Mit ‘Finanzkrise’ getaggte Artikel

Autobauer zahlen Abwrackprämie zurück

Freitag, 01. April 2011

VCD-Pressemitteilung 30/11 – Berlin, 01.04.11
VCD begrüßt Rückzahlung

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Entscheidung der deutschen Autohersteller, dem Staat aus ihren 2010 er­wirt­schafteten Rekordgewinnen die steuerfinanzierte Abwrack­prämie zurückzuerstatten.

Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: “Es ist erfreulich, dass sich die deutschen Autobauer angesichts der erneuten Re­kord­gewinne im vergangenen Geschäftsjahr entschlossen haben, ihr nicht zuletzt durch die Schlappe bei der E10-Einführung ramponiertes Image aufzubessern und einen gerechten Beitrag zum Abbau der Staatsverschuldung beizutragen. Allein der Volks­wagen-Konzern hat im Jahr 2010 über sieben Milliarden Euro Gewinn erwirtschaftet. Grund genug, aus der Rolle des Almosen­empfängers herauszutreten und der Allgemeinheit einen Kredit zurückzuzahlen. Die Abwrackprämie war vor allem ein Konjunkturprogramm für die internationale Autoindustrie. Doch immerhin etwa die Hälfte aller durch die Abwrackprämie gekauften Neuwagen stammte aus deutscher Produktion.
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1 Jahr Bahnchef Grube – VCD fordert Kurs­korrekturen

Freitag, 30. April 2010

VCD-Pressemitteilung 35/10, Berlin, 30.04.10

Am 1. Mai 2009 übernahm Rüdiger Grube das Amt des Vor­stands­vorsitzenden der Deutschen Bahn AG (DB AG) von seinem Vorgänger Hartmut Mehdorn in einer für die DB AG schwierigen Zeit: Wegen der weltweiten Finanzkrise war der für Herbst 2008 geplante Börsengang gescheitert. Ebenfalls krisenbedingt war der Güterverkehr eingebrochen. Grube erbte einen Schuldenberg von über 15 Milliarden Euro. Hinzu kamen konzern­interne Probleme. Nach einem Jahr Amtszeit zieht der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) Bilanz der Arbeit des Bahnchefs und fordert Kurskorrekturen.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Mit hausgemachten Pro­ble­men wie der Bespitzelung der Konzernmitarbeiter, dem S-Bahn-Chaos in Berlin und den massiven Zugausfälle und Verspätungen aufgrund der schadhaften ICE-Achsen fand der neue Bahnchef bei seinem Start genügend Baustellen vor. Anlässlich der DB-Bilanzpressekonferenz im März kündigte Grube daher eine Kunden- und Qualitätsoffensive an. Bessere Fahrzeugverfügbarkeit, ein neues Sicherheitskonzept, saubere Bahnhöfe und verbesserte Fahr­gast­information sind lobenswert, sollten aber eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.
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Flugplatz Niederstetten: Steuerzahler finanziert Manager-Luxus

Donnerstag, 26. März 2009

Presse-Service 03/09 VCD Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe, Heilbronn, 25. März 2009
VCD fordert moderne Züge statt klimaschädliche Flieger

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der Region Hall-Heilbronn-Hohenlohe kritisiert scharf die einseitige Subventionierung des Luftlandeplatzes in Nieder­stetten im Main-Tauber-Kreis durch IHK und Steuerzahler. An­ge­sichts der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise hält es der VCD für fragwürdig, dass die Allgemeinheit immer noch den Luxus einzelner Manager und zudem das klimaschädlichste Verkehrsmittel überhaupt subventionieren muss.
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Kfz-Steuer-Streit in der Koalition

Montag, 26. Januar 2009

VCD-Pressemitteilung 06/09 – Berlin, 26. Januar 2009
VCD: Klimasteuer statt Diesel-Förderungssteuer!

Verhalten reagiert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) auf die Ankündigung der Unions-Bundestagsfraktion, im Koalitionsstreit um die Neuausrichtung der Kfz-Steuer auf die Obergrenze für die Hub­raum­besteuerung von 2,5 Litern für Benziner und 3 Litern für Diesel verzichten zu wollen.

Wir begrüßen, dass die klimapolitisch fatale Deckelung beim Hub­raum offenbar vom Tisch ist“, kommentiert der VCD-Bundes­vor­sitzende Michael Gehrmann. “Das reicht jedoch nicht aus. Wenn gleichzeitig der nach Hubraum berechnete Teil der Kfz-Steuer für Diesel­fahrzeuge generell gesenkt und jedes Gramm CO2 oberhalb der Grenze von 120 Gramm je Kilometer gleich hoch besteuert wird, hat dieses Steuermodell keine hinreichende ökologische Len­kungs­wirkung zugunsten sparsamer Autos. Außerdem werden mit dem jetzt diskutierten Vorschlag Spritschlucker künftig nicht nennens­wert mehr Kfz-Steuer bezahlen als heute.” Das debattierte Kfz-Steuer-Modell bevorzuge im Vergleich zur heutigen Steuer Diesel-Pkw und verführe die deutsche Autoindustrie dazu, weiterhin einseitig auf diese Antriebsart zu setzen, was angesichts der Diesel­knappheit und der im Verhältnis zu Benzin deutlich gestiegenen Weltmarktpreise für Diesel auch konjunkturpolitisch fragwürdig sei.
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Bauarbeiten zum A-22-Elbtunnel sollen 2011 beginnen

Montag, 12. Januar 2009

Pressemitteilung 2/2009, VCD-Landesverband Niedersachsen, 12.01.09, Hannover/Stade.
„Staat wirft Steuergelder mit offenen Armen zum Fenster raus!“/Konjunkturprogramm favorisiert Straßenbau zulasten des Klimaschutzes

Die Ankündigung des niedersächsischen Ministerpräsidenten Chris­tian Wulff (CDU) für den überraschenden Baubeginn des A 22-Elb­tun­nels bei Stade ab dem Jahr 2011 ruft beim Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) blankes Entsetzen hervor. Bis heute hat sich nach Angaben des VCD mangels Wirtschaftlichkeit kein privater Investor gefunden, der die rund ein Milliarde Euro für das heftig um­strittene Bauwerk in die Hand nehmen wolle.
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Flughafen Frankfurt

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Pressemitteilung 47/2008, VCD Hessen, 18.12.2008
VCD: Sinkende Passagierzahlen stellen Flughafenausbau in Frage – Luftfahrt weltweit im Umbruch

Der anhaltende Rückgang der Passagierzahlen am Frankfurter Flug­hafen stellt nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) den ökonomischen Sinn einer neuen Landebahn zunehmend in Frage. „Der Einbruch ist weniger eine konjunkturelle denn eine struk­tu­rel­le Schwäche“, sagte Werner Geiß, Luftverkehrsexperte des VCD Hes­sen. „Die Finanzkrise war wohl Auslöser, aber nicht allein Ur­sa­che.“ Der Umwelt- und Verbraucher­verband fordert, statt in den Flug­hafen in den Schienenverkehr zu investieren. Das diene nicht nur dem Klimaschutz, sondern schaffe auch mehr Arbeits­plätze.

Wegen weltweiter Entwicklungen wird sich nach Einschätzung des VCD der Flugverkehr grundlegend verändern. Geiß verweist auf den No­bel­preisträger Paul Krugmann, der den billigen Verkehr als Grund für einen ineffizienten, ausufernden globalen Handel ansieht, der selbst nach einer wirtschaftlichen Erholung nicht wieder den frü­he­ren Umfang erreichen dürfte. (weiterlesen…)

VCD Newsletter 5/2008

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Die Ausgabe 05/2008 des VCD Newsletters wurde kürzlich versendet. Die Themen:

Keine Rolle rückwärts im Klimaschutz – Versäumnisse heute werden uns in wenigen Jahren einholen

Mittwoch, 03. Dezember 2008

Gemeinsame Pressemitteilung WWF Deutschland, Verkehrsclub Deutsch­land, Die Klima-Allianz, Berlin, 3.12.08

Angesichts des Treffens der EU-Umweltminister an diesem Donners­tag und Freitag sowie der bevorstehende Regierungs­erklärung von Kanzlerin Merkel zum EU-Klima­paket fordern die Klima-Allianz, der WWF und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) ein Ende der Ab­wärts­spirale im deutschen Klimaschutz. In den vergangenen Wochen hatte die deutsche Industrie unter dem Deck­mantel der Finanzkrise alle Register gezogen, um Klimaschutz und vor allem den Emissions­handel als Gefahr für den Standort Deutsch­land darzustellen.
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20 Jahre VCD in Hessen

Mittwoch, 26. November 2008

Pressemitteilung 44/2008, Landesverband Hessen, Kassel/Frankfurt, 26. November 2008
Fahrgäste fordern mehr Mitspracherechte – Finanzkrise als Chance für Klimaschutz

Im öffentlichen Nahverkehr müssen die Interessen der Fahrgäste künftig stärker berücksichtigt werden. Das hat der Landesverband Hessen des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) anlässlich der Feier sei­nes 20-jährigen Bestehens in Frankfurt gefordert. „Bei der Aus­schreibung von Bus- und Bahnverkehr darf es nicht nur um den Preis gehen, sondern es muss die Qualität im Vordergrund stehen“, sagte Udo Messer, Vorstandsmitglied des Umwelt- und Ver­brau­cher­verbandes. Einsparungen, die durch verstärkten Wett­be­werb der Anbieter erzielt werden, dürften nicht zur Sanierung der öffentlichen Haushalte verwendet werden, sondern müssten in die Verbesserung des Angebots fließen. Die Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs müssten mehr Mitspracherechte erhalten, zum Beispiel über Fahrgastbeiräte oder Fahrplankonferenzen.
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CSU entlässt Autobauer aus der Pficht

Montag, 24. November 2008

VCD-Pressemitteilung 82/08 – Berlin, 24.11.08
Aufgeweichter Klimaschutz hilft Standort Deutschland nicht

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) warnt vor einer Rolle rück­wärts in der Klimapolitik. Die Finanzkrise dürfe von deutschen Po­li­ti­kern nicht dazu benutzt werden, wichtige umweltpolitische Maß­nahmen wie den CO2-Grenzwert für Pkw weiter zu verwässern. Die Forderung von Wirtschaftsminister Michael Glos und Bayerns Minister­präsident Horst Seehofer, Autohersteller aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage nicht zusätzlich mit Klima­schutz­auf­lagen zu belasten, entblöße nicht nur die klima- sondern auch die arbeitsmarktpolitische Kurzsichtigkeit der CSU-Politiker.
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