Mit ‘Elektrofahrzeug’ getaggte Artikel

Bundesregierung sucht Position für Verbrauchs­grenz­werte von neuen Pkw

Donnerstag, 31. Januar 2013

Pressemitteilung, Berlin, 31. Januar 2013.
VCD: Grenzwerte dürfen nicht verwässert werden, sonst zahlen Autofahrer zukünftig drauf

Im Vorfeld der Sitzung der EU-Ratsgruppe Umwelt am Montag, den 4. Februar 2013, stimmt das federführende Bundes­umwelt­mini­ste­rium aktuell seine Position zur Fortführung der CO2-Grenz­wert­regulierung für neue Pkw innerhalb der Bundesregierung ab. Der ökologische Verkehrsclub VCD befürchtet, dass Deutschland wie in der Vergangenheit die Vorgaben schwach halten will und den Vorschlag der EU-Kommission, der ein CO2-Ziel von 95 Gramm pro Kilometer für das Jahr 2020 klar definiert, durch verschiedene Verrechnungs­mechanismen abschwächen will. Einen nicht un­er­heb­lichen Einfluss auf die Positionierung hat das Wirtschafts­ministerium, das traditionell die deutsche Automobil­industrie unter­stützt.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Wir fordern das Um­welt­ministerium auf, keine Aufweichung des Grenzwertes zuzulassen. Jede Abweichung auf dem Weg zur Erreichung des Ziel­grenz­wertes, führt zu weniger sparsamen Autos und einem noch geringerem Beitrag des Verkehrs­bereichs zum Klimaschutz.

Hauptkritikpunkt des VCD ist die geplante Mehrfachanrechnung von Elektro­fahrzeugen. Es wird erwartet, dass die Bundesregerung die im Kommissionsentwurf vorgesehene Möglichkeit der Einführung von sogenannten »super credits« nochmals deutlich ausweiten will. Nach dem bisherigen Vorschlag der EU-Kommission sollen Elektro­autos mit dem Faktor 1,3 auf die CO2-Bilanz angerechnet werden können, begrenzt auf 20.000 Fahrzeuge pro Hersteller. Der Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) fordert hingegen einen Faktor von 2,5 ohne Deckelung sowie die Möglichkeit, »super credits« vor 2020 anzusparen und ab 2020 anzurechnen.
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VCD Auto-Umweltliste 2012/2013

Mittwoch, 22. August 2012

Pressemitteilung, Berlin, 22. August 2012.
Neuer Spitzenreiter fährt mit Erdgas, in allen Klassen dominieren Hybride
Die Besten sparen an der Tankstelle und schaffen CO2-Grenzwert von 95g/km

Präsentation der Sieger der VCD Auto-Umweltliste 2012/2013

Präsentation der Sieger der VCD Auto-Umweltliste 2012/2013

Der ökologische Ver­kehrs­club VCD hat heute in Berlin die VCD Auto-Um­welt­liste 2012/ 2013 prä­sen­tiert. Test­sieger im umfassenden Öko­ranking ist erst­malig ein Erd­gas-Auto. Seit neun Jahren gewinnt damit zum ersten Mal wieder ein deutsches Auto: Der Beste ist der Volks­wagen eco up!. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Sieger aus dem Vorjahr, die Hybride Lexus CT 200h und der Toyota Prius Hybrid. Ins­gesamt befinden sich unter den Top Ten 2012/2013 sieben Hybrid­fahrzeuge. Das zeigt, die Hybride sind weiter auf dem Vormarsch.

In der Kategorie Klimabester, hier wird der Fokus auf den Ausstoß des Treibhaus­gases CO2 gelegt, teilen sich der VW eco up! und der Toyota Yaris den 1. Platz. Beide Pkw emittieren nur 79g CO2/km und zeigen, dass ein CO2-Grenz­wert von 80g CO2/km, wie er vom VCD und anderen Umwelt­verbänden für 2020 gefordert wird, machbar ist. Auf Platz drei folgt der Hyundai i20 blue 1.1. CRDi, er emittiert 84g CO2/km. Auch die weiteren Platzierten bis Platz zehn schaffen es, den CO2-Ausstoß auf unter 90g CO2/km zu reduzieren. Insgesamt unterschreiten 30 Autos der VCD Auto-Umweltliste den Flotten­grenzwert von 95g CO2/km und damit den von der EU-Kommission vorgeschlagenen Grenzwert für 2020.
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VDA will mit E-Autos den CO2-Grenzwert auf­weichen

Samstag, 21. Juli 2012

Pressemitteilung, Berlin, 20. Juli 2012.
VCD: VDA-Forderung ist dreiste Mogelpackung

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert die aktuellen For­derungen des Verbands der Deutschen Automobilindustrie (VDA), die jüngst von der EU vorgeschlagenen Verbrauchs­grenzwerte für Pkw von 95 g CO2/km ab dem Jahr 2020 zu verwässern, aufs Heftigste. Der VDA fordert eine höhere Mehrfach­anrechnung von Elektro­fahrzeugen und nennt als positives Beispiel die USA und China.

Michael Müller-Görnert, Verkehrsreferent beim VCD: „Bereits im Vor­feld des Gesetzgebungsprozesses hat die deutsche Auto­industrie versucht, die Anforderungen an einem Co2-Grenzwert ab­zu­schwächen. Nun will sie, durch die künstliche Erhöhung der anrechenbaren Elektrofahrzeuge, die CO2-Vorgaben für die übrigen Fahrzeuge auf­weichen. Das Paradoxe: Bei einer Mehrfach­anrechnung werden Fahrzeuge angesetzt, die überhaupt nicht auf der Straße landen.
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EU-Kommission veröffentlicht Vorschlag für neue Pkw-Verbrauchsgrenzwerte

Mittwoch, 11. Juli 2012

Pressemitteilung, Berlin, 11. Juli 2012.
VCD begrüßt weitere Verbrauchsminderung, fordert aber am­bitioniertere Vorgaben

In Brüssel hat die EU-Kommission heute ihren Vorschlag für eine weitere Verbrauchsreduzierung von Pkw vorgestellt. Danach sollen neue Pkw ab 2020 im Schnitt maximal 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Fort­schreibung der bereits geltenden CO2-Grenzwerte für 2015 von 130 g/km.

Kerstin Meyer, VCD-Verkehrsreferentin: „Von den neuen Vorgaben profitieren nicht nur die Umwelt sondern auch ganz entscheidend die Verbraucher. Neben der Verringerung des CO2-Ausstoßes auf der Straße sinken die Kosten für das Tanken.“ Seit 2007, als die EU-Kommission erstmals die derzeit geltenden Vorgaben diskutierte, sind die CO2-Emissionen von Neuwagen in der EU um fast vier Prozent pro Jahr gesunken. Das zeigt, so Kerstin Meyer: „Ver­brauchs­grenzwerte sind eine der effektivsten Maßnahmen, um den Spritverbrauch von Pkw zu verringern“.
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VCD kritisiert Empfehlungen der Plattform Elektro­mobilität

Montag, 16. Mai 2011

VCD-Pressemitteilung 49/11 – Berlin, 16.05.2011
Fehlstart statt intelligenter Starthilfe

Der ökologische Verkehrsclub VCD weist die Empfehlungen des zweiten Berichts der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE), der heute an die Bundesregierung übergeben wurde, entschieden zurück.

Diese Empfehlungen sind nicht geeignet, den Verkehr durch die intelligente Nutzung der Elektro­mobilität umweltverträglicher zu ge­stalten“, so Kerstin Haarmann, Bundesgeschäftsführerin des VCD. “Sie stellen das zwangsläufige Ergebnis dar, welches man erhält, wenn man die betroffene Automobil- und Strombranche relativ ungestört von exter­ner Expertise ihren Subventionsbedarf für bislang unterlassene Investi­tionen selbst zusammenschreiben lässt.

Die NPE war von der Bundesregierung eingesetzt worden, um den Klimaschutz im Verkehr durch die beschleunigte Markteinführung von Elektro­fahrzeugen voranzubringen und um Deutschland zum Leit­anbieter und Leitmarkt für Elektromobilität zu machen. Die Kommission war überwiegend mit Industrievertretern besetzt, zu denen sich wenige Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft gesellten, unter ihnen der VCD. Der Bericht der NPE fordert bis 2014 mindestens 220 Millionen Euro staatlicher Subventionen für Elektro­autos nebst mehreren Milliarden für die Forschungsförderung. Da Elektro­autos nach Berechnungen der NPE bis zu 9000 Euro teurer sein können als Autos mit konventionellem Antrieb, werden zudem zinsgünstige Darlehen, Sonderabschreibungen, Steuervorteile und eine Bevorzugung bei der Benutzung von Busspuren und beim Parken gefordert.
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fairkehr-Titelthema »Elektromobilität«

Freitag, 15. April 2011

VCD-Pressemitteilung 37/11 – Berlin, 15.04.11
Verkehr unter Strom

Um 40 Prozent möchte die Bundesregerung den CO2-Ausstoß bis 2020 gegenüber 1990 reduzieren. Ihr Allheilmittel im Verkehrssektor ist die Elektromobilität: Eine Millionen strombetriebener Autos sollen 2020 auf deutschen Straßen rollen. In der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr erklärt der ökologische Verkehrsclub VCD, weshalb das Elektroauto alleine keine Lösung für die Um­welt­probleme des Verkehrs ist – und zeigt, mit welchen Alter­na­tiven eine klimafreundlichere Mobilität trotzdem erreicht werden kann.

Erst etwa 2300 Elektroautos sind in Deutschland angemeldet – allen Studien, Prototypen und Modellregionen zum Trotz. Die Akkus sind zu schwer, zu schwach und vor allem zu teuer. Dass strom­betriebene Pkw zudem nicht per se klimafreundlich sind, erläutert Andreas Ostermeier, Experte für Emissionsminderung und Energie­einsparung im Verkehr beim Umweltbundesamt, in der fairkehr. Elektrofahrzeuge stoßen zwar während des Fahrens kein CO2 aus, verursachen es allerdings indirekt bei der Produktion des Stroms: Beim derzeitigen Strommix haben Elektroautos und Fahrzeuge mit sparsamem Verbrennungsmotor laut Ostermeier eine ähnliche CO2-Bilanz.
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VCD Auto-Umweltliste 2010/2011

Mittwoch, 18. August 2010

VCD-Pressemitteilung 67/10 – Berlin, 18.08.10
Doppelsieg für Toyota / Hybride auf dem Vor­marsch / Zwei deutsche Autos Klimabeste

Der ökologische Verkehrsclub VCD hat heute in Berlin die Ergebnisse der VCD Auto-Umweltliste 2010/2011 vorgestellt. Gleich mit zwei Test­siegern im umfassendsten Öko-Ranking für Pkw wartet Toyota auf: Gold teilen sich punktgleich der Auris Hybrid und der Prius Hybrid. Auch den dritten Platz der Top-Ten sichert sich mit dem iQ 1.0 VVT-i ein Toyota. Klimabester ist der smart fortwo coupé cdi, der 86 Gramm CO2 pro Kilometer ausstößt, dicht gefolgt vom VW Polo 1.2 TDI BlueMotion mit 87 Gramm.

Siegerautos der VCD Auto-Umweltliste 2010/2011

Siegerautos der VCD Auto-Umweltliste 2010/2011

Gerd Lottsiepen, ver­kehrs­politischer Sprecher des VCD: “Der dies­jähri­ge Sommer mit seinen Wetter­extremen führt uns die Aus­wirkungen des Klima­wan­dels vor Augen. Der Treib­haus­effekt ist das größte Um­welt­problem, das heute vom Auto­verkehr ausgeht. Während bei den Schad­stoffen – bei Stick­oxiden und Rußpartikeln – durch ambitionierte Grenzwerte die Emissionen deutlich reduziert werden konnten, sank der CO2-Aus­stoß im Straßen­verkehr seit 1990 lediglich um vier Prozent. Die Auto­industrie muss ihre Anstrengungen in Sachen Klima­schutz ernsthaft forcieren und den Durch­schnitts­verbrauch aller Pkw massiv senken.“ Die VCD Auto-Umweltliste zeige, dass es schon heute Pkw gibt, die wenig ver­brauchen und damit Umwelt und Porte­monnaie wenig belasten. Aber davon gebe es immer noch viel zu wenige. Moderne Umwelt­technik müsse Standard in allen Modellen werden. Die Auto­industrie habe die Finanz- und Wirt­schafts­krise nicht zuletzt dank massiver Subventionen überwunden. Nun gebe es keine Ausrede mehr, den Klima­schutz zu vernachlässigen.
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VCD: Elektroautos leisten auf absehbare Zeit keinen Beitrag zum Klimaschutz

Dienstag, 11. Mai 2010

VCD Baden-Württemberg e.V. – Pressemitteilung Nr. 17/10 – Stuttgart, 11. Mai 2010
Elektromobilität – Öffentliche Anhörung des Wirtschaftsausschusses im Landtag
Verkehrsclub fordert zukunftsfähiges Gesamt­mobilitäts­konzept

Anlässlich der heute stattfindenden öffentlichen Landtagsanhörung zum Thema Elektromobilität fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. ein grundsätzlich neues, zukunftsfähiges Mobilitäts­konzept. Weder löse das Elektroauto die grundsätzlichen Probleme des Straßenverkehrs, noch leiste es in absehbarer Zeit einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz. Vielmehr müsse die Landes­regierung die Weichen für eine klimafreundliche Mobilitäts­kultur stellen.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Elektromobilität darf sich nicht auf den Austausch von Verbrennungsmotoren durch Elektroantriebe in herkömmlichen Autos beschränken. Die aktuelle Diskussion muss dazu genutzt werden eine grundsätzlich neue, zukunftsfähige Mobilitätskultur zu etablieren. Immerhin stehen mit elektrisch angetriebenen Zügen und Straßenbahnen sowie elek­trisch unterstützen Fahrrädern hervorragende Verkehrsmittel zur Verfügung, die einen großen Teil des Autoverkehrs ersetzen können.“
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Elektromobilitätsgipfel

Montag, 03. Mai 2010

VCD-Pressemitteilung 36/10 – Berlin, 03.05.10
VCD fordert zukunftsfähiges Mobilitätsgesamtkonzept

Anlässlich des Elektromobilitätsgipfels der Bundesregierung fordert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) ein neues nachhaltiges Mobilitätskonzept. Die wesentlichen Probleme des Straßenverkehrs löse auch das Elektroauto nicht, der Pkw-Verkehr bleibe klima­schädlich. Nach Plänen der Bundesregierung sollen im Jahr 2020 lediglich eine Millionen Elektrofahrzeuge auf der Straße sein – bei einem Gesamtbestand von über 45 Millionen. Daher müssten nun vielmehr die Weichen für eine klimafreundliche Mobilitätskultur in Deutsch­land gestellt werden.

Michael Gehrmann, VCD-Bundes­vorsitzender: “Wenn die Bundes­regierung ihre selbstgesteckten Klimaziele auch im Verkehr erreichen will, lässt sich das nur mit einem Zukunftskonzept für die Mobilität umsetzen, das die Bedürfnisse der Menschen, den Umwelt- und Klimaschutz, den demografischen Wandel und die Kosten des Verkehrs integriert und die notwendigen Maßnahmen auflistet. Langfristig wird die Elektromobilität ein Baustein eines CO2-armen Straßenverkehrs sein, daher ist es richtig, dass die Bundes­regierung die Grundlagenforschung fördert. Kurz- und mittelfristig spielen Elektroautos jedoch keine nennenswerte Rolle. Es kommt darauf an, unnötige Verkehre zu vermeiden, Verkehr auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel zu verlagern und die Energie­effizienz aller Fahrzeuge – unabhängig von ihrer Antriebsart – zu verbessern, um so den klimaschädlichen CO2-Ausstoß zu senken.
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VCS-Auto-Umweltliste 2010

Donnerstag, 25. Februar 2010

Der VCS (Verkehrsclub der Schweiz) hat seine VCS-Auto-Umweltliste (AUL) 2010 veröffentlicht. Spitzenreiter ist, wie in der VCD Auto-Umweltliste 2009/2010, der Toyota mit der 3. Generation des Prius.

Grosse Hoffnungen werden in die Elektroautos gesetzt. Die Auto-Umweltliste listet erstmals einige Elektroautos auf, der VCD verzichtete in seiner Umweltliste noch bewusst auf Elektro-Fahrzeug.

In der Broschüre hat es neben der Auto-Umweltliste ein Interview des Wiener Verkehrsforscher Hermann Knoflacher, der sich eine Welt fast ohne Autos vorstellen kann. Desweiteren hat es Artikel zur Werbung für Autos und wie das Auto in die Kirche kam (”Manche meinen, das Auto sei selber zur Kirche geworden.“)

Die Auto-Umweltliste gibt es unter http://www.autoumweltliste.ch im Internet, zusätzlich gibt es eine Online-Datenbank zur Auto-Umweltliste.