Mit ‘Frankenberg’ getaggte Artikel

Bahnstreckenjubiläen in Waldeck-Frankenberg

Mittwoch, 28. April 2010

Pressemitteilung 9/2010 VCD Hessen, Kassel, 28. April 2010
VCD: Beste Wünsche für die Zukunft!

Der VCD Hessen gratuliert der Kurhessenbahn zu zwei Strecken­jubiläen: Am 1. Mai 1900 wurde die Bahnstrecke Korbach–Franken­berg eröffnet. Genau zehn Jahre früher hatten Volkmarsen und Bad Arolsen den Bahnanschluss erhalten.

Aus diesem Anlass erneuerte der VCD seine Forderung, den Per­sonenverkehr zwischen Frankenberg und Korbach wieder auf­zu­nehmen. Leider fehlt hier immer noch der Startschuss aus Wies­baden. VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel: „Der Landtag hat die Wiederinbetriebnahme beschlossen. Seitdem prüft die Lan­des­regierung, ohne dass Themen oder Ergebnisse dieser Prüfungen bekannt geworden wären. Letztes Jahr hat der VCD fünf­tausend an Verkehrsminister Posch adressierte Postkarten verteilt, mit denen Bürger die Wiederinbetriebnahme forderten. Sie waren in kurzer Zeit vergriffen. Doch auch darauf haben wir keine Antwort erhalten.
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VCD startet Postkartenaktion für Wiedereröffnung der Bahnstrecke Korbach – Frankenberg

Donnerstag, 10. September 2009

Pressemitteilung 28/2009 VCD Hessen, Kassel, 10. September 2009
Eisenbahnbundesamt: Strecke ist nicht entwidmet

Der VCD Hessen startet eine Postkartenaktion zur Wieder­in­betrieb­nahme der Bahnstrecke Korbach – Frankenberg. „Wir wollen der für den Nahverkehr verantwortlichen Landes­regierung zeigen, dass es ein dringendes Bedürfnis in der Bevölkerung nach dieser Bahnstrecke gibt.“ So VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel.

Die Bahnstrecke Korbach - Frankenberg muss wieder in Betrieb gehen

Die Bahnstrecke Korbach - Frankenberg muss wieder in Betrieb gehen

Das Postkartenmotiv zeigt eine Fotomontage aus dem Bahn­hof Korbach Süd. Auf dem Zugzielanzeiger steht „Marburg“, im Hintergrund sind Sperrtafel und Büsche vom Gleis nach Frankenberg ver­schwunden. Auf der Rück­seite der an Landes­verkehrs­minister Posch vor­adres­sier­ten Karte weist der VCD darauf hin, dass die Strecke „wichtig für Menschen, Wirt­schaft und Tourismus in Nord­west­hessen“ ist. Die Post­karten werden in Nord­hessen verteilt. Sie können in der Landesgeschäftstelle bestellt werden.
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Irritationen um Reaktivierung der Bahnstrecke Korbach – Frankenberg

Mittwoch, 09. September 2009

Pressemitteilung 27/2009 VCD Hessen, Kassel 9. September 2009.

Mit „Unverständnis” reagiert der VCD Hessen auf die wider­sprüch­lichen Aussagen zur Wiedereröffnung der Bahnstrecke Kor­bach – Frankenberg.

VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel: „Es bestreitet niemand mehr, dass die Reaktivierung sinnvoll ist. Falls doch, möge er vor der Bundestagswahl dazu stehen.” Offensichtlich sei jedoch die Fi­nan­zierung weiter umstritten. „Die spielen Mikado, wer sich zuerst bewegt, darf am meisten zahlen.” Dieses „unwürdige Geschacher” sei um so unverständlicher, da es mit 14 Mio. Euro um eine Summe geht, die für ein landesweit wichtiges Verkehrsprojekt sehr gering ist. Mützel: “Es handelt sich um den Gegenwert von nicht einmal zwei Kilometern Autobahn. Wäre es eine Autobahn zu dem Preis, würden sich Bund und Land erfahrungsgemäß sehr schnell einigen.

Bahnchef Rüdiger Grube hatte nach Zeitungsberichten am Rande des “Bahngipfel Hessen” (Montag, 7. September) die Wieder­inbetriebnahme angekündigt und dies auch auf Nachfrage bestätigt. Am Dienstag wurde dies als “Missverständnis” dementiert.

VCD begrüßt Reaktivierung der Bahnstrecke Korbach – Frankenberg

Dienstag, 08. September 2009

Pressemitteilung 26/2009, VCD Hessen, 8.9.2009

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die von Bahnchef Rüdiger Grube angekündigte Reaktivierung der Bahnstrecke Korbach – Frankenberg für den Ausflugsverkehr. „Es ist erfreulich, dass der Nationalpark Kellerwald-Edersee demnächst auch mit der Bahn besser zu erreichen ist“, sagte Martin Mützel, Geschäftsführer des VCD-Landesverbandes Hessen.

Jetzt muss aber auch der nächste Schritt folgen, um wieder täglichen Betrieb auf der Strecke zu ermöglichen.“ Hier sei auch die Landesregierung gefordert, die nötigen Mittel für die Mo­der­ni­sierung der Infrastruktur und den Betrieb der Züge bereit­zu­stellen. „Andere Bundesländer sind wesentlich aktiver bei der Wieder­er­öffnung stillgelegter Bahnstrecken.“ Beispielsweise ist in Nord­rhein-Westfalen die Wiederinbetriebnahme der Strecke Brilon-Wald – Brilon Stadt für den täglichen Verkehr beschlossen worden, die sich nördlich an die Verbindung Marburg – Frankenberg – Korbach – Brilon anschließt.
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BUND und VCD: Wiedereröffnung der Bahnstrecke Korbach–Frankenberg nicht weiter verschleppen

Mittwoch, 08. Juli 2009

Gemeinsame Pressemitteilung BUND Hessen und VCD Hessen zur Bahnstrecke Korbach – Frankenberg, Kassel/Wiesbaden 8. Juli 2009

Anlässlich der Landtagsdebatte über eine Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke Korbach–Frankenberg sprechen sich die hessischen Landesverbände des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutsch­land (BUND) und des Verkehrsclub Deutschland (VCD) erneut für eine schnelle Aufnahme des Personenverkehrs aus.

Ein Prüfauftrag ist unnötig. Die Fakten sind seit Jahren bekannt, sie sprechen für den Bahnverkehr“, so VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel. Otto Löwer, Vorstandsmitglied des BUND Hessen: „Wir brauchen keine Verschleppungstaktik, sondern wollen Taten sehen.
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Terminhinweis VCD Hessen: 2. Juli 2009, Film “Die Edertalbahn Korbach – Frankenberg”

Dienstag, 23. Juni 2009

Die Bahnstrecke Korbach – Frankenberg wurde 1987 im Per­sonen­verkehr aufgegeben. Seither gab es vielfältige Be­mühun­gen, die Strecke wieder in Betrieb zu nehmen. Zuletzt beschloss 2008 der vorige Landtag den Neustart des Personen­verkehrs, dies wurde jedoch bislang nicht umgesetzt. Erneute Landtagsanträge sind mehrfach wieder von der Tages­ordnung genommen worden.

Martin Mützel vom VCD Hessen wird vortragen, warum diese Strecke umwelt-, tourismus- und strukturpolitisch wichtig ist.

Anschließend wird der Film “Die Edertalbahn Korbach – Frankenberg, eine Bahnstrecke im Wandel der Zeit” von Heinz Göttlich gezeigt. Filmaufnahmen aus den 1970er und 1980er Jahren und von Sonderfahrten werden dem heutigen ungepflegten, aber komplett vorhandenen, Zustand der Strecke gegenübergestellt. Ein “Muss” für Eisenbahnfreunde.

Der Eintritt ist frei.

2. Juli 2009, 18:30 Uhr,
Umwelthaus Kassel, Wilhelmsstraße 2

„Task Force“ für echten Klimaschutz im Verkehr notwendig

Dienstag, 02. Juni 2009

Pressemitteilung 15/2009, VCD Hessen, Kassel, 2. Juni 2009
Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) rügt die Ankündigung von Hessens Verkehrsminister Dieter Posch, den Bau der umstrittenen Autobahn A 44 (Kassel–Eisenach) mit einer speziellen „Task Force“ beschleunigen zu wollen. Fünf Tage vor der Europawahl könne man das nur als „aktionistischen Kotau vor der Auto- und Baulobby“ verstehen, so VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel. „Besser wäre es, wenn Posch sinnvolle Projekte beschleunigen würde.
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Bahnstrecke reaktivieren statt Steuermittel zu verschwenden

Mittwoch, 13. Mai 2009

VCD-Hessen, Pressemitteilung 14/2009, Kassel/Wiesbaden, 13. Mai 2009
Kurhessenbahn Korbach-Frankenberg

Die Bahnstrecke von Korbach nach Frankenberg in Nordhessen muss nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) dringend re­aktiviert werden. „Die Landesregierung muss zeigen, dass sie nicht nur in den Straßenbau investiert, sondern auch in Schienen­strecken“, erklärte VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel an­lässlich der Landtagsdebatte über den Ver­kehrs­haushalt am Donners­tag (14. Mai). Die Umsetzung des Land­tags­beschlusses vom vergangenen Jahr, der eine Wieder­inbetrieb­nahme der 31 Kilo­meter langen Verbindung vorsieht, dürfe nicht länger durch neue Prüfaufträge verschleppt werden.
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VCD vermisst frischen Schwung bei der Schiene

Montag, 16. März 2009

Pressemitteilung 10/2009 VCD Hessen, Kassel/Wiesbaden, 16. März 2009
Keine einseitige Förderung des Straßenbaus

Anlässlich der Vorstellung des Landesstraßenbauprogramms Hessen for­dert der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Hes­sen, zusätzlichen Schwung bei der Schiene. Eine einseitige För­derung des Straßenbaus ist nach Ansicht des Umwelt- und Ver­brau­cher­verbandes weder umwelt- noch wirt­schaftspolitisch sinn­voll. Udo Messer, Vorstandsmitglied des VCD Hessen: „Wenn man sofort loslegen will, könnte man zum Beispiel die längst fertig geplante Wiedereröffnung Korbach–Frankenberg anpacken“. Dringenden Handlungsbedarf sieht der VCD auch bei der Modernisierung von Bahnhöfen.

Der VCD bedauert, dass für den erforderlichen Ausbau von Bahn­strecken immer noch keine kurzfristig umsetzbaren Pläne vor­liegen. Ein Beispiel dafür ist das Bahnkonzept „Frankfurt 2010“, zu dem unter anderem der immer weiter verschleppte S-Bahn-Ausbau nach Friedberg gehört.

Dass es im Straßenbau weit mehr baureife Projekte als bei der Schie­ne gibt, liegt nach VCD-Angaben an der bisherigen und aktuellen Vergabe von Planungsaufträgen durch Land und Bund. Mes­ser: „Bei der Straße plant man auch Unrealistisches auf Halde, bei der Schiene wartet man auf die letzte Finanzie­rungs­ver­ein­barung, bis man in die Verfahren geht.“ Der VCD fordert daher die Landesregierung auf, für alle erwünschten Bahnprojekte Vorrats­planungen zu beauftragen, wie dies im Straßenbau üblich ist.

Hintergrund: Der hessische Verkehrsminister Posch stellt am Dienstag (17. März) unter dem Motto „Frischer Schwung im Landes­straßen­bau“ das massiv aufgestockte Landesstraßenbauprogramm 2009 vor. Entsprechende Auf­stockungen bei Bahn, Bus und Fahrrad sind bislang nicht angekündigt.

Landesregierung planiert Hessen

Dienstag, 09. Dezember 2008

Pressemitteilung 46/2008 VCD Hessen, 9. Dezember 2008

Mit deutlicher Kritik reagiert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf die Ankündigung der geschäftsführenden Landesregierung, die Aus­gaben für den Straßenbau in Hessen massiv zu erhöhen.

Ministerpräsident Koch und Verkehrsminister Rhiel sprechen mit ge­spaltener Zunge, wenn sie Klimaschutz predigen und nur die Sanierung und Erweiterung des Straßenverkehrs Hessens im Sinn haben“, erklärt Udo Messer, Landesvorsitzender des Umwelt- und Ver­brau­cher­verbandes. Die hessische Landesregierung beabsichtigt, 2009 die Rekordsumme von mehr als 100 Millionen Euro in das hessische Straßennetz zu investieren. Der Straßenbau-Etat ist bereits in den vergangenen zehn Jahren um 300 Prozent gestiegen.
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