Mit ‘Fahrplan’ getaggte Artikel

Enzkreis und Pforzheim Verlierer beim Stuttgart 21-Stresstest

Montag, 04. Juli 2011

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 10/2011, Mühlacker, 04. Juli 2011
Kein 30-Minuten-Takt berücksichtigt

Seine Befürchtungen hinsichtlich der zukünftigen schnellen Anbindung des Enz­kreises und Pforzheims an die Landeshauptstadt Stuttgart sieht der ökologische Verkehrs­club VCD mit der Vorstellung der Stuttgart21-Stresstest-Ergebnisse be­stätigt: „Anstatt den von der Region gefor­derten 30-Minuten-Taktes mit schnellen Zügen von Pforzheim und Mühlacker nach Stuttgart im morgend­lichen Berufsverkehr um­zu­setzen, lässt die DB beim Stresstest zwei Züge im 5-Minuten-Abstand fahren und dann folgt erst nach einer Stunde wieder ein schneller Zug“, kritisiert Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender aus Mühlacker, den von der DB vorgelegten Fahrplan zum Stress­test für Stuttgart 21. Pforzheim und der Enzkreis seien die Verlierer des Stress­testes, beklagt der VCD und sieht seine früheren Befürchtungen bestätigt.

Mit Fahrplänen, die den Kundenbedürfnissen widersprechen, gewinnt man keinen Stress­test“, erklärt Matthias Lieb und beklagt, dass die Fahr­pläne „im stillen Kämmer­lein“ von DB-Strategen ausgetüftelt wurden, die sich nur um die Durch­führ­barkeit, nicht aber an der Fahr­gast­nachfrage orientiert hätten. Die DB habe aus VCD-Sicht bewusst vermieden, sinnvolle und notwendige Ergänzungen der Infra­struktur beim Stresstest zu berücksichtigen und nehme dafür für ihre Kunden untaugliche Fahr­pläne in Kauf. „Kapazitätsbestimmend für den neuen Bahnhof und seine Zulauf­gleise muss ein attraktiver Fahrplan für die Berufspendler sein und nicht die Vorgabe, keine weiteren Kosten zu produzieren“, so Matthias Lieb zum geplanten Milliarden­projekt.

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VCD-Fahrgastberatung hilft bei der Urlaubs­planung

Mittwoch, 22. Juni 2011

VCD-Hessen, Pressemitteilung 11/2011, Friedberg, 22. Juni 2011

Sommerzeit ist Reisezeit: Wer sich erholen und dabei auch das Klima schützen will, sollte für die Fahrt in den Urlaub die Bahn wählen, empfiehlt der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD). Komplizierte Fahrpläne müssen dafür nicht gewälzt werden. Bei der Fahrgastberatung des VCD Hessen gibt es Tipps für (fast) alle Fragen rund um den öffentlichen Verkehr – kompetent, unabhängig und kostenlos.

Viele Menschen wissen oft gar nicht, dass sie mit Bus und Bahn billiger und oft sogar schneller unterwegs sind als mit dem Auto“, sagt Fahrplanexperte Udo Messer, der die Fahr­gast­beratung ehren­amtlich für den Umwelt- und Verbraucherverband leistet. „Und bei der Fahrt in den Urlaub macht der Nachtzug oft das Flugzeug überflüssig.
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Pforzheim und Enzkreis müssen Anforderungen an Stuttgart 21 definieren

Montag, 16. Mai 2011

Presseinformation VCD Pforzheim/Enzkreis Nr. 5/2011, Mühlacker, 15. Mai 2011
Wird die Region bei S21 abgehängt?

Der Stresstest zu Stuttgart hat auch Auswirkungen auf die Region Pforzheim – Enz­kreis. Darauf weist der ökologische Verkehrsclub VCD in einem Schreiben u.a. an Landrat Röckinger (Enzkreis) und Oberbürgermeister Hager (Pforzheim) sowie die Bundestags- und Landtagsabgeordneten hin. „Es besteht die begründete Gefahr, dass die geplante Verdichtung der ICE-Verbindungen nur noch wenige Zeitfenster für schnelle Verbindungen von Pforzheim und Mühlacker Richtung Stuttgart übrig lassen wird“, erklärt Matthias Lieb, Landesvorsitzender des VCD und fordert deshalb die regionale Politik auf, sich bei der neuen Landesregierung sowie der DB dafür ein­zu­setzen, dass beim Stresstest zu Stuttgart 21 die Belange von Pforzheim und dem Enzkreis gewahrt werden und eine ausreichende Zahl schneller IRE/-IC-Ver­bin­dun­gen in der Spitzenstunde nach Stuttgart berücksichtigt werden.

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Besseres Busangebot in Oldenburg

Mittwoch, 04. Mai 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 11/2011, Oldenburg, 04.05.11
Mehr Busse in den Abendstunden/VCD: „Oldenburg ist auf der richtigen Spur!“/„Mobilitätsketten“ als Alternative zum eigenen Pkw gelobt

Die Ausweitung des Bus-Angebotes in Oldenburg in den Abend­stunden ist ein wichtiger Schritt, konkrete Alternativen zum eigenen Pkw anzubieten. Damit ist Oldenburg auf der richtigen verkehrs­politischen Spur“, so Wilfried Jankowski (Oldenburg), Mit­glied im Landesvorstand des Verkehrsclub Deutschland (VCD) und Sprecher des Fahrgastbeirates im ZVBN.

Die Verkehr und Wasser GmbH hatte vor wenigen Tagen an­ge­kün­digt, den Takt im Busverkehr ab 20 Uhr statt im Stunden- fortan im Halb­stundentakt zu organisieren. Mit der ab dem 26. Juni gültigen Maß­nahme kann auf Hauptästen durch die Überlagerung ver­schie­de­ner Linien sogar alle 15 Minuten ein Bus genutzt werden. „Men­schen in Schichtarbeit, aber auch Konzertbesucher benötigen in vielen Fällen eigentlich keinen Pkw mehr, zumal neben dem Bus­angebot auch andere umweltschonende Verkehrsmittel, wie das Rad oder auch Car-Sharing genutzt werden können“, kommentiert Jankowski.
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VCD fordert Entschädigung nach Berliner Modell

Mittwoch, 05. Januar 2011

Presseinformation Nr. 1/2011, Stuttgart, 5. Januar 2011
Stuttgarter S-Bahn-Chaos: VCD fordert angemessene Entschädigung
Verband Region Stuttgart lässt Nahverkehrskunden im Regen stehen

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die An­kündigung der Ver­antwortlichen der S-Bahn Stuttgart, ab kommen­den Montag wieder einen funktio­nieren­den Nahverkehr rund um Stuttgart gewährleisten zu wollen. Der VCD fordert, die vom halbjährigen Chaos bei der S-Bahn geplagten Fahrgäste nach Berliner Vorbild angemessen zu entschädigen.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Die bisherige Ent­schädigungs­regelung ist schäbig und wird der Verant­wort­lich­keit der Deutschen Bahn überhaupt nicht gerecht.

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Bahn-Chaos offenbart Versagen des DB-Managements?

Mittwoch, 22. Dezember 2010

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 46/2010, Stuttgart, 22. Dezember 2010
Ersatzkonzept für Fahrgäste unzumutbar/VCD befürchtet dauerhafte Einstellung der IC-Linie Karlsruhe –Stuttgart –Nürnberg

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert scharf das jetzt vor­ge­stell­te Ersatzkonzept der Deutschen Bahn (DB) für den Fernverkehr, das die Kon­zen­tra­tion der Fahrzeuge auf wenige Hauptstrecken vorsieht und eine Aus­dünnung in den Regionen zur Folge hat. Statt funktionierende Konzepte zu entwickeln, pro­du­ziere das DB-Management ständig neues Chaos.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Die DB hätte sich schon frühzeitig auf den Winter vorbereiten und etwa abgestellte Wagen reaktivieren können, schließlich gibt es Schneefall und Weih­nachts­reiseverkehr nicht erst seit diesem Jahr.” Die Fahrzeug­eng­pässe im Fernverkehr seien ebenfalls seit Monaten bekannt.
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Wegfall IC-Linie Karlsruhe – Nürnberg dauerhaft?

Mittwoch, 22. Dezember 2010

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 17/2010, Mühlacker, 22. Dezember 2010
VCD: DB-Fernverkehr gescheitert

Bis zum Jahresende sollen die Intercity-Züge zwischen Karlsruhe und Nürnberg über Pforzheim, Mühlacker und Vaihingen/Enz fast voll­ständig und ersatzlos entfallen – dies ist Teil der „Lösung“ für die DB, um Zusatzzüge auf überlasteten Hauptstrecken fahren zu können. Die Entscheidung wird vom ökologischen Verkehrsclub VCD scharf kritisiert: „Winter und Weihnachtsreiseverkehr gibt es nicht erst in diesem Jahr, die Fahr­zeug­engpässe bei DB Fernverkehr sind auch schon seit Monaten bekannt – die DB hätte sich also schon früh­zeitig auf den Winter vorbereiten und z.B. abgestellte Wagen reaktivieren können“, beklagt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb das derzeitige DB-Chaos. Schon seit Monaten sei die Wagen­zahl bei den IC-Zügen zwischen Karlsruhe und Nürnberg immer weiter reduziert worden – nun erfolge also eine Woche nach dem Fahrplanwechsel die Bekanntgabe, dass der Zugverkehr ganz eingestellt werde, kritisiert Lieb: „Kurz nach dem Rauswurf des DB-Fern­verkehrs­vorstandes herrscht das totale Durcheinander – Kon­zepte sind nicht erkennbar, es regiert das Fahrplanchaos.“ Wenn schon die Ankündigungen der DB, auf den Winter vorbereitet zu sein, sich als völlig falsch erweisen, wie wolle dann dieses Unter­nehmen einen Stresstest für einen neuen Bahnhof durchführen und dabei glaub­würdig darlegen, dass dieser die geforderte Leistungs­fähigkeit habe, fragt der VCD-Vor­sitzende angesichts des massiven Glaub­würdigkeitsverlustes insbesondere des DB-Vorstands­vor­sitzen­den Dr. Rüdiger Grube.
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Metroexpress auch ohne Stuttgart 21 möglich

Mittwoch, 22. Dezember 2010

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 16/2010, Mühlacker, 22. Dezember 2010
Metropol-Tageskarte gefordert

Bessere Zugverbindungen durch MetroExpress-Züge in der Metro­pol­region Stutt­gart, wie vom Geschäftsführers Horst Stammler des Stuttgarter Verkehrs­verbund vorgeschlagen, werden vom öko­lo­gischen Verkehrsclub VCD begrüßt. „Angesichts voller Züge sind weitere Verbesserungen, wie mit dem MetroExpress vor­ge­se­hen, drin­gend notwendig“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Die Realisierung der MetroExpress-Züge ist von Stuttgart 21 völlig unabhängig und hängt nur davon ab, dass die Landes­regierung die ent­sprechenden Strecken und Fahrplan­konzepte aus­schreibt“. Schon 1993/94 hatte der VCD mit dem VCD-Citybahn-Konzept für den Großraum Stutt­gart die Grund­konzeption für die heute MetroExpress genannten Züge entworfen – noch vor der Debatte um Stuttgart 21. „Schon heute könnten die Metro­express-Züge zwischen Karlsruhe und Ulm sowie zwischen Heilbronn und Tübingen fahren – doch mit durchfahrenden Zügen im Kopfbahnhof wäre das Haupt­argument für den Tiefbahnhof Stuttgart 21 entfallen –und so wurde das Konzept leider von Bahn und Politik bislang nicht umgesetzt“.
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DB-Fernverkehr wird immer schlechter

Dienstag, 14. Dezember 2010

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 15/2010, Mühlacker, 12. Dezember 2010

Der Fahrplanwechsel bei Bus und Bahn bringt für Fahrgäste im Enz­kreis und Pforz­heim auf den ersten Blick nur wenige Änderungen, zeigt eine Analyse des öko­logi­schen Verkehrsclubs VCD. „Mit dem fünften Wagen an den IRE-Zügen zwischen Karls­ruhe, Pforzheim, Mühlacker, Vaihingen und Stuttgart wird eine langjährige VCD-Forderung endlich umgesetzt“, begrüßt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb aus Mühlacker die längeren Züge im Nahverkehr. „Doch gleichzeitig kürzt die DB bei den IC-Zügen auf der Strecke die Sitzplatzzahl und streicht auch gleich das Bistro –dabei sind gerade die IC-Züge um 16 und 18 Uhr ab Stuttgart jetzt schon völlig überfüllt“, beklagt Lieb. Der Wegfall der Sitzplätze und des Bistros sei nicht mangelnder Nachfrage geschuldet, erklärt der VCD, sondern sei Ergebnis der Probleme der DB mit den ICE-Zügen: „Die im IC zwischen Karlsruhe und Stuttgart fehlenden Wagen sind jetzt als ICE-Ersatz zwischen Frankfurt und Dresden im Einsatz“, beklagt Lieb das Krisen­manage­ment der DB, die seit Jahren die Reserven reduziert habe und nunmehr bei Störungen massiv in bestehende Verbindungen eingreifen müsse.
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Fahrplanwechsel bei den Bahnen in Nieder­sachsen

Freitag, 10. Dezember 2010

Pressemitteilung VCD Niedersachsen, Hannover, 10.12.10
Nahverkehrsbündnis sieht Licht und Schatten/Umfragen bei Politik und Verwaltung sieht Handlungsbedarf

Trotz vieler positiver Entwicklungen zum Fahrplanwechsel bei den Eisen­bahnen sieht das Nahverkehrsbündnis Niedersachsen noch großen Handlungsbedarf beim Ausbau des umweltfreundlichen Schienen­nahverkehrs (SPNV). Dies bestätigt eine Umfrage in Nieder­sachsen bei Politik und Verwaltung.

Nahverkehrsbündnis-Sprecher Wolfgang Konukiewitz: „Zum Fahr­plan­wechsel am 12. Dezember gibt es in Niedersachsen viele Neuerungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV), die positiv zu bewerten sind, so zum Beispiel die neue Regio-S-Bahn um Bremen, das Hansenetz oder einzelne Verstärkerfahrten auf bestehenden Bahnlinien. Allerdings gibt es eine große Anzahl von Defiziten, die einem optimalen SPNV in Niedersachsen im Wege stehen. Diese betreffen vor allem die Infrastruktur etwa durch fehlende Gleis­kapazitäten und sind der Öffentlichkeit nicht so augenfällig wie der Fahrbetrieb, der allerdings dadurch erheblich beeinträchtigt wird. Diese Problematik wird sich in Zukunft durch den zunehmenden Güterverkehr noch verschärfen.
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