Mit ‘Energiepreis’ getaggte Artikel

EU legt Entwurf für neue Energiebesteuerung vor

Montag, 11. April 2011

VCD-Pressemitteilung 34/11 – Berlin, 11.04.11
VCD kritisiert Panikmache von BGL und VDA

Am kommenden Mittwoch legt die EU-Kommission den Entwurf für eine neue Energiesteuerrichtlinie vor. Dieser sieht unter anderem eine Umstellung der Mineralölsteuer auf CO2 und Energieinhalt vor. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert in diesem Zu­sam­men­hang die gezielte Panikmache des Bundesverbandes Güter­kaft­verkehr Logistik und Entsorgung (BGL) und des Verbandes der Auto­industrie (VDA), die steigende Dieselpreise an die Wand malen.

Michael Müller-Görnert, VCD-Verkehrsexperte: “Anstatt im Vorfeld den Ansatz der EU-Kommission zu kritisieren und Panik zu schüren, sollten BGL und VDA den Gesetzesentwurf sorgfältiger studieren. So sollen lediglich die Mindeststeuersätze für Benzin und Diesel auf eine einheitliche Basis gestellt und Wettbewerbsverzerrungen ab­gebaut werden.“ Ein Liter Dieselkraftstoff weise gegenüber einem Liter Benzin einen um zwölf Prozent höheren Energieinhalt auf und ver­ursache entsprechend höhere CO2-Emissionen. Nach dem Entwurf der EU würde der Mindeststeuersatz für Diesel daher leicht über dem Niveau von Benzin liegen. Da die deutschen Steuersätze bereits jetzt über den künftigen Mindeststeuersätzen liegen, würde sich in Deutschland jedoch nichts ändern. Damit entbehre die Panik­mache des Güterkraft- und Autogewerbes jeder Grundlage. Im Gegen­teil: Länder wie Luxemburg und Polen, die derzeit den Mindest­steuer­satz für Diesel anwendeten, müssten künftig Diesel höher besteuern. Damit würde der Preisvorteil gegenüber deutschem Dieselkraftstoff geringer und der Tanktourismus zu Lasten Deutschlands eingeschränkt.

Andauernde Schlaglochdebatte

Dienstag, 25. Januar 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 2/2011, Hannover/Lüneburg, 25.01.11
VCD setzt auf Instandhaltung statt neue Straßen Umdenken in der Ausgabenpolitik gefordert

Das Land Niedersachsen fördert in diesem Jahr 72 neue kommunale Straßen­bauvorhaben. Gleichzeitig klagen die Kommunen über leere Kassen und sehen sich nicht in der Lage die Winter-Schlaglöcher in ihren Straßen vernünftig zu sanieren. “Den Kommunen muss end­lich klar werden, dass mit jeder neuen Straße ständig neue Kosten für den Erhalt der Straßeninfrastruktur entstehen, die kaum noch aufzubringen sind“, so Claudia Schmidt, Landes­vor­stands­mitglied des Verkehrsclub Deutschland (VCD).
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RMV-Preiserhöhung wie immer über Inflationsrate

Donnerstag, 24. Juni 2010

VCD Hessen, Pressemitteilung 19/2010, Frankfurt, 24. Juni 2010
Zeitpunkt der Bekanntgabe schlechter Stil

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert die angekündigte Preiserhöhung im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV). Die Preis­er­höhung liegt erneut oberhalb dem Anstieg der Ver­brau­cher­preise. Der RMV ist bereits jetzt überdurchschnittlich teuer. Zudem sieht der Umwelt- und Verbraucherverband im Zeitpunkt der Bekannt­gabe einen „schlechten Stil“. „Wenn die Verbraucher­preise nur um 1,2 % im Jahr steigen, sind die 1,7 % wieder ein Griff in die Taschen der Pendler“, so Martin Mützel, VCD-Landes­geschäfts­führer. Die Begründung, der Verkehrsverbund würde nur gestiegene Personal- und Energiekosten weiter geben, überzeugt den VCD nicht. Mützel: „Wir würden es sehr begrüßen, wenn der RMV die geänderten Energiepreise weiter geben würde. Diese sind laut statistischem Bundesamt nämlich um 1,1 % niedriger als im Mai 2009.“ Die Bruttolöhne und –Gehälter waren, ebenfalls laut Statistischen Bundesamt, im ersten Quartal 2010 nur 0,8 % höher als ein Jahr zuvor. Zudem betone der RMV seine steigende Effizienz, auch dies sollte zu niedrigeren Tarifen führen. „Irgendwann muss der Fahrgast auch etwas davon haben, dass die Züge immer voller werden!“ Der VCD vermutet, dass hinter der Preiserhöhung auch Sparvorgaben der öffentlichen Hand stehen. Mützel: „Nach Bankenrettung und Abwrackprämie ist leider weniger Geld für umweltfreundliche Verkehrsmittel vorhanden“.
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VCD Hessen: Kritik an erneuten Fahr­preis­erhöhungen

Mittwoch, 10. Juni 2009

VCD-Hessen, Pressemitteilung 18/2009, Kassel 10. Juni 2009

Angesichts entsprechender Ankündigungen, äußerte der Lan­des­verband Hessen des Verkehrs­club Deutschland (VCD) heftige Kritik an den von den Hessischen Verkehrsverbünden für den Winter geplanten erneuten Fahrpreiserhöhungen. Geplant seien, bei­spiels­weise beim Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) – Anhe­bun­gen bei den Ticketpreisen in Höhe von bis zu 2,7%. Auch der Nord­hessische VerkehrsVerbund (NVV) stehe hier leider kaum zurück. VCD-Sprecher Holger Greiner hob hierzu hervor, „dass die vor­ge­brach­ten Argumente für das weitere Anziehen der Tarif­schraube willkürlich sind“. Im letzten Jahr wären hierfür vor allem die explodierenden Energiekosten verantwortlich gemacht worden, in diesem Jahr seien nun angeblich Steigerungen bei den Personal­ausgaben der Grund. Für die zwischenzeitlich wieder etwas gesunkenen Energiepreise gebe hingegen keinen Ausgleich für die Fahrgäste.
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Auf Fahrpreiserhöhung im HNV verzichten

Dienstag, 11. November 2008

Presse-Service 02/08, VCD Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe e.V., Heilbronn, 11. November 2008

Öffentlicher Verkehr (ÖV) muss attraktiver statt teurer werden – Preissteigerungen im HNV von 44 Prozent
Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD) fordert den Heilbronner-Hohenloher-Haller Verkehrs­verbund (HNV) auf, auf die erneuten massiven Preis­erhöhungen zum Jahresende zu verzichten. Energiekosten sinken, Fahrgastzahlen in der Region steigen.

Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender in Baden-Württemberg: „Es kann nicht sein, dass immer nur der Fahrgast, der die Umwelt schont und das Klima schützt, als Melkkuh der Nation herhalten muss. Um rückläufige Zuschüsse des Steuerzahlers und steigende Kosten auszugleichen, sollten Verbünde und Verkehrsunternehmen – durchaus notwendige – Mehreinnahmen anstatt durch höhere Preise besser durch mehr neue Fahrgäste erzielen.
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Bundesdelegiertenversammlung des VCD

Montag, 10. November 2008

VCD Pressemitteilung 77/08 – Berlin, 10.11.2008
VCD-Vertreter fordern: Bahn muss Fahrpreiserhöhung zurück­nehmen / Bundesvorsitzender Michael Gehrmann im Amt bestätigt

Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter des Verkehrsclubs Deutsch­land e.V. (VCD) haben die Deutsche Bahn AG aufgefordert, die für den Fahrplanwechsel zum 14.12. angesetzte Fahr­preis­erhöhung von durchschnittlich 3,9 Prozent zurück­zunehmen. In einer ein­stimmig verabschiedeten Resolution argumentieren die Delegierten, dass die Energiepreise, die von der Bahn regelmäßig als Begründung für Preis­anhebungen angeführt würden, seit August gesunken und Fahr­gast­zahlen sowie Einnahmen gestiegen seien. Zudem gebe es auf­grund der andauernden Überprüfung von Radachsen noch bis mindestens Februar 2009 erhebliche Einschränkungen im ICE-Verkehr.

Die Deutsche Bahn AG macht Gewinne und auch die Fahr­gast­zahlen haben im ersten Halbjahr des Jahres zugelegt. Die Erhöhung der Ticketpreise und die Verteuerung der Bahncards zum Fahr­plan­wechsel sind also völlig unangebracht und müssen zurück­genommen werden“, fordert VCD-Bundesvorsitzender Michael Gehr­mann und ergänzt: “Die Kundinnen und Kunden der Bahn müssen von den positiven Finanzentwicklungen in irgendeiner Weise profitieren. Fahr­preiserhöhungen verprellen dagegen ins­be­son­dere die neu gewonnenen Fahrgäste.
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VCD gratuliert der S-Bahn Stuttgart zu 30 Jahren Erfolgsgeschichte

Dienstag, 30. September 2008

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 20/08, Stuttgart, 30. September 2008
VVS muss Nahverkehrsnetz weiter ausbauen

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. beglückwünscht den VVS zu seinem 30-jährigen Jubiläum. Mit rund 133 Fahrten pro Einwohner und Jahr liege der VVS mit an der Spitze der Verbünde in Baden-Württemberg.

Die Fahrgastzahlen wurden im VVS in den letzten Jahren kräftig gesteigert und der Verbundtarif und die S-Bahnen sind heute aus der Region Stuttgart nicht mehr wegzudenken“, sagt Matthias Lieb, Landesvorsitzender des VCD in Baden-Württemberg. “Doch im Ver­gleich zu den Verbünden rund um Freiburg und München (175 bzw. 230 Fahrten pro Einwohner und Jahr) zeigt sich, dass durch Tarif- und Angebotsverbesserungen noch deutliche Steigerungen möglich wären“, erläutert Lieb.
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Bundesverfassungsgericht verhandelt Pendler­pauschale

Mittwoch, 10. September 2008

VCD-Pressemitteilung 59/08 – Berlin, 10. September 2008
VCD fordert zukunftsweisende Verkehrspolitik statt Steuer­subventionen von gestern

Anlässlich der heute eröffneten Verhandlung vor dem Bundes­ver­fas­sungs­gericht über die Wiederbelebung der alten Entfernungs­pau­schale fordert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) die Bundes­regierung auf, unabhängig von dem zu erwartenden Urteil jetzt die Weichen für eine Mobilität mit Zukunft zu stellen. “Dafür ist der gezielte Ausbau der Öffentlichen Verkehrsmittel ebenso notwendig wie die umfassende Förderung des Fuß- und Radverkehrs“, erklärt Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender.

Die Wiedereinführung der alten Pendlerpauschale stelle dagegen kein geeignetes Mittel dar, um Mobilität für alle auf Dauer zu er­mög­lichen. Vielmehr habe sich dieses Instrument in der Vergangenheit als sozial unausgewogen und ökologisch kontra­produktiv erwiesen. (weiterlesen…)

Preiserhöhungen sind Folge falscher Verkehrspolitik

Dienstag, 19. August 2008

Pressemitteilung 34/2008, VCD Hessen

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert die angekündigten Fahr­preis­erhöhungen des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) und des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV). „Bus und Bahn müs­sen eine bezahlbare Alternative zum Auto bleiben. Der geringere Energieverbrauch sollte sich auch in den Preisen wider­spiegeln“, fordert Werner Geiß, Vorsitzender des VCD Hessen. Noch immer würden außerhalb der Ballungsräume viele ungenutzte Sitze über die Schienen gerollt, während parallel verlaufende Straßen ver­stopft seien. Fahrpreiserhöhungen seien vor diesem Hintergrund kontra­produktiv. Der VCD reagiert damit auf die Ankündigungen von RMV und NVV, die Fahrpreise ab Dezember 2008 um 2,9 beziehungs­weise 4,5 Prozent anzuheben.
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Diskussion um Wiedereinführung der Pendler­pauschale

Dienstag, 15. Juli 2008

VCD-Pressemitteilung 49/08 – Berlin, 15. Juli 2008
VCD: Pendlerpauschale ist unsozial und verschärft Probleme der autofixierten Mobilität

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weist die Forderungen nach Wiedereinführung der Pendlerpauschale als unzeitgemäß und kontra­produktiv zurück. Die Pendlerpauschale werde von der CSU aus reinen Wahlkampferwägungen gefordert und daher inzwischen auch von Politikern aus anderen Lagern unterstützt. Zur Lösung anstehender Energie- und Mobilitätsprobleme könne diese Zer­siedlungs­prämie aus vergangenen Tagen jedoch nicht das Geringste beitragen. Sie verschärfe im Gegenteil langfristig die Kosten- und Klimafalle einer autofixierten Mobilitätskultur.
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