Mit ‘Feinstaub’ getaggte Artikel

Umweltzonen wirksam gegen Feinstaub

Donnerstag, 12. Januar 2012

Pressemitteilung, Berlin, 12. Januar 2012.
Schärfere Zufahrtsbestimmungen und Ausdehnung auf Bau­maschinen, Loks und Schiffe gefordert

Der ökologische Verkehrsclub VCD bestärkt den Präsidenten des Umwelt­bundesamtes (UBA), Jochen Flasbarth, der heute in einem Radio-Interview die Bedeutung von Umweltzonen für die Luft­reinhaltung unterstrich und damit anderslautenden Äußerungen entgegentrat.

Heiko Balsmeyer, VCD-Experte für Luftreinhaltung: “Insbesondere die Berliner Umweltzone zeigt, wie wirkungsvoll Umweltzonen sind. Im ver­gangenen Jahr blieb den Berlinern mehr als die Hälfte des gesundheits- und klimaschädlichen Dieselrußes erspart, der ohne Umweltzone ent­standen wäre.
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Feinstaub-Limit in Hessen erneut überschritten

Mittwoch, 16. November 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 27/2011, Kassel, 16. November 2011.
VCD fordert Maßnahmen für bessere Luft

In Hessens Städten herrscht nach wie vor dicke Luft. Die Grenzwerte für den gesundheits­schädlichen Feinstaub sind in diesem Jahr bereits in Frankfurt und Darmstadt überschritten worden. Der ökologische Verkehrsclub VCD fordert daher mehr Anstrengungen, um die Luft­qualität zu verbessern. Kurzfristig sollte das Land nach Ansicht des VCD ein Tempolimit auf stadtnahen Autobahnen verhängen. „Aber auch die Städte sind gefragt“, sagte VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel. „Sie müssen stärker als bisher auf umweltverträgliche Verkehrs­mittel wie das Fahrrad sowie Busse und Bahnen setzen.“ Auch ein Durch­fahr­verbot für Lkw könne in Einzelfällen helfen. In Wiesbaden müsse der Widerstand gegen die Einrichtung einer Umweltzone endlich aufgegeben werden. “Die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger ist wichtiger als freie Fahrt für luftverschmutzende Autos und Lastwagen“, sagte Mützel.
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Alarmierende Feinstaubwerte in Berlin-Neukölln und Berlin-Tempelhof

Mittwoch, 12. Oktober 2011

VCD Nordost, Pressemitteilung Berlin, 12.10.2011.
Der ökologische Verkehrsclub Deutschland warnt: Fein­staub­belastung in der Silbersteinstraße und am Mariendorfer Damm kurz vor kritischem Grenzwert

Vielleicht ist ihnen die erfreuliche Nachricht, dass Berlin an der Spitze des europäischen Städtevergleichs „Rußfrei fürs Klima“ liegt, noch frisch in Erinnerung. Ursache ist die erfolgreiche Umweltzone. Allein mit ihr konnte der Ausstoß von Dieselruß innerhalb des S-Bahn-Rings halbiert werden.

Trotz dieser Erfolgmeldung ist der Straßenverkehr im Berliner Stadtgebiet weiterhin Hauptverursacher gesundheitsschädigender Luft- und Lärmbelastungen. Zum Schutz der Gesundheit hat die Europäische Union einen Immissionsgrenzwert für sogenannten Feinstaub (Partikel PM10 50µg/m³) festegelegt. Dieser Grenzwert darf im Kalenderjahr bis zu 35 mal pro Messstelle überschritten werden. Heute stehen die Silbersteinstraße in Neukölln und der Mariendorfer Damm in Tempelhof mit bereits 34 bzw. 33 Überschreitungen an der Spitze der Berliner Messstationen.
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Neue Feinstaubgefahr – Autoindustrie kämpft für schmutzige Benziner

Freitag, 23. September 2011

Gemeinsame Presseinformation DUH und VCD, Berlin, 23. September 2011

Die neue Feinstaubgefahr – Autoindustrie kämpft für schmutzige Benziner

Benzinmotoren mit Direkteinspritzung verschärfen das Fein­staub­problem in Ballungszentren – Deutsche Umwelthilfe und Verkehrsclub Deutschland fordern einheitliche Grenzwerte für Diesel und Benziner – Wissenschaftliche Unterstützung von Epidemiologen Prof. Erich Wichmann vom Helmholtz Zentrum München – Automobil­industrie will bei Benzinern zehnmal höheren Partikelgrenzwert als bei Diesel­motoren – DUH kündigt Klagen gegen lasche Umweltzonen an

Ich würde sagen, dass das Auftreten der ökologischen Bewegung seit den 70er Jahren * ein Schrei nach frischer Luft gewesen ist und bleibt, den man nicht überhören darf“ – Papst Benedikt XVI am 22.9.2011 vor dem Deutschen Bundestag.
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Ein Jahr Luftreinhaltepolitik: Bundesregierung läßt Bürger und Kommunen im Feinstaub stehen

Dienstag, 19. Oktober 2010

Gemeinsame Pressemitteilung VCD, DUH, BUND, NABU, Berlin, 19. Oktober 2010

Umwelt- und Verkehrsverbände ziehen vernichtende Bilanz der Luftreinhaltepolitik und fragen “Wo ist Umweltminister Röttgen?” – EU prüft Einleitung eines Vertrags­verletzungs­verfahrens wegen fortgesetzter Überschreitung der Fein­staub­grenz­werte – Bundesregierung plant Ende der Ruß­filter­nachrüstförderung und Aufweichung von Umwelt­zonen – Umweltpolitik absurd: Strafsteuer für ungefilterte Diesel-Pkw wird ab 1.4.2011 nicht mehr erhoben – Forderung der Umweltverbände: Weiterführung der Strafsteuer für Dieselfahrzeuge und aufkommensneutrale Verwendung des Geldes für die Rußpartikelnachrüstung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen

In einem gemeinsamen Appell machen vier führende Umwelt- und Ver­kehrsverbände auf die derzeit stattfindende “Abwicklung der Luft­reinhalte­politik“ aufmerk­sam. Während mehr als 40 Kommunen und Ballungsräumen hohe Strafzahlungen wegen Nichteinhaltung der verbindlichen Luftreinhaltewerte drohen, plant die Bundes­regierung die Streichung gleich mehrerer Luftrein­halte­regelungen: Zum Jahreswechsel soll die Förderung von nachträglich eingebauten Dieselruß­partikelfiltern fallen, die geplante Erhöhung der Maut für EURO-III-Lkw fällt aus, und ab dem 1. April 2011 sollen gar ungefilterte Dieselfahrzeuge von der Strafsteuer befreit werden. Parallel plant die Bundesregierung eine Aufweichung der Einfahrvorschriften für Umweltzonen.

Die von Feinstaub und Stickoxiden geplagten Kommunen und vor allem die an den stark befahrenen Straßen lebenden Bürger werden ab 2011 bei der Problemlösung allein gelassen. Mit weiteren Über­gangs­fristen seitens der EU können sie nicht rechnen. Im Gegenteil: Die EU-Kommission entscheidet bereits im November über die Einleitung eines Vertragsverletzungs­verfahrens gegen Deutschland mit hohen Bußgeld­forderungen. Mit anderen Worten: Das offensichtliche Desinteresse von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) an einer besseren Luftqualität kostet den Steuerzahler dann auch noch Geld.
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Deutschland droht EU-Klage wegen Fein­staub­belastung

Freitag, 01. Oktober 2010

VCD-Pressemitteilung 82/10 – Berlin, 1. 10.2010
VCD: Filter-Förderung verlängern, Umweltzonen und Euro VI forcieren

Wie die EU-Kommission gestern in einem zweiten Mahnschreiben mit­teilte, gehen Deutschland und vier andere EU-Staaten nach wie vor nicht wirksam genug gegen den übermäßigen Ausstoß von Fein­staub­partikeln in die Luft vor. Der ökologische Verkehrsclub Deutsch­land VCD fordert die Bundesregierung dazu auf, daraus die Kon­se­quen­zen zu ziehen und endlich die Gesundheit seiner Bürger und den Klimaschutz vor die Interessen der Autolobby zu stellen.
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Start der IAA Nutzfahrzeuge

Dienstag, 21. September 2010

VCD-Pressemitteilung 75/10 – Berlin, 21.09.10
VCD: Nutzfahrzeuge nur mit moderner Abgastechnik zukunftssicher

Zum Start der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover, auf der die Lkw- und Busher-steller unter dem Messe-Motto “effizient, flexibel, zu­kunfts­sicher“ ihre neuen Modelle präsentieren, bemängelt der öko­logische Verkehrsclub VCD, dass ein effektiver Partikelfilter bei neuen Nutzfahrzeugen nach wie vor die große Ausnahme sei. Dabei sei die Technik, durch die Mensch und Umwelt beim Lkw-Betrieb weniger belastet werden, bereits lange verfügbar. So könnten ge­schlossene Filtersysteme die gesundheits- und klimaschädlichen Partikel­emissionen nahezu vollständig eliminieren und seien somit längst überfällig.
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Verkehrsclub für weitere Verschärfung der Stuttgarter Umweltzone

Dienstag, 29. Juni 2010

VCD Baden-Württemberg e.V., Pressemitteilung Nr. 24/10, Stuttgart, 29. Juni 2010
VCD: Fußgänger und Radfahrer erzeugen keinen Feinstaub
Einfahrtsverbot für Autos mit roter Plakette ab dem 1. Juli

Der Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. begrüßt das ab Donnerstag geltende Einfahrtsverbot in die Stuttgarter Umweltzone, das allerdings nur für Autos mit roter Plakette gilt. Die Verschärfung der Umweltzonenregelungen sei allerdings nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Der VCD fordert für die Landeshauptstadt ein umfassendes, gesundheits- und klimaverträgliches Mobilitätskonzept.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Die Umweltzonen im Land sind unverzichtbare Nothilfemaßnahmen um die Feinstaubgrenzwerte der EU auch nur annähernd einzuhalten. Stuttgart gilt zu Recht als Feinstaubhauptstadt, denn die Menschen in der Landeshauptstadt sind weiterhin massiven Belastungen ausgesetzt. Insofern ist es verwunderlich, dass die Einfahrtsbeschränkungen so spät kommen und bisher nur Fahrzeuge mit roter Plakette betreffen.“

Nach Einschätzung des VCD können die Umweltzonen allein die notwendige Reduzierung der Emissionen ohnehin nicht leisten. Vielmehr müsse den Belastungen mit konsequenter Verkehrsvermeidung und Verkehrsverlagerung auf Bus, Bahn sowie Fuß- und Radverkehr begegnet werden. (weiterlesen…)

Stuttgart trauriger Spitzenreiter bei der Feinstaubbelastung

Mittwoch, 20. Januar 2010

VCD-Landesverband Baden-Württemberg, Pressemitteilung 3/2010, Stuttgart, 20.01.2010
Zu viele Luftschadstoffe in den Städten / VCD: Umweltzonen ausweiten und Fahrzeuge nachrüsten

Angesichts der heute vom Umweltbundesamt (UBA) veröffentlichten Daten zur Feinstaub- und Stickoxidbelastung des Jahres 2009 mahnt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weitere Anstrengungen zur Verbesserung der Luftqualität an. Wie das UBA mitteilte, wurden im Jahr 2009 an über der Hälfte aller verkehrsnahen Messstellen die Jahresmittelwerte für Stick­stoff­dioxid (NO2) überschritten, bei Feinstaub waren die Werte an 23 von 408 Messstationen zu hoch. Wie in den Vorjahren war die Messstelle am Stuttgarter Neckartor bundesweit die Problem­zone Nr. 1 bei der Feinstaubbelastung. Die Belastung mit Stick­stoff­dioxid lag an vielen Orten über dem seit dem 1. Januar 2010 geltenden EU-weiten Grenzwert für das Jahresmittel von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

„Es ist davon auszugehen, dass nicht nur bei Feinstaub, sondern insbesondere bei NO2 mit Überschreitungen auch im Jahr 2010 zu rechnen ist. Daher müssen die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Verringerung der Belastungen verstärkt werden“, betonte der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb. „Die Überschreitungen treten vor allem in Städten und Ballungsräumen auf, wo viele Menschen leben. Diese Menschen haben ein Recht auf saubere Luft und müssen entsprechend vor Gesundheitsgefahren geschützt werden.“
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Aktuelle Daten zu Luftschadstoffen – VCD: Um­welt­zonen ausweiten und Fahrzeuge nach­rüsten

Mittwoch, 20. Januar 2010

VCD-Pressemitteilung 04/10 – Berlin, 20.01.10

Angesichts der heute vom Umweltbundesamt (UBA) ver­öffentlichten Daten zur Feinstaub- und Stickoxidbelastung des Jahres 2009 mahnt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weitere Anstrengungen zur Verbesserung der Luftqualität an. Wie das UBA mitteilte, wurden im Jahr 2009 an über der Hälfte aller verkehrsnahen Messstellen die Jahresmittelwerte für Stick­stoff­dioxid (NO2) überschritten, bei Feinstaub waren die Werte an 23 von 408 Messstationen zu hoch. Die Belastung mit Stickstoffdioxid lag damit an vielen Orten über dem seit dem 1. Januar 2010 geltenden EU-weiten Grenzwert für das Jahresmittel von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Auch beim Feinstaub wurden die gesetzlichen Obergrenzen erneut überschritten.

Es ist davon auszugehen, dass nicht nur bei Feinstaub, sondern ins­besondere bei NO2 mit Überschreitungen auch im Jahr 2010 zu rechnen ist. Daher müssen die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Verringerung der Belastungen verstärkt werden“, betont Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand. “Die Überschreitungen treten vor allem in Städten und Ballungsräumen auf, wo viele Menschen leben. Diese Menschen haben ein Recht auf saubere Luft und müssen entsprechend vor Gesundheitsgefahren geschützt werden.
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