Pressemitteilung VCD Dresden/Elbe Saale, Dresden, 16/12/2009
Die Ortsgruppe Dresden des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) stellt die Ergebnisse des aktuellen ADAC-Tests zu den Fußgängerüberwegen in Frage. VCD-Sprecher Lutz Dressler nahm speziell zum Pirnaischen Platz Stellung, den der ADAC mit “gut” bewertet: “Wenn man beim Testen durch die Windschutzscheibe schaut, ist das Ergebnis nicht verwunderlich. Aus Fußgängersicht verdienen die Überwege hier aber eher ein “befriedigend”.”
So kritisiert der VCD unter anderem die Ampelschaltung am Überweg vom Stadtmuseum zur Straßenbahnhaltestelle der Linien 1, 2 und 4: “Wer da nicht kräftig genug auf den nahezu unempfindlichen Drücker haut, kann lange warten, dass es Grün wird.” An dieser Stelle gehen daher laut Dressler nicht Wenige bei Rot über die Straße. “Und selbst wenn man dann mal das nette gehende Ampelmännchen zu Gesicht bekommt, ist bereits wenige Sekunden später wieder rot zu sehen. Für gehbehinderte Menschen ist es hier nahezu unmöglich, die Straße innerhalb der Grünphase zu überqueren.” Für VCD-Sprecher Dressler sind sogenannte “Bettelampeln” generell keine gute Lösung: “Wie würde man es als Autofahrer empfinden, wenn man vor Ampeln aussteigen müsste, um dann per Knopfdruck seine Grünanforderung mitzuteilen?” Bei Kreuzungsampeln fordert der VCD deshalb mit jedem Ampelumlauf eine Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer.
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