Mit ‘Fahrplanwechsel’ getaggte Artikel

Fahrradmitnahme im Fernverkehr

Donnerstag, 04. November 2010

VCD-Pressemitteilung 97/10 – Berlin 4.11.2010
VCD kritisiert Pilotprojekt-Stopp durch die Bundesregierung

Wie die Bundesregierung heute bekannt gab, wird sie auf die 2007 vom damaligen Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee initiierte Ein­richtung einer Pilotstrecke zur Fahrradmitnahme im ICE ver­zich­ten. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert Schwarz-Gelb für diese Verhinderung des Tests, die Verbindung von Rad und Bahn im innerdeutschen Fernverkehr zu erleichtern. Statt sich der Verant­wortung zu entziehen, müsse der Bund für ein attraktives Angebot sorgen – dazu gehöre auch die Fahrradmitnahme.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Mit dem heute ver­kündeten Stopp der von der Vorgängerregierung geplanten Ein­richtung einer Pilotstrecke zur Fahrradmitnahme im ICE wird die Ignoranz der Bundesregierung gegenüber Radfahrern erneut verdeutlicht. Der VCD fordert schon seit Langem, die Kombination der beiden umweltfreundlichen Verkehrsträger Bahn und Rad auch auf längeren Strecken zu vereinfachen. Die Attraktivität beider Verkehrsmittel kann weiter gesteigert werden, wenn die Fahrräder auch im Fernverkehr mitgenommen werden dürfen.“ Durch den Fahr­plan­wechsel der Deutschen Bahn AG im Dezember werde dagegen zunehmend das Gegenteil der Fall sein: “Es werden IC-Verbindungen gestrichen oder durch ICEs ersetzt, so dass die Fahr­rad­mitnahme in der Bahn auf vielen Strecken unmöglich wird“, so Ziesak weiter.

Bahnpreiserhöhung

Mittwoch, 13. Oktober 2010

VCD-Pressemitteilung 89/10 – Berlin, 13.10.10
VCD: Deutsche Bahn zeigt sich nur teilweise einsichtig

Der ökologische Verkehrsclub VCD beurteilt die heutige Ent­scheidung der Deutschen Bahn AG (DB AG) als richtig, die Bahn­preise im Fernverkehr zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember nicht zu erhöhen. Gleichzeitig fordert er von der DB AG, die Aufwärts­spirale bei den Preisen zu beenden und zudem im Nahverkehr auf eine Anhebung der Fahrpreise zu verzichten.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Einsicht der DB AG, auf Preiserhöhungen für Bahntickets im Fernverkehr und für Bahn­cards zu verzichten, begrüßen wir. Angesichts der massiven Ein­schränkun­gen im Zugverkehr, unter denen die Fahrgäste seit über einem Jahr zu leiden haben, ist dies jedoch eine Selbst­ver­ständ­lich­keit: Es wäre schlichtweg eine Frechheit gewesen, die Bahnpreise anzuheben.“ Seit 2003 habe die DB ihre Preise achtmal erhöht. Der VCD fordert von der DB AG, die alljährliche, routine­mäßige Erhöhung der Bahnpreise zum Fahrplan­wechsel im Dezember endgültig zu beenden.
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DB AG denkt über Fahrpreise nach

Montag, 11. Oktober 2010

VCD-Pressemitteilung 86/10 – Berlin, 11.10.10
VCD fordert: Fahrpreiserhöhung aussetzen!

Der ökologische Verkehrsclub VCD unterstützt die durch Medien­berichte bekannt gewordenen Überlegungen der Deutschen Bahn AG (DB AG), die alljährliche Fahrpreiserhöhung in diesem Jahr auszusetzen.

http://www.vcd.org/keine_preiserhoehung.html

Preiserhöhung? Nein danke!

Michael Gehrmann, VCD-Bundes­vorsitzender: “Wir begrüßen, dass bei der DB AG offenbar ein Umdenken hinsichtlich ihrer Preispolitik stattfindet. Für Fahrgäste ist es schlichtweg nicht nach­voll­ziehbar, wenn die Bahnpreise alljährlich zum Fahrplan­wechsel ohne Ver­besserun­gen von Quali­tät und Angebot angehoben werden. Auf diese Weise verliert die gegenüber anderen Ver­kehrs­trägern umwelt­freundlichere Bahn zunehmend an Attraktivi­tät. Wenn zudem zeit­gleich Milliarden für Projekte wie den Aufkauf von Konkurrenten oder den Bahnhofs­umbau Stuttgart 21 fließen, die von großen Teilen der Bevölkerung nicht gut­geheißen werden, dann kann das ganz schnell dazu führen, dass immer mehr Menschen der Bahn den Rücken kehren.

Die im September gestartete Kunden- und Qualitätsinitiative der DB AG sei ein erster Schritt für mehr Kundenorientierung und Service. Doch angesichts der Verschlechterungen in den vergangenen Jahren – von der Schließung von Reisezentren bis zum Abbau von Zug­personal – würden die Maßnahmen nicht ausreichen, ver­loren­gegangenes Kunden­vertrauen zurück­zugewinnen.
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Fernverkehrspläne der Bahn für Sachsen: Enttäuschend

Mittwoch, 21. April 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 21.4.2010
VCD: Bahn sagt noch nicht die ganze Wahrheit

Der Landesverband Elbe-Saale des Verkehrsclub Deutschland (VCD), der erst vor zwei Wochen sein eigenes Bahnkonzept vor­gestellt hatte, zeigte sich enttäuscht über die Fern­verkehrs­pläne der Bahn für 2011.

Wir haben der Bahn ein Konzept vorgeschlagen, welches trotz Fahr­zeugmangel bei den ICE mehrere Verbesserungen im Fern­verkehrs­netz für Mitteldeutschland mit sich gebracht hätte und trotzdem auch wirtschaftlich tragfähig wäre. Bezeichnend für die Bahn ist es, dass wir keinerlei Reaktion darauf erhalten haben“, so VCD-Vorstandssprecher Lutz Dressler. Weiterhin fehle es der Bahn nachwievor an einem langfristigen Konzept.
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Verkehrsclub kritisiert neuen Fahrplan zum 13.12.2009 in der Stadt Gießen

Freitag, 11. Dezember 2009

Pressemitteilung VCD Kreisverband Gießen, 11.12.2009

Wenig Neues im Busverkehr der Stadt Gießen“ sieht der Kreis­verband Gießen des Verkehrsclubs Deutschlands (VCD) zum Fahr­plan­wechsel am 13.12.2009. Im Wesentlichen bliebe bei den Fahrtzeiten alles beim Alten, auf einigen Linien änderten sich Fahrten im Minutenbereich.

Die Stadtwerke verpassten damit zum wiederholten Male die Chance, sinnvolle Änderungen umzusetzen. So werde weiterhin nicht auf das veränderte Einkaufsverhalten an Samstagen reagiert. Der 15-Minuten-Takt beginne samstags auf vielen Linien bereits um 5 Uhr morgens, ende aber schon gegen 14 Uhr. Danach führen nur noch halb so viele Busse. Ganz wie zu Zeiten des geregelten Ladenschlusses. Der Samstagnachmittag sei jedoch mittlerweile die beliebteste Ein­kaufs­zeit, die Parkhäuser seien dann am vollsten, so der VCD.
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Verkehrsclub begrüßt neuen Fahrplan zum 13.12.2009 im Landkreis Gießen

Freitag, 11. Dezember 2009

Pressemitteilung VCD Gießen, Gießen, 11.12.2009

Gute neue Ansätze im Busverkehr des Landkreises Gießen“ sieht der Kreisverband Gießen des Verkehrsclubs Deutschlands (VCD) zum Fahrplanwechsel am 13.12.2009. Positiv sei die – vom VCD schon lange geforderte – neue Verbindung der Linie 32 zwischen Watzen­born-Steinberg, Großen-Linden und Langgöns. Neben einigen Schulbussen fahre hier auch ein Anruf-Linien-Taxi. Dieses biete für Pendler nach Frankfurt interessante neue Verbindungen. Im Vergleich zur Fahrt über Gießen spare man bis zu 20 Minuten. Auch am Wochenende gäbe es gute neue Anschlüsse in Großen-Lindenzur Main-Weser-Bahn. Der VCD sei zuversichtlich, dass die Verbindung trotz der Schwierigkeit der vorherigen Anmeldung gut angenommen werde und mittelfristig zu einem „normalen“ Busangebot ausgeweitet werde.

Als deutliche Verbesserung“ bezeichnete der VCD auch das neue Angebot auf der Linie 60 in Hungen. Stadtteile wie Langd, Rabertshausen oder Rodheim erhalten endlich auch am Wo­chen­ende einen Anschluss an den Öffentlichen Nahverkehr. Auch unter der Woche sei das Angebot besser geworden.
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Zum Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn

Freitag, 11. Dezember 2009

VCD-Pressemitteilung 95/09 – Berlin, 11.12.09
VCD fordert bessere Angebote statt Fahrpreiserhöhungen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Fahr­preis­erhöhung der DB AG zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag. Zwar falle der Preisanstieg von durchschnittlich 1,8 Prozent im Nah- und Fernverkehr diesmal moderat aus. Es sei für die Fahrgäste dennoch nicht nachvollziehbar, wenn die Bahnpreise alljährlich zum Fahrplanwechsel ohne Verbesserungen von Qualität und Angebot angehoben würden. Auf diese Weise werde die gegenüber anderen Verkehrsträgern umweltfreundlichere Bahn zunehmend unattraktiv. Die Preise für die vor allem bei Stammkunden beliebte Bahncard 50 steigen um gut zwei Prozent auf 230 Euro, die Bahncard 100 wird rund vier Prozent teurer. Zudem wird das Nachtzug-Angebot weiter ausgedünnt.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Gerade all jene, die regelmäßig mit der Bahn unterwegs sind, treffen die Preis­er­höhungen überdurchschnittlich stark: Zwar steigt der Preis für die Bahncard 25 nicht an. Die treuesten Stammkunden der DB, die In­ha­ber der Bahncard 50 und der Bahncard 100, werden jedoch wie Stiefkinder behandelt und müssen ab Dezember erneut tiefer in die Tasche greifen.
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Fahrplanwechsel mit Licht und Schatten

Mittwoch, 09. Dezember 2009

Presseinformation 35/2009, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 09. Dezember 2009
Einzelne Verbesserungen können fehlenden Taktfahrplan nicht ausgleichen

Ein bißchen Licht und noch viel Schatten sieht der Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) e.V. bei den Änderungen, die der Fahr­planwechsel ab dem 13. Dezember im Schienenverkehr des Landes bringt. Zwar sei im Nahverkehr ein Teil der Kürzungen der letzten Jahre ausgeglichen worden, von einem zuverlässigen, integralen Taktfahrplan sei man aber noch weit entfernt. Der VCD fordert insbesondere die Kürzungen im Nachtzugverkehr zurück­zunehmen.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Wir sind froh, dass ein Teil der schmerzhaften Kürzungen im Nahverkehr der letzten Jahre ausgeglichen werden konnte. Die Ausweitung des Angebots auf der Schwarzwaldbahn sowie die Erweiterung der Stuttgarter S-Bahn-Linie 1 nach Kirchheim/Teck sind wichtige Schritte in die richtige Richtung. Allerdings ist das Land noch weit von einem dichten, zuverlässigen, integralen Taktfahrplan entfernt.“
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Fahrplanwechsel auf der Main-Weser-Bahn

Mittwoch, 09. Dezember 2009

VCD-Hessen, Pressemitteilung 37/2009, Kassel/Friedberg, 9. De­zem­ber 2009
Fahrplanwechsel am 13. Dezember/VCD sieht Vor- und Nach­teile in Hessen

Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember müssen sich die Fahrgäste in Hessen zum Teil auf gravierende Veränderungen einstellen. Da­rauf weist der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hin. „Einigen Ver­bes­serungen stehen zum Teil erhebliche Nachteile gegenüber“, er­läu­tert Udo Messer, hessischer Landesvorsitzender des Umwelt- und Verbraucherverbandes. Während die Nutzer von Fern­verkehrs­zügen profitieren, ergäben sich für Berufspendler in Nah­verkehrs­zügen zum Teil deutliche Verschlechterungen. „Wir brauchen deutschlandweit einen zwischen Nah- und Fernverkehr abgestimmten Taktverkehr, um solche Probleme zu vermeiden“, forderte Messer.
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Fahrplanwechsel an diesem Wochenende

Dienstag, 08. Dezember 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 39/2009, 08.12.09, Hannover.
VCD: „Zu wenige Verbesserungen bei hohem Nach­frage­potential!“/Einige zusätzliche Züge, aber ländliche Region bleibt weiter außen vor

Der große Wurf ist der kommende Fahrplan für die nieder­sächsischen Bahnfahrgäste ganz sicher nicht!“, so Michael Frömming, Vorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Niedersachsen. Neben dem Lob für einige zusätzliche Züge auf bestehenden Strecken kritisiert der VCD, dass nach wie vor ganze Regionen nicht an den umweltfreundlichen Schienen­personen­verkehr angebunden sind.

Kein Verständnis zeigt der VCD zudem für die neuerlichen Preis­erhöhungen im Nah- und Fernverkehr um durchschnittlich 1,8 Prozent. „Das ist angesichts der Konkurrenz zum Pkw und der Klima­debatte ganz sicher der falsche Weg!“, so Frömming. Der Nahverkehr in Niedersachsen hat in den vergangenen zehn Jahren bereits 50 Prozent neue Fahrgäste gewonnen. Angesichts alltäglicher Staus auf den Straßen geht der VCD aber noch von einem enormen Umsteigepotential für die umweltfreundliche Eisenbahn aus.
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