Mit ‘Elektromobilität’ getaggte Artikel

VCD-Tipp »Elektrofahrräder« – Radeln mit ein­gebautem Rückenwind

Freitag, 14. Mai 2010

VCD-Service-Pressemitteilung 06/10 – Berlin, 14.05.10

Fahrradfahren ist gesund, preisgünstig und umweltverträglich, zudem ist man mit dem Fahrrad oft eher am Ziel. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weist darauf hin, dass man mit einem herkömmlichen Rad in der Stadt auf einer Strecke bis zu fünf Kilometern von Tür zu Tür schneller als ein Auto ist, das gerade auf Kurzstrecken viel Sprit verbraucht – hochgerechnet bis zu 30 Liter je 100 km. Mit einem Elektrofahrrad verlängert sich diese Strecke sogar auf neun Kilometer.

Diese auch Pedelecs genannten Fahrräder haben einen Elektro­motor, der die Tretkraft des Fahrers unterstützt. Steigungen, lange Strecken und Gegenwind sind damit auch für weniger sportliche Fahrer kein Problem mehr. Für ältere oder körperlich eingeschränkte Menschen bieten sie neue Möglichkeiten der Mobilität. Doch auch beim Einkaufen, auf dem Weg zu Arbeit oder wenn man mit Kindern unterwegs ist, kommt die Unterstützung durch den Motor wie gerufen: Mit dem Pedelec lassen sich viele Wege schneller und entspannter zurücklegen.
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VCD: Elektroautos leisten auf absehbare Zeit keinen Beitrag zum Klimaschutz

Dienstag, 11. Mai 2010

VCD Baden-Württemberg e.V. – Pressemitteilung Nr. 17/10 – Stuttgart, 11. Mai 2010
Elektromobilität – Öffentliche Anhörung des Wirtschaftsausschusses im Landtag
Verkehrsclub fordert zukunftsfähiges Gesamt­mobilitäts­konzept

Anlässlich der heute stattfindenden öffentlichen Landtagsanhörung zum Thema Elektromobilität fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. ein grundsätzlich neues, zukunftsfähiges Mobilitäts­konzept. Weder löse das Elektroauto die grundsätzlichen Probleme des Straßenverkehrs, noch leiste es in absehbarer Zeit einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz. Vielmehr müsse die Landes­regierung die Weichen für eine klimafreundliche Mobilitäts­kultur stellen.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Elektromobilität darf sich nicht auf den Austausch von Verbrennungsmotoren durch Elektroantriebe in herkömmlichen Autos beschränken. Die aktuelle Diskussion muss dazu genutzt werden eine grundsätzlich neue, zukunftsfähige Mobilitätskultur zu etablieren. Immerhin stehen mit elektrisch angetriebenen Zügen und Straßenbahnen sowie elek­trisch unterstützen Fahrrädern hervorragende Verkehrsmittel zur Verfügung, die einen großen Teil des Autoverkehrs ersetzen können.“
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Elektromobilitätsgipfel

Montag, 03. Mai 2010

VCD-Pressemitteilung 36/10 – Berlin, 03.05.10
VCD fordert zukunftsfähiges Mobilitätsgesamtkonzept

Anlässlich des Elektromobilitätsgipfels der Bundesregierung fordert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) ein neues nachhaltiges Mobilitätskonzept. Die wesentlichen Probleme des Straßenverkehrs löse auch das Elektroauto nicht, der Pkw-Verkehr bleibe klima­schädlich. Nach Plänen der Bundesregierung sollen im Jahr 2020 lediglich eine Millionen Elektrofahrzeuge auf der Straße sein – bei einem Gesamtbestand von über 45 Millionen. Daher müssten nun vielmehr die Weichen für eine klimafreundliche Mobilitätskultur in Deutsch­land gestellt werden.

Michael Gehrmann, VCD-Bundes­vorsitzender: “Wenn die Bundes­regierung ihre selbstgesteckten Klimaziele auch im Verkehr erreichen will, lässt sich das nur mit einem Zukunftskonzept für die Mobilität umsetzen, das die Bedürfnisse der Menschen, den Umwelt- und Klimaschutz, den demografischen Wandel und die Kosten des Verkehrs integriert und die notwendigen Maßnahmen auflistet. Langfristig wird die Elektromobilität ein Baustein eines CO2-armen Straßenverkehrs sein, daher ist es richtig, dass die Bundes­regierung die Grundlagenforschung fördert. Kurz- und mittelfristig spielen Elektroautos jedoch keine nennenswerte Rolle. Es kommt darauf an, unnötige Verkehre zu vermeiden, Verkehr auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel zu verlagern und die Energie­effizienz aller Fahrzeuge – unabhängig von ihrer Antriebsart – zu verbessern, um so den klimaschädlichen CO2-Ausstoß zu senken.
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Mit dem Elektromobil durch Potemkinsche Dörfer – Umweltschutzverbände fordern Realitätscheck für Elektromobilität

Donnerstag, 29. April 2010

Gemeinsame Pressemitteilung VCD, DUH, BUND, Greenpeace und NABU – Berlin, 29. April 2009

Elektromobilität bringt Klimaschutz nicht voran – deutsche Umweltschutzverbände fordern technikneutrale Förderung von effizienten Fahrzeugen – Regierung vernachlässigt Klimaschutzziele und folgt einseitig den Interessen der Industrie – Umweltverbände: Milliardensubventionen sollen besser in klima- und umweltverträgliche Mobilität für alle fließen

Vor undifferenzierter Euphorie zur Elektromobilität warnen die führenden Umweltschutzverbände und fordern die Bundesregierung zu einer realistischen Betrachtung von Elektrofahrzeugen auf. Die von Regierung und Industrie angepriesenen Elektrofahrzeuge bringen weder den Klimaschutz in den nächsten 10 Jahren voran, noch lösen Elektroautos die Verkehrsprobleme von heute. Greenpeace Deutschland, Naturschutzbund Deutschland (NABU), Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) und Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, die Klimaschutzziele ins Zentrum der Verkehrspolitik zu stellen und in der Nationalen Plattform Elektromobilität nicht weiter einseitig den Interessen von Auto-, Chemie- und Stromkonzernen zu folgen. Die Umwelt­schutz­verbände appellieren an Kanzlerin Merkel, die geplanten Milliardensubventionen für die Industrie stattdessen zielgerichtet in klima- und umweltverträgliche Mobilitätslösungen für die gesamte Gesellschaft zu lenken. Die Regierung dürfe die angebliche Entscheidung der Industrie auf Elektromotoren nicht auch noch mit Steuergeld bemänteln, sondern müsse technikneutral die klimafreundlichsten Antriebstechniken befördern.
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VCS-Auto-Umweltliste 2010

Donnerstag, 25. Februar 2010

Der VCS (Verkehrsclub der Schweiz) hat seine VCS-Auto-Umweltliste (AUL) 2010 veröffentlicht. Spitzenreiter ist, wie in der VCD Auto-Umweltliste 2009/2010, der Toyota mit der 3. Generation des Prius.

Grosse Hoffnungen werden in die Elektroautos gesetzt. Die Auto-Umweltliste listet erstmals einige Elektroautos auf, der VCD verzichtete in seiner Umweltliste noch bewusst auf Elektro-Fahrzeug.

In der Broschüre hat es neben der Auto-Umweltliste ein Interview des Wiener Verkehrsforscher Hermann Knoflacher, der sich eine Welt fast ohne Autos vorstellen kann. Desweiteren hat es Artikel zur Werbung für Autos und wie das Auto in die Kirche kam (”Manche meinen, das Auto sei selber zur Kirche geworden.“)

Die Auto-Umweltliste gibt es unter http://www.autoumweltliste.ch im Internet, zusätzlich gibt es eine Online-Datenbank zur Auto-Umweltliste.

Studie: Bessere Rahmenbedingungen für Elektro­autos notwendig

Donnerstag, 12. November 2009

VCD-Pressemitteilung 86/09 – Berlin, 12.11.09
VCD fordert langfristige CO2-Minderungsziele für Pkw

Die Einführung von Elektro- und Hybridfahrzeugen wird bis 2030 nur einen geringen Beitrag zur CO2-Minderung im Verkehr leisten kön­nen. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die heute von »Trans­port and Environment (T&E)«, dem europäischen Dach­verband des Ver­kehrsclubs Deutschland e.V. (VCD), veröffentlicht wurde. Dafür werde die Marktdurchdringung mit diesen Fahrzeugen zum einen bis zu diesem Zeitpunkt mit hoher Wahrscheinlichkeit noch zu gering sein. Zum anderen bestünden derzeit noch erhebliche Ge­setzes­lücken auf EU-Ebene, die einer generellen Senkung der CO2-Emissionen aus dem Autoverkehr im Weg stünden. Elek­tro­fahr­zeuge könnten langfristig nur zum Klimaschutz beitragen, wenn dafür geeignete Rahmen­bedingungen geschaffen werden, so der VCD. So müsse zu allererst der EU-CO2-Grenzwert für Pkw ab 2020 auf 80 Gramm pro Kilometer und ab 2025 auf 60 Gramm pro Kilometer verschärft werden. Nur so werde Planungssicherheit und der notwendige Anreiz für Investitionen in eine kohlenstoffarme Fahr­zeug­technologie und -infrastruktur hergestellt.
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1.000 Elektromobile für Car-Sharing

Dienstag, 15. September 2009

Pressemitteilung VCD Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 15. September 2009.

1.000 Elektromobile sollten nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutsch­land (VCD) als Car-Sharing-Fahrzeuge zur Verfügung gestellt werden. “Damit würde nicht nur das elektrisch betriebene Auto gefördert, sondern auch ein fortschrittliches Mo­bi­li­täts­konzept“, sagte der VCD-Landesvorsitzende Werner Geiß. 1.000 Elektromobile im Car-Sharing, könnten gut 10.000 herkömmliche Autos ersetzen. Für Mensch und Umwelt sei ein Modell­projekt “Elektromobilität und Car-Sharing” daher ein größerer Gewinn als die von der Auto­mobil­industrie schon ins Gespräch gebrachten Kaufanreize für Einzel­fahrer. Der ökologisch orientierte Verkehrsclub übermittelte seine Vorschläge Umweltminister Sigmar Gabriel am Dienstag in Frankfurt anlässlich der Feier des 1000. Fahrzeuges des Car-Sharing-Anbieters “stadtmobil”.

In der “Modellregion Elektromobilität” Rhein-Main müssen nach An­sicht des VCD neben technischen Fragen auch Mobilitäts­konzepte behandelt werden. Durch eine erweiterte Unterstützung von Car-Sharing-Modellen ergeben sich immense Vorteile: “Rechnerisch kommen hierbei etwa 20 Nutzer auf ein Auto. Durch Car-Sharing können wertvolle Rohstoffe und Energie eingespart werden und, was in den dicht mit Autos zugepflasterten Straßen von Frankfurt fast noch wichtiger ist, auch Platz“, stellt Holger Greiner vom VCD Rhein-Main fest. Wenn weniger Fläche für Stellplätze benötigt werde, gewinne man wertvollen Stadtraum, der zum Beispiel für Anpflanzungen oder als Spiel- und Bewegungs­fläche für Kinder genutzt werden könne. Aber dazu müsse eben die Zahl der Autos in der Stadt langfristig reduziert werden.
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VCD zum Entwicklungsplan Elektromobilität

Mittwoch, 19. August 2009

VCD Pressemitteilung 63/09 – Berlin, 19.08.09
Kabinett beschließt Nationalen Entwicklungsplan Elektro­mobilität/VCD: Elektroautos werden Klima auf absehbare Zeit nicht retten

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert den heute vom Bundes­kabinett beschlossenen »Nationalen Entwicklungsplan Elek­tro­mobilität« als zu unkonkret. Statt gezielter Maßnahmen enthalte der Entwicklungsplan vor allem unverbindliche Ab­sichts­erklärungen. Es reiche zudem nicht aus, wenn die Bundes­regierung ankündige, parallel zur Förderung der E-Mobilität auch den Ausbau der er­neu­er­baren Energien voranbringen zu wollen. Sie müsse tat­säch­lich sicherstellen, dass dies konsequent auch gegen den Wider­stand der Atom- und Kohlestromkonzerne wie RWE und Vatten­fall angegangen werde. Hier habe die Bundesregierung ein Glaub­würdigkeitsproblem. Klima­verträglich werde die Elektromobilität erst dann, wenn der dafür benötigte Strom regenerativ gewonnen werde. Zudem sei es für den Klimaschutz viel hilfreicher, statt einer bestimmten Technologie generell den Bau spritsparender Modelle zu fördern. Die Elektromobilität werde noch lange Zeit ein Nischen­produkt bleiben, der Verbrennungsmotor hingegen über Jahrzehnte den Markt bestimmen.
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