Mit ‘Frankfurt’ getaggte Artikel

Falsche verkehrspolitische Weichenstellungen

Mittwoch, 27. März 2013

Pressemitteilung VCD Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 27. März 2013.
Ökologischer Verkehrsclub kritisiert das Beharren der Stadt Frankfurt auf „Gateway Gardens“ und die Verzögerungen bei der der U 5

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) bedauert, dass falsche verkehrspolitische Weichenstellungen auch in der Main­metropole Frankfurt getroffen werden, wie jetzt beim „Gateway Gardens“-Projekt der Fall. Es sei, so der VCD, ein Fehler, dass die Frankfurter Stadtregierung, unbedingt an dem Ausbau der S-Bahn­strecke zum Gewerbegebiet am Flughafen festhalten wolle, um im Rahmen des „Sparhaushalts“, das wesentlich sinnvoller er­schei­nen­de Projekt einer Verlängerung der U-Bahnlinie 5 zu ver­schieben. Diese Entscheidung könne sich als nachteilig für den gesamten weiteren Ausbau der Nahverkehrs-Infrastruktur in der Rhein-Main-Region erweisen.
(weiterlesen…)

Bahnausbau Frankfurt–Bad Vilbel–Friedberg ist not­wendig

Dienstag, 19. März 2013

VCD Hessen, Pressemitteilung 3/2013, Friedberg, 19. März 2013.
VCD fordert rasche Umsetzung / S-Bahn nach Bad Nauheim?

Anlässlich der für heute geplanten Informationsveranstaltung zum ge­planten Ausbau der „Main-Weser-Bahn“ zwischen Frankfurt und Friedberg fordert der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen die schnelle Umsetzung des Bahnprojektes.

Die Pendler brauchen endlich Verbesserungen. Der jetzige Zustand ist ein unhaltbares Provisorium“, so Udo Messer, VCD-Landes­vor­sitzen­der aus Friedberg. „Dass Bahn und Politik durch Planungs­probleme Zeit und Vertrauen insbesondere bei den Anwohnern verspielt haben, ändert nichts daran, dass der Ausbau notwendig ist.
(weiterlesen…)

Streichungen beim Bahn-Ausbau wegen „Stuttgart 21“?

Dienstag, 18. Dezember 2012

VCD-Hessen, Pressemitteilung 18/2012, Kassel, 18. Dezember 2012.

VCD: Hessen ist bereits jetzt „unterversorgt“

Der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen reagiert besorgt auf Zeitungsberichte, nach denen sowohl die Neubaustrecke Frankfurt–Mann­heim als auch der viergleisige Ausbau der Bahnstrecke Frank­furt–Bad Vilbel–Friedberg auf einer Streichliste der Deutschen Bahn stehe. Schon nach den bisherigen Planungen wird in die hessischen Schienenstrecken unterdurchschnittlich investiert.

Im aktuellen „Investitionsrahmenplan 2011–2015“ will der Bund 8,63 Mrd. € in die Bahn investieren, davon nur 0,04 Mrd. in Hessen. „Damit ist Hessen bereits jetzt extrem unterversorgt“, so VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel.

Die Schnellfahrstrecke Mannheim–Frankfurt ist nur unter „sonstige wichtige Vorhaben“ enthalten, für die erst nach 2015 Geld zur Ver­fügung gestellt werden soll. Mützel: „Eine weitere Abstufung wäre die Verschiebung auf den St.-Nimmerleins-Tag“.
(weiterlesen…)

VCD kritisiert Preiserhöhung und Tarifsystem im RMV

Freitag, 07. Dezember 2012

Pressemitteilung Regionalgruppe Rhein-Main des Landesverbands Hessen, Frankfurt a. M., 07. Dezember 2012
Politisch Verantwortliche sollten die Bedeutung des öffentlichen Nahverkehrs anerkennen

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert die für den 9. Dezember vorgesehenen Tarifanpassungen im Rhein-Main-Ver­kehrsverbund (RMV). „Leider fällt dem größten hessischen Verkehrs­verbund auch in diesem Jahr nichts besseres ein, als die Fahrpreise für den öffentlichen Nah-verkehr mit knapp 4 Prozent weit über aktuelle Inflationsrate hinaus zu erhöhen“, stellt der Sprecher der Regionalgruppe Rhein-Main des ökologischen Verkehrsclubs, Holger Greiner fest. Bei einigen Fahrkarten, gerade im Nahbereich im ländlichen Raum, träten sogar Anhebungen in Höhe von 6 – 8 Prozent auf. Gewisse Verbesserungen beim Zug­material und im Angebot zu Spitzenzeiten, müssten von den Fahrgästen erneut teuer bezahlt werden. Die aktuellen Fahrpreisvergleiche des Umweltverbands belegten, dass das Niveau der Ticketpreise in der Rhein-Main-Region schon bisher 20 – 30 Prozent über dem Niveau anderer deutscher Verkehrsverbünde liege.
(weiterlesen…)

Bürgerbeteiligung bei Großprojekten: Eine Sprech­stunde der Bundesregierung?

Montag, 03. Dezember 2012

Pressemitteilung, Berlin, 3. Dezember 2012.
VCD-Magazin fairkehr deckt auf, Bürger kommen nur bis ins Wartezimmer

Von Merkel bis Ramsauer – Partizipation ist das neue Zauberwort der Bundesregierung. Damit sich eine Konfrontation zwischen Bür­gern und Staatsgewalt wie bei Stuttgart 21 nicht wiederholt, ver­suchen Politiker die Bürger mitentscheiden zu lassen.

So veröffentlicht Peter Ramsauer das „Handbuch für eine gute Bürger­beteiligung“, Peter Altmaier richtet in seinem Ministerium die „Unter­abteilung Bürgerbeteiligung“ ein und Angela Merkel veranstaltet den „Bürgerdialog zur Zukunft Deutschlands“. Doch all diese Versuche sind nur halbherzig, wie das VCD-Mitgliedermagazin fairkehr in seiner aktuellen Ausgabe zeigt.

Fairkehr 6/2012

Fairkehr 6/2012

Es geht der Politik bei Großprojekten bislang nicht um ein wirklich offenes Verfahren. Vielmehr soll Zustimmung zu den Beschlüssen der Regierung hergestellt, die „Dafür-Mentalität“ ge­weckt werden. Peter Ramsauer, Bundes­verkehrsminister: „Wir wollen der schweigenden Mehrheit, die dafür ist, einen Anreiz geben, sich zu Wort zu melden.“ Die Bundesregierung lädt also die Bürger ein, ihre Position öffent­lich mitzuteilen. Die Entwicklung der milliardenschweren Bauvorhaben soll aber allein Sache der Politiker bleiben.
(weiterlesen…)

Lärmaktionsplan – Ungeeignetes Instrument

Dienstag, 16. Oktober 2012

Pressemitteilung VCD Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M., 16. Oktober 2012.

VCD: Kein adäquater Schutz der Bevölkerung auch nach einem Jahr Landebahn Nordwest

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert den “Lärmaktionsplan” zum Frankfurter Flughafen als völlig ungeeignetes Instrument, um die lärmgeplagte Bevölkerung der Rhein-Main-Region vor einer weiteren Zunahme des Fluglärms zu schützen. Bei diesem Plan werde deutlich, dass weder das Regierungspräsidium noch die Landesregierung ein echtes Interesse am Schutz der betroffenen Bevölkerung haben. Solange Landespolitik und Luftverkehrswirtschaft weitere Steigerungen auf bis zu 700.000 Flugbewegungen im Jahr anstrebten, sei eine wirkliche Entlastung von Anwohnern und Umwelt nicht möglich.
(weiterlesen…)

Tempo 30: Warum kann Liverpool was Frankfurt nicht kann?

Donnerstag, 20. September 2012

Pressemitteilung, Berlin, 20. September 2012.
Die Frage des VCD zur Europäischen Woche der Mobilität

Einmal im Jahr, eine Woche lang, engagiert sich ganz Europa für eine nachhaltige Mobilität. Dazu gehört als ein Baustein Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit – in Städten und Ortschaften – überall da wo Menschen leben, sich aufhalten. Doch während andere europäische Länder vormachen wie es geht, ein positives und neues Lebensgefühl zu etablieren, werden Initiativen in Deutsch­land ausgebremst.

Aufgrund der derzeitigen Regelungen in der StVO, die nicht zulassen, Hauptverkehrsstraßen in Tempo-30-Zonen zu inte­grieren, werden den Kommunen Stolpersteine in den Weg gelegt. Die Entwicklung von sinnvollen Gesamtkonzepten ist hier­zu­lande nicht möglich. Stattdessen müssen Kommunen mit hohem Verwaltungsaufwand Zone um Zone beantragen“, so Anja Hänel, Referentin für Verkehrssicherheit beim ökologischen Verkehrs­club VCD.
(weiterlesen…)

Kurzstreckenflüge verzichtbar – Bahnausbau in Hessen voran bringen

Dienstag, 04. September 2012

VCD Hessen, Pressemitteilung 15/2012, Kassel, 4. September 2012.

Angesichts der streikbedingten Flugausfälle fordert der Verkehrs­club Deutschland (VCD) Hessen, die Eisenbahn als Alter­native zum Luftverkehr insbesondere auf Kurzstrecken zu stärken.

Die Bahn könnte und sollte mehr Kurzstreckenflieger ersetzen. Dies wird aber leider durch Flaschenhälse im hessischen Schienen­netz erschwert“, stellt VCD-Landesvorsitzender Udo Messer fest. In Frankfurt fehlen Gleiskapazitäten zwischen dem Süd- und dem Haupt­bahnhof sowie zwischen Stadion und Hauptbahnhof. „Es gibt die Nachfrage nach weiteren ICE von Berlin und Hannover. Sie können aber nicht rolllen, weil hier in Frankfurt die Kapazitäten der Schiene nicht ausreichen.“ Der schon vor dem Mauerfall geplante Ausbau der Bahnstrecke Frankfurt–Fulda, die von ICE nach Dresden, Berlin und Hamburg benutzt wird, ist ebenso wie die Neubaustrecke Frankfurt– Darmstadt–Mannheim auf unbestimmte Zeit verschoben.
(weiterlesen…)

Mehr Ruhe und weniger Unfälle

Samstag, 01. September 2012

Pressemitteilung VCD Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M., 01.09.2012.
VCD: Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit – Kritik am Vor­gehen des Verkehrsministers

Das aktuelle Vorgehen des Hessischen Verkehrsministers Florian Rentsch (FDP) gegen den Modellversuch der Stadt Frankfurt für ein nächtliches Tempolimit auf verschiedenen Hauptverkehrsstraßen, nimmt der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) zum Anlass auf seine Forderung hinzuweisen, innerorts Tempo 30 als Regel­geschwindig­keit zu verankern. Dass der Vertreter der hessischen Landesregierung den von der schwarz-grünen Römer-Koalition in der Mainmetropole geplanten Modellversuch einfach untersagen konnte, zeige deutlich wie notwendig die Umsetzung dieser Forderung des Umweltverbandes sei, die derzeit auch in einer bundesweiten Kampagne vorgetragen wird. Nur so könne die Belastung der Bevölkerung entlang städtischer Hauptverkehrs­straßen durch Lärm und andere Emissionen endlich nachhaltig reduziert werden.

„Die von Florian Rentsch für sein Verbot angeführten „bewährten Berechnungsverfahren zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm“ und die zur Zeit gültigen gesetzlichen Bestimmungen hätten, so der VCD, schon in der Vergangenheit kaum dazu beigetragen, die Belastungen durch den Autoverkehr in der Stadt zu reduzieren. Damit Städte und Gemeinden, wie Frankfurt, künftig selbst ent­scheiden können, wo Tempo 30 sinnvoll ist, müssten die bislang gültigen Regelungen der Straßenverkehrsordnung (StVO) dringend geändert werden. „Als Bundesrecht lässt diese den Kommunen im Moment zu wenig Handlungsspielraum“, stellt der Sprecher der VCD Regional­gruppe Rhein-Main, Holger Greiner fest. Mit Tempo 30 als stadtverträgliche Richtlinie könnte ein angepasstes Netz unterschiedlicher Geschwindigkeiten festgelegt werden: mit Tempo 30 als Basis für mehr Sicherheit und weniger Lärm und mit Tempo 50 auf ausgewählten Hauptverkehrsstraßen mit wichtiger Ver­bindungs­funktion.
(weiterlesen…)