Mit ‘Fahrrad’ getaggte Artikel

VCD für Radweg durch alten Pforzheimer Eisen­bahntunnel

Samstag, 17. Dezember 2011

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 22/2011, Mühlacker, 17. Dezember 2011
Impuls für Pforzheimer Radverkehrsplanung

Der rund 150 Jahre alte Pforzheimer Bahntunnel Richtung Ispringen soll in den nächs­ten Jahr durch einen Neubau ersetzt werden, doch für den dann nicht mehr für den Eisenbahnverkehr benötigten Tunnel wäre Zuschütten viel zu schade, meint der öko­logische Verkehrsclub VCD: „Der alte Tunnel sollte für den Radverkehr genutzt werden –damit würde eine direkte Verbindung ins Kämpfelbach- und Pfinztal ohne Steigungen entstehen“, erklärt Matthias Lieb, Vorsitzender des VCD Kreisverbandes Pforz­heim/Enzkreis e.V..

Nicht nur die Verbindung Ispringen – Pforzheim wäre für den Rad­verkehr attraktiv – auch touristisch wäre die Verknüpfung von Nagold- und Enztalradweg mit dem Pfinz­talradweg eine Bereicherung, so der VCD.

Der Tunnelradweg nach Ispringen könnte eine Initialzündung für die Förderung des Rad­verkehrs in Pforzheim sein und wäre auch sicherlich förderfähig seitens der neuen Landes­regierung, die ja auch den Rad­verkehr weiter ausbauen möchte“, zeigt Matthias Lieb mögliche Fi­nan­zierungsquellen auf.

Enzkreis und Pforzheim sollten sich rasch über ein solches Projekt verständigen und dann mit der DB gemeinsam die Umsetzung planen, empfiehlt der VCD.

Dass alte Bahntunnels später für den Radverkehr genutzt werden, sei gar nicht un­ge­wöhnlich, erläutert Lieb und verweist auf Beispiele in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, wie z.B. an der ehemaligen Bahnlinie Zell – Todtnau oder entlang des Maare-Mosel-Radwegs.

VCD gibt Tipps zum Radfahren im Winter

Freitag, 28. Oktober 2011

VCD Baden-Württemberg, Service-Presseinformation Nr. 5/2011, Stuttgart, 28. Oktober 2011
VCD-Tipps: Umweltfreundlich und sicher durch die kalte Jahreszeit
Radfahren im Winter als Alternative zum Auto –der VCD erklärt, wie’s geht

Fahrradfahren kann auch im Winter eine echte Alternative zum Auto sein, erklärt der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V.: So entfällt das lästige Freikratzen der Scheiben am Morgen, man steht nicht im Stau und ein Parkplatz ist schnell ge­funden. Dennoch sollten Radler gerade in dieser Jahreszeit besondere Vorsicht wal­ten lassen und dabei auch die Wintertauglichkeit ihres Drahtesels im Blick haben, rät der VCD und gibt Tipps, wie Radler auch in den kalten Monaten umweltfreundlich und sicher unterwegs sein können.

Gerade wenn es früh dunkel wird, könne für Radfahrer das Motto ‚Sehen und Ge­se­hen werden’ überlebenswichtig werden. So erleichtert die laut Straßen­verkehrs­ordnung geforderte Beleuchtung – eine funktionierende Lichtanlage mit Front­schein­werfer und Rücklicht sowie Front- und Speichenreflektoren und Pedalrückstrahler samt einem großflächigen roten Rückstrahler – nicht nur die eigene Sicht, sondern trägt auch beträchtlich zur besseren Sichtbarkeit bei. Defekte Lichtkabel sollten deshalb möglichst rasch repariert werden. Die alten Glühbirnen-Scheinwerfer em­pfiehlt der VCD durch die helleren und langlebigeren LED-Lampen zu ersetzen. Ebenso sei es ratsam, von Seitenläufer-Dynamos auf moderne Nabendynamos um­zusteigen. Diese sind zwar teurer, aber dafür leise, leichtgängig und wesentlich störungs­resistenter.
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Jetzt zum Berliner Jugend-Fahrrad-Werkstatt Tag anmelden

Freitag, 21. Oktober 2011

Pressemitteilung VCD-Nord-Ost, Berlin, 21. Oktober 2011.
Verkehrsclub Deutschland will Jugend-Fahrrad-Werkstätten vernetzen

Der Landesverband Nordost des ökologischen Verkehrsclub VCD ver­anstaltet am Mittwoch, den 2.November 2011 den ersten Berliner Jugend-Fahrrad-Werkstatt Tag.

Fahrradwerkstätten an Schulen und in Jugendzentren befähigen Jugendliche, ihre Räder eigenständig reparieren zu können. Außerdem erfahren sie welche Dinge sie in punkto Verkehrssicherheit beachten müssen“, so Thorsten Haas, vom ökologischen Verkehrsclub VCD.
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Rekordbeteiligung zum Jubiläum der VCD-Jugendkampagne »FahrRad! Fürs Klima auf Tour«

Montag, 26. September 2011

Presseinformation, Berlin, 26. September 2011.
Getreu dem Motto: “Alle reden vom Klimawandel. Wir tun etwas dagegen!* schwangen sich von März bis Juli 2011 bundesweit 5.133 Jugendliche auf ihrem Weg zur Schule und in der Freizeit aufs Rad.

Die Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren verzichteten freiwillig auf die Fahrt im Auto der Eltern. Aufgerufen zu dieser Aktion hatte der ökologische Verkehrsclub VCD, mit dem Ziel, Heranwachsende für das klimafreundliche Radfahren zu sensibilisieren.

Mit viel Spaß waren die Jugendlichen fünf Monate klimaschonend im Alltag unterwegs. “Sie umrundeten im Kampagnenzeitraum insgesamt 23-mal die Erde und ersparten dem Klima damit umgerechnet 130,7 Tonnen CO2, die sonst durch eine Fahrt im Elterntaxi entstanden wären“, erklärt Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand.
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Radfahrer erreichen Wiederöffnung am Südtor des Industrieparks Höchst

Donnerstag, 22. September 2011

Frankfurt, 22. September 2011.

Engagement lohnt sich – Für das Fahrrad ist noch viel zu erreichen

Eine Initiative von Gewerkschaftern und Verkehrsverbänden hat erreicht, dass am Südtor des Industrieparks Höchst wieder Radfahrer auf das Gelände gelangen können. Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) Hessen sieht hierin ein Beispiel für lohnendes Bürgerengagement.

VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel: „Gerade bei der Fahrradförderung lässt sich noch sehr viel erreichen. Den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft ist leider oft gar nicht bewusst, wo mit geringem Einsatz gute Wirkungen erzielt werden können. Deshalb ist es wichtig, dass sich die Betroffenen beharrlich zu Wort melden.“ Ein klassisches Beispiel sind die als „Felgenkiller“ gefürchteten veralteten Fahrradständer mit Vorderradklemme, die noch viele Unternehmen ihren Beschäftigten und Kunden anbieten. „Das Problem lässt sich schnell lösen – aber darauf müssen die Firmen erst gestoßen werden.“
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Internationaler autofreier Tag: Die Alternative Fahrrad boomt

Donnerstag, 22. September 2011

Pressemitteilung, Berlin, 22. September 2011.
VCD begrüßt Präsentation von Elektrofahrrädern auf der Inter­nationalen Automobil-Ausstellung (IAA)

Das Auto als Nummer 1 in der Personenbeförderung verliert zu­nehmend an Bedeutung und das nicht nur am heutigen inter­nationalen autofreien Tag. Steigende Radverkehrsanteile in Städten wie München (2002: 10%, 2008: 14%), Göttingen (2005: 24%, 2008: 27%) oder Dresden (2003: 12%, 2008: 16%) und das Bestreben seitens vieler Kommunen Radinfrastrukturen auszubauen, zeigen: Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad als Haupt­verkehrs­mittel.

Der Trend hin zum Fahrrad ist längst keine Eintagsfliege mehr und wird seit einiger Zeit durch das rasante Aufkommen von Elektrofahrrädern ergänzt. Selbst vor der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) macht diese Entwicklung keinen Halt: Zum ersten Mal werden Elektrofahrräder ausgestellt. Neben etablierten Elektro­fahrrad­herstellern, präsentieren Automobilhersteller wie Ford und Smart eigenkreierte Modelle.
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Saison der Radzüge und Radwanderbusse endet im Oktober

Donnerstag, 15. September 2011

VCD Baden-Württemberg, Service-Presseinformation Nr. 3/2011, Stuttgart, 08. September 2011
Spätsommer lädt zu Ausflügen mit Rad, Bus und Bahn quer durchs Land ein

Noch bis etwa Mitte Oktober können Zweiradfans und Wandfreunde die attraktiven Radzug- und Radwanderbusangebote im Ländle nutzen, daran erinnert der öko­logische Verkehrsclub (VCD) e.V. alle Reiselustigen, die preiswert und gleichzeitig klima­freundlich unterwegs sein wollen.

Das spätsommerliche Wetter biete sich geradezu an, die Urlaubszeit mit einer schönen Radtour beispielsweise auf der Schwäbischen Alb im landschaftlich besonders reizvollen Biosphärengebiet ausklingen zu lassen, empfiehlt der VCD. Ohne Stau und Stress lasse sich die Anreise mit dem Rad- und Wanderbus Schwä­bi­sche Alb ab Bahnhof Oberlenningen bei Esslingen bewältigen.

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Wandern mit dem Klosterstadt-Express

Dienstag, 28. Juni 2011

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 9/2011, Mühlacker, 28. Juni 2011
Am 3. Juli geführte Wanderung mit dem Naturparkführer

Eine Wanderung mit dem Naturparkführer Roland Straub unter dem Motto „Mit dem Klosterstadt-Express in die Vergangenheit: Vom Kloster zur Eppinger Linie“ führt am Sonntag, 03. Juli, rund um Maulbronn.

Startpunkt der Wanderung ist der Maulbronner Stadtbahnhof, der sonntags im Sommer Ziel des Ausflugszuges „Klosterstadt-Express“ ist. Die Tour beginnt nach der Zugankunft des ersten Zuges in Maulbronn Stadtbahnhof gegen 10:45 Uhr.

Dauer der Wanderung ca. 2,5 Stunden. Nähere Informationen und Anmeldung bei Roland Straub, Tel. 07041 5521, rolandstraub@gmx.de

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VCD Baden-Württemberg: Städtecheck Fahrrad­sicherheit

Donnerstag, 16. Juni 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 14/2011, Stuttgart, 16. Juni 2011
VCD: Landeshauptstadt ist auf einem guten Weg
Anteil der bundesweit verunglückten Radfahrer sinkt –Städte im Land haben Nachholbedarf

Entgegen der landläufigen Meinung zeige der heute veröffentlichte bundesweite »Städtecheck 2011 – Fahrradsicherheit« des Verkehrs­clubs Deutschland (VCD), dass die Zahl der verunglückten Radfahrer im Durchschnitt sinkt, obwohl in den meisten deutschen Städten der Anteil des Radverkehrs zunimmt. Eine positive Ten­denz, die jedoch auch in Baden-Württemberg nicht für alle untersuchten Kommu­nen zutreffe, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Der VCD analysierte in seiner Studie für den Zeitraum 2005 bis 2010 die Entwicklung der verunglückten Radfahrenden in insgesamt 43 Großstädten mit über 100.000 Einwohnern, darunter auch in neun Baden-Württembergischen Städten: Freiburg i. Br., Heidelberg, Heil­bronn, Karlsruhe, Mannheim, Pforzheim, Reutlingen, Stuttgart und Ulm.

Matthias Lieb: „Erkennbar sind die Bemühungen der Stadt Stuttgart der letzten Jahre zur Verbesserung des Radverkehrs, die sich beim guten Ergebnis der Landeshauptstadt beim VCD-Städtecheck widerspiegeln. Stuttgart konnte als einzige der untersuchten Städte in Baden-Württemberg die Anzahl der verunglückten Radfahrer zwischen 2005 und 2010 überdurchschnittlich senken. Zurück gingen die Zahlen der verunglückten Radfahrer auch in Karlsruhe, freut sich Matthias Lieb.
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VCD Städtecheck 2011 – Fahrradsicherheit

Donnerstag, 16. Juni 2011

Pressemitteilung, Berlin, 16. Juni 2011
Das Fahrrad ist das städtische Verkehrsmittel der Zukunft
Anteil des Radfahrverkehrs in Städten steigt – Zahl der verunglückten Radfahrenden sinkt

Im deutschen Straßenverkehr verunglücken täglich rund 1.000 Men­schen, davon 192 Radfahrer. Das Interessante: Obwohl der Rad­ver­kehrs­anteil in den meisten deutschen Städten zunimmt, nahm die Zahl der verunglückten Radfahrer im Durchschnitt ab. Eine positive Tendenz, die jedoch nicht für alle Städte gilt, so die aktuelle VCD-Studie »Städtecheck 2011 – Fahrradsicherheit«.

Der VCD analysierte im »Städtecheck 2011« die Entwicklung der ver­unglückten Radfahrenden in insgesamt 43 Großstädten mit über 100.000 Einwohnern für den Zeitraum 2005 bis 2010.

Von 43 untersuchten Städten konnten 22 die Anzahl der ver­un­glückten Radfahrer überdurchschnittlich senken. Dazu gehören Städte wie Erfurt, Wiesbaden und Hamburg. Zwölf weitere Städte erreichten eine Reduzierung der Verunglückten im Rad­verkehr, blieben aber unter dem Durchschnitt. Dazu gehört auch die Haupt­stadt Berlin. Für neun Städte besteht akuter Handlungs­bedarf, sie liegen im roten Bereich, das heißt, hier hat die Zahl der verun­glück­ten Radfahrer gemittelt über die letzten fünf Jahre zugenommen. Hierzu gehören München und Augsburg.
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