Mit ‘Fairkehr’ getaggte Artikel

Autonome Autos: Luxus oder Chance für die Zukunft?

Mittwoch, 24. August 2016

Pressemitteilung, Berlin, 24. 08 2016

Filme schauen oder E-Mails beantworten, während uns das selbstfahrende Auto zur Arbeit kutschiert? Lange Zeit war das eine Vision der Digitalkonzerne der USA – allen voran Google. Inzwischen steigen auch deutsche Autohersteller in das Geschäft ein. Während letztere vor allem ihre Luxusmodelle ausbauen wollen und Google nach frischen Nutzerdaten greift, stellt sich jedoch die Frage: Dürfen wir diese Entwicklung allein den Konzernen überlassen?

Die aktuelle Ausgabe des VCD-Magazins fairkehr befasst sich mit den Risiken autonomer Autos, schaut aber auch auf die Chancen und zeichnet so das Bild einer nachhaltigen und sozialen Mobilität. Denn mit autonomen Autos haben wir die Möglichkeit, den Verkehr neu zu gestalten. Eingebettet in das öffentliche Verkehrsangebot könnten die Fahrzeuge effizient und 24 Stunden am Tag im Einsatz sein. Mit der Folge, dass wir den Bestand an Autos auf ein Zehntel reduzieren und in der Stadt sowie auf dem Land die Verkehrslücken schließen. Es wäre mehr Platz für Parks statt für Parkplätze und die Menschen könnten sich die Straße von den Autos zurückerobern.
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Fahrradpolitik: Nach dem Bekenntnis müssen Taten folgen

Donnerstag, 21. April 2016

Pressemitteilung, Berlin, 21. 04 2016

Im Stadtverkehr ist das Rad bei Strecken bis fünf Kilometern das schnellste Verkehrsmittel, zudem können 70 Prozent aller Einkäufe mit dem Rad bewältigt werden: Damit viel mehr Menschen diese Vorteile nutzen und so einen Beitrag für saubere Luft und Klimaschutz leisten, müssten Kommunen und der Bund ihren Bekenntnissen zum Rad endlich Taten folgen lassen. So sehen es die Befragten des »Fahrrad-Monitor Deutschland 2015«. In dieser repräsentativen Umfrage im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums machen sie deutlich, was Politik und Verwaltung bei der Förderung des Radverkehrs berücksichtigen müssen.
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Muss Wirtschaft immer wachsen?

Montag, 07. Dezember 2015

Pressemitteilung, Berlin, 07. 12 2015

Ein Land, das ein positives Wirtschaftswachstum vorweisen kann, ist ein erfolgreiches Land – darin sind sich Politiker, Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter nahezu uneingeschränkt einig. Aus diesem Grund wird in der Wirtschaftspolitik dem Wachstum alles andere untergeordnet: Hauptsache das Bruttoinlandsprodukt steigt. Doch die Preise für Konsumartikel sinken, und so muss immer mehr produziert und verkauft werden, damit die Wirtschaft wächst. Die neue Ausgabe des VCD-Magazins fairkehr nimmt diese Entwicklung zum Anlass, auf die Folgen für den Verkehr und das Klima zu schauen und stellt Alternativen zur reinen Wachstumslehre vor. (weiterlesen…)

Online-Handel: Mehr Transporte, mehr Verkehr, mehr Luftbelastung?

Montag, 12. Oktober 2015

Pressemitteilung, Berlin, 12. 10 2015
Wenn Unternehmen, Politik und Kunden bereit sind, City-Logistik neu zu denken, muss das nicht sein

Die Paketbranche boomt: 2014 wurden insgesamt 2,8 Milliarden Pakete und andere Frachtstücke zugestellt. Allein im Vergleich zum Vorjahr wuchs das Sendungsvolumen der deutschen Paket- und Kurierdienste um 4,5 Prozent, also um 1,26 Millionen Pakete. Die Schattenseite: in deutschen Städten sind immer mehr Lieferfahrzeuge unterwegs. Vor allem der letzte Teil der Lieferkette – die innerstädtische Logistik – macht Probleme: Lieferanten parken in zweiter Reihe und stören den Verkehrsfluss. Halten sie auf Rad- und Gehwegen, schränken sie die Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern erheblich ein. Und da die meisten Lieferfahrzeuge mit Diesel angetrieben werden, ist die Luftqualität der Städte in Gefahr. Doch es gibt Lösungen für diese Probleme, insbesondere wenn Kommunen und Unternehmen zusammenarbeiten. „Schöne neue Lieferwelt“, lautet die Titelstory der neuen Ausgabe des VCD-Magazins fairkehr. Aufgezeigt wird, wie der Lieferverkehr so gestaltet werden kann, dass er Städte und Menschen entlastet statt belastet.
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Die Straße gehört dem Auto!?

Mittwoch, 19. August 2015

Doch wohin mit unseren Kindern? Ernst nehmen und Platz schaffen – so das Plädoyer des VCD.
Pressemitteilung, Berlin, 19. 08 2015

Auf 1.000 Einwohner kommen in Deutsch­land fast 550 Autos, aber nur 8,2 Kinder. Das bedeutet gleichzeitig einen Spitzen­platz beim Autobesitz und letzten Platz bei der Geburten­rate – weltweit. Allzu oft zeigt sich diese Diskrepanz auch im Straßen­bild deutscher Städte und Ge­mein­den. Von Kindern wird verlangt, sich ver­kehrs­ordnungs­konform zu ver­halten, statt unbeschwert und rebellisch, während Erwachsene freie Fahrt und im besten Falle ein Park­platz vor der eigenen Haus­türe genießen.

Wenn Deutschland wieder kinder­freundlich werden will, darf der öffentliche Raum nicht für Autos reserviert bleiben. Kinder müssen die Straße erobern dürfen. Hier treffen sie Freunde, entwickeln soziale und motorische Fähigkeiten und können sich austoben. Heute finden Abenteuer und Action viel zu oft online im Kinder­zimmer statt, da es die Orte zum draußen spielen einfach nicht mehr gibt. Es fehlt schlichtweg der Raum oder das Verständnis der Nachbarn. Die einzige Lösung: Kinder, Eltern und Nachbarn müssen gemeinsam im Interesse aller die Straßen vom Auto zurückerobern.
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Ob Container oder Kreuzfahrt: Schifffahrt stinkt zum Himmel

Montag, 22. Juni 2015

Pressemitteilung, Berlin, 22. 06 2015

Titelbild fairkehr 3/2015

Titelbild fairkehr 3/2015

Die Verkehrsträger Straße, Schiene und Luft sind in aller Munde, wenn es um die Fragen des Nutzens und der Umwelt­belastung geht. Doch was ist mit der Schifffahrt? Ist diese eine umwelt­freundlichere Alternative? Überhaupt nicht! Denn die stinkt regelrecht zum Himmel, wie das VCD-Magazin fairkehr in seiner neuen Ausgabe aufdeckt. Dabei ist egal, ob es sich um den Gütertransport oder die Kreuzfahrt handelt.

In der Weltwirtschaft werden immer mehr Güter auf immer größeren Container­schiffen transportiert. Doch diese sind riesige Energiefresser: 300 Tonnen Schweröl benötigen große Frachtschiffe bei voller Fahrt pro Tag. Und fast alle Schiffe fahren mit dieser stinkenden Masse, die als Abfallprodukt bei der Diesel- und Benzinherstellung anfällt. So verwundert es nicht, dass die Weltflotte jährlich circa eine Milliarde Tonnen CO2 ausstößt − mehr noch als der weltweite Flugverkehr. (weiterlesen…)

So wohne ich − so bin ich mobil

Dienstag, 17. Februar 2015

Pressemitteilung, Berlin, 17. 02 2015

Drei bis vier Mal täglich machen sich die Deutschen auf den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Frei­zeit­vergnügen. Dabei wird die Ent­scheidung, welches Verkehrsmittel für den Weg hin und zurück zum Einsatz kommt, bereits zu Hause ge­troffen. Ist der Weg weit oder parkt das Auto direkt vor der Tür, so fällt die Ent­scheidung zumeist auf das Auto, anstatt auf die umwelt­ver­träglicheren Verkehrsmittel des Umwelt­verbundes, wie Bus, Bahn, Fahrrad oder das Zufußgehen. Dies haben Unter­suchun­gen bereits seit längerem bewiesen. Eine neue Studie zeigt nun im Umkehr­schluss, dass das Fahrrad umso häufiger genutzt wird, wenn leicht zugängliche und witterungsgeschützte Einrichtungen am Wohn- und Zielort zur Verfügung stehen. Dement­sprechend haben zum Beispiel Berlin und Baden-Württem­berg reagiert und ihre Landes­bauordnungen angepasst. Zwei Rad­ab­stell­plätze pro neu­gebaute Wohnung sind jetzt Vorschrift.

Es reicht also nicht aus, über die Effekte der Nutzung von um­weltverträglichen Verkehrsmitteln aufzuklären. Die Verkehrs- und Stadt­planung muss die Bürger zu Hause abholen. Dafür benötigt sie von der Politik entsprechende Rahmenbedingungen. (weiterlesen…)

Alter(n) ohne Autozwang!

Mittwoch, 03. Dezember 2014

Pressemitteilung, Berlin, 03. 12 2014

Sie sind länger jung und länger mobil – doch welche Mobilitäts­bedürfnisse haben Ältere und was für Möglichkeiten bieten ihnen die Verkehrsmittel und -infrastruktur von heute? Diesem Thema widmet sich das VCD-Magazin fairkehr in der Dezember-Ausgabe. Brisanz gewinnt die Frage durch die Tatsache, dass heute bereits jeder Fünfte in Deutschland über 65 Jahre alt ist. 2030 wird jeder Dritte zu dieser Gruppe gehören.

Die Alltagswege legt die Hälfte der Generation 60+ fast mehrheitlich mit dem Auto zurück, berichtet die fairkehr. Das ist merklich mehr als bei anderen Altersgruppen. Dabei sind Ältere laut Statistik gern auch „anders” unterwegs – zum Beispiel zu Fuß. 34 Prozent der über 60-Jährigen ließen sich gern auf einen Spaziergang ein, anstatt in das Auto zu steigen, doppelt so viele teilen die Ansicht, dass Fußgänger am schnellsten ans Ziel kommen. Doch warum setzen sich Senioren trotzdem so oft hinter das Steuer? (weiterlesen…)

Fahrradtipps für Herbst und Winter

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Pressemitteilung, Berlin, 16. 10 2014

Weit weg von Kopenhagen oder Amsterdam, wo Fahrradfahren auch in der kalten Jahreszeit natürlich ist, beginnt für viele deut­sche Radler jetzt die Umstellung auf den ÖPNV oder den Pkw. Kälte, Nässe oder gar Schnee und Glätte, verschärft durch eine unzureichende Infrastruktur, halten viele davon ab, weiter Rad zu fahren. Doch unter Beachtung der richtigen Ausrüstung können Fahrrad­liebhaber dem Winter trotzen und gleichzeitig dem Bewegungsmangel entgegen wirken.

Der ökologische Verkehrsclub VCD fasst die wichtigsten Tipps zusammen: (weiterlesen…)

Menschen verändern die Städte

Dienstag, 10. Juni 2014

Pressemitteilung, Berlin, 10. 06 2014

Die Welt wird Stadt. Immer mehr Menschen leben in Ballungsräumen und je enger der Raum wird, desto rigoroser greift die Entzweiung über die Nutzung der öffentlichen Flächen um sich. Orte zum Verweilen, ob vor der eigenen Tür, auf dem Weg ins Büro oder zum Einkaufen − sie fehlen − noch. Die Einwohner der Städte wünschen sich Straßen, die lebendiger sind und die weniger von Autoverkehr dominiert sind. Gleichzeitig soll es eine Stadt sein, die die Umwelt schont und verantwortungsvoller mit den Energieressourcen umgeht.

Die Idee, eine Stadt dahingehend zu gestalten, ist nicht neu, doch sie wird von den Bürgern stets neu erfunden. Meistens unter der Bezeichnung der lebenswerten Stadt oder der intelligenten Stadt  »Smart-City«. Das neue VCD-Magazin fairkehr stellt Konzepte anhand von Best Practice Beispielen vor und erklärt, wie die Etablierung gelingen kann.
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