Pressemitteilung, Berlin, 10.6.2011
Die neue Leih-Kultur
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Pressemitteilung, Berlin, 10.6.2011
Die neue Leih-Kultur
Pressemitteilung 9/2011 VCD Hessen, Kassel/Melsungen, 20. Mai 2011
VCD: Gelungene Förderung der Elektromobilität
Der VCD Hessen begrüßt die Eröffnung des innenstadtnahen Regiotramhaltes „Bartenwetzerbrücke“ in Melsungen. Die Fortschritte bei der Regiotram sind für den ökologischen Verkehrsclub eine „gelungene Förderung der Elektromobilität“.
„Während über das Elektroauto nur geredet wird, ist hier funktionierende Elektromobilität zu genießen“ freut sich VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel. Nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclubs ist das vom Nordhessischen Verkehrsverbund aufgebaute Kasseler Regiotramsystem vorbildlich. „In Hessen sollten ähnliche Projekte zwischen Wiesbaden und Bad Schwalbach oder von Darmstadt nach Groß-Zimmern folgen.“ Auch die „Regionaltangente West“ in Frankfurt ist als Kombination aus Straßen- und Eisenbahn geplant.
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VCD-Pressemitteilung 49/11 – Berlin, 16.05.2011
Fehlstart statt intelligenter Starthilfe
Der ökologische Verkehrsclub VCD weist die Empfehlungen des zweiten Berichts der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE), der heute an die Bundesregierung übergeben wurde, entschieden zurück.
“Diese Empfehlungen sind nicht geeignet, den Verkehr durch die intelligente Nutzung der Elektromobilität umweltverträglicher zu gestalten“, so Kerstin Haarmann, Bundesgeschäftsführerin des VCD. “Sie stellen das zwangsläufige Ergebnis dar, welches man erhält, wenn man die betroffene Automobil- und Strombranche relativ ungestört von externer Expertise ihren Subventionsbedarf für bislang unterlassene Investitionen selbst zusammenschreiben lässt.“
Die NPE war von der Bundesregierung eingesetzt worden, um den Klimaschutz im Verkehr durch die beschleunigte Markteinführung von Elektrofahrzeugen voranzubringen und um Deutschland zum Leitanbieter und Leitmarkt für Elektromobilität zu machen. Die Kommission war überwiegend mit Industrievertretern besetzt, zu denen sich wenige Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft gesellten, unter ihnen der VCD. Der Bericht der NPE fordert bis 2014 mindestens 220 Millionen Euro staatlicher Subventionen für Elektroautos nebst mehreren Milliarden für die Forschungsförderung. Da Elektroautos nach Berechnungen der NPE bis zu 9000 Euro teurer sein können als Autos mit konventionellem Antrieb, werden zudem zinsgünstige Darlehen, Sonderabschreibungen, Steuervorteile und eine Bevorzugung bei der Benutzung von Busspuren und beim Parken gefordert.
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VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 10/2011, Hannover, 29.04.11
VCD: „Niedersachsen auf notwendige Wende in der Verkehrspolitik nicht vorbereitet“/Alternativen zum Pkw oft (noch) nicht vorhanden
„Die Benzinpreise steigen und haben die Rekordmarke aus dem Jahr 2008 längst überschritten. Auch wenn viele Menschen ihren Pkw lieber stehen lassen würden – die Verkehrspolitik der CDU/FDP-Landesregierung in Hannover bietet zu wenigen Bürgerinnen und Bürgern eine echte Alternative zum eigenen Auto!“, so Michael Frömming, Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD).
Der VCD fordert seit Jahren den Ausbau des Bahnangebots sowie einen innovativen bedarfsorientierten Öffentlichen Personennahverkehr vor allem auch in der Fläche. Leider ist die Landesregierung auf die notwendige Wende in der Verkehrspolitik nicht vorbereitet und zeigt sich zudem hinsichtlich moderner Mobilitätskonzepte beratungsresistent. „Angesichts des globalen Mehrverbrauchs an Rohöl, der endlichen Ressourcen und keiner ernsthaften und bezahlbaren Alternative im Kraftstoffsegment sollte der Landesregierung klar sein, dass die heutige Mobilität dauerhaft nicht zu halten ist. Auch die immer wieder zitierte Elektromobilität kann da aufgrund technischer Rahmenbedingungen nur einen spärliche Beitrag zur Lösung des Problems leisten“, so Frömming.
Während in den größeren Städten mit Rad- und Fußwegenetzen, dem Öffentlichen Personennahverkehr und Car-Sharing schon oft Ansätze für zukunftsfähige Konzepte bestehen, fehlt es vor allem in der Fläche an guten Bahn- und kundenfreundlichen Busangeboten. Kreisstädte wie Aurich und Nordhorn haben nicht einmal einen Anschluss an den Schienenpersonennahverkehr. Landesweit engagiert sich der VCD aktuell an mehreren Brennpunkten, die Schieneninfrastruktur sogar vor dem Abbau zu retten und somit für künftige Verkehre zu sichern.
Potentiale für die Schonung der wertvollen Ressource Mineralöl sieht der VCD zudem im Güterverkehr. Der Güterfernverkehr auf der Straße könnte bei einer angemessenen Maut von 45 Cent/Kilometer und der Ausweitung auf das gesamte Straßennetz auf ein erträgliches Maß reduziert und verlagert werden, ohne dass die Versorgung der Bürger beeinträchtigt würde. „Angesichts der Dumpingpreise im Lkw-Gewerbe lohnt es sich leider immer noch, völlig unsinnige Transporte durch ganz Europa verkehren zu lassen. Die öffentliche Hand könnte zudem Milliarden an finanziellen Mitteln für den Straßenbau sparen, wenn die Politik endlich die Rahmenbedingungen für vernünftige Logistikkonzepte, sowie Verkehrsvermeidung und -verlagerung auf Schiene und Kanäle, schaffen würde“, so Frömming
VCD-Pressemitteilung 37/11 – Berlin, 15.04.11
Verkehr unter Strom
Um 40 Prozent möchte die Bundesregerung den CO2-Ausstoß bis 2020 gegenüber 1990 reduzieren. Ihr Allheilmittel im Verkehrssektor ist die Elektromobilität: Eine Millionen strombetriebener Autos sollen 2020 auf deutschen Straßen rollen. In der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr erklärt der ökologische Verkehrsclub VCD, weshalb das Elektroauto alleine keine Lösung für die Umweltprobleme des Verkehrs ist – und zeigt, mit welchen Alternativen eine klimafreundlichere Mobilität trotzdem erreicht werden kann.
Erst etwa 2300 Elektroautos sind in Deutschland angemeldet – allen Studien, Prototypen und Modellregionen zum Trotz. Die Akkus sind zu schwer, zu schwach und vor allem zu teuer. Dass strombetriebene Pkw zudem nicht per se klimafreundlich sind, erläutert Andreas Ostermeier, Experte für Emissionsminderung und Energieeinsparung im Verkehr beim Umweltbundesamt, in der fairkehr. Elektrofahrzeuge stoßen zwar während des Fahrens kein CO2 aus, verursachen es allerdings indirekt bei der Produktion des Stroms: Beim derzeitigen Strommix haben Elektroautos und Fahrzeuge mit sparsamem Verbrennungsmotor laut Ostermeier eine ähnliche CO2-Bilanz.
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VCD-Pressemitteilung 110/10, Berlin 6.12.2010
VCD-Vertreter fordern neue Planungskultur für Schienenwege / Bundesvorsitzender Michael Ziesak im Amt bestätigt
Die Bundesdelegiertenversammlung des ökologischen Verkehrsclubs VCD fordert die Bundesregierung und die Deutsche Bahn AG auf, aus den beim Bahnprojekt »Stuttgart 21« gemachten Fehlern zu lernen und entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Am Wochenende tagten in Hofgeismar bei Kassel rund 120 Vertreterinnern und Vertreter des VCD auf ihrer jährlichen Bundesdelegiertenversammlung.
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VCD-Pressemitteilung 79/10 – Berlin, 28.9.2010
Aufgeweichte Absichtserklärungen statt konkreter Ziele
Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert das heute vom Bundeskabinett beschlossene Energiekonzept als weder nachhaltig noch zukunftstauglich. Insbesondere im Bereich der Mobilität bestehe dieses primär aus unkonkreten Absichtserklärungen, deren Erfüllung in ferner Zukunft läge.
Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Das Energiekonzept des Bundesregierung beschränkt sich auf Lippenbekenntnisse und verzichtet fast komplett auf explizite Zielvorgaben. Konkrete Fristen sind lediglich bei der Elektromobilität definiert. Allerdings ist längst nicht geklärt, wie energieeffizient diese Fahrzeuge wirklich sind und wie sie sich trotz Mehrkosten am Markt durchsetzen sollen. Den von der Bundesregierung als Ziel ausgegebenen eine Million Elektrofahrzeugen bis 2020 werden auch dann noch etwa 45 Millionen anders betriebene Pkw gegenüber stehen. Die Fixierung auf Elektromobilität greift daher zu kurz – und macht die Regierung zudem blind für andere Maßnahmen, die den Energieverbrauch senken können: Ein gut ausgebauter ÖPNV wird ebenso mit keiner Silbe erwähnt wie das umweltfreundliche Fahrrad.“
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VCD-Service-Pressemitteilung 06/10 – Berlin, 14.05.10
Fahrradfahren ist gesund, preisgünstig und umweltverträglich, zudem ist man mit dem Fahrrad oft eher am Ziel. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weist darauf hin, dass man mit einem herkömmlichen Rad in der Stadt auf einer Strecke bis zu fünf Kilometern von Tür zu Tür schneller als ein Auto ist, das gerade auf Kurzstrecken viel Sprit verbraucht – hochgerechnet bis zu 30 Liter je 100 km. Mit einem Elektrofahrrad verlängert sich diese Strecke sogar auf neun Kilometer.
Diese auch Pedelecs genannten Fahrräder haben einen Elektromotor, der die Tretkraft des Fahrers unterstützt. Steigungen, lange Strecken und Gegenwind sind damit auch für weniger sportliche Fahrer kein Problem mehr. Für ältere oder körperlich eingeschränkte Menschen bieten sie neue Möglichkeiten der Mobilität. Doch auch beim Einkaufen, auf dem Weg zu Arbeit oder wenn man mit Kindern unterwegs ist, kommt die Unterstützung durch den Motor wie gerufen: Mit dem Pedelec lassen sich viele Wege schneller und entspannter zurücklegen.
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VCD Baden-Württemberg e.V. – Pressemitteilung Nr. 17/10 – Stuttgart, 11. Mai 2010
Elektromobilität – Öffentliche Anhörung des Wirtschaftsausschusses im Landtag
Verkehrsclub fordert zukunftsfähiges Gesamtmobilitätskonzept
Anlässlich der heute stattfindenden öffentlichen Landtagsanhörung zum Thema Elektromobilität fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. ein grundsätzlich neues, zukunftsfähiges Mobilitätskonzept. Weder löse das Elektroauto die grundsätzlichen Probleme des Straßenverkehrs, noch leiste es in absehbarer Zeit einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz. Vielmehr müsse die Landesregierung die Weichen für eine klimafreundliche Mobilitätskultur stellen.
VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Elektromobilität darf sich nicht auf den Austausch von Verbrennungsmotoren durch Elektroantriebe in herkömmlichen Autos beschränken. Die aktuelle Diskussion muss dazu genutzt werden eine grundsätzlich neue, zukunftsfähige Mobilitätskultur zu etablieren. Immerhin stehen mit elektrisch angetriebenen Zügen und Straßenbahnen sowie elektrisch unterstützen Fahrrädern hervorragende Verkehrsmittel zur Verfügung, die einen großen Teil des Autoverkehrs ersetzen können.“
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VCD-Pressemitteilung 36/10 – Berlin, 03.05.10
VCD fordert zukunftsfähiges Mobilitätsgesamtkonzept
Anlässlich des Elektromobilitätsgipfels der Bundesregierung fordert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) ein neues nachhaltiges Mobilitätskonzept. Die wesentlichen Probleme des Straßenverkehrs löse auch das Elektroauto nicht, der Pkw-Verkehr bleibe klimaschädlich. Nach Plänen der Bundesregierung sollen im Jahr 2020 lediglich eine Millionen Elektrofahrzeuge auf der Straße sein – bei einem Gesamtbestand von über 45 Millionen. Daher müssten nun vielmehr die Weichen für eine klimafreundliche Mobilitätskultur in Deutschland gestellt werden.
Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Wenn die Bundesregierung ihre selbstgesteckten Klimaziele auch im Verkehr erreichen will, lässt sich das nur mit einem Zukunftskonzept für die Mobilität umsetzen, das die Bedürfnisse der Menschen, den Umwelt- und Klimaschutz, den demografischen Wandel und die Kosten des Verkehrs integriert und die notwendigen Maßnahmen auflistet. Langfristig wird die Elektromobilität ein Baustein eines CO2-armen Straßenverkehrs sein, daher ist es richtig, dass die Bundesregierung die Grundlagenforschung fördert. Kurz- und mittelfristig spielen Elektroautos jedoch keine nennenswerte Rolle. Es kommt darauf an, unnötige Verkehre zu vermeiden, Verkehr auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel zu verlagern und die Energieeffizienz aller Fahrzeuge – unabhängig von ihrer Antriebsart – zu verbessern, um so den klimaschädlichen CO2-Ausstoß zu senken.“
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