Mit ‘Fahrpreiserhöhung’ getaggte Artikel

Bahn im Hitzechaos – VCD fordert dringende Kurskorrekturen

Donnerstag, 15. Juli 2010

VCD-Pressemitteilung 59/10 – Berlin, 15.07.10

Angesichts der massiven hitzebedingten Probleme bei Fernzügen der Deutschen Bahn AG (DB AG) fordert der ökologische Ver­kehrs­club VCD den Konzern auf, Konsequenzen zu ziehen und sich dringend wieder auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Anlässlich der DB-Bilanz­pressekonferenz im März kündigte Bahnchef Rüdiger Grube eine Kunden- und Qualitätsoffensive an – darunter auch eine bessere Fahrzeugverfügbarkeit. Bisher ist von dieser Offensive jedoch noch nichts zu spüren. Es gibt noch immer generell zu geringe Fahrzeugkapazitäten, um einen ordnungsgemäßen Fahr­plan mit voll funktionstüchtigen Fahrzeugen durchzuführen. Angesichts schon vorher bekannter Technikprobleme ist es abenteuer­lich, basierend auf dem selbstaufgestellten Jahres­fahrplan so wenig Reserven einzuplanen. Das mag im Regelbetrieb noch funktionieren. Wenn jedoch – wie es bei der ICE-Flotte aufgrund der Achsprobleme noch immer der Fall ist – Züge in die Werkstatt müssen, können diese Ausfälle nicht mehr kompensiert werden. Das führt dazu, dass auch Fahrzeuge auf die Strecke geschickt werden, bei denen die Toiletten nicht funktionieren oder die Klimaanlage ausfällt.
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RMV-Preiserhöhung wie immer über Inflationsrate

Donnerstag, 24. Juni 2010

VCD Hessen, Pressemitteilung 19/2010, Frankfurt, 24. Juni 2010
Zeitpunkt der Bekanntgabe schlechter Stil

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert die angekündigte Preiserhöhung im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV). Die Preis­er­höhung liegt erneut oberhalb dem Anstieg der Ver­brau­cher­preise. Der RMV ist bereits jetzt überdurchschnittlich teuer. Zudem sieht der Umwelt- und Verbraucherverband im Zeitpunkt der Bekannt­gabe einen „schlechten Stil“. „Wenn die Verbraucher­preise nur um 1,2 % im Jahr steigen, sind die 1,7 % wieder ein Griff in die Taschen der Pendler“, so Martin Mützel, VCD-Landes­geschäfts­führer. Die Begründung, der Verkehrsverbund würde nur gestiegene Personal- und Energiekosten weiter geben, überzeugt den VCD nicht. Mützel: „Wir würden es sehr begrüßen, wenn der RMV die geänderten Energiepreise weiter geben würde. Diese sind laut statistischem Bundesamt nämlich um 1,1 % niedriger als im Mai 2009.“ Die Bruttolöhne und –Gehälter waren, ebenfalls laut Statistischen Bundesamt, im ersten Quartal 2010 nur 0,8 % höher als ein Jahr zuvor. Zudem betone der RMV seine steigende Effizienz, auch dies sollte zu niedrigeren Tarifen führen. „Irgendwann muss der Fahrgast auch etwas davon haben, dass die Züge immer voller werden!“ Der VCD vermutet, dass hinter der Preiserhöhung auch Sparvorgaben der öffentlichen Hand stehen. Mützel: „Nach Bankenrettung und Abwrackprämie ist leider weniger Geld für umweltfreundliche Verkehrsmittel vorhanden“.
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1 Jahr Bahnchef Grube – VCD fordert Kurs­korrekturen

Freitag, 30. April 2010

VCD-Pressemitteilung 35/10, Berlin, 30.04.10

Am 1. Mai 2009 übernahm Rüdiger Grube das Amt des Vor­stands­vorsitzenden der Deutschen Bahn AG (DB AG) von seinem Vorgänger Hartmut Mehdorn in einer für die DB AG schwierigen Zeit: Wegen der weltweiten Finanzkrise war der für Herbst 2008 geplante Börsengang gescheitert. Ebenfalls krisenbedingt war der Güterverkehr eingebrochen. Grube erbte einen Schuldenberg von über 15 Milliarden Euro. Hinzu kamen konzern­interne Probleme. Nach einem Jahr Amtszeit zieht der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) Bilanz der Arbeit des Bahnchefs und fordert Kurskorrekturen.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Mit hausgemachten Pro­ble­men wie der Bespitzelung der Konzernmitarbeiter, dem S-Bahn-Chaos in Berlin und den massiven Zugausfälle und Verspätungen aufgrund der schadhaften ICE-Achsen fand der neue Bahnchef bei seinem Start genügend Baustellen vor. Anlässlich der DB-Bilanzpressekonferenz im März kündigte Grube daher eine Kunden- und Qualitätsoffensive an. Bessere Fahrzeugverfügbarkeit, ein neues Sicherheitskonzept, saubere Bahnhöfe und verbesserte Fahr­gast­information sind lobenswert, sollten aber eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.
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VCD zur Jahresbilanz 2009 der DB AG

Donnerstag, 25. März 2010

VCD-Pressemitteilung 19/10 – Berlin, 25.03.10
VCD: Infrastruktur verbessern/Fahrpreise nicht erhöhen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) zeigt sich erfreut über den überraschend guten Jahresabschluss der Deutschen Bahn AG (DB AG) für das Jahr 2009, den Bahnchef Rüdiger Grube heute auf der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt vorstellte. Trotz des Ein­bruchs im Schienengüterverkehr von rund 25 Prozent und tech­ni­scher Mängel bei Bahninfrastruktur und Fernverkehrszügen macht der Konzern Gewinne. Es sei jedoch zu befürchten, dass die Gewinne, die aus den vom Steuerzahler finanzierten Bereichen Netz und Nahverkehr stammen, in den zur Privatisierung vorgesehene Mutter­konzern umgelenkt und für den Kauf neuer Firmen verwendet werden. Der VCD fordert, mit den Netzgewinnen Schienen und Bahnhöfe zu ertüchtigen und so zur Verbesserung des Schienen­verkehrs beizutragen. Aufgrund der anhaltenden Probleme im Personenverkehr sollte zudem auf Fahrpreiserhöhungen in diesem Jahr verzichtet werden.
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Zum Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn

Freitag, 11. Dezember 2009

VCD-Pressemitteilung 95/09 – Berlin, 11.12.09
VCD fordert bessere Angebote statt Fahrpreiserhöhungen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Fahr­preis­erhöhung der DB AG zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag. Zwar falle der Preisanstieg von durchschnittlich 1,8 Prozent im Nah- und Fernverkehr diesmal moderat aus. Es sei für die Fahrgäste dennoch nicht nachvollziehbar, wenn die Bahnpreise alljährlich zum Fahrplanwechsel ohne Verbesserungen von Qualität und Angebot angehoben würden. Auf diese Weise werde die gegenüber anderen Verkehrsträgern umweltfreundlichere Bahn zunehmend unattraktiv. Die Preise für die vor allem bei Stammkunden beliebte Bahncard 50 steigen um gut zwei Prozent auf 230 Euro, die Bahncard 100 wird rund vier Prozent teurer. Zudem wird das Nachtzug-Angebot weiter ausgedünnt.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Gerade all jene, die regelmäßig mit der Bahn unterwegs sind, treffen die Preis­er­höhungen überdurchschnittlich stark: Zwar steigt der Preis für die Bahncard 25 nicht an. Die treuesten Stammkunden der DB, die In­ha­ber der Bahncard 50 und der Bahncard 100, werden jedoch wie Stiefkinder behandelt und müssen ab Dezember erneut tiefer in die Tasche greifen.
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Kein Verständnis für Anziehen der Tarifschraube

Mittwoch, 09. Dezember 2009

Pressemitteilung VCD Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 9. Dezember 2009
VCD kritisiert erneute Fahrpreiserhöhungen zum Tarifwechsel

Kein Verständnis zeigt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) für die Preis­erhöhungen im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) um durch­schnittlich 2,8 Prozent zum 13. Dezember. Der Sprecher der VCD-Regionalgruppe Rhein-Main, Holger Greiner, ist sich sicher: “Das alljährliche Ritual die Tarife zu erhöhen ist das falsche Signal an die Öffentlichkeit. Angesichts der Klimadebatte und der Konkurrenz des Autos sind die Steigerungen kontraproduktiv.” Autofahrer seien so nur schwer zum Umsteigen auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu bewegen. Gerade dies sei aber dringend erforderlich, um die CO2-Emissionen, zu denen der Verkehr rund 20 Prozent beiträgt, entscheidend zu senken.

Die gebetsmühlenartig vorgebrachten Argumente für das An­ziehen der Tarifschraube erscheinen willkürlich“, so Greiner. Seien im letzten Jahr vor allem die explodierenden Energiekosten angeführt worden, nenne der RMV nun die gestiegenen Personal­ausgaben als Grund. Für die zwischenzeitlich wieder gesunkenen Energiepreise gebe es jedoch keinen Ausgleich für die Fahrgäste — während der PKW-Nutzer an der Zapfsäule dagegen einiges sparen könne. Dass der RMV einen Kostendeckungsgrad von 54 % vorweisen könne, bringe dem Fahrgast, der die Preis­erhöhungen im eigenen Portemonnaie spürt wenig. Wie die Vergleiche des VCD Rhein-Main gezeigt haben, gehören die Fahrpreise im Raum Frankfurt gegenüber anderen Großstädten — auch ohne die vorweihnachtlichen Anhebungen — schon jetzt zu den höchsten bundesweit. Gerade Zeitkarten, die häufig von Berufspendlern genutzt werden, oder Fahrkarten für Kinder und Jugendliche fallen hier negativ auf. Für Einkommensschwache werde der Nahverkehr immer mehr zum “teuren Vergnügen.” Es sei unverantwortlich, dass die nachhaltigen Verkehrsträger wie Bus und Bahn verstärkt belastet würden, so der ökologisch orientierte Verkehrsclub.
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PRO BAHN und VCD fordern: Bahn soll City-Ticket-Angebot ausweiten

Freitag, 09. Oktober 2009

Gemeinsame Pressemitteilung Nr. 27/09, Pro Bahn und VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 09. Oktober 2009
Kostenlose Anschlussfahrten mit Bus und Bahn vereinfachen für Bahnkunden Orientierung im landesweiten Tarifdschungel

Die Gültigkeit des City-Tickets solle auf alle Intercity(IC)-Städte Baden-Württembergs ausgedehnt werden, fordern der Fahr­gastverband PRO BAHN und der Umwelt- und Ver­brau­cher­verband Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD). Bahn­card­inhaber dürften mit dem City-Ticket an ihrem Zielort kostenlos mit Bussen, Straßenbahnen sowie anderen öffentlichen Nahverkehrsmitteln weiterfahren, erläutern die Verbandsvertreter die Vorteile dieses Angebotes.

Werde die Gültigkeit des erfolgreichen City-Tickets ausgeweitet, trage dies nach Ansicht von PRO BAHN und VCD dazu bei, den Fernverkehr vor allem im eher ländlichen Raum deutlich zu stärken.
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Zur Fahrpreiserhöhung der Deutschen Bahn

Dienstag, 06. Oktober 2009

VCD-Pressemitteilung 77/09 – Berlin, 06.10.09
Deutsche Bahn erhöht erneut die Fahrpreise/VCD fordert bessere Qualität statt Preiserhöhung

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die heute von Kon­zernvorstand Ulrich Homburg verkündeten, für Dezember ge­plan­ten Fahrpreiserhöhung der Deutschen Bahn AG. Zwar falle der Preisanstieg diesmal moderat aus. Es sei für die Fahrgäste dennoch nicht nachvollziehbar, wenn die Bahnpreise alljährlich zum Fahr­plan­wechsel ohne Verbesserungen von Qualität und Angebot angehoben würden. Auf diese Weise werde die gegenüber anderen Verkehrsträgern umweltfreundlichere Bahn zunehmend unattraktiv. Die DB AG wird ihre Preise ab dem 13. Dezember für Fahrten im Nah- und Fernverkehr um durchschnittlich 1,8 Prozent erhöhen. Die Preise für die vor allem bei Stammkunden beliebte Bahncard 50 steigen um gut zwei Prozent auf 230 Euro, die Bahncard 100 wird rund vier Prozent teurer. Begründet werden die Preiserhöhungen vor allem mit deutlich gestiegenen Personalkosten.
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VCD Hessen: Kritik an erneuten Fahr­preis­erhöhungen

Mittwoch, 10. Juni 2009

VCD-Hessen, Pressemitteilung 18/2009, Kassel 10. Juni 2009

Angesichts entsprechender Ankündigungen, äußerte der Lan­des­verband Hessen des Verkehrs­club Deutschland (VCD) heftige Kritik an den von den Hessischen Verkehrsverbünden für den Winter geplanten erneuten Fahrpreiserhöhungen. Geplant seien, bei­spiels­weise beim Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) – Anhe­bun­gen bei den Ticketpreisen in Höhe von bis zu 2,7%. Auch der Nord­hessische VerkehrsVerbund (NVV) stehe hier leider kaum zurück. VCD-Sprecher Holger Greiner hob hierzu hervor, „dass die vor­ge­brach­ten Argumente für das weitere Anziehen der Tarif­schraube willkürlich sind“. Im letzten Jahr wären hierfür vor allem die explodierenden Energiekosten verantwortlich gemacht worden, in diesem Jahr seien nun angeblich Steigerungen bei den Personal­ausgaben der Grund. Für die zwischenzeitlich wieder etwas gesunkenen Energiepreise gebe hingegen keinen Ausgleich für die Fahrgäste.
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Bahnkunden sind Verlierer beim Fahrplanwechsel

Freitag, 12. Dezember 2008

Pressemitteilung VCD Baden-Württemberg Nr. 26/08, Stuttgart, 12. Dezember 2008
Trotz einzelner Verbesserungen leiden viele Pendler unter überfüllten Zügen und schlechten Verbindungen

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. begrüßt zwar, dass der ab Sonntag gültige neue Bahn­fahrplan Berufspendlern im Fernverkehr zusätzliche Zug­ver­bindungen biete und sich auch das Reiseangebot nach Österreich verbessere. VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb: “Allerdings be­ste­hen im Nahverkehr nach den Fahrplanstreichungen der Landes­regierung weiterhin große Mängel, so zum Beispiel auf der Franken­bahn Heilbronn — Würzburg.
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