Mit ‘EU-Kommission’ getaggte Artikel

Fahrgastrechte in der Praxis

Montag, 25. August 2008

VCD-Pressemitteilung 56/08 – Berlin, 25. August 2008
Schlichtungsstelle Mobilität hilft 10000 mal weiter / VCD begrüßt gesetzliche Festschreibung von Schlichtung

Über 10000 Anfragen haben die Schlichtungsstelle Mobilität beim Ver­kehrsclub Deutschland e.V. (VCD) seit ihrer Einrichtung im De­zem­ber 2004 bis heute erreicht. Die Gründe für die Kontakt­aufnahme sind vielfältig: Im Schienenverkehr sind Ver­spätungen, Fahr­preis­nacherhebungen und Probleme mit der Bahn­card die häufigsten Anlässe für Anfragen von Reisenden. Im Flugverkehr sind es Verspätungen, Annullierungen und verschwundenes oder be­schä­dig­tes Gepäck. Die unparteiische Schlichtungsstelle Mobilität informiert zu allen Fragen und vermittelt im Streitfall kostenlos zwischen Betroffenen und Verkehrs­unternehmen, wenn es rund um Fernverkehrsreisen mit Bus, Bahn, Schiff oder Flugzeug zu Problemen kommt. Finanziert wird die Einrichtung vom Bundesverbraucherministerium.
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Kein Fortschritt bei CO2-Grenzwerten für Pkw

Freitag, 06. Juni 2008

VCD-Pressemitteilung 36/08 – Berlin, 6. Juni 2008
VCD: Bundesregierung sorgt für steigende Spritkosten

Nach der gestrigen Sitzung des EU-Umweltministerrates in Luxemburg ist nach Aussage von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel keine Eini­gung im Streit um Klimaschutzauflagen für die Autoindustrie in Sicht. Damit verzögern sich erneut dringend notwendige Vorgaben für Ver­brauch und CO2-Ausstoß für die künftige Modellpalette euro­päischer Autohersteller. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) macht dafür die anhaltende Blockadepolitik der deutschen Bundes­regierung verantwortlich, die wider besseres Wissen an ihrem industrie­politisch motivierten Widerstand gegen überfällige Klima­schutz­anstrengungen im Autoverkehr festhalte.
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Klimawandel bremsen – CO2-Grenzwert jetzt!

Dienstag, 29. April 2008

VCD-Pressemitteilung 27/08 – Berlin, 29. April 2008
VCD-Protestaktion in Berlin: Bundesregierung muss Klimaschutzversprechen im Verkehr einlösen!

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) hat die Bundesregierung heute mit einer Protestaktion aufgefordert, ihren Widerstand gegen einen europaweiten CO2-Grenzwert aufzugeben und die 2007 in Mese­berg versprochenen Maßnahmen für mehr Klimaschutz im Verkehr endlich umzusetzen. VCD-Aktivisten entrollten dazu an einer viel be­fahrenen Straße im Berliner Zentrum ein Banner mit der Aufschrift “Klima­wandel bremsen – CO2-Grenzwert jetzt!” und stellten mehrere Ver­kehrs­schilder auf, die ein Fahrverbot für Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß von mehr als 120 g/km symbolisieren.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender erklärte dazu vor Ort: “Das Kabinett hat auf der Klausurtagung in Meseberg im August letzten Jahres ein Klima- und Energiepaket beschlossen. Darin verspricht die Regierung unter anderem, sich für einen europaweiten CO2-Grenzwert für Neufahrzeuge von durchschnittlich 120 Gramm pro Kilometer ab 2012 einzusetzen. Fakt ist jedoch, dass Merkel und Co den entsprechenden Verordnungsentwurf der EU-Kommission blockieren und sich für eine Besserstellung der besonders klimabelastenden deutschen Auto­industrie stark machen. Damit wird das Klima­schutz­versprechen der Kanzlerin zur Farce.
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Allianz Pro Tempolimit: Raserei in Deutschland beenden, bevor die EU es tut

Mittwoch, 26. März 2008

Gemeinsame Pressemitteilung der Allianz pro Tempolimit, Berlin, 26. März 2008

Bündnis der Tempolimit-Verfechter erwartet ab 2010 mehr Druck der EU für Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Autobahnen – Verkehrsminister Tiefensee scheut bei nationaler Kampagne “Runter vom Gas!” vor entscheidender Sofort­maßnahme zurück und verweigert Forschung zum Tempolimit – Hoch­geschwindig­keits­wahn kostet täglich Menschenleben – Tempo­limit würde CO2-Ausstoß des gesamten deutschen Busverkehrs kompensieren

Der deutsche Sonderweg unbegrenzter Raserei auf Autobahnen neigt sich dem Ende zu. Wenn Politik und Automobilindustrie nicht aus eigener Einsicht zur Räson kommen, wird die EU-Kommission ab 2010 die “Initiative zur Harmonisierung der Höchstgeschwindigkeiten auf Europas Straßen ergreifen“. Davon geht die im November 2007 gegründete Allianz pro Tempo­limit – Für Verkehrssicherheit und Klima­schutz aus. Begründet wird die Erwartung mit Klima­schutz­notwendigkeiten, aber auch mit dem Ziel der EU-Kommission, die Zahl der Verkehrstoten in allen Mitgliedstaaten bis zum Jahr 2010 gegenüber 2000 zu halbieren. Dies sei in Deutschland kaum zu erreichen, ganz sicher nicht ohne allgemeine Geschwindig­keits­begrenzung. Die Initiative kündigte an, alle Parteien im Bundes­tags­wahl­kampf 2009 mit dem Thema zu konfrontieren.
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EU-Umweltminister müssen Bundesregierung in der Autopolitik auf Klima-Kurs bringen

Montag, 03. März 2008

VCD-Pressemitteilung 14/08 – Berlin, 03.03.2008
Ministerrat beschäftigt sich mit CO2-Grenzwerten für Pkw

Die Umweltminister der EU beschäftigen sich heute in Brüssel zum ersten Mal mit dem Vorschlag der EU-Kommission vom Dezember 2007, den durchschnittlichen CO2-Ausstoß von Neuwagen bis 2012 auf 120 Gramm pro Kilometer zu reduzieren. Auf der Tagesordnung steht dabei zunächst ein fachlicher Austausch zum Kommissionsvorschlag, Ent­scheidungen der Minister sollen frühestens auf ihrer nächsten Sitzung im Juni gefasst werden. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) erwartet von den EU-Umweltministern heute ein klares State­ment für ein ambitioniertes Modell zur Verringerung der Treibhausgase aus dem Autoverkehr. “Wir dürfen beim Klimaschutz keine Zeit mehr verlieren. Deshalb müssen die europäischen Umweltminister heute klar machen, dass sie weder eine Verzögerungstaktik noch eine weitere Verwässerung des Kommissions­vorschlags für einen CO2-Grenzwert zulassen werden“, erklärt Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand.
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VDA verklärt Klimabilanz der deutschen Autoindustrie

Mittwoch, 06. Februar 2008

VCD-Pressemitteilung 07/08 – Berlin, 6.2.2008
VCD: Herstellerverband rechnet sich die Welt schön / Autobauer noch weit von eigenen CO2-Zielen entfernt

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) wirft dem Verband der Automobilindustrie (VDA) vor, mit Zahlenspielen vom großen Rückstand der deutschen Autobauer beim Klima­schutz ablenken zu wollen. Bei seiner heutigen Präsentation in Berlin habe der Verband versucht, eine geringfügige Verbesserung der CO2-Bilanz der im Vorjahr in Deutschland von deutschen Herstellern verkauften Fahr­zeuge um zwei Prozent als großen Erfolg zu darzustellen. Dabei spiele der Verband herunter, dass die deutschen Hersteller gegenüber der ausländischen Konkurrenz immer noch um durch­schnittlich zehn Gramm CO2 pro Kilometer hinterher­hinkten, das entspreche rund sieben Prozent.
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Kohlendioxid-Grenzwerte für Pkw in der Bewertung

Dienstag, 29. Januar 2008

VCD-Pressemitteilung 05/08 / Gemeinsame Pressemitteilung VCD, DUH, NABU, Berlin, 29.01.08
EU-Vorgaben zur CO2-Reduktion reichen nicht aus / Mehr Effizienz durch zulassungsrelevante Grenzwerte gefordert / Bundesregierung muss Widerstand aufgeben

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) und der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) haben heute auf einer Pressekonferenz in Berlin die Vorschläge der EU-Kommission zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes von Pkw nach eingehender Prüfung als unzureichend bewertet. Um dringend notwendige Fortschritte im Klimaschutz zu erzielen, seien unter anderem höhere Strafzahlungen und zulassungsrelevante Grenzwerte unabdingbar. Die Verbände forderten die Bundesregierung auf, ihren Widerstand gegen die Brüsseler Pläne aufzugeben und statt dessen für anspruchsvollere Grenzwerte und eine schnelle Umsetzung zu sorgen. Im Vorgehen der EU sehen die drei Umweltverbände die logische Konsequenz aus dem Versagen der Autoindustrie, die ihre Selbstverpflichtung zum Klimaschutz nicht annähernd erfüllt habe. Widerstand von Autoherstellern und Bundesregierung sei deshalb völlig fehl am Platze.
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Daimler zahlt Rekordstrafe wegen hohem Spritverbrauch

Freitag, 04. Januar 2008

VCD-Pressemitteilung 01/08 – Berlin, 4.1.2008
VCD: Strafzahlungen für Klimakiller reichen nicht

Weil die Pkw und SUV (sport utility vehicles) des Unternehmens zu viel Kraftstoff verbrauchen, muss der Automobilhersteller Daimler in den USA die Rekordstrafe von 30 Millionen Dollar bezahlen. Dennoch freut sich der Konzern über ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr in den Vereinigten Staaten und zahlt angesichts der satten Gewinne klaglos die höchste Strafe, die jemals gegen einen Autohersteller wegen zu hohen Energieverbrauchs verhängt wurde. Vor diesem Hintergrund fordert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) die EU auf, die im Dezember 2007 vorgestellten Pläne der EU-Kommission zu einem europäischen CO2-Grenzwert zu überdenken. Diese sehen wie in den USA für die Konzerne, die Verbrauchsvorgaben nicht schaffen, lediglich Strafzahlungen vor.
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VCD: Bundesregierung und deutsche Hersteller verhindern in Brüssel wirksamen Klimaschutz

Mittwoch, 19. Dezember 2007

VCD-Pressemitteilung 78/07 – Berlin, 19.12.07
EU-Kommission legt Entwurf zu CO2-Grenzwerten für Pkw vor

Die EU-Kommission hat heute in Brüssel ihren Gesetzentwurf für CO2-Grenzwerte von Neuwagen vorgestellt. Danach soll die europäische Autoindustrie den durchschnittlichen Treibhausgasausstoß von Neuwagen bis 2012 nicht wie bisher vorgesehen auf 120, sondern lediglich auf 130 Gramm CO2 pro Kilometer reduzieren. Schwerere Autos sollen zudem wesentlich mehr Klimagase ausstoßen dürfen als leichtere. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Vorlage der EU als völlig unzureichend für den Klimaschutz im Straßenverkehr und macht ein Kartell aus deutschen Herstellern und Bundesregierung für die Verwässerung der Grenzwerte verantwortlich.
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