Mit ‘Fahrkarte’ getaggte Artikel

fairkehr-Titelthema »Masterplan Bahn«

Freitag, 11. Juni 2010

VCD-Pressemitteilung 51/10 – Berlin, 11.06.10
Weichen stellen für den Bahnverkehr der Zukunft

Mangelnder Lärmschutz, verfallene Bahnhöfe und ein verkürztes Schienen­netz: Während die Deutsche Bahn AG (DB AG) in Groß­projekte investiert, lässt sie besonders im ländlichen Raum ihre Infrastruktur verkommen. Konkurrenz im Fernverkehr ist noch immer Mangelware, und die Bundesregierung verdeutlicht mit ihren Plänen zum Güterverkehrs-Masterplan, dass ihre Priorität auf der Straße liegt. In der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr berichtet der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) über Be­schleu­niger und Bremser des Wettbewerbs im Fernverkehr, die Chancen des verschobenen Bahn-Börsengangs und wie auch die DB mehr Fahrgäste gewinnen könnte.


2025 werden 70 Prozent mehr Waren in Deutschland transportiert werden als noch 2004. Da ist es für die Umwelt verheerend, dass sich die Bundesregierung im Koalitionsvertrag von den klimaorien-tierten Ansätzen des Verkehrs-Masterplans der Großen Koalition verabschiedet hat. Schwarz-Gelb möchte hingegen die Lkw-Maut nicht erhöhen, startete Testversuche mit Gigalinern und lehnt es ab, die Kosten, die Verkehr durch Lärm, Staus und Um­welt­ver­schmutzung ver­ur­sacht, realistisch anzurechnen. All diese Beschlüsse sollen mit dem neuen Masterplan Güterverkehr im September verabschiedet werden. “Es weist alles darauf hin, dass Umwelt­aspekte beim Güterverkehr künftig keine große Rolle mehr spielen“, resümiert VCD-Bahnexpertin Heidi Tischmann in der fairkehr.
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VCD beklagt fehlende Mobil-ohne-Auto-Aktion in Pforzheim

Dienstag, 16. Juni 2009

Pressemitteilung – VCD Kreisverband Pforzheim/Enzkreis e.V.
Mobil-ohne-Auto-Aktionstag am kommenden Sonntag

Am kommenden Sonntag findet wieder der bundesweite Aktionstag “Mobil-Ohne-Auto” statt. Darauf weist der Umwelt- und Ver­braucherverband Ver­kehrsclub Deutschland (VCD) hin. Mit einem Spa­zier­gang, einer Wanderung, einer Inliner- oder Radtour und mit Ausflügen per Bus und Bahn könne die hohe Qualität der autofreien Mobilität genossen und gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes getan werden. Seit vielen Jahren bietet die Aktion “Mobil ohne Auto” am dritten Sonntag im Juni ein breites Angebot an Veranstaltungen aller Art, die umwelt- und sozialverträgliche Fortbewegung in den Mittelpunkt stellen. In Baden-Württemberg werden rund 100 Kilometer Straßen für den PKW- und LKW-Verkehr gesperrt und stehen nur Fußgängern, Radfahrern und anderen nichtmotorisierten Verkehrs­teil­nehmern zur Verfügung. Leider sei es in diesem Jahr in Pforzheim nicht gelungen, wie in den letzten Jahren die Straße im Würmtal für einen Tag autofrei zu stellen, so der VCD.
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Mit der Volkshochschule Bus- und Bahnfahren lernen!

Sonntag, 01. März 2009

Pressemitteilung, VCD-Pforzheim-Enz, 27. Februar 2009
Neue VHS-Kurse in Kooperation mit dem VCD

Auch im Jahr 2009 organisiert wieder die Volkshochschule Mühlacker in Kooperation mit dem Verkehrsclub Deutschland, Kreis­verband Pforzheim/Enzkreis e.V. (VCD) einen “ÖPNV-Schnup­per­kurs“. “Der Kurs richtet sich an Gelegenheitsnutzer von Bus und Bahn und bisherige Wenig- oder Nichtnutzer, die zwar gerne fahren würden, aber nicht wissen, wie das System Bus&Bahn funktioniert und was zu beachten ist“, erklärt Matthias Lieb, Landes- und Kreis­vorsitzender des Umwelt- und Verb­raucher­verbandes VCD. “Denn häufig bereiten die Fahr­karten­automaten Probleme und sind die günstigen Tarifangebote für Bus und Bahn nicht bekannt“, weiß Matthias Lieb, der deshalb seit vier Jahren die ÖPNV-Schnupper­kurse bei der Volkshochschule durchführt. Auch das im Enzkreis aktive Bus&Bahn-Team von Ehrenamtlichen, die u.a. vom VCD aus­gebildet wurden, führt Informations­veranstaltungen über das An­ge­bot und die preiswerte Nutzung von Bus und Bahn durch.

Die Nutzung von Bus und Bahn nützt nicht nur dem Klima, sondern schont auch den Geldbeutel“, rechnet Matthias Lieb vor: Mit den gün­stigen Tageskarten des Karlsruher Verkehrsverbundes fährt man von jedem Bahnhof im Enzkreis nach Karlsruhe oder Baden-Baden in der Gruppe von bis zu 5 Personen für nur 13,50 EUR hin und zurück. Auch nach Pforzheim lohnt sich eine Autofahrt preislich nicht, wenn man die Parkgebühren mit der 24-Stundenkarte für 4,30 EUR (ab Mühl­acker) vergleicht. Ganz erstaunt sind die Kursteilnehmer, dass man mit der sog. Netz-9-Karte für einen Euro am Tag den ganzen Enzkreis und Pforzheim “erfahren” kann. Beim ÖPNV-Schnupperkurs erhalten die Teilnehmer umfangreiches In­for­mationsmaterial über das Bus- und Bahnangebot in der Region, lernen die Fahr­karten­auto­ma­ten an den Bahnhöfen und in den Stadt­bahnen zu bedienen und er­fah­ren, wie man per Internet Fahr­planaus­künfte und günstige Fahrkarten erhält. Abgerundet wird der Kurs mit einer Exkursion in den Schwarzwald. Der nächste ÖPNV-Schnupper­kurs der VHS Mühl­acker findet am 6. (abends) und 7. März (nach­mittags) in Mühlacker statt, Anmeldung bei der VHS Mühlacker, Tel 07041 876 300 oder im Internet unter http://www.muehlacker.de/stadt/vhs/index.htm.

Bahn: Statt Bedienzuschlag noch weniger Service

Mittwoch, 11. Februar 2009

Pressemitteilung Nr. 3/09, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 11. Februar 2009
VCD empört: Statt Bedienzuschlag nun weitere Kürzungen der Schalteröffnungszeiten durch Bahn
Bahnservice definiert sich zukünftig über die Funktionsfähigkeit von Automaten

Die Deutsche Bahn (DB) setzt laut Bericht der Stuttgarter Zeitung vom heutigen Tag ihren Kahlschlag bei den Öffnungszeiten der lan­des­weiten Bahnhöfe und Servicezentren weiter fort — dies sei ganz klar eine Folge des nicht eingeführten Bedienzuschlages, kritisiert der Umwelt- und Ver­braucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. die aktuellen Pläne der DB. “Offenbar haben die Fahrgäste nur die Wahl zwischen Pest und Cholera: Entweder Bedienzuschlag oder verschlossene Reisezentren“, empört sich der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb.
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VCD bietet kostenlose Fahrplan- und Tarif­beratung

Freitag, 16. Januar 2009

Pressemitteilung Nr. 1/09, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 16. Januar 2009
Mit VCD-OptiConnect fahren Bus- und Bahnkunden gut und preiswert

Komplizierte Tarife bei Bus und Bahn und immer weniger Fahr­kartenschalter schreckten viele Bürgerinnen und Bürger von der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ab, beklagt der Umwelt- und Ver­brau­cher­verband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V.. Um hier Abhilfe zu schaffen, bietet der VCD deshalb einen besonderen Service an: Mit “VCD-OptiConnect”, der kostenlosen Fahrplan- und Tarifauskunft für ganz Deutschland sowie teilweise auch mit Tarifabfragen für das Ausland, erhält der Auskunftssuchende einfach und zeitnah die gewünschte Fahrplanauskunft mit den günstigsten Preisen.
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Interview: “Fahrkartenverkäufer sind über­flüssig”

Dienstag, 23. September 2008

Die KA-news interviewten gestern ‘VCD-Chef’ Matthias Lieb zur kürz­lich gekippten “Schaltergebühr” und der Bedeutung des Schalter­verkaufs, sowie die generelle Preisgestaltung der Bahn.

Das ganze interview bei KA-News: “Fahrkartenverkäufer sind über­flüssig”

Matthias Lieb bietet übrigens bei der VHS Mühlacker und anderswo regelmässig Kurse unter dem Titel Theorie und Praxis des Bus- und Bahnfahrens: Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) – ein Schnup­per­kurs an. Der nächste Kurs ist am 14./15. November 2008.

VCD kritisiert erneute Erhöhung von Bahn-Fahrpreisen

Montag, 01. September 2008

Pressemitteilung VCD Baden-Württemberg Nr. 17/08, Stuttgart, 01. September 2008
Börsengang wichtiger als attraktives Preissystem und Kundenservice

Der Verkehrsclub Deutschland, Landesverband Baden-Württemberg e.V. (VCD) hält die Begründungen für die angekündigte Erhöhung der Fahrpreise der Deutschen Bahn AG (DB) für nicht nach­vollziehbar. VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: “Es besteht über­haupt kein Grund für weitere Preiserhöhungen. Trotz Energie­preis­schub und höheren Löhnen konnte der DB-Personenverkehr seine Gewinne zuletzt um sieben Prozent steigern. Einziger Grund ist somit eine weitere Steigerung der Rendite für den bevor­stehenden Börsengang. Und dies zu Lasten von Steuerzahlern und Fahrgästen.

Lieb kritisiert das Preissystem der DB grundsätzlich: “Dass über 80 Pro­zent der Fahrgäste Sonderpreise für ihre Fahr­scheine in An­spruch nehmen, zeigt wie unattraktiv das bestehende, undurch­schau­bare Preissystem überhaupt ist. Kein Kaufmann kann es sich leisten, nur von Sonderangeboten zu leben.
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Vernunft siegt über tarifliche Kleinstaaterei

Mittwoch, 30. Juli 2008

Presseinformation Nr. 14/2008 VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 30. Juli 2008
Verkehrsclub erfreut über die Beseitigung der Tariflücke zwischen Bempflingen und Metzingen

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. begrüßt den Beschluss der Gremien von VVS und Ver­kehrs­verbund Neckar-Alb-Donau (naldo), die für Fahrgäste unzu­mut­bare tarifliche Kleinstaaterei auf der Strecke zwischen Bempflingen — Metzingen endlich zu beseitigen. VVS und naldo ko­ope­rieren nun im Interesse der Fahrgäste — die Tariflücke zwischen Bempflingen und Metzingen soll sich ab dem 1. Januar 2009 schließen. Dann bräuchten Fahrgäste auf der Bahnlinie Stutt­gart — Plochingen — Tübingen lediglich zwei statt drei Fahr­karten. Ein Ergebnis, das nach Ansicht des VCD auch seiner lang­jährigen Kritik an den starren Verbundgrenzen zuzuschreiben sei. “Das Beispiel Bempflingen zeigt, dass Kooperationen im Interesse des Fahrgastes möglich sind — deshalb bleiben die 23 Verbünde in Baden-Württemberg auf­ge­for­dert, weitere Verein­fachungen im verbund­über­schreitenden Ver­kehr umzusetzen. Rund um Stuttgart bedeutet dies die rasche Einführung des Metropoltickets“, erklärte VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.
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VCD fordert Single-Hessenticket

Freitag, 18. Juli 2008

Pressemitteilung 30/2008, VCD Landesverband Hessen, Kassel, 18. Juli 2008

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert die Einführung eines Hessen­tickets für Einzelpersonen. “Auf diese Weise können neue Kunden­potentiale für Bus und Bahn erschlossen werden“, erklärt Werner Geiß, Landesvorsitzender des VCD Hessen. Vor dem Hinter­grund der hohen Benzinpreise werde ein Umstieg auf öffentliche Ver­kehrs­mittel für viele Autofahrer zunehmend interessant. Um die Kunden zu binden, sei aber auch ein attraktives Preisangebot nötig. “Nur wenn Landes- und Kommunalpolitik gemeinsam mit den Verbünden ein Konzept für die gebotene Verkehrswende ent­wickeln, bekommen die Bürger eine Alternative zur teuren Auto­fahrt.

Das Hessenticket gilt einen Tag lang in allen Nahverkehrszügen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen im Rhein-Main-Verkehrs­verbund, im Nordhessischem Verkehrsverbund und im hessischen Teil des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar. Während alle Bundes­länder rund um Hessen auch Tickets für Einzelreisende anbieten, gibt es in Hessen momentan nur Fahrkarten für fünf Personen, die 30,- Euro kosten. “Zu teuer für viele Reisende“, meint Geiß. Der VCD reagiert damit auf eine Stellungnahme des Rhein-Main-Ver­kehrs­verbundes, der die Einführung eines Single-Hessentickets mit dem Hinweis auf mögliche Einnahmeverluste abgelehnt hatte.

7. Deutscher Nahverkehrstag in Mainz

Mittwoch, 18. Juni 2008

Pressemitteilung 2/2008 VCD Rheinland-Pfalz, Koblenz, 18. Juni 2008
VCD fordert Land zu mehr Engagement beim ÖPNV auf

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Rheinland-Pfalz fordert zu mehr Engagement im öffentlichen Nahverkehr für bessere und günstigere Mobilitäts­möglichkeiten für die Bürger und Gäste von RLP sowie verstärkten Einsatz zur Vermeidung von Lärm und Abgasausstoß durch Verkehr.

Am 7. Deutschen Nahverkehrstag, der noch bis zum 20.06.2008 in Mainz stattfindet, treffen sich alle in RLP für den ÖPNV politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen zum Meinungs- und Erfahrungs­austausch.

Der VCD erinnert deshalb an die Verantwortung, die das Land und seine Aufgabenträger gegenüber den Bürgern und der Umwelt hat und fordert für die Entwicklung des Nahverkehrs, dass die umwelt­freundlichen Verkehrsträger Bahn und Bus – über das bisher im “Rhein­land-Pfalz-Takt” geleistete hinaus – neue Impulse für einen attraktiveren öffentlichen Nahverkehr erhalten, damit zu­sätz­liche Fahrgäste vom Auto auf die umweltfreundlicheren umsteigen.

Durch die Bundesmittelkürzungen ist das Bahn- und Busangebot in RLP dezimiert worden. Dies ist ein Schritt in die falsche Richtung“, kommentiert Helga Schmadel, jüngst neu gewählte Vorsitzende des VCD RLP. Die deutliche steigenden Fahrgastzahlen (+4% in 2007) zeigen, dass die Menschen umwelt- und kostenbewusster mobil sein wollen. “Land und Kommunen müssen sich das Hauptziel des ÖPNV neu vor Augen führen und das Angebot von Bahn- und Bus deutlich verbessern, damit der RLP-Takt eine echte Alternative für Bewohner und Gäste von Rheinland-Pfalz wird“, so Schmadel weiter.

Der VCD fordert zudem eine bessere Information der Bevölkerung. Oft­mals wissen die Menschen nicht, dass Bahn und Bus zu ihrem Ziel führt, dass man mit einem Verbundfahrschein alle öffentlichen Verkehrs­mittel nutzen kann oder wie man überhaupt an die günstigste Fahrkarte kommt.

Hier hat der VCD RLP auf ehrenamtlicher Basis in Kooperation mit dem VCD Hessen eine Fahrgastberatung eingerichtet, die den Fahr­gästen generelle und spezielle Information rund um das Bus- und Bahn­angebot bietet.