Mit ‘Frankfurt’ getaggte Artikel

Bund vernachlässigt hessische Schienen

Freitag, 02. Dezember 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 29/2011, Kassel, 2. Dezember 2011.
Knapp 10 Millionen von 1,3 Milliarden/VCD: Bund vernachlässigt hessische Schienen

Im neuen Bundeshaushalt für 2012 sind 1,3 Mrd € für Schienen­investitionen im Fern- und Güterverkehr vorgesehen. Auf Projekte in Hessen entfallen allerdings nur 9,228 Millionen. Dieser Anteil ist nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclubs VCD Hessen viel zu gering. Zum Vergleich: „Für diese Summe bekommt man ungefähr 370 Meter der A 44“ kritisiert VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel.

Der größte Brocken in Hessen ist mit 3,651 Millionen für den Weiterbau am Bahnhof Neuhof an der „Kinzigtalbahn“ Fulda–Hanau vorgesehen. „Das dient im Wesentlichen dazu, Platz für die neue A 66 zu schaffen. Die Züge werden etwas schneller, aber neue Kapazitäten auf dieser über­lasteten Strecke sind nicht in Sicht“, so Mützel.
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VCD begrüßt Gerichtsurteil zum Ausbau Main-Weser-Bahn

Donnerstag, 17. November 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 28/2011, Kassel, 17. November 2011.
VCD begrüßt Gerichtsurteil – Ausbau der “Main-Weser-Bahn” zwischen Frankfurt und Friedberg muss voran kommen

Der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen begrüßt die Bestätigung der Ausbaupläne für die “Main-Weser-Bahn” zwischen Frankfurt und Fried­berg. Mit einem heutigen Urteil hat der hessische Verwaltungs­gerichtshof in Kassel die Klagen gegen den Abschnitt Frankfurt-West–Bad Vilbel abgewiesen. Der viergleisige Ausbau dieser Bahnstrecke ist das größte Bahnprojekt in Hessen, für das derzeit Finanzmittel zur Verfügung stehen.

Die von der S-Bahn, Regionalverkehr, Intercity und Güterzügen benutzte Strecke ist insbesondere im Berufsverkehr überlastet. “Wir erwarten, dass die Züge nach dem Ausbau schneller und die Fahrpläne flexibler sein werden“, so VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel. Inter­city und Regionalzüge müssen dann nicht mehr hinter der lang­sameren S-Bahn anhalten, wenn sie oder die S-Bahn verspätet sind, S-Bahnen müssen nicht mehr anhalten, um schnellere Züge passieren zu lassen.
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VCD unterstützt Verkehrsminister Posch: Neue Prioritäten bei Schienen-Projekten nötig

Freitag, 28. Oktober 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 25/2011, Kassel, 28. Oktober 2011.

In den Ausbau der Schienenstrecken in Hessen muss nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclubs VCD in den nächsten Jahren mehr Geld gesteckt werden. Der VCD-Landesverband Hessen unterstützt deshalb die Forderung von Verkehrsminister Dieter Posch, bundesweit die Prioritäten bei der Finanzierung von Schienenprojekten zu ändern.

Die knappen Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie am drin­gend­sten gebraucht werden“, sagte VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel. „Und das ist vor allem in Hessen der Fall, wo es Engpässe gibt, die sich auf ganz Deutschland negativ auswirken.“ Hohe Priorität sieht der VCD beim Ausbau des Eisenbahnknotens Frankfurt sowie bei den Neu- und Ausbaustrecken von Frankfurt nach Mannheim und Fulda. „Diese Maßnahmen sind wichtiger als Stuttgart 21, die ICE-U-Bahn durch den Thüringer Wald oder die sogenannte Y-Trasse in Nieder­sachsen“, so Mützel.
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Hessische Schieneninfrastruktur-Konferenz

Mittwoch, 26. Oktober 2011

VCD-Hessen, Pressemitteilung 23/2011, Kassel, 26. Oktober 2011
Pragmatische Schritte statt großer Worte

Angesichts der heutigen „Hessischen Schieneninfrastruktur-Konferenz“ fordert der VCD Hessen, pragmatische Schritte zum Ausbau der Eisen­bahn insbesondere im Rhein-Main-Gebiet zu unternehmen.

Alle paar Monate wird den Fahrgästen erzählt, wie wichtig doch die ganz großen Ausbauten sind. Danach spielen Land, Bund und Bahn wieder schwarzer Peter und nicht einmal die Kleinigkeiten kommen voran“ be­klagt sich Udo Messer, Landesvorsitzender des VCD. Ein Negativ­beispiel ist für den ökologischen Verkehrsclub die überlastete Bahn­strecke Hanau–Fulda. Messer: „Dort hat man den dreigleisigen Ausbau trotz Baurechtes kurz vor Gelnhausen abgebrochen und wartet jetzt auf eine sogenannte Mottgers-Spange, die im nächsten Viertel­jahr­hundert garantiert nicht zur Verfügung stehen wird. Man gab einen Spatz aus der Hand, weil es irgendwo und irgendwann Tauben geben soll.“ Der VCD empfiehlt, das dritte Gleis über Gelnhausen bis Wächters­bach zu verlängern.
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VCD kritisiert einseitige und kurzsichtige Unter­stützung der Luftfahrtindustrie

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Presseinformation, Berlin, 20. Oktober 2011
So kann die Bundeskanzlerin wirklich nicht landen

Am morgigen Freitag, den 21. Oktober wird Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der Landung ihrer Regierungsmaschine auf der Nordwest-Bahn des Flughafens in Frankfurt/Main die neue und vierte Bahn des Rhein-Main-Flughafens eröffnen.

Für den ökologischen Verkehrsclub VCD ist dieser Tag kein Tag zum Feiern. Die Eröffnung in Gegenwart der Bundeskanzlerin ist vielmehr ein Showakt der Industrie, die versucht, alle Umweltfolgen des Flugverkehrs zu ignorieren, insbesondere die extreme Zunahme von Lärm im Alltag von Hundertausenden. Die Schmerzgrenze ist erreicht, das bringen die Proteste an verschiedenen Flughäfen in Deutschland zum Ausdruck.

Auch die Auswirkungen des Klimawandels werden den Flugverkehr nicht unberührt lassen. Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes ist die Klimawirksamkeit des Flugverkehrs mit 356 g CO2 pro Per­sonen­kilometer fast achtmal höher als bei der Bahn, wo nur 46 g CO2 freigesetzt werden.
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Neue Landebahn ist starke Belastung

Donnerstag, 20. Oktober 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 21/2011, Frankfurt, 20. Oktober 2011
Alternativen zum Flugverkehr endlich fördern

Mit der Landung von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der neuen Landebahn in Frankfurt beginnt am morgigen Freitag ein neues Kapitel der Belastung von Mensch und Umwelt durch den Flugverkehr. Der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen fordert aus diesem Anlass, Kurzstreckenflüge auf die Schiene zu verlagern sowie das Nachtflugverbot zu erhalten und auszuweiten.

Hätten sich Bund und das Land Hessen genauso für die Eisenbahn Frankfurt–Fulda eingesetzt wie für die zusätzliche Landebahn, gäbe es jetzt weniger Flüge von Frankfurt nach Leipzig oder Hannover“ bedauert VCD-Landesvorsitzender Udo Messer.
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Nachtflugverbot muss Dauereinrichtung werden

Dienstag, 11. Oktober 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 20/2011, Wiesbaden/Kassel, 11. Oktober 2011.

Der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen freut sich über die vorläufige gerichtliche Durchsetzung des Nachtflugverbotes am Flughafen Frank­furt. Dieses muss jedoch auf die ganze Nacht von 22 bis 6 Uhr aus­geweitet und dauerhaft etabliert werden.

Es gab ein Mediationsergebnis und es gab bereits ein VGH-Urteil zum Nachtflugverbot. Wer sich darauf verlassen hat, dass Lobby und Landes­regierung das Recht schon brechen werden, hat dieses Mal Pech gehabt. Und das ist gut so.” freut sich VCD-Landesvorsitzender Udo Messer. Der VCD fordert Landesregierung, Fraport und die Flug­gesell­schaften auf, das Verbot zu akzeptieren und auf den Boden des Mediations­ergebnisses zurück zu kehren.

Nach Ansicht des VCD ist ein Flughafen mit Nachtflugbetrieb inmitten eines dicht besiedelten Ballungsraumes nicht zu halten. Unabhängig von Flugrouten, Landeanflügen und Startverfahren gibt es keine Bereiche mehr, die unempfindlich gegen Fluglärm sind.

Ausbau der „Main-Weser-Bahn“ zwischen Frank­furt und Friedberg bringt klare Vorteile für Personen­nah­verkehr

Montag, 26. September 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 18/2011, Friedberg, 26. September 2011.

Der geplante Ausbau der „Main-Weser-Bahn“ zwischen Frankfurt und Friedberg bringt klare Vorteile für den Personenverkehr. Darauf weist der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen zum Ende der Aus­legungs­frist erneut hin. Die wesentlichen Nutznießer sind die Fahrgäste in Regionalzügen und S-Bahnen.

Gerade im Berufsverkehr ist der derzeitige Zustand unhaltbar“ stellt der VCD-Landesvorsitzende Udo Messer fest, der selber täglich auf dieser Strecke unterwegs ist. Nur durch den Ausbau können die S-Bahnen im reinen Viertelstundentakt ab Friedberg fahren. „Das wäre eine Steigerung von 42 auf 69 Fahrten ab Friedberg am Tag, ohne Regionalzüge streichen zu müssen“ rechnet Messer vor. Hinzu kommt die verbesserte Umsteigesituation in Eschersheim und die geplante Station in Ginnheim, an der zukünftig ebenfalls in die Frankfurter Stadtbahn gewechselt werden kann.
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S-Bahn-Ausbau Frankfurt – Friedberg

Donnerstag, 25. August 2011

VCD-Hessen-PM 13/2011, Kassel/Friedberg, 25. August 2011)
VCD begrüßt Planungen/ S-Bahn-Ausbau nach Friedberg dringend erforderlich

Die Planungsunterlagen für den viergleisigen Ausbau der „Main-Weser-Bahn“ zwischen Friedberg und Bad Vilbel sind seit heute öffentlich ausgelegt. Des begrüßt der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen ausdrücklich und hofft auf eine schnelle Umsetzung.

Dieser Ausbau ist seit Jahren überfällig. S-Bahnen und Regionalzüge sind dort leider oft überfüllt und verspätet.“ so VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel. Mit dem Ausbau wird ein 15-Minuten-Takt der S-Bahn ohne längere Zwischenaufenthalte ermöglicht. Intercity und Regional­züge müssen auch dann nicht mehr hinter der langsameren S-Bahn anhalten, wenn sie oder die S-Bahn verspätet sind.
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Ökologische Verbraucherorganisation kritisiert Tarif­erhöhungen im RMV

Mittwoch, 22. Juni 2011

Pressemitteilung VCD Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 22. Juni 2011
VCD: Hoffnungen auf besseres und günstigeres Tarifsystem erneut enttäuscht

Die Hoffnungen vieler Fahrgäste auf ein besseres und günstigeres Tarifsystem sind von den RMV-Verantwortlichen erneut bitter enttäuscht worden“ stellt der ökologische Verkehrsclub Deutsch­land (VCD), der das Preis-Leistungs-Verhältnis im größten hes­si­schen Verkehrsverbund nun schon seit Jahren kritisch hinter­fragt, fest. Der RMV versuche die Nachteile, die den Kundinnen und Kunden des öffentlichen Nahverkehrs durch die erneuten drastischen Fahrpreiserhöhungen um durchschnittlich 2,7 Prozent entstehen, zu verschleiern. Dabei werde die derzeit progno­sti­zierte Inflationsrate von ca. 2,5 Prozent erneut über­schritten. Diese Erhöhungen würden wieder mit den altbekannten Argumenten Personal- und Energiekosten gerechtfertigt, so dass man als Kunde auch noch froh darüber sein soll, dass alles nicht noch teurer wird.
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