Mit ‘Fahrpreiserhöhung’ getaggte Artikel

VCD fordert Fahrpreis-Moratorium für 2014 – öffentliche Hand in der Pflicht

Freitag, 15. März 2013

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 15.3.2013

Nach der Ankündigung der nächsten Fahrpreiserhöhung im MDV für August 2013 fordert der VCD Landesverband Elbe-Saale ein Fahr­preis-Moratorium ab dem Jahr 2014 für die mitteldeutsche Region.

Aufgrund steigender Energie- und Investitionskosten bei gleichzeitig sinkenden Zuweisungen sehen sich die Verkehrsverbünde in jedem Jahr gezwungen, ihre Fahrpreise erneut anzuheben. Dies wird vom VCD als Interessenvertreter der Fahrgäste kritisiert, da die stei­gen­den Kosten seit Jahren fast ausschließlich auf dem Rücken der Fahrgäste abgeladen werden. So sind z. B. die Preise für eine Einzel­fahrt in Leipzig seit 2001 um 77% gestiegen, was deutlich über der mittleren Inflationsrate liegt.

Das von der Partei die LINKE vorgeschlagene Preismoratorium, um den weiteren Anstieg der Fahrpreise zu verhindern, ist allerdings allein noch keine Lösung, zumindest nicht für 2013. Denn andern­falls besteht nach Einschätzung des VCD die Gefahr, dass das ÖPNV-Angebot noch weiter als bisher ausgedünnt wird.
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VCD Elbe-Saale: fordert klares Bekenntnis des Freistaats zum ÖPNV

Samstag, 10. November 2012

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 9.11.2012
Planungssicherheit sieht anders aus
Sachsen: VCD fordert klares Bekenntnis des Freistaats zum ÖPNV

Die sächsische Regierung lässt den Öffentlichen Per­sonen­nah­verkehr systematisch ausbluten. Das ist die Einschätzung des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Elbe-Saale, nach der heutigen Sachverständigen­anhörung des Land­tags zum Entwurf einer neuen ÖPNV-Finanzierungsverordnung. „Bereits im letzten Doppelhaushalt wurden die Mittel für den ÖPNV drastisch zusammengekürzt. Diese Kürzungen gehen mit dem geplanten Doppelhaushalt für 2013/2014 weiter“, erläutert Matthias Reichmuth vom Arbeitskreis ÖPNV-Finanzierung des VCD.
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Deutsche Bahn kündigt Fahrpreiserhöhung an

Dienstag, 25. September 2012

Pressemitteilung, Berlin, 25. September 2012.
Steigender Umsatz und hohe Fahrgastzahlen machen Preis­erhöhung unverständlich

Die Deutsche Bahn AG kündigt an, ihre Fahrpreise zum Fahr­planwechsel am 9. Dezember 2012 um durchschnittlich 2,8 Prozent anzuheben. Sie begründet diese Preisanpassung mit gestiegenen Energie- und Personalkosten. Der ökologische Verkehrs­club VCD kritisiert die neunte Fahrpreiserhöhung innerhalb von zehn Jahren. Denn trotz gestiegener Ticketpreise, haben sich Zugangebot und Fahr­pläne nicht verbessert.

Michael Ziesak, Bundesvorsitzender des VCD: “Die Bahn ver­zeich­net in diesem Jahr ein großes Umsatzplus und steigende Fahr­gast­zahlen. Alleine das müsste eigentlich reichen, um die ge­stie­ge­nen Energiekosten auszugleichen. Doch anstatt die Fahr­gäste an dem Erfolg teilhaben zu lassen und auf eine Fahr­preis­erhöhung zu verzichten, bittet die Deutsche Bahn ihre Kunden auch in diesem Jahr wieder zur Kasse.” Erst in der vergangenen Woche hat das Statistische Bundesamt den Erfolg der DB AG bestätigt: Die Fahrgastzahlen im Fernverkehr sind im ersten Halb­jahr 2012 um 5,4 Prozent gestiegen.
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VBB-Tariferhöhung: Maßnahmen für Ein­nahme­erhöhungen statt Tariferhöhungen!

Mittwoch, 14. März 2012

Pressemitteilung des VCD Nordost und VCD Brandenburg, Berlin, 14. März 2012.
Nicht „Weiter so“, sondern mehr Phantasie bei Bus & Bahn-Tarifen, z.B. mehr „Flatrates“

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert anlässlich der morgigen VBB-Aufsichtsratssitzung, bei der eine Tariferhöhung zum 1. August 2012 beschlossen werden soll, mehr Mut und Phantasie zu attraktiven neuen Tarifen bei Verkehrsunternehmen, VBB und Senat sowie für den Vorrang von Bus und Straßenbahn. „Wir sind bisher nicht überzeugt, dass die Verkehrsunternehmen für eine spürbare Ein­nahme­erhöhung eine Tariferhöhung benötigen“, sagt Stefan Kohte, Tarif­experte des VCD Nordost.

Trotz S-Bahnkrise gibt es in Berlin Zuwächse bei der Zahl der Fahr­gäste, vor allem bei den Stammkunden. Denn durch das „Abo65plus“ – die neue Bus&Bahn-Flatrate für Senioren – sowie durch die Rabatte im Rahmen der Entschuldigungsleistungen der S-Bahn stieg die Zahl der Kunden mit Abos in den letzten drei Jahren bei S-Bahn und BVG um 30 bzw. 40 %. So konnte die BVG 2010 ohne Tarif­erhöhung ihre Fahr­karten­einnahmen um 21,3 Millionen Euro steigern.
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VCD beklagt Wegfall von Spartickets

Montag, 12. Dezember 2011

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 21/2011, Mühlacker, 11. Dezember 2011
Fahrkarte Mühlacker –Stuttgart bis zu 65%teurer

Mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember wurden auch die Fahr­preise anhoben – nach DB-Angaben im Nahverkehr um 2,7%, im Fern­verkehr um 3,9 %. Doch je nach Verbindung und genutzter Fahrkarte kann die Preiserhöhung sogar noch stärker sein, wie der ökologische Verkehrsclub VCD festgestellt hat: „Tatsächlich beträgt die Preis­erhöhung bis zu 65%für Fahrgäste auf der Strecke Mühlacker –Stuttgart, die bis­lang das Spezialangebot „Regioticket Baden-Württemberg“ genutzt haben, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb aus Mühlacker. Mit dem Regioticket kostete bis­lang innerhalb von Baden-Württem­berg auf einer Strecke von bis zu 50 Kilo­metern eine Hin- und Rückfahrt ab 9 Uhr den Festbetrag von 11 Euro. Nunmehr wurde dieses Angebot ersatzlos gestrichen – gegenüber dem VCD begründete die DB dies mit zu geringer Nachfrage.

Der Normalpreis für solch eine Fahrt von bis zu 50 Kilometern (hin und zurück) be­trägt seit dem Fahrplanwechsel 18,20 Euro – 65% mehr als der bisherige Spar­preis.
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VCD kritisiert Preisanhebung zum Fahr­plan­wechsel

Freitag, 09. Dezember 2011

Pressemitteilung, Berlin, 9. Dezember 2011.
VCD kritisiert Preisanhebung trotz mangelnder Qualität/Zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag, den 11. Dezember, wird Zugfahren erneut teurer.

Die Deutsche Bahn erhöht, trotz mangelnder Qualität im Angebot, die Fahrpreise in Fern-und Nahverkehr. Auch die Preise für die Bahncard 25, 50 und 100 steigen.

Die Reservierungsgebühr für Sitzplätze wird vereinheitlicht und kostet ab Sonntag vier Euro, egal ob die Buchung am Schalter, am Automaten oder über das Internet erfolgt.

Für den ökologischen Verkehrsclub VCD ist die Preisanhebung um 3,9 Prozent im Fernverkehr sowie um 2,7 Prozent im Nahverkehr völlig un­verständlich. “Das Bahnangebot weist weiterhin eindeutige Mängel auf. Im ersten Halbjahr dieses Jahres war jeder fünfte Fernverkehrszug verspätet, im Nahverkehr sah es nicht besser aus. Wer mit dem Intercity unterwegs ist, muss zudem mit bis zu 40 Jahre alten Zügen vorlieb nehmen. Trotzdem erhöht die DB AG die Preise und verprellt so möglicher­weise neu hinzugewonnene Fahrgäste“, unterstreicht Heidi Tisch­mann, Referentin für Verkehrspolitik beim VCD. Denn eigentlich war 2011 ein gutes Jahr für die Deutsche Bahn. Steigende Fahrgastzahlen wurden über das gesamte Jahr hinweg vermeldet.
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Fahrplanwechsel an diesem Wochenende

Freitag, 09. Dezember 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 27/2011, Hannover, 8.12.11
VCD: „Schrittweise Verbesserungen bei hohem Nachfrage­potential!“/Ärgerliche Fahrpreiserhöhungen in der Kritik

Einige neue Angebote auf dem bestehenden Bahnnetz in Niedersachsen, dafür aber ärgerliche Fahrpreis-Erhöhungen!“ Das ist das Fazit von Michael Frömming, Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD) angesichts des Fahrplan­wechsels bei den Eisenbahnen in Niedersachsen an diesem Wochenende.

Auf dem Heidekreuz, den von Soltau nach Buchholz, Bremen, Hannover und Uelzen ausgehenden Schienenstrecken, geht mit dem erixx ein neues Unternehmen an den Start und ersetzt somit die etwas in die Jahre gekommenen Triebwagen der Deutschen Bahn AG!“, so Frömming. Der Fahrplan vor allem auf der Nord-Südstrecke Buchholz – Hannover wird zukünftig angesichts des Ausbaus der Bahnlinie verbessert. „Leider erfolgt diese Reisezeitverkürzung unter anderem durch den Wegfall der früheren Halte in Eickeloh und Hademstorf und steht im Gegensatz zu der von der CDU und FDP angeblich so wichtigen Förderung der ländlichen Regionen!

Zwischen Löhne, Hameln, Hildesheim und Bodenburg fährt statt der eurobahn künftig die NordWestBahn. „Gerade in den letzten Wochen hat die eurobahn durch häufige Zugausfälle das eigentlich jahrelang positive Bild eines zuverlässigen Anbieters in der Region deutlich eingetrübt, was aus Kundensicht sehr zu bedauern ist. Die NordWestBahn schwächelte jedoch auch im Unterweserraum jüngst mit fehlenden Lokführern. Wir können nur hoffen, dass die zuständige Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) hier ein besonderes Auge auf die Entwicklung der Zuverlässigkeit wirft“, so Frömming.
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Pfungstadtbahn, Fahrplanwechsel und Preis­erhöhungen

Mittwoch, 07. Dezember 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 30/2011, Kassel, 7. Dezember 2011.
Fahrplanwechsel: Mit der Bahn nach Pfungstadt und dreiste Preiserhöhungen

Ab Sonntag (11. Dezember) kann man wieder mit dem Zug nach Pfungstadt fahren. Die Wiederanbindung der südhessischen 26000-Einwohner-Stadt an das Bahnnetz ist nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclubs VCD Hessen die wichtigste Verbesserung im neuen Fahrplan, der ab dem Dritten Advent gilt. Gleichzeitig erhöhen Bahn und Verkehrsverbünde die Preise.

Insbesondere die Preiserhöhung im DB-Fernverkehr von 3,9 % ist aus Sicht des Verbandes „schmerzhaft bis dreist“. Sie liegt deutlich über der Inflationsrate (2,4 %). „Zugleich ist die Qualität nach wie vor mangel­haft“ kritisiertVCD-Landesvorsitzender Udo Messer. „Ins­beson­dere die alternden Intercity, die unter anderem auf der Strecke Kassel–Marburg–Frankfurt eingesetzt werden, wirken zunehmend ungepflegt.“ Diese Sorge kennt man auf der Verbindung Siegen–Gießen–Frankfurt zukünftig nicht mehr, der Intercity dort wird eingestellt. Ansonsten bleibt der Fahrplan annähernd unverändert.
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Deutsche Bahn erhöht abermals Fahrpreise

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Pressemitteilung, Berlin, 13. Oktober 2011
VCD: Mangelnde Qualität im Bahnverkehr steht im Widerspruch zur Preisanhebung

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert die heute vom DB-Personen­verkehr­vorstand Ulrich Homburg verkündeten Fahrpreiserhöhungen der Deutschen Bahn AG auf das Schärfste. Erneut sollen die Bahn­preise zum Fahrplanwechsel im Dezember steigen, in diesem Jahr um 3,9 Prozent im Fernverkehr und um 2,7 Prozent im Nahverkehr. Das trotz mangelnder Qualität.

Im Dezember 2010 hatte die Deutsche Bahn erstmals seit 2002 ihre Fahrpreise im Fernverkehr nicht angehoben, mit der Erklärung, dass dies aufgrund der massiven Einschränkungen im Zugverkehr nicht an­gemessen wäre. In diesem Jahr werden die Preise erhöht und das, obwohl sich die Situation im Angebot nicht wesentlich verbessert hat.

Es ist ein Skandal, dass Fahrgäste ab Dezember 2011 mehr Geld für ein nicht optimal funktionierendes Bahnangebot zahlen müssen“, so Heidi Tischmann, Bahnexpertin des VCD.
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Ökologische Verbraucherorganisation kritisiert Tarif­erhöhungen im RMV

Mittwoch, 22. Juni 2011

Pressemitteilung VCD Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 22. Juni 2011
VCD: Hoffnungen auf besseres und günstigeres Tarifsystem erneut enttäuscht

Die Hoffnungen vieler Fahrgäste auf ein besseres und günstigeres Tarifsystem sind von den RMV-Verantwortlichen erneut bitter enttäuscht worden“ stellt der ökologische Verkehrsclub Deutsch­land (VCD), der das Preis-Leistungs-Verhältnis im größten hes­si­schen Verkehrsverbund nun schon seit Jahren kritisch hinter­fragt, fest. Der RMV versuche die Nachteile, die den Kundinnen und Kunden des öffentlichen Nahverkehrs durch die erneuten drastischen Fahrpreiserhöhungen um durchschnittlich 2,7 Prozent entstehen, zu verschleiern. Dabei werde die derzeit progno­sti­zierte Inflationsrate von ca. 2,5 Prozent erneut über­schritten. Diese Erhöhungen würden wieder mit den altbekannten Argumenten Personal- und Energiekosten gerechtfertigt, so dass man als Kunde auch noch froh darüber sein soll, dass alles nicht noch teurer wird.
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