Mit ‘Feinstaub’ getaggte Artikel

VCD kritisiert Verzicht auf blaue Umweltplakette

Mittwoch, 10. August 2016

Pressemitteilung, Stuttgart, 10. 08 2016

Der Landesverband Baden-Württemberg des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland kritisiert die Ankündigung des Bundesumweltministeriums, vorerst auf die Einführung einer blauen Umweltplakette verzichten zu wollen.

Städte in Baden-Württemberg wie beispielsweise Stuttgart, in denen die EU-Schadstoffgrenzwerte für Feinstaub- bzw. Stickoxid trotz bestehender Umweltzone überschritten werden, hätten damit kaum noch Handlungsspielraum, um wirksam gegen die vom Verkehr verursachten Grenzwertüberschreitungen vorzugehen.
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Verkehrsclub begrüßt Zustimmung des Ministerrats zum Vergleich über Luftreinhaltung in Stuttgart

Dienstag, 21. Juni 2016

Pressemitteilung, Berlin, 21. 06 2016

Der Landesverband Baden-Württemberg des ökologischen Verkehrsclubs begrüßt die heutige Zustimmung des Ministerrats zum Vergleich des Verwaltungsgerichts Stuttgart zur Einhaltung der Immissionswerte von Feinstaub und Stickstoffoxid an der Messstelle „Stuttgart Am Neckartor“ als ein wichtiges Signal, um das bisherige Tabu von verantwortlicher Seite gegenüber verkehrsbeschränkenden Maßnahmen endlich aufzuheben.

„Seit rund 10 Jahren werden in Stuttgart die Grenzwerte für Luftschadstoffe überschritten – es ist höchste Zeit, dass endlich energische Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung ergriffen werden“, erklärt der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb. Der grün-schwarze Koalitionsvertrag sehe vor, die Region Stuttgart als Modell für eine funktionsfähige und nachhaltige Mobilitätsregion weiter zu entwickeln – aktuell sei die Region davon noch weit entfernt, stellt der VCD fest.
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VCD fordert Grundsatzdiskussion zu Stuttgart 21

Montag, 06. Juni 2016

Pressemitteilung, Stuttgart, 06. 06 2016

Angesichts der neuerlichen Kostenerhöhungen und Bauzeitverschiebungen bei gleichzeitig immer deutlicher zu Tage tretenden ungelösten Sicherheits- und Leistungsfähigkeitsfragen fordert der Landesverband Baden-Württemberg des ökologischen Verkehrsclubs VCD eine Grundsatzdiskussion zu Stuttgart 21:

„Die neuerlichen Verzögerungen und die Steigerung der Baukosten zeigen, dass die Bahn – allen Versprechungen zum Trotz – das Projekt Stuttgart 21 nicht im Griff hat. Anders als der Bau des Gotthard-Tunnels in der Schweiz läuft Stuttgart 21 sowohl kostenmäßig als auch zeitmäßig aus dem Ruder“, bemängelt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. Die Frage nach der Sicherheit aufgrund der geneigten Gleise und Bahnsteige sei nach wie vor nicht geklärt und werde aus politischen Gründen verschoben – aus VCD-Sicht sei nicht ausgeschlossen, dass die Inbetriebnahme des Schrägbahnhofs überhaupt nicht genehmigungsfähig sei. Der Verkehrsclub fordert deswegen alle Beteiligte, das Land Baden-Württemberg, die Stadt Stuttgart, den Verband Region Stuttgart und die Deutsche Bahn auf, Kosten und Nutzen des Projektes neu zu überdenken.
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EU-Entscheidung konterkariert Luftreinhaltung

Mittwoch, 03. Februar 2016

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 7/2016, Stuttgart, 3. Februar 2016
EU-Parlament zu Schadstoffmessungen bei PKW
VCD: EU-Entscheidung konterkariert Kampf von Städten gegen Luftschadstoffe

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland kritisiert die heutige Ent­scheidung des EU-Parlaments zu Abgastests bei Dieselfahrzeugen, mit der der geltende Grenzwert für Stickoxide (NOx) für PKW auf­geweicht werde und damit betroffene Städte wie Stuttgart in ihrem Kampf für saubere Luft in den Innenstädten geschwächt würden.
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VCD-Konzept für Ausbau Stuttgarter Eisen­bahn­netz

Mittwoch, 03. Februar 2016

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 6/2016, Stuttgart, 2. Februar 2016
Sechs Jahre nach Baubeginn von Stuttgart 21 und nach dem Feinstaubalarm
VCD-Konzept für Ausbau des Stuttgarter Eisenbahnnetzes
Nach VCD-Berechnungen bis zu 200.000 zusätzliche Fahrgäste pro Tag möglich

Am 2.2.2010 begannen die Bauarbeiten zum umstrittenen Projekt Stuttgart 21, mit dem der bestehende Kopfbahnhof durch einen unter­irdischen Durchgangsbahnhof ersetzt werden soll. Diesen Jahrestag nimmt der ökologische Verkehrsclub VCD zum Anlass, ein Konzept für den weiteren Eisenbahn-Infrastruktur-Ausbau für Stuttgart vor­zulegen.

Der erste Feinstaubalarm in Stuttgart zeigte, dass eine Kapazitäts­erweiterung des Schienennetzes dringend geboten ist, da es in der Hauptverkehrszeit weder heute noch nach der Realisierung von Stutt­gart 21 mehr Züge aufnehmen kann“, stellt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb fest. Denn durch Stuttgart 21 würden neue Eng­pässe geschaffen, so der VCD.
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VCD fordert Priorität für ÖPNV-Ausbau – Fein­staubalarm unzureichend

Donnerstag, 21. Januar 2016

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 3/2016, Stuttgart, 20. Januar 2016
Feinstaubalarm Stuttgart: VCD fordert Ausbauplan und verbraucherfreundliche Preise für ÖPNV in Stuttgart
LUBW-Messung zeigt fast um das Dreifache überschrittenen Grenzwert für Feinstaub

Der ökologische Verkehrsclub sieht sich in seiner Kritik angesichts der aktuellen massiven Überschreitung des Feinstaubgrenzwerts – gestern um fast das Dreifache – bestätigt, dass der am Montag ausgerufene Fein­staubalarm mit dem damit ver­bundenen Appell an die Autofahrer, das eigene Fahrzeug stehen zu lassen, unzureichend ist. Der Aktions­plan zur Luftreinhaltung von Stadt und Land wird auch in Zukunft nicht greifen, ist sich der VCD sicher, so lange die Rahmenbedingungen, ins­besondere ein gut ausgebautes, zuver­lässiges, mit ausreichend Ka­pa­zitäten versehenes und preisgünstiges ÖPNV-Angebot, nicht vor­handen sind.

Dass es in anderen Großstädten möglich ist, einen erheblichen Anteil der Menschen dauerhaft zum Umstieg auf Bus und Bahn zu bringen, zeigen Großstädte wie München und Zürich“, erklärt VCD-Landes­vor­sitzender Matthias Lieb. „Während in Stuttgart die Einwohner rund 144-mal im Jahr den ÖPNV nutzen, fahren die Münchner rund 241-mal im Jahr mit Bus und Bahn. Spitzenreiter sind die Züricher Einwohner, die mit 411 Fahr­ten jährlich fast dreimal so häufig den ÖPNV nutzen. Entsprechend geringer ist auch die Fein­staub­problematik in München und Zürich. (weiterlesen…)

VG-Urteil zu Dieselabgasen – VCD erwartet ver­gleichbares für Stuttgart

Freitag, 15. Januar 2016

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 1/2016, Stuttgart, 14. Januar 2016
DUH-Klage wegen Diesel-Abgasen
VCD erwartet vergleichbares Szenario für Stuttgart

Verwaltungsgericht Wiesbaden droht mit Zwangsgeld und empfiehlt Fahr­verbote und Citymaut zur Einhaltung der Grenzwerte für Luft­schad­stoffe

Der VCD sieht in den aktuell vom Verwaltungsgericht Wiesbaden getroffenen Zwangs­geldandrohungen gegen das Land Hessen – auf Antrag der Deutschen Umwelt­hilfe (DUH) – wegen der Luftqualität in Wiesbaden und Darmstadt ein durchaus realistisches Szenario, das alsbald in ähnlicher Form auf das Land Baden-Württemberg wegen schlechter Luft in Stuttgart zukommen könnte. Denn auch für die Landeshauptstadt werde gemäß dem Zeitplan des im letzten Jahr vorgestellten Luftreinhaltekonzeptes eine zuverlässige Ein­haltung der Schadstoffgrenzwerte frühestens im Jahr 2020 erwartet.

Dieser Verzögerungstaktik hat das Verwaltungsgericht in Wiesbaden nun eine klare Absage erteilt, und mit ihrer kurzen Fristsetzung zur Umsetzung von neun bzw. zwölf Monaten klargestellt, dass die Einhaltung der Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide im Interesse des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung nicht der Beliebigkeit der ver­ant­wortlichen Entscheider obliegt“, erklärt der VCD-Landes­vorsitzende Matthias Lieb.
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Fortschreibung des Luftreinhalteplans Stuttgart

Donnerstag, 23. Juli 2015

Pressemitteilung VCD Stuttgart und Klimabündnis Stuttgart, 21. Juli 2015

VCD und Klimabündnis Stuttgart begrüßen es, dass die Landes­regierung zur Einhaltung der Grenzwerte bei Feinstaub und Stick­oxiden den Zeithorizont nach vorne verschoben hat und sich um konsequentere Maßnahmen bemüht. Der Schutz der Bevölkerung vor den schädlichen Luftbelastungen muss endlich ernst genommen werden. Und der Gesetzgeber fordert Maßnahmen “so schnell wie möglich“.

Nach wie vor werden die Grenzwerte für Feinstaub an etwa 8 km und bei Stickstoffdioxid an ca. 100 km der Hauptverkehrsstraßen in Stuttgart überschritten. Die Gutachter sind sich einig: Allein mit Appellen und Abwarten werden die Grenzwerte auch bis 2021 nicht erreicht. Selbst der Ausschluss der Dieselfahrzeuge Euro 4 und 5 sowie insgesamt 20 % weniger Kfz-Verkehr würde nicht überall die Einhaltung der Grenzwerte sicherstellen, wie die LUBW in ihrem aktuellen Gutachten festgestellt hat. Um die Grenzwerte für Stick­stoffdioxide einzuhalten, wären an den “hot spots” aktuell Verkehrsreduzierungen auf 50 % erforderlich. (weiterlesen…)

VCD begrüßte geplante Filterpflicht für Baumaschinen

Mittwoch, 13. Mai 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 16/2015, Stuttgart, 13. Mai 2015
Verordnungsentwurf des Landes für Baumaschinen
­VCD begrüßt geplante Verordnung für Baumaschinen – weitere Maßnahmen zugunsten umweltfreundlicher Verkehrsmittel nötig

Der ökologische Verkehrsclub begrüßt die geplante Landes­verordnung, die für Bau­maschinen über 18 Kilowatt Leistung in Umweltzonen zukünftig eine Pflicht für Ruß­partikelfilter vorsieht. Insbesondere für die Landeshauptstadt mit ihren Groß­bau­stellen für den Tiefbahnhof und dem Rosensteintunnel wäre dies ein wichtiges Mosaik­steinchen hin zu einer besseren Luftqualität, ist sich der VCD-Landes­vorsitzende, Matthias Lieb, sicher.

Diese Maßnahme ist richtig und wichtig, dennoch sind die bis­herigen Baumaschinen vor allem für Stuttgart nur ein Teil des Übels. Endlich Durchatmen werden die Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger erst wieder können, wenn am hohen Verkehrsaufkommen in der Stadt –der eigentlichen Problematik –endlich ernsthaft etwas geändert wird“, hält Matthias Lieb fest.
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Luftreinhaltung: VCD fordert von Landes­regierung mehr Engagement

Freitag, 24. April 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 13/2015, Stuttgart, 24. April 2015
Verantwortliche der betroffenen Kommunen müssen an einen Tisch/auch unliebsame Maßnahmen sollten kein Tabu mehr sein

Wenig rühmlich sind die Spitzenpositionen, die Kommunen in Baden-Württemberg beim bundesweiten Ranking zur Schad­stoffbelastung bei Feinstaub (PM10) und Stickstoffdioxid (NO2) einnehmen. Deshalb ist jetzt das Land gefordert, sich mit den Vertretern aus den betroffenen Städten und Gemeinden zusammen zu setzen und sich möglichst zügig auf zeitnah wirksame Maßnahmen zu einigen, mahnt der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb.

Es kann nicht sein, dass Baden-Württemberg bei der Schad­stoff­belastung immer wieder im negativen Sinne von sich Reden macht“, kritisiert Matthias Lieb. „Einerseits muss in Umwelt­zonen konsequenter kontrolliert werden, andererseits muss das Land alles dafür tun, die Anreize zur Nutzung umwelt­freundlicher Angebote deutlich zu stei­gern. Dazu zählt ein gut ausgebauter, gut vertakteter und preisgünstiger öffentlichen Nah­verkehr, der eine wirkliche Alternative zum Auto auch für den täglichen Weg zur Arbeit darstellt.(weiterlesen…)