Mit ‘Flugticket’ getaggte Artikel

Flugticketsteuer in Kraft

Dienstag, 04. Januar 2011

VCD-Pressemitteilung 01/11 – Berlin, 04.01.11
Abgabe bringt mehr Kostengerechtigkeit im Verkehr

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die seit dem 1. Januar 2011 erhobene Steuer auf Flugtickets als einen Schritt in die rich­tige Richtung für mehr Klima- und Kostengerechtigkeit beim Flug­verkehr. Für Flüge bis 2.500 Kilometer beträgt der Aufschlag 8 Euro, bis 6.000 Kilometer 25 Euro und für Langstreckenflüge 45 Euro. Als weiterführende Maßnahmen fordert der VCD jedoch, die Mineral­öl­steuerbefreiung für die gewerbliche Luftfahrt aufzuheben und Kerosin endlich zu besteuern. Bei der anstehenden Novellierung der europäischen Richtlinie zur Energiebesteuerung muss dafür eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden.
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Ein Jahr schwarz-gelbe Koalition

Mittwoch, 27. Oktober 2010

VCD-Pressemitteilung 93/10 – Berlin, 27.10.10
VCD: Verkehrspolitik der Regierung nicht zukunftsfähig

Ein Jahr nach Amtsantritt der schwarz-gelben Bundesregierung zieht der ökologische Verkehrsclub VCD Bilanz in der Verkehrspolitik. Er kritisiert die Arbeit der Regierungskoali-tion scharf als rückwärts­gewandt und fordert ein Umsteuern zu mehr Nachhaltigkeit im Verkehr.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Die umwelt- und ver­kehrs­politische Bilanz der Bundes­regierung fällt nach einem Jahr Schwarz-Gelb miserabel aus. Eine zukunftsfähige Mobilitätspolitik, die den Bedürfnissen von Mensch und Umwelt Rechnung trägt, findet nicht statt. Während das Bundes­umwelt­ministerium unter Norbert Röttgen fast nichts unternommen hat, um Verkehrspolitik umwelt- und klimabewusst zu gestalten, betreiben Bundes­wirt­schafts­minister Rainer Brüderle und Bundes­verkehrs­minister Peter Ramsauer knallharte rückwärts­gewandte Lobbypolitik gegen die Umwelt.“ Das zeige sich nicht zuletzt daran, dass Elektroautos als alleinige Lösung für alle Umwelt­probleme des Verkehrs verkauft wür­den, auf der man sich nun ausruhen könne. Dabei diene der Hype um die Elektroauto-Mobilität vor allem der Wirt­schafts­förderung.
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Kabinett beschließt Flugticketsteuer

Mittwoch, 01. September 2010

VCD-Pressemitteilung 70/10 – Berlin, 01.09.10
VCD: Schritt für mehr Kostengerechtigkeit im Verkehr

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt den Beschluss des Bundes­kabinetts, eine Steuer auf Flugtickets zum 1. Januar 2011 einzuführen. Dies sei ein Schritt in die richtige Richtung für mehr Klima- und Kostengerechtigkeit beim Flugverkehr. Als weiter­führende Maßnahmen fordert der VCD jedoch, endlich die Mineral­öl­steuer­befreiung für die gewerbliche Luftfahrt aufzuheben.

Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: “Aus Gründen des Klima­schutzes ist eine Steuer auf Flugtickets absolut gerecht­fertigt: Der Anteil des Flugverkehrs am globalen Treibhaus­effekt liegt bereits jetzt bei mindestens neun Prozent. Eine nach öko­logischen Kriterien gestaffelte Ticket­abgabe kann zudem dazu beitragen, den längst überfälligen Innovationsschub in der Luft­verkehrs­branche auszulösen, um das klimaschädliche Fliegen umwelt­verträglicher zu gestalten. Sie führt vor allem dazu, die steuerliche Bevorzugung des Flugverkehrs abzumildern und mehr Kosten­gerechtigkeit zwischen den Verkehrsträgern herzustellen.
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Nachtzüge als Alternative zum klimaschädlichen Flugverkehr fallen Rotstift zum Opfer

Mittwoch, 30. September 2009

Pressemitteilung Nr. 25/09, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 30. September 2009
Verkehrsclub fordert, Steuervorteile für Flugverkehr abzuschaffen und stattdessen Nachtzugangebot auszubauen

Bundesweit wird der Nachtzugverkehr ab Dezember 2009 kräftig aus­gedünnt werden, darauf weist der Umwelt- und Ver­brau­cher­verband Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) hin. “Baden-Württemberger, die mit dem Nachtzug nach Italien, Österreich oder Ungarn fahren wollen, haben hierzu nur noch bis zum 12.12.2009 Gelegenheit — dann entfallen diese Züge ersatz­los“, kritisiert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Damit bleibt vielen Fahrgästen nur noch der klimaschädliche Flug­verkehr als Reisemittel, denn die relativ umweltfreundlichen Zug­ver­bindungen können preislich nicht gegen die steuerlich subventionierten Billigflieger bestehen“, kritisiert Lieb die heutigen
Wett­bewerbs­verzerrungen zwischen grenzüberschreitendem Schienen­verkehr und der Luftfahrt.

So entfalle bei internationalen Flugtickets die Mehrwertsteuer von 19 Prozent, Flugbenzin sei ebenfalls steuerbefreit — im Gegensatz hierzu werde beim Kauf von Zugtickets ins Ausland der volle Satz der Mehr­wertsteuer fällig, zudem müssten die Züge in Deutschland hohe Energiesteuern bezahlen, bemängelt der VCD die bisherigen Regelungen.
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