Mit ‘Flughafen’ getaggte Artikel

Regionalflughafen Kassel-Calden – völlig unnötig und teuer

Donnerstag, 04. April 2013

Pressemitteilung, Berlin, 4. April 2013.
Statt Ausbau weiterer Flughäfen muss Verlagerung auf Schiene gefördert werden

»Anders als der neue Berliner Flughafen BER eröffnet der Flughafen Kassel-Calden pünktlich«, verkünden heute stolz die hessischen Flug­hafenbetreiber. Doch die pünktliche Inbetriebnahme reicht nicht aus, um Lorbeeren ernten zu können. Kassel-Calden hat insgesamt 271 Millionen Euro Baukosten verschlungen und bereits heute ist klar: der Regionalflughafen wird nicht gebraucht.

In unmittelbarer Nähe von Kassel-Calden befinden sich weitere Regional­flughäfen, wie zum Beispiel Paderborn-Lippstadt und Erfurt. Hinzukommt, dass die Stadt Kassel verkehrstechnisch gut über Autobahn und Schienenwege angebunden ist. Die prognostizierten Fluggäste werden ausbleiben, und nüchtern betrachtet bleibt eine Investitionsruine ohne gleichen, so die Kritik des ökologischen Verkehrsclub VCD.
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Unnützer Flughafen eröffnet – Aus Calden für Großprojekte lernen!

Donnerstag, 04. April 2013

Pressemitteilung 4/2013 VCD Hessen, Kassel, 4. April 2012.

Der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen fordert anlässlich der Er­öffnung des Flughafen Kassel-Calden realitätsnähere Planungs­prozesse für Großprojekte. Dazu sind mehr Transparenz und tat­sächliche Einflussmöglichkeiten für Bürger notwendig.

Großprojekte im Verkehrsbereich müssen auf realistischer Basis entschieden werden“ fordert VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel. „Demokratische Entscheidungsprozesse werden nutzlos, wenn ihnen nur Lobby-motivierte Informationen zugrunde gelegt werden.“ Im Fall des Flughafens Kassel-Calden waren die Bau­kosten drastisch unterschätzt worden. „Zudem halten wir die pro­gnos­tizierten 561 000 Fluggäste im Jahr für unrealistisch. Sie werden auch in zehn Jahren kaum erreicht werden können.“ Beide Punkte waren bereits vor Baubeginn unter anderem vom VCD Hessen immer wieder genannt worden, aber von offizieller Seite nicht ernst genommen worden. Der Flugplatz wird alljährlich Defizite in Millionenhöhe erwirtschaften, die letztlich von den Steuerzahlern getragen werden müssen.
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Falsche verkehrspolitische Weichenstellungen

Mittwoch, 27. März 2013

Pressemitteilung VCD Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 27. März 2013.
Ökologischer Verkehrsclub kritisiert das Beharren der Stadt Frankfurt auf „Gateway Gardens“ und die Verzögerungen bei der der U 5

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) bedauert, dass falsche verkehrspolitische Weichenstellungen auch in der Main­metropole Frankfurt getroffen werden, wie jetzt beim „Gateway Gardens“-Projekt der Fall. Es sei, so der VCD, ein Fehler, dass die Frankfurter Stadtregierung, unbedingt an dem Ausbau der S-Bahn­strecke zum Gewerbegebiet am Flughafen festhalten wolle, um im Rahmen des „Sparhaushalts“, das wesentlich sinnvoller er­schei­nen­de Projekt einer Verlängerung der U-Bahnlinie 5 zu ver­schieben. Diese Entscheidung könne sich als nachteilig für den gesamten weiteren Ausbau der Nahverkehrs-Infrastruktur in der Rhein-Main-Region erweisen.
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VCD bekräftigt – kein Geld für Flughafenbahnhof

Donnerstag, 21. März 2013

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 8/2013, Stuttgart, 21. März 2013
Deutsche Bahn: Bilanz 2012
VCD beklagt schlechten Zustand der Eisenbahninfrastruktur
Zusätzliche Steuermittel für Flughafenbahnhof auf Fildern nicht ver­tret­bar

Angesichts neuer Rekordgewinne der Deutschen Bahn (DB) AG beim Eisenbahnnetz und dem Nah- und Fernverkehr kritisiert der öko­logische Verkehrsclub VCD die unzu­reichende Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Bahn, deren Ursachen vor­rangig in einer ma­ro­den Schieneninfrastruktur lägen.

In diesem Jahr gab es in Baden-Württemberg schon zwei Strecken­sperrungen durch Erd­rutsche mit gravierenden Ein­schränkungen für die Fahrgäste“, beklagt VCD-Landes­vor­sitzender Matthias Lieb mit Verweis auf die Elsenzbahn zwischen Sinsheim – Heil­bronn sowie die Strecke Mosbach – Osterburken.
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Kein Landesgeld für Flughafenbahnhof

Montag, 18. März 2013

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 7/2013, Stuttgart, 18. März 2013
Nutzen nicht nachgewiesen –Vorgehen der Bahn nicht akzeptabel

Der ökologische Verkehrsclub VCD fordert die Landesregierung auf, kein zusätzliches Geld für einen veränderten Flughafenbahnhof auf den Fildern einzusetzen. „Die Pro­jekt­befürworter haben schon längst jegliches Gespür für Geld verloren“, beklagt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb und verweist auf die Kosten des Filder­abschnitts mit dem Flughafenbahnhof in Höhe von 760 Millionen Euro im Vergleich zum Ausbau des Bahnhofs Stuttgart-Vaihingen um einen weiteren Bahn­steig für drei Millionen Euro.

Wie die Projektbefürworter einen 250fachen Nutzen des Bahnhofs an der Flughafen­straße im Vergleich zur sofort realisierbaren Va­ri­ante Bahnhof Vaihingen nachweisen wollen, ist völlig unklar“, erklärt Matthias Lieb. Dies sei nur dadurch zu begründen, dass bei Stuttgart 21 schon lange nicht mehr der gesunde Menschen­verstand, son­dern nur noch Prestigedenken die Entscheidungen bestimme, beklagt Matthias Lieb.
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VCD fordert Nutzen-Kosten-Analyse bei Flug­hafenbahnhof

Dienstag, 13. November 2012

Presseinformation Nr. 25/2012, Stuttgart, 13. November 2012

­Mehr Sachlichkeit und weniger Parteitaktik bei Stuttgart 21 geboten

Angesichts der jüngsten Debatten zu Mehrkosten bei der Flughafenanbindung von Stuttgart 21 verlangt der ökologische Ver­kehrs­club Deutschland (VCD) zunächst die Vorlage der gesetzlich vorgeschriebenen Nutzen-Kosten-Analyse.

Aus VCD-Sicht sei derzeit völlig unklar, ob die von bestimmten Gruppen ge­wünsch­ten Veränderungen beim Flughafenbahnhof über­haupt die damit verbundenen immensen Mehrkosten recht­fertigten.

Zu den emotionalen Forderungen mehrerer Parteien, dass sich das Land an den Mehrkosten bei der Flughafenanbindung von Stuttgart 21 beteiligen solle, erklärt der ökologische Verkehrsclub Deutsch­land (VCD):

Wer zusätzliches Geld für Stuttgart 21 ausgeben wolle, müsse erklären, welche anderen Verkehrsprojekte in Baden-Württemberg dafür aufgegeben werden sollen“, sagt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender. Denn bekanntlich wollten alle Parteien keine zusätzlichen Schulden machen, so der VCD.
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Lärmaktionsplan – Ungeeignetes Instrument

Dienstag, 16. Oktober 2012

Pressemitteilung VCD Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M., 16. Oktober 2012.

VCD: Kein adäquater Schutz der Bevölkerung auch nach einem Jahr Landebahn Nordwest

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert den “Lärmaktionsplan” zum Frankfurter Flughafen als völlig ungeeignetes Instrument, um die lärmgeplagte Bevölkerung der Rhein-Main-Region vor einer weiteren Zunahme des Fluglärms zu schützen. Bei diesem Plan werde deutlich, dass weder das Regierungspräsidium noch die Landesregierung ein echtes Interesse am Schutz der betroffenen Bevölkerung haben. Solange Landespolitik und Luftverkehrswirtschaft weitere Steigerungen auf bis zu 700.000 Flugbewegungen im Jahr anstrebten, sei eine wirkliche Entlastung von Anwohnern und Umwelt nicht möglich.
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RTW und “Gateway Gardens” im Verbund ver­wirklichen

Dienstag, 21. August 2012

Gemeinsame Presseerklärung der Regionalgruppe Rhein-Main des Landesverbands Hessen des Verkehrsclub Deutschland (VCD) und
des Regionalverbands Großraum Frankfurt e. V. von PRO BAHN Hessen, Frankfurt a. M., 21. August 2012.

Schieneninfrastrukturprojekte erscheinen Verbänden nur in Kombination sinnvoll

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der un­ab­hängige Fahrgastverband PRO BAHN begrüßen die vorliegende Resolution der Anrainerkommunen zur Regionaltangente West und fordern, ebenso wie die Vertreterinnen der Städte, Kreise und Gemeinden, von den Gesellschaftern der RTW-Planungsgesellschaft, die Planungen zum Bau der Strecke fortzuführen. Sollte die Regional­tangente nicht gebaut werden, hätte dies auch erheblichen Einfluss auf den Nutzen bereits beschlossener weiterer Projekte im schienen­gebundenen Nahverkehr der Rhein-Main-Region.
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Rhein-Main: Regionaltangente vorantreiben

Freitag, 27. Juli 2012

Presseerklärung der VCD Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M., 27.07.2012

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die Aktivitäten ver­schiedener Kommunalpolitikerinnen und -politiker aus der Rhein-Main-Region, die sich in jüngster Zeit verstärkt für den Bau der Regional­tangente West (RTW) stark machen. Nach Auffassung der Regional­gruppe Rhein-Main des ökologischen Verkehrsclubs „ist das Projekt als wichtiger Bestandteil der schienengebundenen Ver­kehrs­infrastruktur unverzichtbar für einen leistungsfähigen öffentlichen Personennahverkehr in der Region“. Es sei dringend erforderlich, dass sich die betroffenen Städte, Gemeinden und Landkreise schnellstmöglich verständigen und eine tragfähige Übereinkunft mit dem Bund und dem Land Hessen zur Finanzierung der Verbindung erarbeiten.
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VCD begrüßt Entscheidung beim Filderdialog für Erhalt der Gäubahn-Trasse

Montag, 09. Juli 2012

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 15/2012, Stuttgart, 27. Juni 2012
Bürger wünschen klare Verbesserungen statt unrealistische Wunschvorstellungen

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die klare Entscheidung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bürgerforums Filderdialog für die so genannte Gäubahn-Variante. Diese sieht vor, dass die Fernzüge zwischen Stuttgart, Singen und Zürich auch künftig über die bestehende Gäubahn in den Stuttgarter Talkessel fahren. In Stuttgart-Vaihingen soll es in Zukunft einen Halt geben, so dass Fahr­gäste mit der S-Bahn in wenigen Minuten den Flughafen erreichen können.

VCD-Landsvorsitzender Matthias Lieb: „Die Bürger haben Realitäts­sinn bewiesen und sich für die Variante entschieden, die am schnellsten zu realisieren ist, für die Gäubahn die meisten positiven Effekte bringt und die ganzen Nachteile der Planungen der Deut­schen Bahn (DB) AG für den Bereich Flughafen vermeidet. Mit der Gäubahn-Variante kann der Bahnverkehr zu überschau­baren Kosten in kurzer Zeit nachhaltig verbessert werden.
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