Mit ‘Fairkehr’ getaggte Artikel

fairkehr-Titelthema »Lärm tut weh«

Freitag, 08. Oktober 2010

VCD-Pressemitteilung 84/10 – Berlin, 08.10.10
Das unerhörte Umweltproblem

Schlafstörungen, Bluthochdruck, erhöhtes Herzinfarktrisiko – dauer­hafter Lärm macht krank. Fast 60 Prozent der Bundesbürger leiden unter Straßenlärm, etwa 30 Prozent fühlen sich von Schienenlärm belästigt, knapp 25 Prozent von Fluglärm. Was gegen Verkehrslärm unternommen werden kann und muss und warum Lärmschutz oft noch an wirtschaftlichen Interessen scheitert, zeigt der ökologische Verkehrsclub VCD in der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr.

Fairkehr 5/2010

Fairkehr 5/2010


Lärm ist das am meisten unter­schätzte Umweltproblem unserer Zeit. Dabei ist der Lärmpegel an Autobahnen und Bundesstraßen heute lauter als je zuvor. Seit den 1970er Jahren hat sich der Krach, den die einzelnen Fahrzeuge erzeugen, zwar halbiert. Das enorme Verkehrswachstum hat diese Ingenieursleistungen jedoch längst zunichte gemacht. Lärmschutzwände und sogenannter Flüsterasphalt können etwas Abhilfe schaffen, verursachen jedoch hohe Kosten. Tempolimits, die gegen Straßenlärm helfen, brauchen politischen Druck, um durchgesetzt zu werden.
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fairkehr-Titelthema »Mythos Jobmotor Auto­industrie«

Freitag, 20. August 2010

VCD-Pressemitteilung 68/10 – Berlin, 20.08.10
Schönrechnen mit System

Fairkehr 4/2010

Fairkehr 4/2010


Es ist ein moderner Mythos, den die Autolobby den Bundesbürgern ein­geimpft hat: Jeder siebte Arbeitsplatz hänge, so die gängige Meinung, vom Pkw ab. Nachprüfbare Belege – Fehl­anzeige. So unwider­sprochen sich dieser Glaube in die deutsche Verkehrs­politik eingenistet hat, so falsch ist er auch. Was hinter den großen Zahlen der Autolobby steckt und wie der von ihr angetriebene gigantische Ölbedarf auch in Mittel­europa die Natur zerstört, zeigt der ökologische Verkehrsclub VCD in der aktuellen Ausgabe seiner Mitglieder­zeitschrift fairkehr.

Der Mythos von jedem siebten Arbeitsplatz gründet in ein paar absurden Annahmen“, betont Michael Rothgang vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung in der fairkehr. Dies zeigten auch die nackten Zahlen: Nur jeder 50. Beschäftigte arbeitet an der Herstellung von Fahrzeugteilen, werden Dienst­leitungen mit einbezogen, ist jeder 26. Arbeitsplatz mit dem Auto verbunden. Selbst wenn alle weiteren Verflechtungen – etwa mit der Textilindustrie, die Sitzbezüge liefert – beachtet werden, sind es 2,9 Millionen Jobs. Demnach hätte jeder 14. Erwerbstätige etwas mit Pkw zu tun. Doch auch dies ist laut Rothgang zu hoch angesetzt. So würden hierzulande auch ohne eine deutsche Auto­industrie Pkw verkauft, repariert und betankt.
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fairkehr-Titelthema »Masterplan Bahn«

Freitag, 11. Juni 2010

VCD-Pressemitteilung 51/10 – Berlin, 11.06.10
Weichen stellen für den Bahnverkehr der Zukunft

Mangelnder Lärmschutz, verfallene Bahnhöfe und ein verkürztes Schienen­netz: Während die Deutsche Bahn AG (DB AG) in Groß­projekte investiert, lässt sie besonders im ländlichen Raum ihre Infrastruktur verkommen. Konkurrenz im Fernverkehr ist noch immer Mangelware, und die Bundesregierung verdeutlicht mit ihren Plänen zum Güterverkehrs-Masterplan, dass ihre Priorität auf der Straße liegt. In der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr berichtet der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) über Be­schleu­niger und Bremser des Wettbewerbs im Fernverkehr, die Chancen des verschobenen Bahn-Börsengangs und wie auch die DB mehr Fahrgäste gewinnen könnte.


2025 werden 70 Prozent mehr Waren in Deutschland transportiert werden als noch 2004. Da ist es für die Umwelt verheerend, dass sich die Bundesregierung im Koalitionsvertrag von den klimaorien-tierten Ansätzen des Verkehrs-Masterplans der Großen Koalition verabschiedet hat. Schwarz-Gelb möchte hingegen die Lkw-Maut nicht erhöhen, startete Testversuche mit Gigalinern und lehnt es ab, die Kosten, die Verkehr durch Lärm, Staus und Um­welt­ver­schmutzung ver­ur­sacht, realistisch anzurechnen. All diese Beschlüsse sollen mit dem neuen Masterplan Güterverkehr im September verabschiedet werden. “Es weist alles darauf hin, dass Umwelt­aspekte beim Güterverkehr künftig keine große Rolle mehr spielen“, resümiert VCD-Bahnexpertin Heidi Tischmann in der fairkehr.
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fairkehr-Titelthema »Busse, Bahnen, Billigflieger«

Montag, 19. April 2010

VCD-Pressemitteilung 27/10 – Berlin, 19.04.10
In den Urlaub reisen – nur wie?

Die Billigflieger haben das Reiseverhalten vieler Bundesbürger verändert. Selbst auf kurzen Strecken steigen immer mehr Men­schen ins Flugzeug statt in die Bahn. Die Ursachen dafür liegen zum einen in einer verfehlten Verkehrspolitik. Zum anderen sind die Probleme der Bahn zu einem gewissen Teil auch hausgemacht.

Fairkehr 2/2010

Fairkehr 2/2010

In der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr zeigt der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD) die Zusammenhänge auf und sucht nach Alternativen.

Mehr als 45 Prozent der Deutschen nutzen inzwischen für die Aus­lands­reise den Flieger, 35 Prozent fahren mit dem Auto oder Wohnmobil, acht Prozent mit dem Bus. Gerade einmal zwei Prozent steigen in die Bahn. Touristisch eher abgelegene Re­gio­nen Europas wie Korsika pro­fi­tie­ren vom Billigflugverkehr und unter­stützen den Boom beispiels­weise mit ermäßigten Lande­gebühren. Da­bei fürchtet gerade die Touris­mus­industrie den Klimawandel, zu dem der Flugverkehr schon heute mehr als acht Prozent beisteuert. Und je mehr sich Tourismus­regionen von ihren fliegenden Gästen abhängig machen, desto schwerer wird es für sie, in Richtung Nachhaltigkeit umzusteuern.
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fairkehr-Titelthema »Subventionen«

Freitag, 19. Februar 2010

VCD-Pressemitteilung 11/10 – Berlin, 19.02.10
Staatshilfen für Umweltsünden

Fairkehr 1/2010

Fairkehr 1/2010

Pendlerpauschale, Dienst­wagen­be­steu­erung, Kerosin­steuer­befreiung – jähr­lich gibt die Bundesregierung im Bereich Verkehr Mil­liar­den­summen für direkte und indirekte Subventionen aus, die Umwelt und Gesundheit belasten. Auch die Gelder der milliar­den­schweren Kon­junk­tur­pakete I und II flossen zum größten Teil in öko­logisch, aber auch ökonomisch frag­würdige Projekte. Der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD) geht in der aktuellen Ausgabe seiner Mit­glie­der­zeitschrift fairkehr der Frage nach, wie der Staat Verkehr finan­ziell fördert und wer offen oder versteckt davon profitiert.

Für das »Verkehrswesen« weist der aktuell erschienene Sub­ven­tions­bericht der Bundesregierung 2,6 Milliarden Euro staatlicher Hilfen aus. Fördern sollen sie insbesondere Klimaschutz und Umweltverträglichkeit – theoretisch. Entsprechend liest man, dass Verkehrs­gesellschaften 67 Millionen Euro pro Jahr sparen, da für den Kraftstoff von Bussen und Bahnen der ermäßigte Mineral­öl­steuer­satz gilt. Dass dem Fiskus jährlich Milliarden dadurch entgehen, dass Kerosin gänzlich von der Mineralölsteuer befreit ist, erfahren Interessierte hingegen erst im Anhang des Berichtes. Die Mehr­wert­steuer­befreiung für Tickets auf internationalen Flügen reißt laut Umweltbundesamt ein zusätzliches Loch von 1,8 Milliarden Euro in die Staatskasse. Für Fahrkarten der umwelt­freundlicheren Bahn wird dagegen für Entfernungen ab 50 Kilometern die volle Mehrwert­steuer von 19 Prozent fällig. Diese klimapolitisch fatale Rechnung lässt sich fortsetzen. Bezahlen muss sie am Ende der Steuerzahler.
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VCD-Tipp: Weihnachtsgeschenke für mobile Menschen

Dienstag, 15. Dezember 2009

Service-Pressemitteilung 21/09 – Berlin, 15.12.09

Weihnachten steht vor der Tür – doch es fehlt noch an in­te­res­santen Geschenken? Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) gibt Tipps, wie man Menschen, die gern zu Fuß, mit dem Rad oder per Bus und Bahn unterwegs sind, eine Freude machen kann.

Klassiker, über die sich jeder passionierte Radler freut, sind Fahr­radtaschen – modisch, funktional, wasserdicht und alltags­tauglich. Im Fahrrad-Fachgeschäft findet man die breite Palette der Formen, Farben und Verarbeitungen sowie fachkundige Beratung. Wer oft in den dunklen Morgen- oder Abendstunden unterwegs ist, freut sich über ein neues Beleuchtungsset, um seine alten Glühbirnen-Schein­werfer durch hellere und langlebige LED-Lampen zu ersetzen. Auch bequeme Gel-Sättel, pannensichere Reifen, Spikesreifen mit Schnee­profil und Kombi-Werkzeug für unterwegs passen unter den Tannenbaum. Den lieben Kleinen macht man mit Laufrad, Roller oder mitwachsendem Kinderfahrrad – natürlich verkehrssicher – eine große Freude und trägt ihrem Bewegungsdrang Rechnung. Als Mitbringsel für radelnde Freunde gibt es kleine Reifenflicksets, Speichen­reflektoren sowie Reflektorbänder für das Hosenbein oder für den Jackenärmel. Beliebt sind auch edle Fahrradglocken mit melodischem Zweiklang. Sich selbst kann man natürlich auch beschenken – oder beschenken lassen: Zum Beispiel mit einem kompakten Faltrad, einem geräumigen Fahrradanhänger oder einem komfortablen Pedelec, das einen elektrounterstützt durch Stadt und Land bringt.
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fairkehr-Titelthema »Lebensstile und Mobilität«

Freitag, 21. August 2009

VCD Pressemitteilung 64/09 – Berlin, 21.08.09
Autofrei und Spaß dabei

Fairkehr 4/2009

Fairkehr 4/2009

Jeder Mensch hat seinen eigenen Lebensstil, der durch messbare Faktoren wie Alter, Familienstand oder Einkommen, aber ebenso durch moralische Normen oder persönliche Vorlieben geprägt wird. Auch das Mobilitätsverhalten wird durch Le­bens­stile bestimmt, wie der Ver­kehrs­club Deutschland e.V. (VCD) in der aktuellen Ausgabe seiner Mit­glieder­zeitschrift fairkehr aufzeigt: Zwischen der Einstellung eines Menschen und seinem Verhalten bei der Wahl und Nutzung von Ver­kehrs­mitteln besteht ein wissen­schaft­lich belegter, klarer Zusammenhang.
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Mit kleinen Schritten zum Wohlbefinden

Montag, 15. Juni 2009

VCD-Pressemitteilung 44/09 – Berlin, 15.06.09
fairkehr-Titelthema »Besser leben«

Was macht das alltägliche Leben erst richtig lebenswert? Leckeres, ge­sundes Essen, Kleidung, die nicht nur gut aussieht, sondern einem auch guttut, weil sie ökologischen und sozialen Kriterien ent­spricht, saubere Luft, Ruhe und Bewegung. Wie man es schafft, eine gelungene Mischung aus unge­trübtem Genuss und moralischer Verantwortung zu finden, ohne sein Leben gänzlich umzukrempeln, verrät der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der aktuellen Aus­gabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr.

Niemand kann bei der Auswahl seiner Lebensmittel stets alle ethi­schen und moralischen Aspekte mitbedenken. Eine goldene Regel jedoch kann der Redakteur und Slow-Food-Aktivist Manfred Kriener in der fairkehr empfehlen: “So oft wie möglich selber ko­chen, und billiges Außer-Haus-Essen meiden.” Nur so könne eine “Be­ziehung” zu Lebensmitteln aufgebaut und verschüttetes Wissen, Geschmack und Qualitätsbewusstsein wiederhergestellt werden. “Wer selber kocht und nach Geschmack entscheidet, landet fast automatisch bei Bio, weil Gemüse und Obst dann besser schmecken“, ist sich Kriener sicher.
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fairkehr-Titelthema »Kopf an: Motor aus«

Montag, 20. April 2009

VCD-Pressemitteilung 32/09 – Berlin, 20.04.09
Für Kurzstrecken das Auto stehenlassen

Sonntags fix zum Bäcker fahren, mittwochs den Sohn zum Kla­vier­unterricht chauffieren und freitags die Schwiegermutter vom Bahn­hof abholen: Die Hälfte aller Autofahrten in Deutschland ist kürzer als sechs Kilometer. Fünf Prozent aller Fahrten bringen es nicht einmal auf einen Kilometer. Das schadet nicht nur dem Motor und dem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt und der eigenen Gesundheit. Dabei lassen sich die extrem verbrauchsintensiven Kurz­strecken meist problemlos zu Fuß oder mit dem Rad bewältigen. Wie man Autofahrer dazu bringt, ihren inneren Schweinehund zu besiegen und den Wagen für kurze Wege öfter stehenzulassen, zeigt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr.
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VCD-Workshop auf der CLEAN MOVES-Konferenz 2009

Dienstag, 14. April 2009

Pressemitteilung 11/2009 VCD-Niedersachsen, 14.04.09, Hannover
Veranstaltungshinweis zur Hannover Messe: Mit der Abwrackprämie aus der Wirtschafts- und Umweltkrise?

Hochrangig besetzt präsentiert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) am 20. April 2009 während der CLEAN MOVES-Konferenz den Work­shop „Mobilität: für wen, wohin, womit?“. Fragen der öko­nomischen und ökologischen Dauerhaftigkeit etwa der Abwrack­prämie stehen dabei ebenso im Fokus wie beispielhafte Mobilitätskonzepte von Unternehmen und Kommunen.

Wir wollen Wege aufzeigen, wie moderne und integrierte Ver­kehrs­kon­zepte aussehen müssen, um heutigen und künftigen An­for­derungen gerecht zu werden“, erklärt VCD-Landes­vorsitzender Michael Frömming. Als Gäste des VCD-Workshops sprechen der Hamburger Staatsrat Christian Maaß, Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Hermann von der Schulenburg (Deutsche Bahn AG) und Ulf Middelberg (üstra/Hannover).
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