sei nicht ausgeschlossen, dass die Inbetriebnahme des Schrägbahnhofs überhaupt nicht genehmigungsfähig sei. Der Verkehrsclub fordert deswegen alle Beteiligte, das Land Baden-Württemberg, die Stadt Stuttgart, den Verband Region Stuttgart und die Deutsche Bahn auf, Kosten und Nutzen des Projektes neu zu überdenken.
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Bundesverkehrswegeplan 2030 enttäuscht

Mittwoch, 16. März 2016

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 9/2016, Stuttgart, 16. März 2016

­Verkehrswegeplan hält Klimaschutzvorgaben nicht ein

Enttäuscht über den heute vorgestellten Entwurf des Bundes­verkehrs­wegeplans (BVWP) 2030 zeigt sich der Landes­verband Baden-Württemberg des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD). „Statt eines integrierten, vernetzten Ansatzes für eine Mobilität der Zukunft, die im Einklang mit den globalen Klimaschutzzielen steht, ist der BVWP zumeist nur eine Ansammlung von Straßenbauprojekten“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb und weist darauf hin, dass erst kürzlich eine Expertenkommission der Bundes­regierung zur Energiewende festgestellt habe, dass ‚die Zielerreichung im Verkehrs­bereich nicht ausreichend ernst genommen wird’.

Und während der BVWP von einer Steigerung im Schienen­güter­verkehr ausgehe, ver­künde parallel dazu die bundeseigene Deutsche Bahn (DB) AG den weiteren Rückzug des Unternehmens aus dem Güterverkehr in der Fläche – dies seien alles keine integrierten Ansätze, kritisiert der VCD.
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Eingesparte Bundesmittel für weitere Schienen­projekte verwenden

Donnerstag, 16. Juli 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 23/2015, Stuttgart, 16. Juli 2015
EU-Fördermittel für Verkehrsprojekte

VCD: Entlastung des Bundeshaushalts bietet großartige Chance zur Realisierung weiterer wichtiger Bahnprojekte im Land

­Finanzierungsvertrag für Südbahn zügig unterzeichnen

Der ökologische Verkehrsclub freut sich über den unerhofften Geldsegen aus Brüs­sel, der für den Bundeshaushalt eine gewaltige Entlastung bei der Finanzierung von Verkehrsprojekten bedeute. So übertreffe das EU-Fördervolumen für baden-württem­bergische Bahnprojekte den Jahresetat des Bundes für Schienenprojekte in ganz Deutschland. Damit erhalte der Bund einen gewaltigen zusätzlichen Spielraum. Der VCD fordert daher, mit diesen Einsparungen auf Bundesebene weitere wichtige Schienenprojekte in Baden-Württemberg endlich umzusetzen.
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VCD fordert 500 Mio. Euro bei Filderbahnhof einzusparen

Dienstag, 23. September 2014

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 20/2014, Stuttgart, 23. September 2014
Kombivariante deutlich günstiger und von SMA als leistungsfähiger bewertet

Angesichts der mangelhaften Leistungsfähigkeit der sogenannten ‚Antragstrasse’ der Deutschen Bahn (DB) AG für den Plan­fest­stellungsabschnitt 1.3 des Bahn­projektes Stuttgart 21 und an­gesichts der hohen Kosten für diese Bahnhofs­variante auf den Fildern, hält es der ökologische Verkehrsclub VCD für un­verant­wortlich, die auf ihre Leistungsfähigkeit geprüften und erheblich kosten­günstigeren Varianten weiter­hin zu ignorieren.

Während in Düsseldorf für 50 Millionen Euro und in Frankfurt für rund 100 Millionen Euro Fernbahnhöfe an Flughäfen errichtet worden sind, soll in Stuttgart die Flughafen­anbindung über 730 Millionen Euro kosten“, kritisiert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb die aktuellen Planungen. Zudem würde man sich für dieses viele Geld auch noch neue Engpässe einkaufen, wundert sich Matthias Lieb über die bisherigen Konzeptionen.
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Klarstellung zum Austritt des VCD aus dem Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21

Freitag, 24. Januar 2014

VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 22. Januar 2014
Klarstellung zum Austritt des Verkehrsclubs aus dem Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21

Mit Stuttgart 21 wird ohne konkreten Bedarf ein gut funk­tio­nieren­der Bahnhof zerstört, um auf der frei werdenden Bahnfläche mitten in Stuttgart neue Büros und teure Stadt­wohnungen zu bauen. Gegen diesen planerischen Unsinn hat sich der VCD Landesverband Baden-Württemberg von Anfang an gewandt und eine eigene Alternative, den „Kopfbahnhof21“ entwickelt. Unser Protest gegen Stuttgart gründet darauf, dass der neue Stuttgarter Tunnelbahnhof weniger leistet als der bestehende Kopfbahnhof und damit einem Ausbau der umweltfreundlichen Schienen rund um Stuttgart dauer­haft behindert.

Zusammen mit anderen Verbänden und Initiativen hatte sich der VCD dem Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 angeschlossen. Unser Ziel, Stuttgart 21 politisch zu verhindern, konnten wir mit der Volks­abstimmung nicht erreichen. Bei Stuttgart 21 ist die grün-rote Landes­regierung gespalten. Im Landtag wie im Gemeinderat von Stuttgart haben die S21 Befürworter eine Dreiviertelmehrheit.
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Deutsche Bahn investiert das wenige Geld in die falschen Projekte

Montag, 04. November 2013

Presseinformation Nr. 23/2013, Stuttgart, 04. November 2013
Engpassbeseitigung wichtiger als Prestigeprojekt Stuttgart 21

Grundsätzlich hat der ökologische Verkehrsclub VCD Verständnis für die Forderung von Bahnchef Dr. Grube, der mehr Geld vom Bund für Investitionen in das Eisen­bahn-Netz fordert. Denn tatsächlich werde in Deutschland seit Jahren nur noch sehr wenig in den Erhalt und Ausbau des Eisenbahnnetzes investiert, in Europa sei Deutsch­land fast Schlusslicht, während Österreich und die Schweiz, aber auch Großbritannien, Frankreich und Italien mehr Geld pro Ein­wohner für den Schienen­verkehr aufwenden, wie der VCD mit Hin­weis auf Studien der Allianz pro Schiene erklärt.

Doch die wenigen Mittel des Bundes und der Bahn werden auch noch in die falschen Projekte investiert –statt Engpassbeseitigung wird ein unsinniges Prestigeprojekt durch­gepeitscht“, kritisiert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb die Investitionen der Deut­schen Bahn (DB) AG in Baden-Württemberg.
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Substanzloser Bahngipfel

Donnerstag, 06. Juni 2013

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 14/2013, Stuttgart, 06. Juni 2013
Ankündigungen ohne Finanzierungsperspektive/Verbindliche Mittelzusagen des Bundes für andere Projekte fehlen

­Vorwurf der Kannibalisierung durch Stuttgart 21 bleibt bestehen

Zum gestrigen Bahngipfel zwischen Bahnchef Grube und Minister­präsident Kretsch­mann erklärt der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD): „Die Aussagen von Bahnchef Grube, über acht Milliarden Euro in die baden-württembergische Schienen­infra­struktur investieren zu wollen, hören sich zwar gut an –jedoch be­inhalten diese Aussagen keinerlei finanzielle Substanz.” Be­kannt­lich investiere die Deutsche Bahn (DB) AG nicht eigenes Geld in den Neu- und Ausbau von Bahnstrecken, sondern Mittel des Bundes, so der VCD.
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VCD begrüßt neues Fahrplankonzept für Gäubahn

Donnerstag, 28. März 2013

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 9/2013, Stuttgart, 28. März 2013
Neue Züge und einheitlicher Tarif steigern Nutzen für Fahrgäste

Mit der heute von der Deutschen Bahn (DB) AG und dem Land vorgestellten Neu­konzeption des Fahrplans auf der Gäu­bahn­strecke, könne aus Sicht des öko­lo­gi­schen Verkehrsclubs (VCD) der vor drei Jahren in Gang gesetzte Teufelskreis unter­brochen und wieder eine attraktive Perspektive für die Gäubahn angeboten werden.

Eine für die Fahrgäste der Gäubahn besonders erfreuliche Er­rungenschaft ist, dass der Nah­verkehrstarif zukünftig auch im IC anerkannt wird. Damit können sie zukünftig de facto doppelt so viele günstige Verbindungen nutzen im Vergleich zu heute, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb, der schon seit mehreren Jahren für eine Neu­kon­zep­tion auf der Gäubahn geworben hatte.
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Kein Landesgeld für Flughafenbahnhof

Montag, 18. März 2013

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 7/2013, Stuttgart, 18. März 2013
Nutzen nicht nachgewiesen –Vorgehen der Bahn nicht akzeptabel

Der ökologische Verkehrsclub VCD fordert die Landesregierung auf, kein zusätzliches Geld für einen veränderten Flughafenbahnhof auf den Fildern einzusetzen. „Die Pro­jekt­befürworter haben schon längst jegliches Gespür für Geld verloren“, beklagt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb und verweist auf die Kosten des Filder­abschnitts mit dem Flughafenbahnhof in Höhe von 760 Millionen Euro im Vergleich zum Ausbau des Bahnhofs Stuttgart-Vaihingen um einen weiteren Bahn­steig für drei Millionen Euro.

Wie die Projektbefürworter einen 250fachen Nutzen des Bahnhofs an der Flughafen­straße im Vergleich zur sofort realisierbaren Va­ri­ante Bahnhof Vaihingen nachweisen wollen, ist völlig unklar“, erklärt Matthias Lieb. Dies sei nur dadurch zu begründen, dass bei Stuttgart 21 schon lange nicht mehr der gesunde Menschen­verstand, son­dern nur noch Prestigedenken die Entscheidungen bestimme, beklagt Matthias Lieb.
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