Mit ‘Fulda’ getaggte Artikel

Bahnausbau Frankfurt–Fulda–Erfurt dringend nötig

Donnerstag, 27. März 2014

Pressemitteilung VCD Hessen, Kassel, 27. März 2014
Mittelfristig auch Ausbau in Bad Hersfeld sinnvoll

Der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen setzt sich weiterhin dafür ein, dass die gesamte Bahnstrecke von Frankfurt über Fulda sowie von Bad Hersfeld nach Erfurt ausgebaut wird. Dabei hat der Ab­schnitt Frankfurt–Fulda Priorität. Mittelfristig muss aber auch nörd­lich von Fulda Fahrzeit eingespart und Kapazität geschaffen werden.

Der VCD Hessen reagiert damit auf einen Beschluss der Bad Her­sfelder Stadt­verordneten­versammlung, die die geplante Verbindung zwischen der Schnellfahrstrecke Fulda–Kassel und der alten Nord-Süd-Strecke in Bad Hersfeld ablehnt. Aus Sicht des VCD riskiert die Kurstadt damit ihren Anschluss an den Bahnfernverkehr. VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel: „Es wird langfristig irgend­einen Ausbau geben. Wenn dieser nicht über Bad Hersfeld führt, werden dort keine ICE mehr halten.
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VCD-Landesverband Hessen trifft sich in Bad Hersfeld

Montag, 11. März 2013

Pressemitteilung 2/2013, VCD Hessen, Kassel, 11. März 2013.
„Mobilität in der Fläche erhalten“/Kasseler Jan Stielike neu im Vorstand

Der Landesverband Hessen des ökologischen Verkehrsclubs VCD traf sich am Wochenende zur Mitgliederversammlung in Bad Hers­feld. Wichtigstes inhaltliches Thema war die Mobilität im länd­lichen Raum. Diese muss auch für Menschen ohne eigenes Auto erhalten bleiben, so die einhellige Meinung der Mitglieder.

Der Verkehrsclub tagte auf Initiative des Bad Hersfelder Klima­schutz­beauftragten Guido Spohr in der Stadt an der Fulda. Er wies auf den guten Stadtbus und den zunehmenden Radtourismus hin. Die Stadt hat mit hohem Engagement 2012 an der Kampagne „Stadt­radeln“ teilgenommen. Man müsse jedoch darum kämpfen, dass der Anschluss der Festspielstadt an den Bahn-Fernverkehr erhalten bleibe. Außerdem müsse der Stadtbus-Verkehr deutlich mehr in der Öffentlichkeit auch wahrgenommen werden.
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Kurzstreckenflüge verzichtbar – Bahnausbau in Hessen voran bringen

Dienstag, 04. September 2012

VCD Hessen, Pressemitteilung 15/2012, Kassel, 4. September 2012.

Angesichts der streikbedingten Flugausfälle fordert der Verkehrs­club Deutschland (VCD) Hessen, die Eisenbahn als Alter­native zum Luftverkehr insbesondere auf Kurzstrecken zu stärken.

Die Bahn könnte und sollte mehr Kurzstreckenflieger ersetzen. Dies wird aber leider durch Flaschenhälse im hessischen Schienen­netz erschwert“, stellt VCD-Landesvorsitzender Udo Messer fest. In Frankfurt fehlen Gleiskapazitäten zwischen dem Süd- und dem Haupt­bahnhof sowie zwischen Stadion und Hauptbahnhof. „Es gibt die Nachfrage nach weiteren ICE von Berlin und Hannover. Sie können aber nicht rolllen, weil hier in Frankfurt die Kapazitäten der Schiene nicht ausreichen.“ Der schon vor dem Mauerfall geplante Ausbau der Bahnstrecke Frankfurt–Fulda, die von ICE nach Dresden, Berlin und Hamburg benutzt wird, ist ebenso wie die Neubaustrecke Frankfurt– Darmstadt–Mannheim auf unbestimmte Zeit verschoben.
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Fränkische Bahnstrecke darf nicht an Hessen scheitern

Donnerstag, 28. Juni 2012

Pressemitteilung VCD Hessen, Kassel, 28. Juni 2012.
„Ablehnung der Sinntalbahn nicht nachvollziehbar“

Die Wiederinbetriebnahme der „Sinntal-Eisenbahn“ vom hessischen Jossa nach Bad Brückenau und Wildflecken in Franken darf nicht am hessischen Teilstück scheitern. Dies fordert der Landesverband Hessen des ökologischen Verkehrsclubs VCD. „Mit Verwunderung“ nimmt er daher die Forderung hessischer Kommunalpolitiker zur Kenntnis, das Teilstück in Hessen zu zerstören.

Auf fränkischer Seite engagieren sich Politiker und Initiativen, darunter auch der VCD Bayern, die Bahnstrecke wieder nutzen zu können. Damit würde das Staatsbad Bad Brückenau wieder auf der Schiene erreichbar. Schwerpunkt würde der Ausflugsverkehr sein, unter anderem der Transport von Fahrradtouristen vor und nach dem Ausflug in die Rhön. „Man könnte dann mit einem Zug nach Wildflecken, von dort nach Gersfeld in Hessen wandern und mit dem Zug nach Fulda wieder zurück.“ beschreibt VCD-Landes­vorstandsmitglied Stefan Mack die Perspektiven im bayrisch-hessischen Grenzgebiet.
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Bund vernachlässigt hessische Schienen

Freitag, 02. Dezember 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 29/2011, Kassel, 2. Dezember 2011.
Knapp 10 Millionen von 1,3 Milliarden/VCD: Bund vernachlässigt hessische Schienen

Im neuen Bundeshaushalt für 2012 sind 1,3 Mrd € für Schienen­investitionen im Fern- und Güterverkehr vorgesehen. Auf Projekte in Hessen entfallen allerdings nur 9,228 Millionen. Dieser Anteil ist nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclubs VCD Hessen viel zu gering. Zum Vergleich: „Für diese Summe bekommt man ungefähr 370 Meter der A 44“ kritisiert VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel.

Der größte Brocken in Hessen ist mit 3,651 Millionen für den Weiterbau am Bahnhof Neuhof an der „Kinzigtalbahn“ Fulda–Hanau vorgesehen. „Das dient im Wesentlichen dazu, Platz für die neue A 66 zu schaffen. Die Züge werden etwas schneller, aber neue Kapazitäten auf dieser über­lasteten Strecke sind nicht in Sicht“, so Mützel.
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Hessische Schieneninfrastruktur-Konferenz

Mittwoch, 26. Oktober 2011

VCD-Hessen, Pressemitteilung 23/2011, Kassel, 26. Oktober 2011
Pragmatische Schritte statt großer Worte

Angesichts der heutigen „Hessischen Schieneninfrastruktur-Konferenz“ fordert der VCD Hessen, pragmatische Schritte zum Ausbau der Eisen­bahn insbesondere im Rhein-Main-Gebiet zu unternehmen.

Alle paar Monate wird den Fahrgästen erzählt, wie wichtig doch die ganz großen Ausbauten sind. Danach spielen Land, Bund und Bahn wieder schwarzer Peter und nicht einmal die Kleinigkeiten kommen voran“ be­klagt sich Udo Messer, Landesvorsitzender des VCD. Ein Negativ­beispiel ist für den ökologischen Verkehrsclub die überlastete Bahn­strecke Hanau–Fulda. Messer: „Dort hat man den dreigleisigen Ausbau trotz Baurechtes kurz vor Gelnhausen abgebrochen und wartet jetzt auf eine sogenannte Mottgers-Spange, die im nächsten Viertel­jahr­hundert garantiert nicht zur Verfügung stehen wird. Man gab einen Spatz aus der Hand, weil es irgendwo und irgendwann Tauben geben soll.“ Der VCD empfiehlt, das dritte Gleis über Gelnhausen bis Wächters­bach zu verlängern.
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Neubaustrecke Mannheim–Frankfurt ist notwendig

Montag, 09. Mai 2011

Pressemitteilung 9/2011, VCD Hessen, 9.5.2011
VCD: Auch schrittweise Umsetzung sinnvoll

Der Landesverband Hessen des ökologischen Verkehrsclubs VCD begrüßt, dass die Diskussion um die Neubaustrecke Mannheim–Frank­furt an Fahrt gewinnt. Auch eine schrittweise Umsetzung ist sinnvoll. Der VCD spricht sich daher dafür aus, möglichst schnell mit dem weitgehend unumstritten Abschnitt zwischen Frankfurt-Stadion und Darmstadt Hauptbahnhof anzufangen. Dadurch würde auch der Druck, eine Lösung weiter südlich zu finden, deutlich erhöht.

Der VCD begrüßt die klare Absage von Verkehrsminister Dieter Posch an einen Darmstädter Westbahnhof in der Siedlung Tann. „Damit ist das kontraproduktive Phantom hoffentlich vom Tisch“ freut sich VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel. „Anscheinend hat man aus Limburg Süd gelernt.“
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VCD-Mitgliederversammlung diskutiert Bahn­ausbau

Donnerstag, 31. März 2011

Pressemitteilung VCD Hessen, Kassel/Darmstadt, 31. März 2011

Nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclub VCD kommt der Bahn­ausbau in Hessen nicht schnell genug voran. Dies ist ein Haupt­thema auf der Mitgliederversammlung, die am Samstag, 2. April 2011, in Darmstadt statt findet.

Der VCD-Landesverband spricht sich für einen schnelleren Bahn­ausbau aus. Dazu sind kurzfristig kleine und mittlere Kapa­zi­täts­erhöhungen hilfreich, die schneller als Großprojekte durch­setzbar und finanzierbar sind. Neben Erweiterungen im Knoten Frankfurt betrifft dies vor allem den Ausbau der Kinzigtalbahn Fulda–Hanau; hier schlägt der VCD die Verlängerung des dreigleisigen Abschnittes über Gelnhausen bis Wächtersbach vor. Zwischen Frankfurt und Mannheim sollte der weitgehend unumstrittene Abschnitt der geplanten Schnellfahrstrecke nördlich von Darmstadt begonnen werden. „Beides würde die Kapazitäts­probleme nicht lösen, aber mindern. Zudem würden die Projekte damit als Ganzes wieder als laufend eingestuft und von Bahn und Bund vorrangiger als bisher behandelt werden“, so VCD-Landes­geschäfts­führer Martin Mützel.
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Knoten Frankfurt, Kinzigtal, Main-Neckar: Hessens Fernbahnen kommen nicht voran

Dienstag, 22. März 2011

Pressemitteilung VCD Hessen, Kassel, 22. März 2011

Auch 2011 wird in Hessen kein Fernbahnprojekt begonnen. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage de SPD hervor. Zudem wurde bislang auch kein einziges Schienenprojekt des Bundesverkehrswegeplans von 2003 in Hessen fertig gestellt. Nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclubs VCD gerät Hessens Schienen­infrastruktur damit auch gegenüber den Nach­bar­ländern weiter in Rückstand.
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Weniger und leisere Flieger wären ein guter Kompromiss zwischen himmlischer Ruhe und Dauergedröhn

Montag, 19. April 2010

Pressemitteilung 7/2010, VCD Landesverband Hessen, 19.4.2010

Angesichts der Flugausfälle in Europa fordert der Ver­kehrsclub Deutsch­land (VCD), Alternativen zum Luftverkehr zu stärken. Werner Geiß, Vorstandsmitglied VCD Hessen: “Die auch von der hessi­schen Landesregierung forcierte einseitige Ausrichtung auf den Luftverkehr ist wie jede Monostruktur störanfällig und wohl­stands­mindernd.” Der VCD ist für den Ausbau der Eisenbahn-Fern­strecken als Alternative zum Kurz- und Mittel­strecken­flug­verkehr. Technisch müsse zudem geprüft werden, ob es sinnvoll ist, beim Luftverkehr fast ausschließlich auf Turbinen zu setzen.

Trotz Wehklagen der Luftfahrtwirtschaft bietet eine Verlagerung der Wertschöpfung vom ausufernden Flugverkehr zu anderen Bran­chen Chancen für mehr Wohlstand und Lebensqualität. Bezogen auf den inländischen Arbeitsmarkt bindet die Luftfahrt weit weniger Arbeitskraft als andere Branchen. Andere Konsum­gewohnheiten jenseits von Flugtourismus und eingeflogener Luxus­ware würden unseren Wohlstand durchaus steigern. Dies auch zu Gunsten unseres klammen Staatshaushalts, der aufgrund der Steuer­befreiung (Mineral­öl- und Mehrwertsteuer entfallen im internationalen kommerziellen Flugverkehr) und der hohen Sub­ventionen für die Luftfahrtinfrastruktur jährlich rund 10 Mrd. Euro einbüßt.
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