Mit ‘Energiewende’ getaggte Artikel

Keine Energiewende ohne Verkehrswende

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Pressemitteilung, Berlin, 23. 10 2014

Anlässlich des zweitägigen Gipfels des Europäischen Rates in Brüssel, bei dem die langfristige Energie- und Klimapolitik der EU fest­gelegt werden soll, fordert der ökologische Verkehrsclub VCD auch für den Verkehrsbereich ambitionierte Ziele. Das Energie- und Klimapaket 2030 muss vor allem verbindliche Formulierungen enthalten. Dafür muss sich Bundeskanzlerin Angela Merkel stark machen.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender:Der vorliegende Ab­stimmungs­entwurf ist bislang viel zu schwach. Auch wenn die Bundes­regierung erreicht, dass das aus Sicht des VCD zu schwache Emissionsreduktionsziel von 40 Prozent im Vergleich zu 1990 am Freitag beschlossen wird, muss mindestens die Mög­lichkeit offen gehalten werden, es in den nächsten Jahren nach­zu­bessern. Allen Staaten muss zudem klar sein, dass die Klimaziele der EU nur erreicht werden können, wenn endlich ernstliche Maß­nahmen im Verkehrsbereich angegangen werden.(weiterlesen…)

Ziellos und unkonkret: Union und SPD werden die Zukunft der Verkehrspolitik so nicht gestalten

Mittwoch, 27. November 2013

Pressemitteilung, Berlin, 27. 11 2013

Wochenlange zähe Verhandlungen und am Ende steht ein Ko­alitionsvertrag, der mehr Wünsche enthält, als konkrete Maß­nahmen für eine umwelt- und sozialverträgliche Mobilität. Von nach­haltiger und zukunftsgerichteter Gestaltung keine Spur, so die deutliche Kritik des ökologischen Verkehrsclubs VCD.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender:Begrüßenswert ist zwar das vom VCD geforderte Bekenntnis zum Deutschland-Takt bei der Bahn. Denn der ist Grundlage für eine zukunftsfähige Infra­struktur­planung Schiene. Positiv ist außerdem die Entscheidung zur Ausdehnung der Lkw-Maut auf alle Bundes­straßen, auch wenn die Maut für alle Lkw auf allen Straßen das Ziel sein muss. Insgesamt fehlen aber konkrete Aussagen zu den zentralen Heraus­forderungen. Zum Beispiel, wie die Unter­finanzierung der Infra­struktur­instandhaltung angegangen werden soll.
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ÖPNV-Kunden sollen Energiewende zahlen – VDV und VCD üben Kritik an Vorhaben

Mittwoch, 20. März 2013

Gemeinsame Pressemitteilung, Berlin, 20. März 2013.

Umweltpolitischer Unsinn: ÖPNV-Kunden sollen Energiewende zahlen

Morgen findet im Kanzleramt erneut ein Energiegipfel statt. Laut einem internen Papier der Bundesregierung steht dabei die Ver­günstigung für Schienenbahnen bei der EEG-Umlage offen zur Diskussion. Die Regierung erhofft sich so einen Finanzierungsbeitrag von zusätzlich 250 Millionen Euro für das Gelingen der Energie­wende.

Die Rechnung der Bundesregierung wird nicht aufgehen. Wenn die Ermäßigung für Schienenbahnen bei der EEG-Umlage wegfällt, dann werden die Nahverkehrstickets deutlich teurer. Und ausgerechnet die ÖPNV-Fahrgäste, die bereits umwelt- und klimafreundlich unter­wegs sind, zahlen die Zeche für die Energiewende. Das ist umwelt­politischer Unsinn“, so Jürgen Fenske, Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).
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