Mit ‘Eisenbahn’ getaggte Artikel

Streit um Verkehrsanbindung der Küste

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Pressemitteilung 32/2008 VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover/Esens, 18.12.08
Stadt Esens blockiert weiter Bahnanbindung der NordWest-Region!/Hoffnung auf Landesregierung

„Mit dem aktuellen Beschluss der Stadt Esens, weiter an der Blockade der Küstenbahn-Reaktivierung Sande – Esens – Norden fest­zuhalten, setzen sich die Lokalpolitiker über die positiven ver­kehrs­politischen Entwicklungen der letzten Jahre in Nieder­sachsen hinweg“, beurteilt Michael Frömming, Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Situation in Esens. „Wir hoffen, dass nun die Landespolitik aus überregionalen Be­weg­gründen auf die verfahrene Kirchtums-Politik in Esens einwirkt.
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Bahnstrecke Zeven – Tostedt bleibt erhalten

Montag, 29. September 2008

Pressemitteilung 25/2008, VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover/Landkreis Rotenburg, 29.09.2008
VCD: Positives Signal für niedersächsische Schienen-Infra­struktur/Weitere Verbindungen vor Abbau bewahren

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt ausdrücklich den Be­schluss zum Erhalt der Bahnstrecke Zeven – Tostedt. Der Auf­sichts­rat der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe/Weser GmbH (EVB) hat somit ein positives Signal für die Zukunft des Schienen­verkehrs im ländlichen Raum gestellt. „Das ist ein richtungsweisender Schritt für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik mit Vorbildcharakter für an­de­re Landesteile“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Michael Fröm­ming.
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Offener Brief des VCD Niedersachsen zum Bahnverkehr Sulingen

Montag, 15. September 2008

Die Stadt Sulingen beabsichtigt, mit EU-Förderung die zukünftige Anbindung im Schienenverkehr ihrer Stadt durch eine Neuplanung des Bahnhofsareals zu verbauen. Die derzeit nicht im Personen­verkehr genutzte Station sowie die Gleisanlagen sollen ver­schwin­den.

Damit würden alle Bemühungen zur Wiederbelebung des Bahn­verkehrs vor allem auf der Nord-Süd-Verbindung von Bremen über Bassum, Sulingen. Rahden, Bünde nach Bielefeld konterkariert.

Der VCD wendet sich mit einem offenen Brief an die Politik in der Stadt Sulingen, im Landkreis Diepholz sowie an die Nieder­sächsische Landesregierung, diese aus unserer Sicht falsche raum­ordnerische Entscheidung zurückzunehmen.

Bahnanbindung Sulingen
Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Sorge betrachtet der Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Diskussion zum Integrierten Städtischen Entwicklungs-/Wachs­tums­konzept (ISEK) in der Stadt Sulingen. Insbesondere die ver­kehrs­technischen Maßnahmen wie der geplante Rückbau der Bahn­anlagen halten wir nicht für zukunftsfähig.
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VCD und DNR fordern Maßnahmenpaket gegen Schienenlärm

Mittwoch, 13. August 2008

Gemeinsame Pressemitteilung VCD/DNR, Bonn, 13.08.08
Umweltverträglichkeit der Bahn sichern

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) und der Deutsche Natur­schutzring (DNR) e.V. haben heute in Bonn an die Bundes­regierung appelliert, schnell wirksame Maßnahmen gegen Schienen­lärm zu ergreifen. Insbesondere der laute Schienen­güter­verkehr habe in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Damit sei auch die Lärm­belastung vielerorts gestiegen. “Bundesweit leiden 16 Millionen Menschen unter Schienenlärm“, beklagte Dr. Helmut Röscheisen, Generalsekretär des DNR. “Allein diese Zahl zeigt, wie groß der Hand­lungs­bedarf ist.” Die negativen Folgen von Lärm reichten von Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche bis hin zu erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gelten bereits durchschnittliche Lärmbelastungen von 65 Dezibel (A) tagsüber und 55 dB(A) nachts als gesund­heits­gefährdend. Röscheisen: “Auf mindestens 2800 km des Schienen­netzes werden tagsüber aber Werte von über 70 dB(A) und nachts über 60 dB(A) erreicht. Im engen Rheintal wurden sogar Spitzenwerte von 108 dB(A) gemessen – Lärm, fast wie bei einem startenden Flugzeug!
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Lokale Wirtschaft profitiert von hohen Benzinpreisen

Montag, 21. Juli 2008

Pressemitteilung 20/2008, VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover/ Cuxhaven, 21. Juli 2008
Neue Krabbenpul-Fabrik entsteht in Cuxhaven, Positives Beispiel mit Signalwirkung für künftige Verkehrspolitik

Als gute Nachricht bewertet der Verkehrsclub Deutschland (VCD) die angekündigte neue Krabbenpul-Fabrik in Cuxhaven. „Krabben und Lkw runter von der Straße, das sind beispielhafte und zukunfts­weisende Perspektiven“, freut sich VCD-Landes­vorsitzender Michael Frömming. Schon lange fordert der VCD die Einstellung der völlig unsinnigen Krabben-Transporte per Lkw nach Polen und Marokko. Aufgrund der steigenden Benzinpreise lohne sich jetzt offenbar die Einrichtung einer Krabbenpul-Fabrik in Norddeutschland anstelle der langen Transporte und der billigen Arbeitskraft im Ausland.
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Sicherheit der Fahrgäste hat oberste Priorität

Montag, 21. Juli 2008

Presseinformation Nr. 1/2008, VCD Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe, Heilbronn, 19. Juli 2008
Verkehrsclub kritisiert fehlende Schranken an Bahnübergängen mit schnell fahrenden Zügen
Nach zwei tödlichen Unfällen innerhalb eines Monats an un­be­schrankten Überwegen an der Stadtbahn-Linie S 4 in Lein­garten fordert der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) bessere Sicherungsmaßnahmen zum Schutz der Fahrgäste vor schnell fahrenden Zügen.

Die beiden Unfälle lassen nicht nur Fahrgäste in der Region Heil­bronn aufschrecken. Die Kunden des Öffentlichen Personen­nah­verkehrs (ÖPNV) fragen: Ist die Benutzung von Bus und Bahn wirklich sicher?
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Bahninfo.de zur Eisenbahninfrastruktur

Donnerstag, 12. Juni 2008

Stefan Hennigfeld hat gerade bei Bahninfo.de einen interessanten Artikel mit dem Titel Eisenbahninfrastruktur ist zwischen 1990 und 2005 um 16% geschrumpft veröffentlicht. Es wird dort festgestellt, dass die deutsche Eisenbahninfrastruktur zwischen 1990 und 2005 um 16% zurückgegangen ist (Quelle ist eine Pressemitteilung der Allianz pro Schiene)

Strecken, auf denen kein Regionalverkehr mehr bestellt wird, auf denen kein Güter- oder Fernverkehr stattfindet werden durch das Eisenbahnbundesamt (und nicht durch die DB Netz AG!) stillgelegt. [...] Das Schrumpfen der Eisenbahninfrastruktur ist eine Folge der seit Jahrzehnten schieflaufenden Eisenbahnpolitik.

Es wird korrekt festgestellt, dass man keine prestige­trächtigen Renn­strecken braucht, sondern eine groß angelegte Qualitäts­offensive mir einem flächendeckenden SPNV und ausreichend Trassen­kapazität für den Güterverkehr.

VCD zum Hessentag: Bahnstrecke nach Homberg (Efze) reaktivieren

Donnerstag, 12. Juni 2008

Pressemittteilung 26/2008, VCD Hessen

Anlässlich des Hessentags 2008 fordert der Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) eine Anbindung von Homberg (Efze) an das Strecken­netz der Eisenbahn. „Homberg ist die einzige Kreisstadt in Hessen ohne Schienenanschluss“, sagte der VCD-Landes­vorsitzende Udo Messer. „Gerade während der Groß­veranstaltung Hessentag wird das schmerzhaft deutlich.“ Um den Anteil des Schienenverkehrs in Hessen zu erhöhen, sei ein Ausbau der Bahnstrecken nötig. „Jeder Hesse legt im Schnitt nur 900 Kilometer pro Jahr im öffentlichen Nahverkehr zurück. Damit nimmt das Land im Bundesvergleich einen hinteren Platz ein.“ Um die Klima­schutzziele zu erreichen, müssten Investitionsmittel vom Straßen­bau in den Ausbau von Bahn­strecken umgelenkt werden, fordert der Umwelt- und Ver­braucher­verband.
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Y-Trasse bringt keine Lösung und lässt Kosten explodieren

Dienstag, 03. Juni 2008

Pressemitteilung 16/2008, VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover, 3. Juni 2008
Ausbau des Schienenverkehrs muss Priorität haben!

Angesichts des zunehmenden Güterumschlags in den norddeutschen Häfen auf die umweltfreundliche Eisenbahn fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) den raschen Ausbau der Bahn-Hinter­land­verbindungen in Niedersachsen. Statt der Y-Trasse solle der Ausbau des bestehenden Netzes forciert werden, darunter auch private Bahnstrecken.
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VCD hoch erfreut über Aus für Transrapid

Donnerstag, 27. März 2008

VCD-Pressemitteilung 18/08 – Berlin, 27.03.08
Kostenexplosion stoppt Magnetschwebebahn

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt das endgültige Aus für den Transrapid in Deutschland. Mit der jetzt an die Öffentlichkeit gelangten Kostenkalkulation für die knapp vierzig Kilometer lange Strecke zwischen der Stadt und dem Flughafen München von über drei Milliarden Euro bestätige sich der langjährige Vorbehalt des VCD gegen die viel zu teure Magnetschwebebahntechnik. Ähnliche Bedenken hatte auch der Bundesrechnungshof bereits 2002, als er die Münchner Transrapidstrecke wegen erheblicher Kostenrisiken aus volks­wirt­schaftlicher Sicht als deutliches Zuschussgeschäft einstufte.

Nun haben endlich auch die Unternehmen, die den Transrapid um jeden Preis bauen wollten, eingestanden, dass die Kosten für diese Technik immens sind und eine rentable Verwirklichung des Transrapid in Deutsch­land illusorisch ist. Über diese späte Einsicht freuen wir uns sehr“, kommentiert der VCD-Bundesvorsitzende Michael Gehrmann die aktuelle Entwicklung. Damit sei der Weg endlich frei für preiswertere und sinnvollere Lösungen auf Basis der bewährten Rad-Schiene-Technik.
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