Mit ‘Finanzierung’ getaggte Artikel

Stuttgart 21: Offener Brief an Ministerpräsident Kretschmann

Dienstag, 17. Januar 2012

Offener Brief des VCD Landesverband Baden-Württemberg e.V. an Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Stuttgart, 16. Januar 2012

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmann,

am Abend der Volksabstimmung haben Sie und Ihr Finanzminister Nils Schmid erklärt, das Land werde den Volksentscheid akzeptieren und zugleich versichert, die Landesregierung werde nicht mehr als den vereinbarten Landesanteil von 930 Millionen Euro übernehmen. Wenn der Kostenrahmen überschritten würde, müsse die Bahn die Mehr­kosten selbst tragen.

Diese Position der Landesregierung wird von der Bahn bisher nicht geteilt. Die Bahn verweist auf die Finanzierungsverträge und die darin enthaltene „Sprechklausel“, dass im Fall einer Kostenüberschreitung die Verteilung der Mehrkosten neu verhandelt werden müsse. Dabei ist es naheliegend, dass die Bahn eine Aufteilung nach dem bisherigen Kostenschlüssel anstreben oder mit dem Argument der fehlenden Wirtschaftlichkeit für die DB die Mehrkosten vollständig auf Stadt, Region und Land abwälzen wird.
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Verkehrsminister Morlok verkennt die Zusammenhänge im Nahverkehr

Montag, 19. Dezember 2011

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 19.12.2011
Nach Äußerungen zur Finanzierung des Schienennahverkehrs

Der sächsische Schienenpersonennahverkehr (SPNV) befindet sich in einer kritischen Lage. Der Landtag hatte 2010 beschlossen, die er­forderlichen Mittel im Vergleich zum ursprünglichen Ansatz für dieses Jahr um 24,2 Mio. und für 2012 um 34,9 Mio. Euro zu kürzen. Die Folgen dieser kurzsichtigen Sparpolitik sind schon jetzt dramatisch: Investitionen sind kaum mehr möglich und auch das Fahrplanangebot hat sich auf einigen Verbindungen erheblich verschlechtert. Aus Sicht des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Elbe-Saale ist diese Entwicklung verheerend. Deshalb hat der VCD als mitgliederstärkster Fahrgastverband Sachsens ein Bündnis mit den Städten Chemnitz, Dresden und Leipzig geschlossen, das ein Positionspapier erarbeitet hat, welches die Folgen der Kürzungs­beschlüsse für den SPNV aufzeigt. In einem offenen Brief forderten die Städte zusammen mit dem VCD vor Kurzem die sächsische Staats­regierung zur grundlegenden Korrektur der Spar­beschlüsse und der ÖPNV-Finanzierungsverordnung auf.
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VCD begrüßt Überprüfung nichtfinanzierter Verkehrsprojekte aus dem Fünfjahresplan

Donnerstag, 15. September 2011

Presseinformation, Berlin, 9. September 2011
Erhalt und Ausbau der Infrastruktur muss vor Neubau stehen

Zu den Plänen des Bundesverkehrsministeriums, Investitionsprojekte aus dem aktuellen Fünfjahresplan zu streichen, erklärt Michael Ziesak, Bundesvorsitzender des ökologische Verkehrsclub VCD: “Endlich merkt die Bundesregierung, dass eine Bundesverkehrs­wegeplanung ohne seriöse Finanzierung keinen Sinn macht. Viele Verkehrsprojekte stehen nur auf dem Papier. So ist es nur konsequent, alle Projekte erneut auf den Prüf­stand zu stellen.

Ziesak sieht in der Streichung von nichtfinanzierten Bauvorhaben aus dem Fünfjahresplan die große Chance für einen Neuanfang in der Bundes­verkehrswegeplanung. Er betont aber: “Grundsätzlich muss es um den Erhalt und den Ausbau gehen, bevor an einen Neubau gedacht wird“.
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Diskussion um Schienenwegefinanzierung

Samstag, 21. August 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 15/2010, 21.10.10 Hannover/Lüneburg.
„Jetzt endlich die Y-Trasse zu Grabe tragen und bestehende Strecken ausbauen!“
Niedersachsen klammert sich weiter an alten Konzepten fest

Die Zeit für die in Norddeutschland heftig umstrittene Y-Trasse läuft ab! Es wird höchste Eisenbahn, sich rechtzeitig stattdessen für einen Ausbau des bestehenden Schienennetzes zu den nord­deutschen Seehäfen einzusetzen“, fordert Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Landesvorsitzende des Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) in Niedersachsen.

Mit der neuen, vor wenigen Tagen veröffentlichten Studie des Um­welt­bundesamtes, wurden zum wiederholten Male die zahlreichen Argumente genannt, warum die Y-Trasse keinen nennens­werten Nutzen für die Verkehrsprobleme im Norden bringt. „Niedersachsens Landes­regegierung klebt aber weiter an den Planungen für die rund vier Milliarden Euro teure Bahntrasse von Hamburg und Bremen nach Hannover. Besonders die FDP mit ihrem Verkehrsminister Jörg Bode zeigt sich beratungsresistent“, bedauert Friedrichs.
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VZBV-Studie zu Regionalisierungsmitteln

Mittwoch, 12. Mai 2010

VCD-Pressemitteilung 41/10 – Berlin, 12.05.10
VCD warnt vor Kürzungen im Nahverkehr

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Stoßrichtung einer Studie des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (VZBV) zur Finanzierung des Nahverkehrs auf der Schiene. Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass die staatlichen Fördergelder in den Bundesländern oftmals ineffizient eingesetzt würden. Der VZBV zieht daraus Medienberichten zufolge den Schluss, dass der Bund im Nahverkehr künftig nur noch ein Grundangebot finanzieren und zusätzliche Mittel an mehr Effizienz binden solle. Der VCD kritisiert diese Vorschläge und warnt vor Einschnitten im Nah­verkehrs­angebot.
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Neue Fahrgastrechte und neue Schlichtungsstelle

Montag, 27. Juli 2009

VCD Pressemitteilung 58/09 – Berlin, 27.07.09
VCD: Rechte von Fahr- und Fluggästen in Gefahr

Aus Sicht des Verkehrsclub Deutschlands e.V. (VCD) ist trotz des am Mittwoch in Kraft tretenden Fahrgastrechtegesetzes nicht si­cher­gestellt, dass Fahr- und Fluggäste künftig ihre Rechte tat­säch­lich wahrnehmen können. Aufgrund einer fehlenden, gleich­wertigen Nachfolgerin für die bisherige Schlichtungsstelle Mobilität beim VCD seien Bahn- und Flugkunden mittelfristig gegenüber den Verkehrsunternehmen künftig eher schlechter gestellt. Durch die komplette Neugründung einer Schlichtungsstelle öffentlicher Verkehr im Rahmen des neuen Gesetzes drohe ein Vakuum in der Bearbeitung von Kundenbeschwerden. In ihrer derzeitigen Form könne die neue Stelle zudem keine Anfragen von Fluggästen mehr entgegennehmen, was bei der Schlichtungsstelle Mobilität beim VCD fünf Jahre lang möglich war. Kritik übt der VCD auch an dem von den Bahnunternehmen erstellten Beschwerde­formular bei Zugverspätungen. Dessen Un­über­sichtlichkeit schrecke Kunden ab, ihr Recht auf Entschädigung wahrzunehmen.
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Intercity-Züge der Deutschen Bahn AG im Leinetal entfallen im Dezember 2009

Donnerstag, 16. Juli 2009

Pressemitteilung 19/2009, VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover, 16.07.09
„Finanzierung von Ersatzzügen durch das Land bindet Mittel, die woanders benötigt werden!“

Für im Dezember 2009 wegfallende Intercity-Züge im Leinetal zwi­schen Hannover und Göttingen finanziert das Land Nieder­sachsen jetzt zusätzliche Regionalzüge. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sieht diese Tatsache mit einem lachendem und einem weinenden Auge. „Fakt ist, dass für viele Menschen zwischen Hannover und Göttingen weiterhin ein angemessenes Angebot auf der Schiene stattfindet. Aber die Gelder, die das Land zur Verfügung stellt, benötigen wir dringend auch an anderen Stellen in Niedersachsen, etwa bei der Reaktivierung von Zweig­strecken!“, so VCD-Lan­des­vorsitzender Michael Frömming.
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Krise – Chance für nachhaltige Mo­bilitäts­ent­wicklung

Sonntag, 08. März 2009

Pressemitteilung VCD Landesverband Hessen 9/2009, Kassel, 8. März 2009

Am 7. März 2009 hat in Friedberg die diesjährige Mit­glieder­ver­samm­lung des Hessischen Landesverbandes des Verkehrs­club Deutsch­land (VCD) stattgefunden. Zahlreiche Mitglieder waren er­schienen, um aktuelle Fragen zur Verkehrsentwicklung und die an­stehenden Verbandsformalien zu diskutieren. Auch die verkehrs­politischen Sprecher der Landtagsfraktionen von SPD, FDP und Bünd­nis 90/Die Grünen haben die Gelegenheit genutzt, um dem öko­lo­gisch orientierten Verband ihre Grußworte zu übermitteln und ihre unterschiedlichen landespolitischen Positionen im Verkehrs­bereich darzulegen. Zudem wurde während der Sitzung das aktuelle VCD-Projekt „Natürlich unterwegs!“ für einen sanften Tourismus in Hes­sen mit dem öffentlichen Nahverkehr präsentiert.
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Rücknahme von Fahrplankürzungen überfällig

Donnerstag, 19. Februar 2009

Pressemitteilung VCD Baden-Württemberg, Nr. 5/09, Stuttgart, 19. Februar 2009
Untersuchung des Landes legt erhebliche Kapazitätsengpässe im Nahverkehr offen

Bestätigt mit seiner Forderung nach einer Rücknahme der Fahr­plan­kürzungen im Regionalverkehr sieht sich der Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) e.V. durch die aktuelle Veröffentlichung einer Untersuchung der Landesregierung über Kapazitätsengpässe im Schienen­personennahverkehr (SPNV). Demnach sind auf mindestens 12 Bahnlinien im Land die Nahverkehrszüge im Berufs-, aber auch im Freizeitverkehr übervoll. “Die Landesregierung hatte im Jahr 2007 die Fahrpläne auf vielen Strecken ausgedünnt, gleichzeitig sind die Fahrgastzahlen auch aufgrund hoher Benzinpreise stark angestiegen – die vollen Züge waren also absehbar“, erläutert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb die für die Fahrgäste völlig unbefriedigende Situation.
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ÖPNV vom Konjunkturpaket ausgeschlossen

Montag, 09. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 12/09 – Berlin, 09.02.2009
Investitionen in Bus und Bahn sichern lokale Arbeitsplätze und leisten Beitrag zum Umweltschutz

Anlässlich der in dieser Woche anstehenden Beschlüsse des Bundes­tages zum zweiten Konjunkturpaket kritisiert der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD), dass die Bundesregierung den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) explizit von der staatlichen Förderung ausschließen will. So wird laut Gesetzes­entwurf zum kommunalen Investitionsprogramm Ländern und Kommunen ausdrücklich ver­boten, Busse und Bahnen aus den Geldern des Kon­junk­tur­programms zu finanzieren.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Das Konjunkturpaket der Bundesregierung torpediert den Klimaschutz. Während für den Kauf neuer Pkw und den Neubau von Straßen Steuergelder in Mil­liar­den­höhe gewährt werden, bleibt der umweltfreundliche Nah­ver­kehr außen vor. Das ist völlig inakzeptabel. Die Bundes­tags­abgeordneten müssen den Ausschluss des ÖPNV aus dem Kon­junk­tur­programm sofort rückgängig machen. Für mehr Klimaschutz und zur Ankurbelung der Konjunktur brauchen wir jetzt mehr Investitionen in den Nahverkehr, sei es für die Fahrzeug­erneuerung, die Infrastrukturfinanzierung oder für verbesserte Angebote.
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