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	<title>VCD-Blog &#187; Fußgänger</title>
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	<description>Ein Blog des Verkehrsclub Deutschland e.V. zum Thema Ökologie, Verbraucherschutz und Verkehr.</description>
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		<title>Der ökologische Verkehrsclub (VCD) fordert Förderung umweltfreundlicher Mobilität</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 21:41:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Rheinland-Pfalz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
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		<description><![CDATA[VCD Rheinland-Pfalz, Pressemitteilung / offener Brief zu den Koalitionsverhandlungen, Mainz, 28.4.2011
Der VCD begrüßt die aktuellen Verlautbarungen zum angestrebten verkehrspolitischen Kurs der zukünftigen Landesregierung. „Wenn die Koalitionsparteien es schaffen, trotz der schon massiven Störfeuer von Lobbyisten und Bundespolitikern den angedeuteten Kurs einzuschlagen, ist dies wirklich ein großer Schritt zu einer nachhaltig-zukunftsfähigen Verkehrswende“, so die Landesvorsitzende Dr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD Rheinland-Pfalz, Pressemitteilung / offener Brief zu den Koalitionsverhandlungen, Mainz, 28.4.2011</em></p>
<p>Der VCD begrüßt die aktuellen Verlautbarungen zum angestrebten verkehrspolitischen Kurs der zukünftigen Landesregierung. „<em>Wenn die Koalitionsparteien es schaffen, trotz der schon massiven Störfeuer von Lobbyisten und Bundespolitikern den angedeuteten Kurs einzuschlagen, ist dies wirklich ein großer Schritt zu einer nachhaltig-zukunftsfähigen Verkehrswende</em>“, so die Landesvorsitzende Dr. Helga Schmadel. „<em>Bus- und Bahnnutzer werden es besonders begrüßen, wenn ihre seit Jahren vorgebrachten Verbesserungsvorschläge endlich eine reelle Chance auf Verwirklichung bekommen. Nur so kann der ÖPNV eine echte umweltfreundliche Alternative zum Pkw werden.</em>“</p>
<p>Der VCD sieht einen Planungs- und Baustopp aller anstehenden Straßeninfrastrukturmaßnahmen und der Flughafenausbauten als dringend erforderlich an, um den Nutzwert vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung neu zu überprüfen. Sind doch die verkehrsplanerischen Alternativen oftmals günstiger, risikoärmer und auf lange Sicht kostengünstiger. Dies gilt nach Ansicht des VCD besonders für den Hochmoselübergang und die Rheinbrücken (Mittel&shy;rhein, Kornsand und Karlsruhe).<br />
<span id="more-3531"></span></p>
<p>Sofortigen Handlungsbedarf sieht der VCD bei der Minderung des Verkehrslärms. Insbesondere beim Bahnlärm reicht das Warten auf Maßnahmen des Bundes und der EU nicht aus, hier muss die Landesregierung sofort alles in ihrer Macht stehende tun, um den Bahnlärm zu verringern.</p>
<p>Bei der bisherigen Landesregierung vermisste der VCD zudem eine angemessene Förderung von Rad- und Fußgängern. Deren innerörtliche Wege sind oft alles andere als nutzerfreundlich.</p>
<p>Detaillierte Forderungen und Maßnahmenvorschläge des VCD befinden sich in folgendem offenen Brief an die Fraktionen des Landtages:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Mitglieder des Landtages und der zukünftigen Landesregierung von Rheinland-Pfalz,</p>
<p>zunächst einmal möchten wir Ihnen zu Ihren Wahlerfolgen recht herzlich gratulieren und wünschen Ihnen eine ziel&shy;orientierte Arbeit insbesondere im Zeichen des Verbraucher- und Umweltschutzes.</p>
<p>Der ökologische Verkehrsclub (VCD) setzt sich seit nunmehr 25 Jahren für eine umweltorientierte Verkehrspolitik und eine nutzerfreundliche Mobilität für alle Verkehrsteilnehmer ein.</p>
<p>In Rheinland-Pfalz beobachten wir mit unseren gut 2.500 Mitgliedern das Geschehen sehr genau und bringen zum Ende der Koalitionsverhandlungen und zum Beginn der Regierungsarbeit unsere Forderungen und Ideen noch einmal konkret vor:</p>
<ol>
<li>Der Verkehr ist in den letzten Jahrzehnten zu stark zu Lasten der Bürger und des Steuerzahlers angestiegen. Es wurde zu wenig darauf geachtet, dass die Wege kurz gehalten werden, sondern man hat – und das betrifft insbesondere die Bürger von RLP – den PKW (MIV = motorisierter Individual&shy;verkehr) als bevorzugtes Verkehrsmittel entwickelt. Dies hat zu teurer Infrastruktur und zu einer hohen finanziellen Belastung der Autonutzer geführt, die dadurch weniger Geld für andere Ausgaben/Konsumgüter zur Verfügung haben, ohne die Mobilität der Bürger wirksam zu steigern. Hier ist dringend eine gegenläufige Entwicklung einzuleiten, um aus Landessicht den finanziellen Spielraum durch langfristig geringere Infrastrukturkosten zu verbessern und aus Bürgersicht die Verkehrs&shy;mittel&shy;wahl&shy;freiheit zu erhöhen, die Wege zu verkürzen und somit die persönlichen Mobilitätskosten zu senken. Zudem ist die Klima- und Umweltbelastung durch den Verkehr überdurchschnittlich schnell zu senken. Eine Einschränkung der Wirtschaftskraft wird insofern nicht gesehen, weil das Ziel einer Verkürzung der Wege zwangsläufig zu einer Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft führt und heimische Arbeitsplätze bevorzugt.
</li>
<li>Der Fuß- und Radverkehr als umweltfreundlichster Verkehr gehört deshalb überdurchschnittlich gefördert. Erster Ansatz muss hier die Verkürzung der Wege sein, die in der Raumplanung ansetzen muss. Dann müssen Benachteiligungen gegenüber anderen Verkehren ausgeräumt werden, um den Fuß- und Radverkehr attraktiver zu machen. Die Förder&shy;maß&shy;nahmen sollten sich nicht auf den Bau von touristischen Radwegen beschränken, sondern Alltags&shy;verkehrs&shy;anforderungen hervorheben sowie z.B. Abstellanlagen für Räder unterstützen.
</li>
<li>Der Bahn- und Busverkehr ist weiter zu entwickeln, damit sich die Nutzerzahlen des im Ansatz richtigen RLP-Taktes in den nächsten Jahren wiederum verdoppeln. Dazu gehört der Bau weiterer Stationen, insbesondere in den Zentren Mainz, Trier und Koblenz sowie die Verdichtung des Angebotes auch in der Fläche, um den ÖPNV zu einer echten Alternative zum Pkw zu machen. Noch vor dem Ausbau und der Reaktivierung der Bahninfrastruktur steht eine bessere Information und Heranführung der Verkehrsteilnehmer an das Bahn- und Busangebot. Es ist immer wieder festzustellen, wie groß das Informationsdefizit und wie hoch die  Zugangs&shy;schwelle liegt. Hier ist sehr viel Marketing und Kundenberatung gefordert. Zudem sollte in jedem Zug ein Zugbegleiter Fahrkarten verkaufen, Hilfestellung geben und das Sicherheitsgefühl erhöhen.
</li>
<li>Die Straßeninfrastruktur ist überdurchschnittlich entwickelt und bedarf vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und der erforderlichen Rückregionalisierung der Güterströme keines weiteren Ausbaus sondern einer Prüfung der bestehenden und instand zuhaltenden Bauten. Dies betrifft insbesondere die Brücken. Wir sehen die Finanzierung der Instandhaltung der Brücken als nicht mehr gewährleistet an und fordern einen sofortigen Planungs- und Baustopp aller anstehenden Straßenbrückenbauwerke bis ein zukunfts&shy;orientiertes Verkehrsgesamtkonzept den Bedarf an Neubauten unter Prüfung aller Alternativ&shy;möglichkeiten ausweist.
</li>
<li>Ebenso müssen die Flughäfen Hahn, Zweibrücken und Speyer verkehrskonzeptionell überdacht werden. Steuerfinanzierte, stark klimabelastende Verkehre sind nicht zukunftsweisend und müssen ein&shy;geschränkt bzw. steuerlich entsprechend ihrer Schadens&shy;auswirkung belastet werden.</li>
</ol>
</blockquote>
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		<title>Schlaglöcher: VCD fordert Sanierung nicht nur für Hauptstraßen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 12:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Hessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fußverkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[VCD-Hessen, Pressemitteilung 2/2011, Kassel, 9. Februar 2011
Verkehrsclub hält Pflege des vorhandenen Netzes für wichtiger als Neubauten
Von den Frostschäden auf den Straßen, die der zweite strenge Winter in Folge verursacht hat, sind nicht nur Autofahrer betroffen. Der ökologische Verkehrsclub VCD weist darauf hin, dass auch Fuß- und Radwege starke Schäden davongetragen haben, und fordert, die Winterfolgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Hessen, Pressemitteilung 2/2011, Kassel, 9. Februar 2011</em><br />
<strong>Verkehrsclub hält Pflege des vorhandenen Netzes für wichtiger als Neubauten</strong></p>
<p>Von den Frostschäden auf den Straßen, die der zweite strenge Winter in Folge verursacht hat, sind nicht nur Autofahrer betroffen. Der ökologische Verkehrsclub VCD weist darauf hin, dass auch Fuß- und Radwege starke Schäden davongetragen haben, und fordert, die Winterfolgen nicht nur auf den Hauptstraßen zu beheben. Die Landes&shy;regierung hatte angekündigt, für die Reparatur von Landes- und kommunalen Straßen 100 Millionen Euro zusätzlich zur Ver&shy;fügung zu stellen. Martin Mützel, Geschäftsführer des VCD Hessen: „<em>Die Medien richten den Fokus ihrer Berichterstattung auf Auto&shy;bahnen und Durchgangsstraßen und die starke Autolobby wird dafür sorgen, dass vor allem dort ausgebessert wird. Ver&shy;nach&shy;lässigt werden jedoch häufig Fuß- und Radwege und auch Neben&shy;straßen in Wohngebieten.</em>” Nicht nur Fahrbahnen, auch viele Geh- und Radwege würden große Schäden aufweisen. Tiefe Schlag&shy;löcher in Tempo-30-Zonen seien für Autofahrer unkom&shy;for&shy;ta&shy;bel, für Radfahrer jedoch extrem gefährlich: Sie erhöhten sie die Sturz- und Unfallgefahr.<br />
<span id="more-3210"></span><br />
Die Diskussion um die Winterschäden zeigt nach Ansicht des VCD, dass beim Straßenbau immer auch die Folgekosten zu beachten sind. Angesichts knapper öffentlicher Kassen sei es nicht ver&shy;tret&shy;bar, das dichte hessische Straßennetz immer weiter aus&shy;zu&shy;bauen. &#8220;<em>Dem Land und den Kommunen muss endlich klar werden, dass mit jeder neuen Straße ständig neue Kosten für den Erhalt der Straßen&shy;infrastruktur entstehen, die kaum noch auf&shy;zu&shy;bringen sind</em>&#8220;, sagte Mützel. Vorrang müsse die Pflege des vorhandenen Netzes haben. Da die Landtagsmehrheit vor zwei Jahren das Budget für den Straßenbau verdoppelt habe, könnten die Kosten für die Schlag&shy;lochsanierung ohne weiteres aus diesem aufgeblähten Etat genommen werden.</p>
<p><!-- Rückfragen: Martin Mützel, Geschäftsführer VCD Hessen --></p>
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		<title>Straßenschäden durch strengen Winter</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2011-01-05-strasenschaden-durch-strengen-winter/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Jan 2011 21:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[VCD-Pressemitteilung 02/11 &#8211; Berlin, 05.01.11
VCD fordert Sanierung nicht nur für Hauptstraßen
Von den Frostschäden auf den Straßen, die der zweite strenge Winter in Folge bundesweit verursacht hat, sind nicht nur Auto&#173;fahrer betroffen. Der ökologische Verkehrsclub VCD weist darauf hin, dass auch Fuß- und Radwege starke Schäden davon&#173;getragen haben, und fordert, die Winterfolgen umfassend zu beheben. 
Gerd [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Pressemitteilung 02/11 &#8211; Berlin, 05.01.11</em><br />
<strong>VCD fordert Sanierung nicht nur für Hauptstraßen</strong></p>
<p>Von den Frostschäden auf den Straßen, die der zweite strenge Winter in Folge bundesweit verursacht hat, sind nicht nur Auto&shy;fahrer betroffen. Der ökologische Verkehrsclub VCD weist darauf hin, dass auch Fuß- und Radwege starke Schäden davon&shy;getragen haben, und fordert, die Winterfolgen umfassend zu beheben. </p>
<p>Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: &#8220;<em>Die Medien richten den Fokus ihrer Berichterstattung auf Autobahnen und Durch&shy;gangs&shy;straßen und die starke Autolobby wird dafür sorgen, dass zumindest dort hinreichend ausgebessert wird. Es gibt aus den Bundesländern bereits Appelle an die Bundesregierung nach Millionen&shy;hilfe für die Instandsetzung der kaputten Fahrbahnen. Vernach&shy;lässigt werden jedoch weiterhin Fuß- und Radwege und auch Nebenstraßen in Wohngebieten.</em>“ Nicht nur Fahrbahnen, auch viele Geh- und Radwege seien nach dem vergangenen Winter noch nicht saniert worden und würden gemeingefährliche Schäden auf&shy;weisen. Tiefe Schlaglöcher in Tempo-30-Zonen machen zwar das Autofahren unkomfortabel und verkürzen die Lebensdauer von Stoß&shy;dämpfern. Viel schlimmer jedoch: Für Radfahrer erhöhen sie die Sturz- und Unfallgefahr.<br />
<span id="more-3100"></span></p>
<p>Zudem seien Radwege und -streifen an Hauptstraßen auch in diesem Winter wieder kaum benutzbar, weil dort der Schnee bei der Räumung der Fahrbahnen bergeweise gelagert werde. Radfahrer, die trotz Schnee und Kälte unterwegs seien, müssten daher auf Durchgangsstraßen trotz vorhandenem Radweg oder -streifen häufig in den fließenden Autoverkehr ausweichen. Auch Fußgänger hätten trotz der Lehren, die die Räumdienste aus dem vergangenen Winter ziehen wollten, häufig mit nicht geräumten und vereisten Bürgersteigen zu kämpfen. Der angekündigte Eisregen und das an&shy;schließende Tauwetter dürften die Situation nach Ansicht des VCD in den kommenden Tagen noch einmal verschärfen.</p>
<p>Lottsiepen: &#8220;<em>Die knappen Mittel müssen gerecht verteilt werden. Sowohl die Räumdienste als auch die Straßenbauverwaltungen dürfen nicht auch in diesem Jahr wieder Fußgänger und Radfahrer sträflich vernachlässigen. Die Folgen des Winters wie Glatteis und Schlaglöcher müssen zuerst für Fußgänger und gleichberechtigt für Autofahrer und Radfahrer beseitigt werden. Übrigens nützt auch dem Autofahrer die gut geräumte Fahrbahn nichts, wenn er sich auf dem Weg vom Parkplatz zur Haustür die Knochen bricht.</em>“</p>
<p><!-- Bei Rückfragen:<br />
Anna Fehmel, VCD-Pressesprecherin presse@vcd.org * www.vcd.org<br />
--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Winterglätte &#8211; Fußgänger und Radfahrer benach&#173;teiligt</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2010-02-05-winterglatte-fusganger-und-radfahrer-benachteiligt/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 12:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fußverkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[VCD-Pressemitteilung 08/10 &#8211; Berlin, 05.02.10
Verstöße gegen Räum- und Streupflicht stärker ahnden
Wie jedes Jahr leidet der Umweltverbund am stärksten unter Schnee und Glätte auf und an seinen Wegen: Fahrradwege werden nicht geräumt, Fußwege eignen sich seit Wochen meist nur noch für gefährliche Schlitterpartien, an den Haltstellen der öffentlichen Verkehrsmittel muss man immer wieder durch hohen Schnee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Pressemitteilung 08/10 &#8211; Berlin, 05.02.10</em><br />
<strong>Verstöße gegen Räum- und Streupflicht stärker ahnden</strong></p>
<p>Wie jedes Jahr leidet der Umweltverbund am stärksten unter Schnee und Glätte auf und an seinen Wegen: Fahrradwege werden nicht geräumt, Fußwege eignen sich seit Wochen meist nur noch für gefährliche Schlitterpartien, an den Haltstellen der öffentlichen Verkehrsmittel muss man immer wieder durch hohen Schnee stapfen. Während die Kommunen auf die Räumung großer Straßen Wert legen, werden andere Verkehrsteilnehmer unnötigen Gefahren ausgesetzt, kritisiert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD).</p>
<p>Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: &#8220;<em>Derzeit kann man bundes&shy;weit beobachten, dass sich Beschwerden von Passanten über nicht geräumte, eisglatte Gehwege häufen. Besonders Men&shy;schen mit Gehbehinderung sind darauf angewiesen, dass die Wege möglichst gefahrlos benutzt werden können, um sich wie gewohnt am gesellschaftlichen Leben beteiligen zu können. Ist der Bürger&shy;steig rutschig oder erschwert tiefer Schnee das Vorwärts&shy;kom&shy;men, wird jedoch selbst der Gang zum Einkaufen häufig unmöglich.</em>“ Das Räumen von Fahrradwegen ist in vielen Städten nicht gut geregelt und oft sogar die Ausnahme. Sie sind daher durch Schnee und Eis meist unpassierbar. Zudem würden sie von Räumdiensten gern als Ablagefläche für den Schnee genutzt. &#8220;<em>Für Radler gilt: Sind als benutzungspflichtig gekennzeichnete Radwege oder Radfahrstreifen nicht von Schnee oder Eis befreit und unbenutzbar, dürfen Radler auf der allgemeinen Fahrbahn fahren.</em>“<br />
<span id="more-1676"></span><br />
Bei der Räum- und Streupflicht handelt es sich um eine kommunale Verkehrssicherungspflicht. Grundstücks&shy;eigentümer sind zur Mit&shy;wirkung verpflichtet. Den genauen Umfang regeln die  Straßen&shy;reini&shy;gungs&shy;satzung der Kommune bzw. die jeweiligen Straßen&shy;gesetze. In der Regel müssen die Wege werktags ab 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 9 Uhr und bis mindestens 20 Uhr geräumt und gestreut sein. Für Gewerbetreibende mit vermehrtem Publikums&shy;verkehr &#8211; wie Gaststätten&shy;betreiber &#8211; gilt diese Pflicht über 20 Uhr hinaus. Der Gehweg vor dem Haus muss auf einer Breite von mindestens ein bis 1,20 Meter freigeräumt und zusätzlich gestreut werden. Streumittel sind gewöhnlich Sand und Granulat. In vielen Kommunen ist die Verwendung von Streusalz nur unter Bedingungen (besondere Rutschgefahr oder an Steigungen) erlaubt. Vermieter können diese Winterdienste im Mietvertrag auf die Mieter über&shy;tragen, bleiben aber zur Kontrolle der tatsächlichen Räumung verpflichtet. Ein vom Grundstücks&shy;eigentümer angebrachtes Schild mit dem Text »Betreten auf eigene Gefahr«, setzt die Räumpflicht nicht außer Kraft. Der Weg zum Haus muss auch bei extremen Eis&shy;verhält&shy;nis&shy;sen begehbar sein. Besteht trotz Streuen Rutschgefahr, muss nachgestreut werden. Bei starkem Schneefall muss mehrmals geräumt werden, in der Regel aber erst, nachdem es aufgehört hat zu schneien.</p>
<p>Heiko Balsmeyer, VCD-Verkehrsreferent: &#8220;<em>Leider wird häufig über&shy;sehen, dass Eisflächen auf Wegen gebrochen und entfernt werden müssen. Es ist auch nicht bekannt, dass &#8211; wie in Köln und Berlin &#8211; oft Anlieger die Pflicht haben, Bushaltestellen zu räumen. Die schuldhafte Nichterfüllung des Winterdienstes kann als Ord&shy;nungs&shy;widrigkeit mit Geldbußen bis zu 10 000 Euro geahndet werden. Wir fordern Polizei und Ordnungsämter auf, Kontrollen öffentlich anzukündigen und entsprechende Bußgelder zu verhängen. Es ist nicht hinnehmbar, wenn umweltfreundliche Mobilität im Winter immer mehr erschwert wird.</em>“ Passanten, die sich über glatte Gehsteige ärgern, rät der VCD, die gefährlichen Stellen den Ordnungsämtern zu melden. Auch Radfahrer sollten auf schlecht geräumte Wege und Gefahrenstellen hinweisen. Stürzt ein Passant auf einem glatten, nicht oder nur unzureichend gestreuten Geh&shy;weg, haftet der Räum- und Streupflichtige &#8211; in der Regel der Grund&shy;stücks&shy;eigentümer.</p>
<p><!-- Bei Rückfragen: Anna Fehmel, VCD-Pressesprecherin presse@vcd.org --></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zur Bundestagswahl: Wählen GEHEN und das Klima dauerhaft schützen!</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2009-09-25-zur-bundestagswahl-wahlen-gehen-und-das-klima-dauerhaft-schutzen/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 17:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[VCD-Pressemitteilung 74/09 &#8211; Berlin, 25.09.09
Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) ruft anlässlich der Bun&#173;des&#173;tagswahl am 27. September alle Wählerinnen und Wähler auf, am Sonntag Auto und Motorrad stehen zu lassen und statt&#173;dessen zu Fuß zum Wahllokal zu gehen. So könne jeder schon auf dem Weg zur Wahlurne ein Zeichen für aktiven Klimaschutz setzen. Gerade auf kurzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Pressemitteilung 74/09 &#8211; Berlin, 25.09.09</em></p>
<p>Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) ruft anlässlich der Bun&shy;des&shy;tagswahl am 27. September alle Wählerinnen und Wähler auf, am Sonntag Auto und Motorrad stehen zu lassen und statt&shy;dessen zu Fuß zum Wahllokal zu gehen. So könne jeder schon auf dem Weg zur Wahlurne ein Zeichen für aktiven Klimaschutz setzen. Gerade auf kurzen Strecken sei Zu-Fuß-Gehen oder Radfahren die alltagstaugliche Alternative zum Auto. Sie bedeute weniger Sprit&shy;verbrauch und damit weniger Treibhausgas CO2, weniger Schad&shy;stoffe und weniger Lärm. Insgesamt könne sich so die Lebens&shy;qualität in den Städten deutlich verbessern.<br />
<span id="more-1053"></span></p>
<p>Michael Gehrmann, Bundesvorsitzender des VCD: &#8220;<em>Die Hälfte aller mit dem Auto zurückgelegten Strecken ist kürzer als sechs Kilo&shy;meter. Jede zwanzigste Pkw-Fahrt endet sogar schon nach spätestens einem Kilometer. Auf diesen Strecken ist es besonders leicht, das Auto stehen zu lassen und sich stattdessen zu Fuß oder mit dem Rad fortzubewegen. Das nützt nicht nur der Umwelt, sondern hat auch persönliche Vorteile: Es hält fit, ermöglicht ein intensiveres Erleben der Umgebung und fördert die Kommunikation mit anderen Menschen.</em>“ Bis zu einer Entfernung von fünf Kilo&shy;metern sei man innerstädtisch mit dem Fahrrad zudem schneller als mit jedem Auto. Auch die oft nervenaufreibende Parkplatzsuche entfiele.</p>
<p>Bei der Bundestagswahl am Sonntag kommt es nach Ansicht des VCD nicht nur beim Weg zum Wahllokal, sondern auch in der Wahl&shy;kabine darauf an, eine besonnene Entscheidung für mehr Klima- und Umweltschutz zu treffen. </p>
<p>Gehrmann: &#8220;<em>Vorrangiges Ziel der nächsten Bundesregierung muss es sein, Radfahren, Zu-Fuß-Gehen und die öffentlichen Ver&shy;kehrs&shy;mittel gezielt zu fördern und damit eine konsequente ökologische Ver&shy;kehrs&shy;wende einzuleiten. Klimawandel, fortgesetzte Betonierung der Landschaft und steigende Lärmpegel zeigen: Es ist höchste Zeit! Wir bitten alle Wählerinnen und Wähler, dies bei ihrer Wahlentscheidung zu bedenken und ihre Stimme für eine nach&shy;haltige Umwelt- und Verkehrspolitik abzugeben.</em>“</p>
<p>Forderungen des VCD für eine umwelt- und sozialverträgliche Verkehrspolitik an die künftige Bundesregierung als pdf-Datei zum Download unter:  <a href="http://www.vcd.org/parteien.html">www.vcd.org/parteien.html</a> </p>
<p><!-- Bei Rückfragen: Anna Fehmel, VCD-Pressestelle, presse@vcd.org --></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mittelrheinbrücke grenzt Radfahrer und Fuß&#173;gänger aus</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2009-06-28-mittelrheinbruecke-grenzt-radfahrer-und-fussgaenger-aus/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 09:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Rheinland-Pfalz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fußverkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[Pressemitteilung 4/2009, VCD Rheinland-Pfalz, Koblenz/St. Goar, 28. Juni 2009
VCD startet Postkartenaktion gegen Mittelrheinbrücke &#8211; Start&#173;schuss am Aktionstag Tal total am 28. Juni 2009 
Nach Auffassung des Verkehrsclubs Deutsch&#173;land (VCD) würde die zwi&#173;schen Wellmich und Fellen angestrebte Mittelrheinbrücke das Überqueren des Flusses durch Fußgänger und Radfahrer deutlich erschweren. Deshalb fordern der rheinland-pfälzische Landes&#173;verband gemeinsam mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Pressemitteilung 4/2009, VCD Rheinland-Pfalz, Koblenz/St. Goar, 28. Juni 2009</em><br />
<strong>VCD startet <a href="http://www.vcd.org/vorort/rlp/themen/klima-verkehr/postkartenaktion-mittelrheintal/">Postkartenaktion gegen Mittelrheinbrücke</a> &#8211; Start&shy;schuss am Aktionstag Tal total am 28. Juni 2009 </strong></p>
<p><a href="http://www.vcd.org/vorort/rlp/themen/klima-verkehr/postkartenaktion-mittelrheintal/"><img src='http://www.vcd-blog.de/uploads/2009/07/rlp_4faehren_statt_1_bruecke.jpg' alt='4 Fähren statt 1 Brücke' style = 'float: right; padding-left: 10px' /></a>Nach Auffassung des Verkehrsclubs Deutsch&shy;land (VCD) würde die zwi&shy;schen Wellmich und Fellen angestrebte Mittelrheinbrücke das Überqueren des Flusses durch Fußgänger und Radfahrer deutlich erschweren. Deshalb fordern der rheinland-pfälzische Landes&shy;verband gemeinsam mit den Kreisverbänden Rhein-Lahn-Westerwald und Mittel&shy;rhein, den Brückenbau zu unter&shy;lassen und z. B. mit Ganz&shy;tags&shy;fähren den umwelt&shy;freundlichen Verkehr mit kurzen Wegen für Radfahrer und Fussgänger zu verbessern, wie Dr. Helga Schmadel, Vorsitzende des VCD-Landesverbandes, anlässlich des Aktionstages Tal total am Sonntag den 28. Juni 2009 erklärt. An diesem Tag startet der Verkehrsclub seine Postkartenaktion gegen die Mittelrheintalbrücke.<br />
<span id="more-735"></span></p>
<p>Schwerpunkt der Aktion wird die Fähre zwischen St. Goar und St. Goarshausen sein. Dort wird der VCD über die negativen Aus&shy;wirkungen der Brücke informieren. Die Postkarten sollen gesammelt und Landesverkehrsminister Hendrik Hering übergeben werden.</p>
<p>Der Weg von St. Goar nach St. Goarshausen, heute per Fähre nur wenige hundert Meter weit, wird sich nach Einschätzung des VCD mit der Brücke auf mindestens sieben Kilometer verlängern. &#8220;<em>Wel&shy;cher Fußgänger oder Radfahrer ist bereit diesen Umweg in Kauf zu nehmen, wenn er zum Beispiel zur weitere zwei km entfernten Loreley möchte? Viele Fußgänger und Radfahrer werden zukünftig gezwungen sein, mit dem Auto einen mindestens sieben Kilometer langen km Umweg zu fahren. Heute können sie stattdessen die günstig gelegenen Fähren nach Boppard, Kaub und Lorch zu Fuß oder per Rad nutzen</em>&#8221; macht die VCD-Landes&shy;vorsitzende Dr. Schmadel deutlich. Zudem warnt der VCD besonders vor der Zunahme des Autoverkehrs aufgrund der Umwege. Dies führt zu mehr Lärm, Abgasen und höheren Kosten für die Anwohner und Gäste. </p>
<p>Eine Brücke zwischen Wellmich und Fellen anstelle der heutigen 4 Fähren ist aus klimapolitischen und verkehrswirtschaftlichen Gründen kontraproduktiv. Statt dessen muss der günstigere und flexiblere Fährverkehr ausgebaut werden, um eine Verbesserung sofort umsetzen zu können, fordert der VCD abschließend. </p>
<p><a href="http://www.vcd.org/vorort/rlp/themen/klima-verkehr/postkartenaktion-mittelrheintal/">Hier geht&#8217;s zur Postkartenaktion!</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Tag der Verkehrssicherheit am Samstag</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2009-06-19-tag-der-verkehrssicherheit-am-samstag/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 10:13:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Auto und Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[VCD-Pressemitteilung 46/09 &#8211; Berlin, 19.06.09
VCD: »Vision Zero« für mehr Verkehrssicherheit 
Täglich sterben auf deutschen Straßen mehr als zwölf Menschen. Über 70 000 wurden 2008 schwer verletzt &#8211; das entspricht der Ein&#173;wohnerzahl einer mittelgroßen Stadt. Obwohl die Unfallzahlen in den letzten Jahren zurückgegangen sind, sei das kein Grund zur Be&#173;ruhi&#173;gung, mahnt der Verkehrs&#173;club Deutschland e.V. (VCD) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Pressemitteilung 46/09 &#8211; Berlin, 19.06.09</em><br />
<strong>VCD: »Vision Zero« für mehr Verkehrssicherheit </strong></p>
<p>Täglich sterben auf deutschen Straßen mehr als zwölf Menschen. Über 70 000 wurden 2008 schwer verletzt &#8211; das entspricht der Ein&shy;wohnerzahl einer mittelgroßen Stadt. Obwohl die Unfallzahlen in den letzten Jahren zurückgegangen sind, sei das kein Grund zur Be&shy;ruhi&shy;gung, mahnt der Verkehrs&shy;club Deutschland e.V. (VCD) anlässlich des 5. Tages der Verkehrssicherheit am kommenden Sonn&shy;abend an. Um die Ziele des EU-Aktionsprogramms zur Straßen&shy;verkehrs&shy;sicherheit zu erreichen, sei ein umfassenderer Ansatz nötig, als ihn die Bundesregierung derzeit verfolge.<br />
<span id="more-710"></span><br />
Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: &#8220;<em>Die vielen Menschen, die der Automobilität um Opfer fallen, würden bei keiner anderen men&shy;schen&shy;gemachten Technik akzeptiert. Man stelle sich einmal vor, was für ein Aufschrei durch die Reihen der politischen Parteien gehen würde, wenn Woche für Woche alle Insassen eines voll&shy;besetzten Linienbusses tödlich verunglücken würden. Beim Auto&shy;verkehr werden solche enormen Opferzahlen jedoch still&shy;schweigend hingenommen.</em>&#8221; Zwar stehe die Bundesrepublik im internationalen Vergleich mit einer Reduzierung der Unfalltoten von minus 36 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 2001 derzeit an siebenter Stelle. Die europäische Zielvorgabe, die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten bis 2010 zu halbieren, werde jedoch nicht zu schaffen sein. Gerade in Ländern mit vergleichsweise niedrigen Unfallraten sei es schwierig den nächsten Schritt zu einer deutlichen Reduzierung zu schaffen. Der VCD vertritt deshalb seit vielen Jahren das Konzept »Vision Zero &#8211; Null Verkehrstote«. </p>
<p>&#8220;<em>Technische Verbesserungen und Aufklärungskampagnen sind wich&shy;tig, aber sie reichen nicht aus. Verkehrssicherheit muss um&shy;fas&shy;sen&shy;der gedacht werden</em>&#8220;, fordert Anja Hänel, VCD-Ver&shy;kehrs&shy;referentin. &#8220;<em><em>Vision Zero</em> ist hier der richtige Ansatz, weil er menschliche Fehler toleriert und eine breite Gruppe von gesell&shy;schaftlichen Akteuren in die Verantwortung für Verkehrs&shy;sicherheit einbezieht, darunter auch Autoindustrie, Bauverwaltung und Versicherungen. Zu den Grundprinzipien zählt auch, dass der menschliche Körper das entscheidende Maß ist. Unfallfolgen dürfen auch im schlimmsten Fall nicht mehr tödlich sein. Wir fordern daher die Bundesregierung auf, <em>Vision Zero</em> endlich als umfassendes  Verkehrs&shy;sicher&shy;heits&shy;konzept festzuschreiben.</em>&#8221; Andere EU-Staaten wie Schweden und die Schweiz seien hier bereits Vorreiter. </p>
<p>Umfassende Verkehrssicherheit bedeute auch, Alternativen zur Auto&shy;mo&shy;bilität aufzuzeigen. Bus und Bahn seien im Vergleich zum Auto 40mal sicherer. Auch ein besseres Verkehrsklimas könne zu mehr Sicherheit betragen: Straßen müssten so gestalten werden, dass sie einen rücksichtsvolleren Umgang im Verkehr befördern. Der VCD unterstützt deshalb als einen Baustein für »Vision Zero« das Konzept »Shared Space«. Hänel: &#8220;<em>Shared Space basiert auf der Er&shy;kennt&shy;nis, dass lebendige Straßenräume, in denen neben Auto&shy;verkehr viele  Radfahrer und Fußgänger unterwegs sind, automatisch zu einem vorsichtigeren Fahren verleiten.</em>&#8221; Bund und Länder seien gefordert, Shared Space in ihre Städtebauförderung und die  Straßenbauprogramme aufzunehmen und an geeigneten Orten umzusetzen. Ein weiterer Baustein der Verkehrs&shy;sicher&shy;heits&shy;arbeit sei die Mobilitätserziehung. Sie dürfe aber nicht bei der Grundschule stehenbleiben. Der VCD fordert deshalb, Mobilitäts&shy;erziehung auch in den Sekundarstufen, der beruflichen Aus- und Weiterbildung und der Fahrausbildung besser zu verankern. </p>
<p>Mehr zu Verkehrssicherheit und »Vision Zero« unter <a href="http://www.vcd.org/verkehrssicherheit.html">www.vcd.org/verkehrssicherheit.html</a>.</p>
<p><!-- Bei Rückfragen: Anna Fehmel, VCD-Pressestelle, presse@vcd.org --></p>
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		<item>
		<title>Dresden: Sperrung der Augustusbrücke zur Tourismusförderung</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2009-05-22-dresden-sperrung-der-augustusbruecke-zur-tourismusfoerderung/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 21:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Elbe-Saale</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto und Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Elbe-Saale]]></category>
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		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilung VCD Dresden, Dresden, 22.05.09
VCD schlägt Flaniermeilenverschönerungsprogramm vor
Lutz Dressler, Ortsgruppensprecher des Verkehrsclub Deutschland (VCD), hat den Wunsch des Ortsbeirates Neustadt nach einer attraktiver gestalteten Fußgängerverbindung Alt- und Neustadt ausdrücklich begrüßt: &#8220;An dieser Stelle sind sehr viele Touristen unterwegs, die über die Augustbrücke kommend, weiter zu den Geschäften der Hauptstraße flanieren möchten.&#8221; Gespannt ist er wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Pressemitteilung VCD Dresden, Dresden, 22.05.09</em><br />
<strong>VCD schlägt Flaniermeilenverschönerungsprogramm vor</strong></p>
<p>Lutz Dressler, Ortsgruppensprecher des Verkehrsclub Deutschland (VCD), hat den Wunsch des Ortsbeirates Neustadt nach einer attraktiver gestalteten Fußgängerverbindung Alt- und Neustadt ausdrücklich begrüßt: &#8220;<em>An dieser Stelle sind sehr viele Touristen unterwegs, die über die Augustbrücke kommend, weiter zu den Geschäften der Hauptstraße flanieren möchten.</em>&#8221; Gespannt ist er wie die Pläne der SPD aussehen. Sie möchte den Durch&shy;gangs&shy;verkehr von der Bundesstraße nehmen möchte. Der VCD wünscht sich für die B170 vor allem, dass der Schwerpunkt zum einen auf die Vermeidung von Straßenverkehr gesetzt wird und dass zum anderen Bus und Bahn als Alternative weiter gefördert werden.<br />
<span id="more-686"></span><br />
Um die beliebte Flanierroute weiter touristisch aufzuhübschen schlägt VCDler Lutz Dressler ein kostengünstig zu realisierendes &#8220;Flaniermeilenverschönerungsprogramm&#8221; vor. Eine Hauptforderung darin ist die Sperrung der Augustusbrücke für den motorisierten Individualverkehr (MIV), etwas das die Dresdner Umweltverbände seit Jahren bei der Stadt einfordern. Fakt ist jedenfalls: Die Augustusbrücke ist die Innenstadtbrücke mit dem wenigsten Auto&shy;verkehr. &#8220;<em>Die Sperrung wäre ein deutliches Signal für den Tourismus und sie wird den Autoverkehr nur marginal behindern. Schließlich bleibt die Altstadt auch weiterhin gut mit dem Auto erreichbar.</em>&#8220;, so Dressler.</p>
<p>Die Idee der Bürgerfraktion die B170 per Straßentunnel unter den Neustädter Markt zu verlegen mag laut Dressler zwar gut gedacht sein, aber die Baukosten und die nötigen Sperrungen für die Straßenbahn würden eine derartige Lösung ausschließen.</p>
<p>Das schlägt der VCD vor:</p>
<ul>
<li>Die Sperrung der Augustusbrücke für den Autoverkehr um Lärm und Dreck zu verbannen</li>
<li>Das Anlegen holperfreier Radstreifen um Konflikte mit den Fuß&shy;gängern zu vermeiden</li>
<li>Bänke auf der Brücke, damit man die Aussicht auf die Dresden-Silhouette genießen kann</li>
<li>Das Entfernen der &#8220;Ampelbettelknöpfe&#8221; an der Haltestelle des Neustädter Marktes um Wartezeiten zu verringern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen</li>
<li>Das Schaffen einer touristischen Erlebnismeile ähnlich der Karls&shy;brücke in Prag
</li>
</ul>
<p><!-- VCD Dresden Kontakt: Lutz Dressler, Handy: dresden@vcd.org, Internet www.vcd.org/dresden --></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mehr Lärm, Abgase und CO2 durch Mittel&#173;rheinbrücke</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2009-05-15-mehr-laerm-abgase-und-co2-durch-mittelrheinbruecke/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 09:41:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Rheinland-Pfalz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenbau]]></category>
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		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelrheinbrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Rheintal]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilung 3/2009, VCD Rheinland-Pfalz, Koblenz, 15. Mai 2009
Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat in einem gemeinsamen Brief des Landesverbandes und der Kreisverbände Mittelrhein und Rhein-Lahn-Westerwald die UNESCO angeschrieben, um dem Welterbekomittee insbesondere die durch eine Brücke zwischen Wellmich und Fellen zusätzlich entstehenden Umwelt&#173;beeinträchtigungen vor Augen zu führen. In 5 Punkten hat der VCD vor zusätzlichem Lärm, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Pressemitteilung 3/2009, VCD Rheinland-Pfalz, Koblenz, 15. Mai 2009</em></p>
<p>Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat in einem gemeinsamen Brief des Landesverbandes und der Kreisverbände Mittelrhein und Rhein-Lahn-Westerwald die UNESCO angeschrieben, um dem Welterbekomittee insbesondere die durch eine Brücke zwischen Wellmich und Fellen zusätzlich entstehenden Umwelt&shy;beeinträchtigungen vor Augen zu führen. In 5 Punkten hat der VCD vor zusätzlichem Lärm, Abgasen, CO2 und Unfallrisiken gewarnt:<br />
<span id="more-734"></span></p>
<ol>
<li>Durch den Bau der Brücke und bei Wegfall der 3 Autofähren St. Goar &#8211; St. Goarshausen, Boppard &#8211; Filsen und Kaub &#8211; Oberwesel müssen PKW-Fahrer im Durchschnitt ca. doppelt so weit fahren, nämlich ca. 15 km statt heute 8 km, um über den Rhein zu gelangen.
</li>
<li>Die Brücke induziert Verkehr. Gutachten aus 2001 und 2004 gehen von ca. 3500 Autos pro Tag aus, die durch die &#8220;schnellere&#8221; und &#8220;kostenlose&#8221; Verbindung über die Brücke fahren. Hier ist insbsondere in Wellmich und Fellen aber auch in St. Goar und St. Goarshausen mit deutlich mehr Verkehr, also mehr Lärm, mehr Abgasen und einer höheren Unfallgefahr und damit Gefährdung der Einwohner zu rechnen.
</li>
<li>Besonders nachteilig bewertet der VCD die Lage der Brücke. Sie soll ca. 3,5 km nördlich vom heutigen Fährstandort, zwischen Wellmich und Fellen den Rhein queren. Das bedeutet, dass es in Zukunft kaum noch Fußgänger oder Radfahrer von St. Goarshausen nach St. Goar geben wird, da der Weg über die Brücke einen Umweg von 7 km im Vergleich zur heutigen Fährverbindung bedeutet. Somit wird ein Großteil der heutigen ca. 700 Fußgänger und Radfahrer auf der Fähre werden in Zukunft mit dem Auto fahren (müssen) und weiter zu mehr Autoverkehr beitragen.
</li>
<li>Bei Wegfall einer fußläufigen und fahrradfreundlichen Querung muss zusätzlich ein Busverkehr eingerichtet werden, da nicht jeder heutigen Fußgänger und Radler mit einem Auto fahren kann oder will. Die Busse, vor Schulbeginn ist von 4-5 Bussen auszugehen, müssen ebenso die 7 km Umweg fahren und verursachen demnach weitere Umweltbelastungen und auch Kosten für die Landkreise.
</li>
</ol>
<p>Mit einem Hinweis, dass die Fähren seit Jahrhunderten über den Rhein fahren und sich somit als effizientes und sinnvolles Ver&shy;kehrs&shy;mittel bewährt haben und zum Welterbe dazugehören, schließt die Argumentation des VCD im Brief an die UNESCO und fordert diese auf, die Beeinträchtigungen durch den zusätzlichen Verkehr mit zu bewerten. </p>
<p>&#8220;<em>Die Auswirkungen der Umweltbeeinträchtigungen auf die Men&shy;schen (Lärm) und das Klima (CO2) sind bereits heute überall sichtbar, auch im Mittelrheintal. Da darf es nicht sein, dass man sehr viel Geld in eine Infrastruktur steckt, mit dem Ergebnis, dass der Verkehr und damit die Belastung durch Lärm, Abgase sowie CO2 weiter zunimmt</em>&#8220;, betont Dr. Helga Schmadel, Vorsitzende des VCD RLP. </p>
<p>&#8220;<em>Zu bedenken ist dabei auch</em>&#8220;, so Helga Schmadel weiter, &#8220;<em>dass die Bewohner von St. Goarshausen, Wellmich, St. Goar und Fellen von diesen nachteiligen Auswirkungen doppelt betroffen sind: Der Mehr&shy;verkehr geht direkt durch die Innerortslagen und dabei erzeugen die Bewohner den Mehrverkehr im Wesentlichen selbst. Auch wenn die Brückenüberquerung kostenlos ist, müssen doch die Fahrtkosten für den Umweg getragen werden. Dies werden insbesondere die heutigen Fußgänger und Radfahrer bemerken.</em>&#8221; </p>
<p>Statt Millionen Euro in eine Brücke zu stecken, die erst in einigen Jahren nutzbar sein wird, sollte der Fährverkehr ab sofort entsprechend der Nachfrage ausgedehnt und kostenfrei angeboten werden, fordert der VCD als verkehrs- und umweltpolitisch sinnvolle Lösung. Der vollständige Brief an die UNESCO ist unter <a href="http://www.vcd.org/rlp">www.vcd.org/rlp</a> abgelegt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>fairkehr-Titelthema »Kopf an: Motor aus«</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2009-04-20-fairkehr-titelthema-kopf-an-motor-aus/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 09:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto und Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Fairkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Fußgänger]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensqualität]]></category>

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		<description><![CDATA[VCD-Pressemitteilung 32/09 &#8211; Berlin, 20.04.09
Für Kurzstrecken das Auto stehenlassen
Sonntags fix zum Bäcker fahren, mittwochs den Sohn zum Kla&#173;vier&#173;unterricht chauffieren und freitags die Schwiegermutter vom Bahn&#173;hof abholen: Die Hälfte aller Autofahrten in Deutschland ist kürzer als sechs Kilometer. Fünf Prozent aller Fahrten bringen es nicht einmal auf einen Kilometer. Das schadet nicht nur dem Motor und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Pressemitteilung 32/09 &#8211; Berlin, 20.04.09</em><br />
<strong>Für Kurzstrecken das Auto stehenlassen</strong></p>
<p>Sonntags fix zum Bäcker fahren, mittwochs den Sohn zum Kla&shy;vier&shy;unterricht chauffieren und freitags die Schwiegermutter vom Bahn&shy;hof abholen: Die Hälfte aller Autofahrten in Deutschland ist kürzer als sechs Kilometer. Fünf Prozent aller Fahrten bringen es nicht einmal auf einen Kilometer. Das schadet nicht nur dem Motor und dem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt und der eigenen Gesundheit. Dabei lassen sich die extrem verbrauchsintensiven Kurz&shy;strecken meist problemlos zu Fuß oder mit dem Rad bewältigen. Wie man Autofahrer dazu bringt, ihren inneren Schweinehund zu besiegen und den Wagen für kurze Wege öfter stehenzulassen, zeigt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr.<br />
<span id="more-647"></span><br />
So gibt es seit kurzem die vom Bundesumweltministerium geförderte Kam&shy;pagne »<em>Kopf an: Motor aus. Für null CO2 auf Kurzstrecken.</em>« Durch sie sollen Autofahrer motiviert werden, die extrem sprit&shy;fressenden Kurzstrecken ganz emissionsfrei aus eigener Kraft zu bewältigen. Prominente Unterstützung gibt es dabei von Judith Holofernes, Sängerin der Band »Wir sind Helden«, und Fernseh&shy;köchin Sarah Wiener &#8211; beides passionierte Fußgängerinnen &#8211; sowie von der überzeugten Radfahrerin und Schwimm-Olympia&shy;siegerin Britta Steffen. *Das ist doch eine ganz andere Lebensqualität. Das macht wirklich Spaß&#8221;, erklärt Wiener im fairkehr-Interview ihre Begeisterung für das Zu-Fuß-Gehen. &#8220;<em>Ich liebe es, gleichzeitig zu telefonieren und spazierenzugehen.</em>&#8221; Steffen setzt sportliche Akzente: &#8220;<em>Die alltäglichen Wege mit eigener Kraft zurückzulegen, bringt schon eine Menge für Fitness und Gesundheit.</em>&#8221;</p>
<p>Das Klimaschutzpotential der Mobilität aus eigener Kraft ist er&shy;heb&shy;lich. So spart eine Verdoppelung der Wege in Deutschland, die zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden, auf einen bzw. zwei Kilometer pro Tag fünf bis sechs Millionen Tonnen klimaschädliches CO2 im Jahr ein, erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundes&shy;umwelt&shy;ministerium, Astrid Klug, gegenüber der fairkehr. Allerdings könne die Bundesregierung die Menschen nicht zwingen, aufs Rad umzusteigen: &#8220;<em>Wir brauchen Menschen, die mitmachen</em>&#8220;, so die Staatssekretärin. </p>
<p>Mit der auf zwei Jahre angelegten Kampagne gehen die beteiligten Agenturen fairkehr, Velokonzept und Tinkerbelle völlig neue Wege. Statt auf schmelzende Eisberge oder glückliche Radler-Familien setzen die Projektpartner auf Witz, Ironie und Provokation. &#8220;<em>Für den Klimaschutz müssen wir das Rad nicht neu erfinden. Nur häufiger nutzen</em>&#8220;, lautet eine der prägnanten Textbotschaften, durch die Autofahrer mit einem Augenzwinkern zum Umsteigen be&shy;wegt werden sollen. 2009 wird die Kampagne in Bamberg, Dort&shy;mund, Halle/Saale und Karlsruhe umgesetzt. Diese vier Städte, die aus mehr als 90 Bewerbern ausgewählt wurden, bringen die nötigen Voraussetzungen in Sachen Wege, Fahrrad-Abstellanlagen und politischer Wille mit, damit die Kampagne auf fruchtbaren Boden fallen und ihre Wirkung entfalten kann. So baut Bamberg seit 1994 sein Radwegnetz planmäßig aus. Karlsruhe gilt bereits als ÖPNV-Vorzeigestadt und arbeitet daran, den Radanteil am Verkehr auf 23 Prozent zu steigern; und auch Halle und Dortmund haben in den letzten Jahren ihren Radverkehr stark gefördert.</p>
<p>Alle Artikel zum Titelthema »Kopf an: Motor aus« lesen Sie in der Ausgabe 02/2009 der VCD-Mit-gliederzeitschrift fairkehr, dem Magazin für Umwelt, Verkehr und Reisen. Weitere Informationen auch unter <a href="http://www.fairkehr-magazin.de">www.fairkehr-magazin.de</a>.</p>
<p><!-- Bei Rückfragen: Almut Gaude, VCD-Pressesprecherin, presse@vcd.org--></p>
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