Mit ‘Flughafen’ getaggte Artikel

Spatenstich für Flughafen Calden

Donnerstag, 10. März 2011

Pressemitteilung 4/2011, VCD Landesverband Hessen e.V., Kassel, 10. März 2011
Sinnloses Millionenloch macht Werbung für „Schulden­bremse“ unglaubwürdig

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert den symbolischen Spaten­stich für den Flughafen Kassel-Calden. „Gut zwei Wochen vor der Abstimmung über eine Schuldenbremse werden noch einmal richtig teure Fehlentscheidungen gefeiert, die zukünftige Generationen sowohl finanziell als auch ökologisch dauerhaft be­lasten“ kritisiert Martin Mützel, VCD-Landesgeschäftsführer.

Der Flughafen soll die Steuerzahler nach derzeitigen Angaben 225 Mio. € kosten. Davon entfallen 187 Mio. € auf das Land Hessen, den Rest übernehmen die überwiegend hoch verschuldeten Kom­mu­nen der Region. Der VCD erwartet, dass es zu weiteren Kosten­steigerungen kommen wird, zudem wird über zusätzliche Straßen sowie Bahn- und Busverbindungen diskutiert, die in den Kosten noch nicht enthalten sind.
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VCD-Kritik: Qualität beim RMV noch verbesserungswürdig

Donnerstag, 26. August 2010

Pressemitteilung VCD Landesverband Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 26. August 2010.

Die Regionalgruppe Rhein-Main des Verkehrsclub Deutschland (VCD) wertet den neuen Qualitätsbericht des Rhein-Main-Verkehrs­ver­bunds (RMV) kritisch. Es sei, so der ökologisch orientierte Verkehrsclub, zwar positiv, dass sich die Pünktlichkeit im Öffent­lichen Nahverkehr gesteigert habe. Dennoch sei das Niveau, so Sprecher Holger Greiner, weiterhin verbesserungswürdig: „Es gelingt dem RMV immer noch nicht die eigenen Zielvorgaben mit 96 Prozent Pünktlichkeit zu erreichen. Von ’stabilen, hohen Pünktlichkeits­werten’, wie es RMV-Chef Ringat formuliert, kann hier noch längst keine Rede sein.

Die internationale Definition, die besagt dass bei Verspätungen von unter 6 Minuten noch von Pünktlichkeit gesprochen werden könne, und die derzeit auch vom RMV zur Qualitätsbewertung heran­gezogen wird, erscheine im Nahverkehrsbereich eher fragwürdig. Der VCD unterstütze hier eine Absenkung auf 3 Minuten. „Im Gegen­satz zum Fernreiseverkehr fallen Verspätungen von 6 Minuten beim Nahverkehr besonders ins Gewicht, weil von den Fahr­gästen genutzte Anschlüsse häufig nicht mehr erreicht werden können.“ Nach 6 Minuten wären beispielsweise Busse an Bahnhöfen deren Abfahrtzeiten mit der S-Bahn verknüpft sind, häufig nicht mehr zu erreichen. Eine zunächst gering erscheinende Verspätung führe so zu einem „großen Anwachsen von Zeit­verlusten für die Kunden“, die beispielsweise zu spät bei ihrer Arbeits­stelle erschienen oder am Abend die passende Verbindung nach Hause oder in die Region nicht mehr bekämen.
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Luftverkehrsabgabe – VCD begrüßt Schritt für mehr Kostengerechtigkeit im Verkehr

Freitag, 16. Juli 2010

VCD-Pressemitteilung 61/10 – Berlin, 16.07.10

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Einführung einer Luft­verkehrsabgabe auf Flüge, die von einem deutschen Flughafen starten. Dies sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung für mehr Klima- und Kostengerechtigkeit beim Flugverkehr. Als weiter­führende Maßnahmen fordert der VCD jedoch, endlich die Mineral­öl­steuerbefreiung für die gewerbliche Luftfahrt aufzuheben. Die Flug­ticketabgabe soll zum Jahreswechsel eingeführt werden.

Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: “Das Flugzeug ist das klimaschädlichste Verkehrsmittel. Bereits jetzt trägt der Flug­verkehr mit mindestens neun Prozent zum globalen Treib­haus­effekt bei. Maßnahmen, welche die Klimafolgen des Flugverkehrs eindämmen und vor allem seine steuerliche Bevorzugung beenden, sind dringend erforderlich. Insbesondere im Bereich der Billigflieger erwarten wir eine Lenkungswirkung. Über das Wochenende auf einen Espresso nach Mailand oder zum Raven nach Ibiza – damit muss angesichts der verheerenden Klimafolgen Schluss sein.“ Eine nach ökologischen Kriterien gestaffelte Ticket­abgabe könne zudem dazu beitragen, den längst überfälligen Innovations­schub in der Luftverkehrsbranche auszulösen, um das klimaschädliche Fliegen um­welt­verträglicher zu gestalten. Sie führe zudem zu mehr Kosten­gerechtigkeit zwischen den Verkehrsträgern.
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VCD: Flughafentunnel führt zu Einschränkungen im Bahnverkehr

Dienstag, 22. Juni 2010

VCD Landesverband Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 23/10, Stuttgart, 22. Juni 2010
Ramsauers Ausnahmegenehmigung für Stuttgart 21 offenbart Planungsmängel

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. kritisiert die am Freitag von Bundesverkehrsminister Ramsauer erteilte Ausnahmegenehmigung für den Flughafentunnel im Rahmen des Projekts Stuttgart 21 als Armutszeugnis für die DB-Planungen. Die mit der Ausnahmegenehmigung erteilten Auflagen offenbarten, dass Stuttgart 21 nicht nur im Bereich des Hauptbahnhofes eklatante Planungsmängel aufweise. Auch auf den Fildern würden zu Gunsten des Prestigeprojekts auf Dauer massive Einschränkungen im Bahnverkehr in Kauf genommen.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Die Auflagen zur Neigetechnik und zum zulässigen Lichtraumprofil im Flughafentunnel sind eine nicht akzeptable Einschränkung für den europäischen Bahnverkehr. Herkömmliche Fahrzeuge, wie sie heute in Deutschland, der Schweiz oder in Italien im Fern- und Nahverkehr zum Einsatz kommen, können den Tunnel nicht befahren. So wird aus einem europäischen Projekt eine schwäbische Provinzposse, nur um vergleichsweise wenige Millionen zu sparen.“
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Flugplatz Kassel-Calden: Lob für CDU

Donnerstag, 17. Juni 2010

VCD Hessen, Pressemitteilung 17/2010, Kassel, 17. Juni 2010
VCD: Denkpause einlegen

Der VCD Hessen fordert nach der Enthaltung der Kasseler CDU zu den gestiegenen Baukosten eine „Denkpause“ für den Flugplatz Kas­sel-Calden. „Dass noch Fragen offen sind, ist mehr als offen­sicht­lich.“ Stellt VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel fest. „Wenn selbst in der Partei des Ministerpräsidenten die Überzeugung bröckelt, darf man mit den Bau ruhig noch warten.

Nach Ansicht des Umwelt- und Verbraucherverbandes ist der Aus­bau des Flugplatzes unnötig. Privat-, Geschäfts- und kleinere Linien­flieger können auf dem vorhandenen Platz starten und landen. Dieser wird jedoch kaum genutzt. „Wenn man keine kleinen Ma­schinen voll kriegt, braucht man nicht für große auszubauen.“, so Mützel. Bislang zeigt keine Linienflug-Gesellschaft Interesse an dem Flugplatz.

Die derzeit auf 225 Millionen Euro geschätzten Baukosten könnten nach Ansicht des VCD ersatzlos in den Haushalten von Land und Kommunen verschwinden. Damit würden zusätzlich zukünftig Be­triebs­kosten eingespart, denn Calden und auch deutlich besser ge­nutz­te Flugplätze arbeiten defizitär.

Verkehrspolitische Bilanz von Roland Koch

Mittwoch, 26. Mai 2010

VCD Hessen, Pressemitteilung 14/2010, Wiesbaden, 26.5.2010
Viel gebaut, nichts erreicht – Bringt Bouffier Bewegung in die Verkehrspolitik?

Als „rasenden Stillstand“ kennzeichnet Werner Geiß, Vor­stands­mitglied des ökologisch orientierten Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Hessen, die Situation hessischer Mobilität am Ende der Regierungszeit von Roland Koch: „Mit fortschreitender As­phaltierung des Landes in Gestalt von Auto- und Landebahnen bleibt der Wohlstand auf der Strecke.“ Von der Landesregierung ignoriert, schwächen die einstigen „Standortfaktoren“ Verkehr und Logistik den Standort, der doch nur durch die eher lärm- und abgas­em­pfindliche Wissensgesellschaft gewinnen könne. Werner Geiß: „Mit dem Ausbau der motorisierten Mobilität hat Koch die geistige Mobilität behindert.“ Das gelte wörtlich für den Ausbau der Flug­häfen zu Lasten der Bildung. Der Verkehr dürfe nicht länger Selbstzweck sein, sondern müsse sich auch in Hessen an künftigen volks­wirtschaftlichen Strukturen orientieren. „Nicht mehr am Fließ­band, sondern in kreativen Branchen werden wir unser Brot verdienen.“, prophezeit Werner Geiß, „dafür braucht es keine neuen Autobahnen.
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Finanzierung Mehrkosten Flughafen Calden

Montag, 12. April 2010

Pressemitteilung 5/2010, VCD Hessen, Kassel, 12. April 2010
VCD fordert klaren Schnitt

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Hessen appelliert an die Politik, den drastisch verteuerten Ausbau des Flugplatzes in Kassel-Calden zu stoppen. Es sei nicht nur kein Bedarf vorhanden, zudem besteht keinerlei Garantie, dass die jetzt diskutierten Gelder ausreichten. „Alles andere als ein klarer Schnitt wird zum Blankoscheck. Oder was wird man tun, wenn das jetzt diskutierte Geld weg und der Flughafen halbfertig ist?“ fragt VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel. Der VCD erwartet zudem, dass weitere Finanzmittel unter anderem für die Straßen- und ÖPNV-Anbindung notwendig werden.

Der VCD hält den Flughafen Calden völlig überflüssig: Die Region Kassel sei mit dem Bahnhof Wilhelmshöhe optimal an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz angebunden, viele Ziele in Europa seien innerhalb kurzer Zeit erreichbar. Der geplante Flugplatz hingegen ist gar nicht an die Bahn und nur schlecht an das Bus- und Straßennetz angebunden. „Sobald der Flugplatz halbfertig ist, wird bestimmt wieder eine Kasseler Nordspange von der A 7 über Calden an die A 44 gefordert. Spätestens damit ist dann die Milliarde locker überschritten“ befürchtet Mützel.
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Drastische Verteuerung am Flughafen Calden

Donnerstag, 18. März 2010

VCD-Hessen-Pressemitteilung 4/2010, Kassel, 18. März 2010
VCD fordert Abbruch der Bauarbeiten

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Hessen fordert den Abbruch der Bauarbeiten am Flughafen Calden. „Bürgerinitiativen und Um­welt­verbände haben lange gewarnt: Nun sind massive Kosten­steigerungen amtlich!“ so VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel.

Nach Zeitungsmeldungen hat der hessische Finanzminister Weimar ein geräumt, dass die bislang genannten 151 Mio. Euro Baukosten um mindestens 60 Mio. Euro überzogen werden müssten. Dem­gegenüber ist weiterhin keine Fluggesellschaft bekannt, die Interes­se an Calden hat.

Allein aus den Zinsen der Baukosten für dieses Projekt könnte man den Mitte-Deutschland-IC Ruhr – Kassel – Erfurt vollständig be­zahlen“, so Mützel. Die Bahnverbindung, die im Dezember wesent­lich ausgedünnt werden soll, macht nach Angaben der Deutschen Bahn etwa 10 Mio. Euro Verlust im Jahr.
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Flughafen Altenburg: wirtschaftlich und verkehrs­politisch nicht tragbar

Mittwoch, 27. Januar 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, Mittwoch, 27. Januar 2010

Die Differenzen um die Beteiligung am Flughafen Altenburg zeigen nach Ansicht des stellvertretenden Vorsitzenden des Landes­ver­ban­des Elbe-Saale des Verkehrsclub Deutschland. (VCD) Andreas Grimm, dass der Flughafen Altenburg weder wirtschaftlich noch verkehrspolitisch haltbar ist Insbesondere die Nähe zum Flug­hafen Leipzig aber auch die Einordnung in ein ohnehin viel zu dichtes deutsches Flughafennetz lassen Zweifel an der Erforderlich­keit und Tragfähigkeit dieses Flughafens aufkommen. Dies hat auch die Landes­regierung erkannt und fördert ihn deshalb nicht.

Der Flughafen ist nach den Zahlen des Jahresabschlusses 2009 erneut auf Zuschüsse seiner Gesellschafter angewiesen. Die Stadt­werke Altenburg, die für die Stadt die Gesellschaftsanteile trägt, hat beschlossen aus der Gesellschaft auszusteigen. Dies zeigt, dass die Stadt auch für die Zukunft mit einem Zuschuss­geschäft rechnet. Die Weigerung des Landes und der Firma Ryan Air, sich am Flughafen zu beteiligen, bestätigen diese Ein­schätzung.
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Arbeiten für Ausbau des Flughafens Kassel-Calden beginnen

Montag, 30. November 2009

Pressemitteilung 36/2009 VCD Hessen, 30.11.2009
VCD warnt vor wirtschaftlicher Fehlentwicklung

Mit dem Start der Arbeiten für den Ausbau des Flughafens Kassel-Cal­den wird nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) eine wirtschaftliche Fehlentwicklung in Nordhessen eingeleitet. Der Um­welt- und Verbraucherverband warnt außerdem vor den nega­ti­ven Folgen des zunehmenden Flugverkehrs für den Klima­schutz.

Den Investitionen in Höhe von mehr als 150 Millionen Euro steht kein Nutzen, sondern ein hoher Schaden gegenüber“, sagte Werner Geiß, Luftverkehrsexperte des VCD Hessen. Zusätzliche Ar­beits­plätze werde es unterm Strich kaum geben. Ganz im Gegen­teil be­stehe die Gefahr, dass durch den prognostizierten Flugverkehr an­de­ren Wirtschaftszweigen Kaufkraft entzogen wird und heimische Jobs verloren gehen. Darüber hinaus werde der Flughafen auf Dauer mit hohen Summen subventioniert werden müssen, da sämtliche Re­gio­nal­flughäfen in Deutschland defizitär seien. „Das ist eine immense Verschwendung von Steuergeldern“, so Geiß.
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