Mit ‘EU-Parlament’ getaggte Artikel

Lärmgrenzwert: EU-Parlament stimmt für Sport­wagen und gegen Gesundheit

Donnerstag, 07. Februar 2013

Pressemitteilung, Berlin, 7. Februar 2013

VCD: Ausnahmeregelungen stellen positives Signal für Lärm­schutz in den Schatten

Das Europäische Parlament hat in Straßburg über einen Vorschlag für strengere Lärmgrenzwerte von Pkw, Bussen und Nutzfahrzeugen abgestimmt. 401 von insgesamt 649 Abgeordneten bestätigten den im Dezember 2012 veröffentlichten Bericht des federführenden Umweltausschusses, der zwar schwächer als der ursprüngliche Entwurf der EU-Kommission ist, aber dennoch auf mehr Lärmschutz abzielt. Allerdings winkten die Abgeordneten zwei Ausnahmen durch, die dem Vorhaben, Lärm an der Quelle zu reduzieren, absolut widersprechen. Sportwagen, die besonders stark motorisiert sind, sollen per Ausnahmeregelung lauter sein als bisher. Für Lkw ab 12 Tonnen, die zudem stark motorisiert sind, soll es ebenso keine Grenzwertreduktion geben.
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EU-Parlament berät über Lärmgrenzwerte von Kraft­fahrzeugen

Mittwoch, 30. Januar 2013

Pressemitteilung, Berlin, 30. Januar 2013.

VCD: Leisere Fahrzeuge entscheidend für weniger Straßen­verkehrslärm

Kommenden Dienstag, am 5. Februar 2013, wird das Europäische Parlament über einen Vorschlag für strengere Lärmgrenzwerte von Pkw, Bussen und Nutzfahrzeugen beratschlagen und abstimmen. Die Europäische Kommission hatte im Dezember 2011 einen ent­sprechenden Vorschlag unterbereitet. Der federführende Umwelt­ausschuss des Europaparlaments veröffentlichte schließlich, nach mehrmaliger Verschiebung am 18. Dezember 2012, seinen Bericht dazu. Nun ist das Parlament gefragt zu zeigen, wie ernst es das Thema Lärmschutz nimmt.

Der Bericht des Umweltausschusses folgt in weiten Teilen dem ur­sprünglichen Kommissionsentwurf, sieht jedoch für stärker motorisierte Pkw leichte Ausnahmen vor. Der ökologischen Verkehrs­club VCD sieht den Vorschlag dementsprechend als einen Schritt in die richtige Richtung. Allerdings hätte dieser ambitionierter ausfallen können.
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EU-Parlament bestätigt lasche CO2-Grenzwerte für Transporter

Dienstag, 15. Februar 2011

VCD-Pressemitteilung 12/11 – Berlin, 15.02.11
VCD kritisiert Kniefall vor der Autoindustrie

In seiner heutigen Sitzung hat das Europaparlament in Straßburg den bereits Ende Dezember 2010 hinter verschlossenen Türen ver­ein­barten faulen Kompromiss zwischen den EU-Gesetz­gebungs­organen über CO2-Grenzwerte für leichte Nutz­fahr­zeuge bestätigt. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert die Zu­stim­mung der EU-Parlamentarier als Kniefall vor der Auto­industrie. Bis 2017 dürfen neue Transporter im Schnitt maximal 175 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Bis 2020 wird der Wert auf 147 Gramm CO2 pro Kilometer gesenkt. Die EU-Kommission hatte ursprünglich den ersten Schritt bereits für 2016 vorgesehen und als Langfristwert für 2020 einen Emissionsgrenzwert von 135 Gramm angesetzt. (weiterlesen…)

Emissionshandel schadet Eisenbahnen

Donnerstag, 02. Juli 2009

Gemeinsame Pressemitteilung, Berlin, 02.07.2009
Verbände schlagen Alarm: Emissionshandel schadet Eisenbahnen/Klimaschutzinstrument wird zum Klimakiller

Im Verkehrssektor könnte die EU-Neuregelung des Emissionshandels ab 2013 dramatische negative Konsequenzen für die europäischen CO2-Ziele haben. Nach Ansicht der Allianz pro Schiene und mehre­rer Umweltverbände droht ein widersinniges Szenario: Weil die neue EU-Richtlinie die herrschenden Abgaben-Nachteile des Schienen­verkehrs noch vergrößert, sind massive Ver­kehrs­verlagerungen von der umweltfreundlichen Schiene auf Straße und Flugzeug vor­programmiert. “Eigentlich ist der Emissions­handel ein sinnvolles Klima­schutz­instrument“, sagt Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. “Aber wenn man ihn so unausgegoren ansetzt, entwickelt er sich zum Klimakiller.
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Neue Richtlinie zur LKW-Maut im EU-Parlament

Dienstag, 10. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 13/09 – Brüssel / Berlin, 10.02.2009
VCD: Externe Kosten des LKW-Verkehrs einbeziehen

Laut Vorschlag der EU-Kommission soll die Einführung der Lkw-Maut im Laufe der nächsten Jahre für alle EU-Mitgliedsstaaten verbindlich wer­den. Außerdem will sie die Möglichkeit eröffnen, neben den Infra­strukturkosten auch die externen Kosten, also die Kosten für Umwelt- und Gesundheitsschäden, sowie die Staukosten in die Mauthöhe mit einzurechnen. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt diese Vorhaben, fordert die EU-Abgeordneten des Verkehrs­ausschusses aber auf, morgen in der ersten Lesung des entsprechenden Novellierungsvorschlags zur “Eurovignette III” für verbindliche Regelungen zu stimmen.
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Regierungsvertreter der EU beraten Verbrauchsgrenzwert

Dienstag, 07. Oktober 2008

VCD-Pressemitteilung 70/08, Berlin, 07.10.08
VCD warnt EU-Ministerrat vor Rückschritt beim CO2-Grenzwert / Deutsche Autoindustrie nach eigenen Angaben bei Sparmodellen gut aufgestellt
Morgen treffen sich die zuständigen Regierungsvertreter der EU-Staaten in Brüssel, um die Position des EU-Ministerrates in Sachen CO2-Grenzwert vorzubereiten. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) warnt das Gremium eindringlich davor, das Votum des EU-Parlaments zu missachten und sich auf den sogenannten Kompromissvorschlag der französischen Ratspräsidentschaft einzuschießen. Dieser falle fast eins zu eins auf die Position der Autolobby zurück und ignoriere damit die Entscheidung des federführenden Umweltaus­schusses im Europäischen Parlament. “Wenn der Ministerrat der EU den französischen Vorschlag aufnimmt, heißt dass: Im europäischen Automarkt passiert in den kommenden vier Jahren rein gar nichts für den Klima- und Verbraucherschutz. Es wird deshalb höchste Zeit für den Rat, sich inhaltlich zu bewegen und dem Beschluss des Umweltausschusses zu folgen“, erklärt Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand.
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EU-Parlament zu Flugpreisen

Mittwoch, 09. Juli 2008

VCD-Pressemitteilung 47/08 – Berlin, 9. Juli 2008
Schlichtungsstelle Mobilität begrüßt EU-Vorgaben: Endlich Preis-Transparenz für Flugreisen

Die Schlichtungsstelle Mobilität beim Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt den heutigen Beschluss des Europäischen Par­la­mentes zur vollständigen Angabe von Flugpreisen nach­drücklich. Nach der neuen Verordnung dürfen Flug­gesell­schaften künftig nicht mehr mit einem Basispreis für ihre Angebote werben, sondern müssen zusätzlich Steuern, Gebühren und sonstige Zuschläge aufführen, die für die Kundinnen und Kunden anfallen. “Damit haben Lockangebote für vermeintliche Billig­flüge zum Schnäppchenpreis ausgedient. Endlich ist damit Preis-Transparenz für Flugreisen hergestellt”, freut sich Birgit Zandke-Schaffhäuser, juristische Projektleiterin der Schlichtungs­stelle Mobilität beim VCD.
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