Mit ‘Fahrplan’ getaggte Artikel

Verkehrsminister Morlok verkennt die Zusammenhänge im Nahverkehr

Montag, 19. Dezember 2011

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 19.12.2011
Nach Äußerungen zur Finanzierung des Schienennahverkehrs

Der sächsische Schienenpersonennahverkehr (SPNV) befindet sich in einer kritischen Lage. Der Landtag hatte 2010 beschlossen, die er­forderlichen Mittel im Vergleich zum ursprünglichen Ansatz für dieses Jahr um 24,2 Mio. und für 2012 um 34,9 Mio. Euro zu kürzen. Die Folgen dieser kurzsichtigen Sparpolitik sind schon jetzt dramatisch: Investitionen sind kaum mehr möglich und auch das Fahrplanangebot hat sich auf einigen Verbindungen erheblich verschlechtert. Aus Sicht des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Elbe-Saale ist diese Entwicklung verheerend. Deshalb hat der VCD als mitgliederstärkster Fahrgastverband Sachsens ein Bündnis mit den Städten Chemnitz, Dresden und Leipzig geschlossen, das ein Positionspapier erarbeitet hat, welches die Folgen der Kürzungs­beschlüsse für den SPNV aufzeigt. In einem offenen Brief forderten die Städte zusammen mit dem VCD vor Kurzem die sächsische Staats­regierung zur grundlegenden Korrektur der Spar­beschlüsse und der ÖPNV-Finanzierungsverordnung auf.
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VCD-Erfolge beim Fahrplanwechsel (Enzkreis/Bretten)

Mittwoch, 07. Dezember 2011

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 20/2011, Mühlacker, 07. Dezember 2011
VCD-Erfolge beim Fahrplanwechsel/VCD-Fahrplanvorschläge umgesetzt

Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember werden mehrere Fahr­plananträge des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD) im Bahnverkehr im Enzkreis um­gesetzt. Insbesondere für viele Schüler aus Illingen verkürze sich die Fahrt zur Schule um 15 Minuten, freut sich der VCD. Durch die Umsetzung eines weiteren VCD-Antrages verbessere sich die Umsteigeverbindung Pforzheim – Mühlacker – Heidel­berg und könne man auch schon um 9 Uhr mit dem Baden-Württemberg-Ticket Richtung Heidelberg fahren, so der VCD.

Da durch die Bauarbeiten in der Karlsruher Innenstadt die Stadt­bahnen häufig zu spät in Mühlacker ankämen, setzte sich der VCD für eine Verlängerung der Um­steige­zeit in Mühlacker ein – zumindest Richtung Heidelberg würde dies nun umgesetzt, indem die Züge nun einheitlich zur vollen ungeraden Stunde (z.B. 9:00 anstelle bisher 8:59) abfahren würden. „Als Nebeneffekt für sparsame Fahrgäste kann dann das Baden-Württemberg-Ticket auch mit dem 9-Uhr-Zug nach Heidel­berg genutzt werden“, erläutert Matthias Lieb einen weiteren Vorteil.
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VCD begrüßt Gerichtsurteil zum Ausbau Main-Weser-Bahn

Donnerstag, 17. November 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 28/2011, Kassel, 17. November 2011.
VCD begrüßt Gerichtsurteil – Ausbau der “Main-Weser-Bahn” zwischen Frankfurt und Friedberg muss voran kommen

Der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen begrüßt die Bestätigung der Ausbaupläne für die “Main-Weser-Bahn” zwischen Frankfurt und Fried­berg. Mit einem heutigen Urteil hat der hessische Verwaltungs­gerichtshof in Kassel die Klagen gegen den Abschnitt Frankfurt-West–Bad Vilbel abgewiesen. Der viergleisige Ausbau dieser Bahnstrecke ist das größte Bahnprojekt in Hessen, für das derzeit Finanzmittel zur Verfügung stehen.

Die von der S-Bahn, Regionalverkehr, Intercity und Güterzügen benutzte Strecke ist insbesondere im Berufsverkehr überlastet. “Wir erwarten, dass die Züge nach dem Ausbau schneller und die Fahrpläne flexibler sein werden“, so VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel. Inter­city und Regionalzüge müssen dann nicht mehr hinter der lang­sameren S-Bahn anhalten, wenn sie oder die S-Bahn verspätet sind, S-Bahnen müssen nicht mehr anhalten, um schnellere Züge passieren zu lassen.
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Stuttgart 21-Landkreisfahrpläne: VCD kritisiert Täuschungsmanöver der Deutschen Bahn AG

Donnerstag, 03. November 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 33/2011, Stuttgart, 03. November 2011
Stuttgart 21-Landkreisfahrpläne:
VCD kritisiert Täuschungsmanöver der Deutschen Bahn AG
Kopfbahnhof 21 mit Neubaustrecke bringt mehr Fahr­zeit­verkürzungen

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) widerspricht der Behauptung der Deutschen Bahn AG, nach Realisierung von Stuttgart 21 würden praktisch alle Bahn­kunden im Land von Fahrzeit­verkürzungen profitieren. Die von der Bahn behaup­te­ten Vorteile sind laut VCD im wesentlichen auf die Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm zurückzuführen, die aber mit einem modernisierten Kopf­bahnhof in der Summe größere Vorteile biete.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Der von der DB am Mittwoch vor­geleg­te ‚Vergleich der Reisezeiten heute und morgen’ist ein unlauteres Täuschungs­manöver der Bürgerinnen und Bürger im Vorfeld der Volksabstimmung am 27. Novem­ber. Zum einen ist es dreist, Fahrpläne nach Realisierung der Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm mit dem heutigen Fahrplan ohne Neubaus­trecke zu vergleichen und die Fahrzeit­verkürzungen Stuttgart 21 zuzuschreiben. Zum anderen werden zahlreiche Ver­schlech­terun­gen im DB-Konzept schlicht unterschlagen.
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VCD enttäuscht von Bahngipfel und Region Nordschwarzwald

Dienstag, 18. Oktober 2011

VCD Pforzheim/enz, Presseinformation Nr. 16/2011, Mühlacker, 18. Oktober 2011
Region Nordschwarzwald setzt falsche Prioritäten beim Verkehr

Angesichts stetig steigender Fahrgastzahlen in den schnellen IRE-Zügen zwischen Stuttgart und Karlsruhe über Vaihingen/Enz, Mühlacker und Pforzheim hat der öko­logische Verkehrsclub VCD in den vergangenen Jahren immer wieder die Forderung nach einem 30-Minuten-Takt der schnellen Züge auf dieser Strecke erhoben.

Der VCD kritisiert deshalb die Ergebnisse des sog. Bahngipfels zwischen Vertretern der Region, Abgeordneten, der DB und der Landesregierung am vergangenen Frei­tag. „Die Region hat die Interessen der Bahnfahrgäste überhaupt nicht vertreten, son­dern fällt mit ihren Forderungen sogar hinterden Status-Quo-Fahrplan zurück“ beklagt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb aus Mühlacker. „Gleichzeitig fordern der Regional­verband, die StadtPforzheim, der Enzkreis und der Kreis Calw in Resolutionen den raschenAusbau der Autobahn und den Bau der Westtangente.“ Die sei eine erkennbar einseitig autozentrierte und verfehlte Verkehrspolitik, die den Belangen der Bürger der Region nicht gerecht werde, so der VCD.

Unverständlich sei für den VCD weiter, dass die Fahrgastverbände wie PRO BAHN und VCD bewusst von den Gesprächen zwischen der Region mit DB und Land fern­gehalten worden seien.

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Stuttgart 21: S-Bahn-Fahrgäste zahlen Zeche

Donnerstag, 06. Oktober 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 30/2011, Stuttgart, 06. Oktober 2011
Hohe Folgekosten und weiterhin viele offene Fragen nach Entscheidung des Verbands Region Stuttgart/VCD-Fragenkatalog beleuchtet Mängel

Viele Fragen zur Zukunft der S-Bahn in der Region Stuttgart beim Bau von Stuttgart 21 wirft das Nein des Verkehrsausschusses zum S-Bahn-Linientausch auf. Darauf weist der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) hin und hat sich deshalb an die Spitze des Verbands Region Stuttgart (VRS) mit einem langen Fragenkatalog gewandt. (siehe Anhang zu dieser Pressemitteilung)

Da der VRS vor der Volksabstimmung die Bürger über die Auswirkungen von Stuttgart 21 informieren möchte, sollten dabei die Folgen auf die S-Bahn ausführlich dargestellt und auch sich daraus ergebende Folgekosten genannt werden“, fordert VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb mit Verweis auf die vom Wirtschaftsausschuss des VRS beschlossene Werbekampagne. Denn letztlich müssten am Ende wieder einmal die S-Bahn-Kunden die Zeche zahlen, unterstreicht Matthias Lieb den Klärungs­anspruch des VCD.
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VCD bietet Lösungen für einen attraktiveren Regionalverkehr

Mittwoch, 05. Oktober 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 29/2011, Stuttgart, 5. Oktober 2011
Zügiger Ausbau der Schiene: VCD fordert kurzfristig Ver­besserungen beim landesweiten Regionalverkehr

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert die neue Landes­regierung Baden-Württembergs dazu auf, ihren Ankündigungen für einen kunden­freundli­che­ren und modernen Schienen­personen­nahverkehr (SPNV) rasch Taten folgen zu lassen. Zu diesem Zweck hat der VCD eine Liste mit kurzfristig realisier­baren Maß­nahmen zusammen­gestellt. (siehe Anhang zu dieser Presse­mitteilung)

Besonders die massiven Kürzungen durch die alte Landesregierung in den Jahren 2004 bis 2007 brachten landesweit für viele Fahrgäste schmerzhafte Einschnitte beim Bahn­angebot“, erläutert VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb. Hier gelte es so schnell wie möglich gegenzusteuern, um auch der stetig steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Matthias Lieb: „Immer mehr Fahrgäste benutzen erfreulicher­weise Bus und Bahn. Deshalb muss vielerorts das Angebot angepasst werden.
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Ausbau der „Main-Weser-Bahn“ zwischen Frank­furt und Friedberg bringt klare Vorteile für Personen­nah­verkehr

Montag, 26. September 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 18/2011, Friedberg, 26. September 2011.

Der geplante Ausbau der „Main-Weser-Bahn“ zwischen Frankfurt und Friedberg bringt klare Vorteile für den Personenverkehr. Darauf weist der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen zum Ende der Aus­legungs­frist erneut hin. Die wesentlichen Nutznießer sind die Fahrgäste in Regionalzügen und S-Bahnen.

Gerade im Berufsverkehr ist der derzeitige Zustand unhaltbar“ stellt der VCD-Landesvorsitzende Udo Messer fest, der selber täglich auf dieser Strecke unterwegs ist. Nur durch den Ausbau können die S-Bahnen im reinen Viertelstundentakt ab Friedberg fahren. „Das wäre eine Steigerung von 42 auf 69 Fahrten ab Friedberg am Tag, ohne Regionalzüge streichen zu müssen“ rechnet Messer vor. Hinzu kommt die verbesserte Umsteigesituation in Eschersheim und die geplante Station in Ginnheim, an der zukünftig ebenfalls in die Frankfurter Stadtbahn gewechselt werden kann.
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Deutsche Bahn setzt Forderungen nach mehr Transparenz um

Dienstag, 20. September 2011

Presseinformation, Berlin, 20. September 2011.
VCD begrüßt Offenlegung der Pünktlichkeitsstatistiken im Bahn­verkehr

Die Ankündigung der Deutschen Bahn, ab Ende September die Pünkt­lich­keit ihrer Fern- und Regionalzüge monatlich im Internet offen­zulegen, stößt beim ökologischen Verkehrsclub Deutschland auf positives Echo.

Viele Jahren haben wir von der Deutschen Bahn mehr Transparenz gefordert, umso mehr freuen wir uns, dass die Deutsche Bahn die Wichtigkeit und Wirkung von Offenheit erkannt hat“, so Heidi Tischmann, Bahnexpertin des ökologischen Verkehrsclub VCD. Sie betont: “Wenn Fahrgäste erleben, dass sie auf Augenhöhe behandelt werden und sie sich auf die Bahn verlassen können, dann werden sie diese auch vermehrt nutzen.
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Enzkreis und Pforzheim Verlierer beim Stuttgart 21-Stresstest

Montag, 04. Juli 2011

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 10/2011, Mühlacker, 04. Juli 2011
Kein 30-Minuten-Takt berücksichtigt

Seine Befürchtungen hinsichtlich der zukünftigen schnellen Anbindung des Enz­kreises und Pforzheims an die Landeshauptstadt Stuttgart sieht der ökologische Verkehrs­club VCD mit der Vorstellung der Stuttgart21-Stresstest-Ergebnisse be­stätigt: „Anstatt den von der Region gefor­derten 30-Minuten-Taktes mit schnellen Zügen von Pforzheim und Mühlacker nach Stuttgart im morgend­lichen Berufsverkehr um­zu­setzen, lässt die DB beim Stresstest zwei Züge im 5-Minuten-Abstand fahren und dann folgt erst nach einer Stunde wieder ein schneller Zug“, kritisiert Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender aus Mühlacker, den von der DB vorgelegten Fahrplan zum Stress­test für Stuttgart 21. Pforzheim und der Enzkreis seien die Verlierer des Stress­testes, beklagt der VCD und sieht seine früheren Befürchtungen bestätigt.

Mit Fahrplänen, die den Kundenbedürfnissen widersprechen, gewinnt man keinen Stress­test“, erklärt Matthias Lieb und beklagt, dass die Fahr­pläne „im stillen Kämmer­lein“ von DB-Strategen ausgetüftelt wurden, die sich nur um die Durch­führ­barkeit, nicht aber an der Fahr­gast­nachfrage orientiert hätten. Die DB habe aus VCD-Sicht bewusst vermieden, sinnvolle und notwendige Ergänzungen der Infra­struktur beim Stresstest zu berücksichtigen und nehme dafür für ihre Kunden untaugliche Fahr­pläne in Kauf. „Kapazitätsbestimmend für den neuen Bahnhof und seine Zulauf­gleise muss ein attraktiver Fahrplan für die Berufspendler sein und nicht die Vorgabe, keine weiteren Kosten zu produzieren“, so Matthias Lieb zum geplanten Milliarden­projekt.

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